DE14129C - Neuerungen an geschlossenen Luftmaschinen - Google Patents

Neuerungen an geschlossenen Luftmaschinen

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DE14129C
DE14129C DENDAT14129D DE14129DA DE14129C DE 14129 C DE14129 C DE 14129C DE NDAT14129 D DENDAT14129 D DE NDAT14129D DE 14129D A DE14129D A DE 14129DA DE 14129 C DE14129 C DE 14129C
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DE
Germany
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displacer
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Application number
DENDAT14129D
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English (en)
Original Assignee
G. A. BUSCHBAUM in Darmstadt, Lieblgstr. 25
Publication of DE14129C publication Critical patent/DE14129C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46: Luft- und Gaskraftmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. November 1880 ab.
Bei dieser Maschine wird die veränderliche Expansion der Luft dadurch bewirkt, dafs der Hub des Verdrängers verstellt wird. Bei Bedarf geringerer Kraft wird der Hub desselben verkleinert und dadurch die Luft weniger erwärmt, und umgekehrt.
Um bei sonst gleicher Gröfse des Luftkessels mehr Heiz- und Kühlfläche zu erzielen, werden die beiden Stirnflächen des Verdrängers mit ringförmigen, verjüngt zulaufenden Erhöhungen versehen, Fig. 2, welche in entsprechende Vertiefungen des Feuertopfes und des oberen Deckels passen. Aufserdem werden die inneren Flächen des Luftkessels und Feuertopfes gerieft, so dafs für die arbeitende, auf- und abstreichende Luft statt des ringförmigen Raumes zwischen Verdränger und Luftkessel viele einzelne kleine Kanäle gebildet werden, Fig. 4. Die Form der Riefen kann beliebig gewählt werden.
Fig. 3 zeigt den Schwungkugelregulator mit Zubehör in 2 Y2 - fächer Gröfse der Fig. 1, 2 und 4.
α ist der Feuerraum, b der Feuertopf, c der Verdränger, e der Luftkessel. Die Arbeit der Luft wird mittelst des im Arbeitscylinder f gehenden Kolbens d, des Balanciers g und der Pleuelstange h auf die Welle i übertragen.
Die Welle i setzt durch die Kurbel /, die Zugstange m und den Hebel η ο den Verdränger c in Bewegung.
Die beiden Schwunggewichte k des Regulators sind zugleich Rollen, auf welchen mittelst der Füfse p das Gewicht q ruht. Die Laufflächen der Füfse können so gekrümmt werden, dafs bei normalem Gang der Maschine das Gewicht q in jeder Lage durch die Centrifugalkraft im Gleichgewicht gehalten wird. Am oberen Theile des Gewichtes q ist ein durch Gegengewicht in der Schwebe gehaltenes Rädergestell r angebracht, welches fünf Zahnräder trägt. Zwei davon, s und S1, sind an dem Gewichte q befestigt und nehmen an der Umdrehung des Regulators theil. Zwei andere, t und ή, sitzen lose auf der Mutterhülse u. S1 greift direct in ή ein, ί treibt / mittelst des Zwischenrades v, so dafs sich t und Z1 in entgegengesetzter Richtung umdrehen. w und W1 sind zwei Anschläge. Wenn der Stand der Mutterhülse u dem Stand des Gewichtes q entspricht, so drehen sich diese Anschläge frei herum. Je nachdem indessen das Gewicht q steigt oder sinkt, greift entweder der Anschlag W1 oder w in den Mitnehmer χ ein und dreht die Mutterhülse links oder rechts herum.. Hierdurch schraubt sich dieselbe auf oder ab, und zwar so lange, bis die Höhe der Mutterhülse der Neigung des Gewichtes q entspricht. Die Mutterhülse überträgt ihre Umdrehung mittelst des Stiftes y, des Mitnehmers z, der Welle Ci1, der Zahnräder h1 ^2, C1 C3 auf die Schraube dx und verstellt dadurch den Hub des Verdrängers. Wenn der Regulator im tiefsten Stand ist, macht der Verdränger seinen gröfsten Hub, und umgekehrt.
Die Verstellung des Hubes kann nach demselben Grundgedanken auch bei veränderter Anordnung der Zahnräder ausgeführt werden, ebenso lassen sich dabei statt der Zahnräder Reibungsräder oder Riemscheiben anwenden. Die Einrichtung läfst sich auch so machen, dafs man den Hub des Verdrängers während
des Ganges durch die Hand ohne Regulator verstellen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die vom Regulator beeinflufste Hubstellung des Verdrängers mittelst der in verschiedenem Sinne sich drehenden Zahnräder t und ti und des Ansatzes χ derartig, dafs die Bewegung der Regulatorhülse durch die Stange «i und Zahnräder ^1 bt und C1 cs auf die Spindel dt übertragen werden kann. Die Wellenform der Stirnflächen des Verdrängers und der entsprechenden Stirnwände des Luftkessels bezüglich des Feuertopfes, sowie die geriefte Form der inneren Flächen des Luftkessels und Feuertopfes.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995019531A1 (de) * 1994-01-18 1995-07-20 Robert Bosch Gmbh Wärmeübertrager

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