DE14030C - Neuerungen an Tischen - Google Patents

Neuerungen an Tischen

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DE14030C
DE14030C DENDAT14030D DE14030DA DE14030C DE 14030 C DE14030 C DE 14030C DE NDAT14030 D DENDAT14030 D DE NDAT14030D DE 14030D A DE14030D A DE 14030DA DE 14030 C DE14030 C DE 14030C
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DE
Germany
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hole
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DENDAT14030D
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H. halstead in Leeds (Grafschaft York, England)
Publication of DE14030C publication Critical patent/DE14030C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B23/00Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
    • A47B23/04Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else supported from table, floor or wall
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B2023/048U-shaped bed tables

Landscapes

  • Passenger Equipment (AREA)

Description

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Neuerungen an Tischen.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Neuerungen bestehen im wesentlichen darin, Tische so zu construiren, dafs„ihre Plätte in verticaler Richtung gehoben oder gesenkt, sowie in irgend einer beliebigen hohen oder tiefen Position schräg gestellt werden kann. Dieselben sind auf der beiliegenden Zeichnung in verschiedenen Ausführungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht eines nach den Principien der Erfindung construirten Tisches, welcher hauptsächlich für Kranke bestimmt ist; Fig. 2 die dazu gehörige Endansicht;
Fig. 3 eine Detailansicht, welche eine besondere Modification des Mechanismus zum Schrägstellen der Tischplatte veranschaulicht,.. während die .'■·*'
Fig. 4, 5 und 6 bezw. eine Seiten-, eine Endansicht und den Grundrifs eines anderen Mechanismus zum Schrägstellen der Platte veranschaulichen. .
Fig. 7 ist eine Seitenansicht von einem Tisch, welcher sich für Restaurants oder dergleichen Locale eignet.
Fig. 8 bis 12 stellen einen Tisch von der Construction der Fig. 7 dar, welcher aber durch Anbringung besonderer Vorrichtungen in einen Schreib- und Zeichentisch umgewandelt ist.
In Fig. ι und 2 bedeutet α eine Schraube ohne Ende. Dieselbe ruht in. Lagern der aufrechten Ständer«? e1 und dient dazu, die Tischplatte h in verticaler Richtung zu verstellen. Sie erhält ihre Bewegung mittelst des Räderpaares c von der in den am oberen Ende der Ständer ce1 befindlichen Lagern a1 geführten Welle b, welche durch ein Handrädchen d gedreht werden kann. //' sind Gleitstücke, welche sich zwischen den Ständern e e1 führen und je nach der Drehungsrichtüng der Schraube α sich auf- ,oder abwärts bewegen. Diese Gleitstücke sind -durch eine Platte g verbunden und das obere f derselben trägt einen Zapfen i, auf welchem ' die Tischplatte h so l>c%stigt ist, . dafs sie gedreht bezw. schräg gestellt 'werden kann. Das Schrägstellen der Platte h ist durch einen Mechanismus ermöglicht, welcher aus den Fig. ι und 2 ersichtlich, ist. Auf -der. Platte g sitzt nämlich ein Zahnsector/, dessen Theilkreis vom Mittelpunkt des Zapfens i beschrieben ist. In die Zahne dieses Sectors greift tin Getriebe k, ein, welches auf der Welle/ sitzt ^Letztere ruht' in Lagern der Arme m m1 unterhalb der Tischplatte und trägt ein Schraubenrad n, welches mit der Schnecke ο der von Lagern q ql getragenen, ebenfalls unter der. Tischplatte befindlichen Welle / in Eingriff steht. Will man daher''die Tischplatte, wgnn sie durch Drehen. des Hand-rädchens hoch Oder tief gestellt worden ist, schräg stellen, so dreht man eins der auf der Welle/ sitzenden Handrädchen r oder r1, wodurch die Schnecke ο das Rad n, sowie das Getriebe k nebst Sector j in Bewegung setzt, und die Tischplatte h geneigt wird, s s1 sind Balancegewichte 5 dieselben hängen an Schnüren oder Ketten, welche über die an den Ständern ee1 angebrachten Rollen t tl geführt und an dem oberen Gleitstück/befestigt sind.
Um der Tischplatte h eine weitere Stütze zu geben und ihre Schrägstellung zu erleichtern bezw. den Zapfen i weniger stark zu beanspruchen, empfiehlt es sich, eine halbkreisförmige Platte 11 (s. auch die punktirten Linien, Fig. 2)
in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise anzuordnen, welche sich auf einer an der Platte g befindlichen Antifrictionsrolle 12 führt und durch seine Verstrebungen 13 und 14 die Tischplatte h stützt.
Der Mechanismus zum Schrägstellen der Tischplatte kann beliebig modificirt werden; so zeigt Fig. 3 ein Stück eines innen verzahnten Kranzes/1, welches statt des vorerwähnten Zahnsectors / verwendet werden kann. In den Fig. 4, 5 und 6 ist der Zahnrädermechanismus zum Schrägstellen der Tischplatte gänzlich in Wegfall gekommen und statt dessen folgende Anordnung getroffen. Die Platte, welche die Gleitstücke//1 verbindet, ist an ihrem oberen Ende u halbkreisförmig gestaltet und auf diesem Theil im Halbkreis mit Löchern versehen worden. Die Tischplatte h ist an einem Stück ν befestigt, welches sich um den Zapfen i drehen kann und in ihrem unteren Ende ein Loch enthält, welches mit den Löchern der halbkreisförmigen Platte u correspondirt. In dem Loch des Stückes ν führt sich eine Stange w, welche im Lager χ unterhalb der Tischplatte ruht und bei a1 mit einem bei ζ drehbaren Hebel y verbunden ist. Diese Stange steckt in einem der Löcher der halbkreisförmigen Platte u, wodurch die Tischplatte unveränderlich in Position gehalten wird. Will man nun die Tischplatte h schräg stellen, so dreht man den Hebel y nach der entsprechenden Richtung, so dafs die Stange w aus dem Loch der'Platte u, in welchem sie bisher steckte, herausgezogen wird. Dadurch wird die Tischplatte frei, so dafs man sie um den Zapfen i drehen und in die gewünschte schräge Lage bringen kann, in welcher man sie dann durch Drehen des Hebels y, d. i. durch Einschieben der Stange w in das entsprechende Loch der Platte 11 feststellt.
;-g Soll dei>Tisch eine gröfsere Länge erhalten, wie das z. B. für seinen Gebrauch in Restaurants und dergleichen Localen nothwendig ist, so kann man ihm die in Fig. 7 veranschaulichte Construction geben. Hier wird die Tischplatte h an beiden Enden unterstützt, und die in Fig. 1 und 2 gezeigte Anordnung zum Verstellen derselben- in verticaler Richtung ist verdoppelt . worden. Die Schrägstellung kann bei dieser Construction wieder durch die bisher beschriebenen Mittel bewirkt werden. Beispielsweise ist jedoch der Mechanismus, Fig. 4, 5 und 6, in etwas modificirter Gestalt zur Anwendung gelangt. Die Platte u mit den im Halbkreis angeordneten Löchern ist an der Tischplatte selbst, und zwar zur Erreichung möglichster Stabilität an jedem Ende derselben angebracht, während das mit den Löchern dieser Platte u correspondirende Loch in der die Gleitstücke//1 verbindenden Platte sich befindet, und. die Fixirung der Tischplatte in irgend einer schrägen Position, anstatt durch. Stange w und Hebel y mittelst einfachen Stiftes 1 bewirkt wird.
Soll endlich der Tisch für Schul- oder Bureauzwecke dienen, so kann man seine Platte h mit scharnierartig befestigten Klappen 2, 2 versehen und dieselbe so anordnen, wie in den letzten Figuren dargestellt. Wenn der Tisch als Pult verwendet werden soll, haben diese Klappen die in Fig. 8, 9 und 10 veranschaulichte Position. Dieselbenruhen dann auf den Stützen 3,3, welche mit einander durch eine Traverse 4 verbunden und an der Platte h durch Scharniere so befestigt sind, dafs sie in der Richtung des Pfeiles, Fig. 8, umgeklappt werden können. Ist es aber wünschenswerth, dafs die ganze Oberfläche der Tischplatte eine Ebene bildet, so klappt man die Stützen 3, 3 um, wie aus Fig. 11 und 12 ersichtlich, und bewirkt dadurch, dafs die Klappen 2, 2 in die Höhe gehen und die Tischplatte eine ebene Fläche bildet, Fig. 12. Zur Feststellung der Klappen 2, 2 in der einen oder anderen Lage dient ein Stift 10, welcher in die Löcher 5 und 6 der Traverse 4, sowie in die Löcher 7 und 8 des zur Führung dieser Traverse dienenden Stückes 9 pafst und in der aus Fig. 8 und 9 ohne weitere Beschreibung klaren Weise benutzt wird. Die Verstellung der ganzen Tischplatte in verticaler Richtung wird wie früher bewirkt.
Es sei noch erwähnt, 'dafs jeder der in vorstehendem beschriebenen Mechanismen zum Schrägstellen der Tischplatte bei jedem der hier als Beispiel vorgeführten Tische angewendet werden kann und nicht blos auf denjenigen Tisch beschränkt ist, mit welchem er speciell auf der Zeichnung combinirt wurde.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei einem Tisch die Combination des im wesentlichen aus Schraube a, Gleitstücken ff1, Rädern c und Antriebswelle b bestehenden Mechanismus zum Hoch- und Tiefstellen der Tischplatte mit einer zum Schrägstellen dieser Tischplatte dienenden Vorrichtung, welche sich zusammensetzt, entweder:
    1, nach Fig. 1 und 2 und der Modification, Fig. 3, aus einem Zahnsector j oder'/1, dem Getriebe k, der auf der unteren Seite der um einen Zapfen drehbaren Tischplatte gelagerten Welle/, dem Schraubenrade η und der auf der durch Handrädchen oder Kurbel drehbaren, ebenfalls auf der Unterseite der besagten Tischplatte gelagerten Antriebswelle / sitzenden Schnecke 0; oder '
  2. 2. nach Fig. 4, 5 und 6 aus der mit im Halbkreis angeordneten Löchern versehenen Platte u, dem an der Tischplatte befestigten, um einen Zapfen i drehbaren Stück v, welches ein mit den Löchern der Platte u correspondirendes Loch enthält, und einer in dem besagten Loch des Stückes ν ge-
    führten Stange, zu dem angegebenen Zweck; oder
    nach Fig. 7 aus einer oder zwei an der Tischplatte selbst befestigten, mit im Halbkreis angeordneten Löchern versehenen Platten u, sowie einem mit diesen Löchern correspondirenden Loch am Tischgestell und einem zugehörigen Stift zum Fixiren der Tischplatte in irgend einer schrägen Position; oder endlich
    aus den scharnierartig befestigten Klappen 2, 2 in ihrer Verbindung mit den an der Tischplatte scharnierartig befestigten Stützen 3, 3, welche durch eine Traverse 4 verbunden sind, und welche, je nachdem die Tischplatte eine Ebene bilden soll oder nicht, mittelst eines durch die Löcher 5 und 6, oder 7 und 8 gesteckten Stiftes 10 in entsprechender Lage fixirt werden, Fig. 8, 9, 10, 11 und 12.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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