DE7303C - Apparat zur Vergasung von flüssigen Oelen - Google Patents

Apparat zur Vergasung von flüssigen Oelen

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DE7303C
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Germany
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retort
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pipe
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DENDAT7303D
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P. SUCKOW in Breslau, Lohestr. 11
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/02Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils in retorts
    • C10G9/04Retorts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P7/00Controlling of coolant flow
    • F01P7/02Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air
    • F01P7/10Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air by throttling amount of air flowing through liquid-to-air heat exchangers

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Description

1879.
Klasse 26.,
PAUL SUCKOW in BRESLAU. Apparat zur Vergasung von flüssigen Oelen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1879 ab.
Der Apparat besteht aus den vier Haupttheilen:
1. Oelgefäfs A,
2. kegelförmige Retorte JB,
3. Reiniger C,
4. Rückverschlufs D.
Alle vier Theile sind durch zweckmäfsige Rohre mit einander verbunden.
Will man mittelst dieses Apparates OeI vergasen, so füllt man solches in das ganz verschlossene Oelgefäfs A durch die in der Mitte desselben mit einem Gummipfropfen verschlossene Oeffnung a. Ein Wasserstandsglas b läfst die Höhe der Füllung des Gefäfses erkennen.
Die Retorte wird mittelst der unter ihr angelegten Feuerung in Rothglühhitze versetzt, und hierauf wird OeI durch den Hahn c in den Einlauftrichter d eingelassen. OeI wird so lange aus dem Oelgefäfs ausfiiefsen, bis die einzige Luftzuführungsöffnung zum Oelgefäfs A durch das in einem umgekehrten Trichter auslaufende Rohr e geschlossen ist. Dieses Rohr ist im Oelgefäfs / verschiebbar (steht in Zeichnung auf seiner höchsten Stelle). Um die Beweglichkeiten zu erreichen, ist dasselbe mit dem Oelgefäfs A durch Gummischlauch verbunden. Den vorhin erwähnten Abschlufs bewirkt das OeI, wenn es in dem Gefäfs f bis zur entsprechenden Höhe gestiegen ist. Das OeI kann also in dem Rohre / nicht höher steigen als bis zur Luftöffnung des Rohres e, welche verstellbar ist.
Das OeI im anderen Schenkel g des Verbindungsrohres zur Retorte wird nicht höher steigen können, wie im Schenkel /. Da das Schenkelrohr g beim Feuern der Retorte erhitzt worden ist, wird das in dasselbe eintretende OeI verkochen, dampfförmig in die Retorte B eintreten und sich hier infolge der Glühhitze derselben in Leuchtgas verwandeln. Ein kleiner Deckel über dem Rohre g dient dazu, den Oeldampfstrom seitwärts zu richten. Die sich schnell zersetzenden leichten Kohlenwasserstoffe werden, weil sie leichter sind, als die Dämpfe, aus der Retorte sofort durch das Rohr i in den Reiniger C übergehen, während die schwereren noch dampfförmig in der Retorte zurückbleiben und vermöge ihres gröfseren specifischen Gewichtes sich am Boden der Retorte so länge aufhalten, bis sie zu Gas zersetzt sind.
Die in den Reiniger eintretenden Gase, gemischt mit mechanisch mitgerissenen oder unzersetzbaren Theerdämpfen, bisweilen auch (bei zu grofser Hitze der Retorte) gemischt mit Kohlenstoff in Rufsform sammeln sich in dem Abzugsraume k.
Durch die hier in der Bewegung des Gases eingetretene gröfsere Ruhe wird dem vorhin erwähnten Kohlenstoff Zeit und Raum gelassen, sich zu setzen. Ebenso wird ein Theil der am leichtesten condensirbaren Theerdämpfe an den mit Wasser gekühlten Wänden dieses Raumes sich niederschlagen. Das Gas, vermengt mit den noch übrigen Theerdämpfen, wird mit rapider Geschwindigkeit getrieben durch das in der Retorte fortwährend weiter entstehende Gas durch den Trichter /, dessen Ausgangs Öffnung durch die gezeichnete Spindel m erheblich verengt ist, gegen den Bürstenring η geblasen. Hierdurch condensirt sich der zähe Theer und fliefst auf geradem Wege, ohne irgendwo liegen zu bleiben und Verstopfungen herbeizuführen, durch das Rohr ο in den darunter befindlichen Topf/. Es ist von Wichtigkeit, dafs die Oeffnung für das durchgehende Gas im Trichter I so eng wie möglich ist, um den Stofs des Gases gegen den Bürstenring η so heftig wie möglich zu machen.
Da sich nun eine so feine Oeffnung' leicht durch die geringste Beimischung von Rufs verstopft, ist die Einrichtung getroffen, dafs eine Gasglocke w, an welcher die Spindel m befestigt ist, sich bei jeder Druckerhöhung hebt und die Spindel m aus der Oeffnung des Trichters herauszieht, und diese durch die an der Spindel angebrachten Nuthen reinigt. Diese Nuthen bewirken auch, dafs die Glocke nicht gleichmäfsig in die Höhe steigt, sondern bei Eintritt jeder Nuth in die engste Stelle (Oeffnung) des Trichters infolge der dadurch entstehenden Erweiterung des Gasdurchganges zurücksinkt. Diese Bewegung der Glocke wird so lange stattfinden, bis die Oeffnung des Trichters rein ist.
Das Gas geht zwischen den Nadeln der ringförmig um das Rohr 0 gewundenen Kratzbürsten hindurch nach unten, steigt dann wieder aufwärts durch eine Koks-, Siede- und Wiesen-
erzschicht und passirt dann die zweite Kratz-Mrstenschicht q. Durch jene Mischung und durch die sehr grofse Oberfläche, welche dem Gase durch die vielen Nadeln geboten wird, ist dasselbe vollkommen gereinigt, verläfst durch Rohr r den Reiniger und geht in das Gasometer, nachdem es nur noch durch das Rückverschlufsgefäfs D gegangen ist, welches nur dazu dient, das Gas nach der bekannten Methode durch ein Eintauchrohr am Zurücktreten zu hindern.
Das Gefäfs D wird durch den sich im Reiniger condensirenden Theer immer gefüllt gehalten ; der überflüssige fliefst durch das Rohr s ab.
Wird das entstehende Gas auf irgend eine Weise verhindert, den Apparat zu verlassen, so wird der steigende Druck aus der Retorte das OeI aus dem Rohre g und f heraus und in das Ueberlaufgefäfs t hineindrücken, so dafs die Gaserzeugung von selbst aufhört.
«,und nn sind Manometer.
Der konische Eisenmantel u ist ausgefüllt mit Schlackenwolle, welche mit Chamotte überkleidet ist, und dient dazu, die Feuergase dicht an der Retorte zn halten und läfst sich behufs Auswechseln der Retorte abheben.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Die Einrichtung des Oeleinlaufs mit Selbstregulirung, wie beschrieben.
2. Die Kegelform der Retorte.
3. Die gesammte Einrichtung des Gasreinigers, wie beschrieben.
η-) ob
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7303D Apparat zur Vergasung von flüssigen Oelen Active DE7303C (de)

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