DE141260C - - Google Patents
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- DE141260C DE141260C DENDAT141260D DE141260DA DE141260C DE 141260 C DE141260 C DE 141260C DE NDAT141260 D DENDAT141260 D DE NDAT141260D DE 141260D A DE141260D A DE 141260DA DE 141260 C DE141260 C DE 141260C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Organic Chemistry (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
KAISERLICHES J
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein neuer Wassergaserzeuger, bei welchem die Zufuhr
des Wassers vermittels einer in die Gasleitung eingeschalteten Glocke geregelt wird.
Bei demselben kommt es im besonderen darauf an, daß die die Vergaserretorte von außen anwärmende
Feuerung durch die Tätigkeit der Glocke geregelt wird.
Dadurch erhält man einen Retortengaserzeuger, der sehr wirtschaftlich und ohne jegliche
Überwachung arbeitet; man verhindert tatsächlich, daß, wenn durch die Glocke Unterbrechungen
in der Wasserzufuhr zur Retorte eintreten, die Feuerung infolge der Unterbrechung
des Zuges vollständig erlischt, da man, ohne die Zusammensetzung der in der Retorte erzeugten Gase noch ihren Druck in
der Gasometerglocke zu beeinflussen, stets eine kleine Öffnung für die Feuerungsgase freiläßt.
Die jetzigen Wassergasgeneratoren, bei denen man die Einführung des Wassers und der Luft
in einen Schacht, in welchem gleichzeitig die Kohle zur Vergasung brennt, selbsttätig regelt,
machen dagegen eine fortgesetzte Überwachung nötig, denn die Feuerung neigt leicht zum Erlöschen,
und man kann, während die Wasserzuführung unterbrochen ist, nicht kleine Mengen Luft zutreten lassen, ohne daß die Zusammensetzung
der Gase einer großen Veränderung unterworfen würde.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar Fig. 1
einen senkrechten Schnitt durch den Apparat nach Linie C-D der Fig. 2, Fig. 2 einen wagerechten
Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
α und b sind zwei metallene Muffeln, welche
an ihrem Unterende miteinander in Verbindung stehen. Die eine derselben α hat in ihrem
unteren Teil einen seitlichen Ansatz c, welcher zur Reinigung dient und der für gewohnlich
durch einen aufgeschraubten Deckel d verschlossen ist. An ihrem Oberende trägt sie
einen Füllrumpf e, der durch einen Deckel f verschlossen wird, der mittels des Bügels g
und einer Schraube leicht abnehmbar befestigt ist. Von dem Füllrumpf zweigt eine Röhrenleitung
h ab, welche zur Fortleitung des erzeugten Gases dient. Die Muffel b ist an ihrem
oberen Ende ebenfalls durch einen aufgeschraubten Deckel i verschlossen. Beide Muffein
α und b sind von Mauerwerk aus feuerfesten Steinen umgeben, derart, daß die aus
dem Brennraum j kommenden Heizgase sie von allen Seiten umspülen können, um dann
in den Schornstein k zu entweichen, in welchem
ein zur Regelung des Ganges dienendes Drosselventil m angeordnet ist.
η ist ein kleiner Wasserbehälter, welcher am Boden einen Hahn 0 besitzt und oberhalb der
Muffeln derart aufgestellt ist, daß das durch den Hahn ausfließende Wasser durch ein in
den Deckel i eingesetztes, mit doppelter Krümmung versehenes Trichterrohr ρ in das Innere
der Muffel gelangen kann.
Ein Schlammfänger q und ein kleiner, als Regulator wirkender Gasometer r vervollständigen
den Apparat. Das gewölbte Dach des Gasometers trägt eine senkrechte Stange s, auf welcher
zwei verstellbare Mitnehmer t und u sitzen, die mittels zweier Stangen ν und χ das Drosselventil
m des Schornsteines bezw. den Hahn ο des Wasserbehälters beeinflussen.
Die Muffeln α und b werden ebenso wie
der Füllrumpf e mit Holzkohle und der Wasserbehälter η mit Wasser angefüllt, worauf
ίο man anfängt, die Muffeln zu erhitzen.
Die Heizgase bestreichen zunächst den oberen Teil der Muffel a, streichen an derselben lang
zum niederen Teil, um darauf die Muffel b von unten nach oben zu umspülen und nach
dem Schornstein k zu entweichen.
Das im Behälter η enthaltene Wasser fließt langsam auf die in der Retorte enthaltene Holzkohle. Unter dem Einfluß der in derselben
herrschenden hohen Temperatur wird der
ao Dampf in seine Elemente zerlegt: Der Wasserstoff wird frei und der Sauerstoff verbindet
sich mit der Kohle zu Kohlenoxyd und Kohlensäure.
Die Mischung dieser drei Gase entweicht durch das Abflußrohr h des Füllrumpfes und
gelangt durch das Rohr ^ nach dem Schlammfänger und von da unter die Glocke des Gasometers
r, welche in demselben Maße steigt, wie sich unter ihr Gase ansammeln. Im gleichen
Maße werden aber das Drosselventil m im Schornstein und der Hahn 0 des Wasserbehälters
beeinflußt und sich allmählich schließen. Sobald die Glocke des Gasometers ihren höchsten
Stand erreicht hat, sind beide vollständig geschlossen und es kann kein Wasser mehr in
die Retorte gelangen. Die weitere Gaserzeugung ist daher unterbrochen.
Indessen schließt das Drosselventil in gegen den Kamin zu nicht genau ab und läßt eine
kleine Durchtrittsöffnung für die Feuergase frei, damit das Feuer nicht ganz erlischt.
Wird das im Gasometer angesammelte Gas verbraucht, so sinkt die Gasometerglocke, der Hahn 0 und das Drosselventil in öffnen sich, und die weitere Gaserzeugung beginnt von neuem.
Wird das im Gasometer angesammelte Gas verbraucht, so sinkt die Gasometerglocke, der Hahn 0 und das Drosselventil in öffnen sich, und die weitere Gaserzeugung beginnt von neuem.
Dieses Spiel wiederholt sich fortwährend ohne Zutun eines Aufsehers, solange als im
Feuerraum j genügend Brennmaterial sich befindet und der Wasserbehälter η und die Retorte
α gefüllt sind.
Der Schlammfänger q hat den Zweck, das unter der Gasometerglocke angesammelte Gas
am Zurücktreten in die Muffeln und am Entweichen durch den Füllrumpf zu verhindern,
sobald die Muffel neu mit Holzkohle gefüllt werden soll.
Man kann dem Gas einen eigentümlichen Geruch geben, indem man Stücke Naphtalin
oder eine andere geeignete flüchtige Masse in ein korbartiges Gefäß im Innern der Gasometerglocke
r bringt.
Da die in der Retorte b enthaltene Kohle nicht verbraucht wird, sondern lediglich dazu
dient, die Verdampfung des Wassers zu vergroßem, so kann man natürlich an deren Stelle
auch jeden sich ähnlich verhaltenden indifferenten Körper treten lassen. Ebenso kann man an
Stelle der Muffeln ein Schlangenrohr oder eine beliebige andere Einrichtung treten lassen, in
welche man das Wasser einfließen läßt und welche von den Feuergasen bestrichen wird.
Um das Eindringen von Luft zu verhüten, kann man das Mauerwerk noch mit einem
Mantel / aus Eisenblech oder dergl. umgeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Wassergaserzeuger mit Außenbeheizung, bei welchem die Zuführung des Wassers durch eine in die Gasleitung eingeschaltete Glocke geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasglocke gleichzeitig die Luftzufuhr zur Feuerung regelt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE141260C true DE141260C (de) |
Family
ID=408893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT141260D Active DE141260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE141260C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT390446B (de) * | 1984-06-01 | 1990-05-10 | Waagner Biro Ag | Vergaser fuer feste teerhaltige brennstoffe |
-
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- DE DENDAT141260D patent/DE141260C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT390446B (de) * | 1984-06-01 | 1990-05-10 | Waagner Biro Ag | Vergaser fuer feste teerhaltige brennstoffe |
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