DE34128C - Wendeapparat für Darren - Google Patents
Wendeapparat für DarrenInfo
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- DE34128C DE34128C DENDAT34128D DE34128DA DE34128C DE 34128 C DE34128 C DE 34128C DE NDAT34128 D DENDAT34128 D DE NDAT34128D DE 34128D A DE34128D A DE 34128DA DE 34128 C DE34128 C DE 34128C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/067—Drying
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C1/00—Preparation of malt
- C12C1/15—Grain or malt turning, charging or discharging apparatus
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
WILHELM LEDERLE in FREIBURG i. B. Wendeapparat für Darren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Juli 1885 ab.
Der Apparat dient zum vollkommenen und gleichmäfsigen Wenden des Darrgutes. Er ist
folgendermafsen construirt:
No. ι auf der Zeichnung bezeichnet .den
durchbrochenen Boden für das Darrgut, welcher eine kreisförmige Abgrenzung erhält, No. 2 ist
eine centrale verticale Achse, welche den ganzen Apparat trägt und bewegt, No. 3 ein Triebwerk,
welches "diese Achse nach der einen oder anderen Richtung dreht. Statt der Handkurbel
können Riemscheiben zur Anwendung kommen.
No. 4 sind zwei radial gelegte Träger, welche in der Mitte die Achse 2 mit Beilagen 5 umfassen
und festhalten. No. 6 sind vier an den Trägern 4 angebrachte horizontale Lager, von
welchen je zwei eine radial liegende Schraubenspindel 7 tragen. Die inneren Enden dieser
Schraubenspindel tragen konische Räder 8, welche in ein, mit dem Darrboden fest verbundenes
konisches Rad 9 eingreifen. Dreht sich daher die verticale Achse 2 und infolge dessen die Träger 4, so werden die Spindeln
ebenfalls um ihre Achse gedreht.
In den Trägern 4 laufen ferner radial bewegliche Gleitstücke 10, welche gleichzeitig
Muttern der Spindeln 7 sind, so zwar, dafs diese Stücke wechselweise nach aufsen oder
innen gehen, je nachdem das Triebwerk 3 in der einen oder anderen Richtung gedreht wird.
Da beide Spindeln nach der gleichen Richtung geschnitten sind, geht jedes der Stücke ■ 10
gleichzeitig mit dem anderen nach aufsen oder nach innen. Diese Stücke 10 tragen nun an
Stiften 11 vertical bewegbare Pflugschare 12 a
und 12 b, welche das Darrgut umwenden.
Von den zwei Pflugscharen ist immer nur das eine herabgelassen und in Thätigkeit,
nämlich dasjenige, dessen Spitze sich in der· Drehrichtung befindet, während das andere
durch den Haken 13 und die Nase 14 in der
Höhe arretirt ist.
Das selbstthätige Heben und Senken der beiden Pflugschare wird nun wie folgt be-'
werkstelligt: Es sei die mit Pfeilen angedeutete Bewegung die eben stattfindende, wobei das
Schar 12b herabgelassen und das Schar 12a
in die Höhe gehoben ist. Ist das Schar 12b am inneren Rand des Darrbodens angekommen,
so wird es dadurch gehoben, dafs die an ihm angebrachte Rolle 15 an dem aufsteigenden
Theil 18 des inneren Randes sich emporhebt, bis der Haken 13 ihre Nase 14 arretirt (Fig. 6);
zu gleicher Zeit ist auch das Schar 12 a an das innere Ende der Träger gelangt und der obere
Theil des Hakens 13 stöfst an den Winkel 17 a,
wodurch der Haken die Nase 14 freiläfst und das Pflugschar herabfällt.
Nunmehr wird das Triebwerk 3 in umgekehrter Richtung in Bewegung. gesetzt und
beide Pflugschare bewegen sich jetzt nach aufsen, wobei 12b gehoben und 12a herabgelassen
ist und sich in Thätigkeit · befindet.
Sind die Schare am äufseren Rand angelangt, so steigt das Schar 12a durch Auflaufen
seiner Rolle an der Auflauffläche 16 empor, bis es in schon beschriebener Weise
arretirt wird, während 12b durch Andrücken des Hakenhebels am Winkel 17b ausgelöst
wird und herabfällt (Fig. 4, 5 und 7)."
Der Wechsel in der Drehung des Triebwerkes kann ebenfalls in beliebiger Weise durch
Claims (1)
- die Bewegung der Stücke ίο veranlafst und selbstthätig angeordnet werden. Das- Darrgut wird jeweils durch den Streicher 19 glattgestrichen. Da die Pflugschare durch ihre eigene Schwere aufdrücken, so laufen sie jeweils auf dem Boden der Darre.Patent-Ansρrüche:ι . Die an Gleitstücken 10 befestigten, durch ro'tirende Schraubenspindeln 7 radial bewegten und infolge der gleichzeitigen Ro-1 tation der Spindeln Spirallinien beschreibenden Pflugschare 1 2 a und 1 2 b zum Wenden des Darrgutes.Die Aufhängung der rückgehenden Pflugschare durch Heben derselben an einer Auf lauffläche 16 oder 18
durch Haken 13 und Nase 14.
Die Auslösung der gehobenen Pflugschare durch Andrücken des Hakenhebels 13 an die Winkel 17 a und 17 b.und Arretirüng.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34128C true DE34128C (de) |
Family
ID=310059
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT34128D Expired - Lifetime DE34128C (de) | Wendeapparat für Darren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3156541A (en) * | 1961-07-24 | 1964-11-10 | Henry A Kalke | Apparatus for stirring grain and similar particulate material |
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0
- DE DENDAT34128D patent/DE34128C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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