DE77839C - Vorrichtung zum Anheben und Feststellen der Brennergallerie von Lampen - Google Patents

Vorrichtung zum Anheben und Feststellen der Brennergallerie von Lampen

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DE77839C
DE77839C DENDAT77839D DE77839DA DE77839C DE 77839 C DE77839 C DE 77839C DE NDAT77839 D DENDAT77839 D DE NDAT77839D DE 77839D A DE77839D A DE 77839DA DE 77839 C DE77839 C DE 77839C
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lamps
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heinrich Gross nachfl. a. Rühle, Berlin S., Blücherstr. 35
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0075Fastening or safety devices for reflectors, cover glasses or chimneys
    • F21V37/0087Devices for lifting chimneys or cover glasses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V17/00Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Vorrichtungen zum Heben der Brennergallerie mit selbsttätiger Feststellung derselben mittelst Kurbel und Pleuelstange in der höchsten Lage zeigen den Uebelstand, dafs die Unterstützung der Brennergallerie nur eine lineare und daher schwankende ist. Vorliegende Hebevorrichtung bietet nun eine bessere Unterstützung der angehobenen Brennergallerie durch Vermehrung der Unterstützungspunkte infolge der Ausbildung der Pleuelstange zu einem dreiarmigen Hebel.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Hebevorrichtung in zwei Arbeitsstellungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Brenner mit gesenkter und Fig. 2 mit hochgehobener Brennergallerie.
Die Brennergallerie A ist in bekannter Weise mit den Gallerieträ'gern α versehen, welche in den Führungen b des Brennerkorbes B auf- und abbewegt werden können und so ein Heben und Senken der Brennergallerie gestatten. Die Gallerieträger α tragen die festen Drehzapfen c der Pleuelstange C. Diese Pleuelstange ist zu einem dreiarmigen Hebel ausgebildet, dessen Arme mit 1, 2 und 3 bezeichnet sind und der der auf der Achse e starr befestigten Kurbel D im Zapfen d gelenkig angegliedert ist.
Die Arme 1, 3 und der Drehzapfen c des dreiarrnigen Hebels C geben nun drei auf beiden Seiten der Brennergallerie liegende Unterstützungspunkte, so dafs, wie Fig. 2 zeigt, ein Schwanken derselben nicht möglich oder doch nur unbedeutend ist.
Arm 3 trägt hierbei die Brennergallerie direct während für die Arme 1 durch Einfügen der Stifte oder Ansätze F die Auflagen geschaffen sind.
Der Vorgang beim Bethätigen der Hebevorrichtung ist folgender: Bei gesenkter Brennergallerie haben die arbeitenden Theile der Hebevorrichtung die in Fig. 1 dargestellten Lagen. Soll nun die Brennergallerie angehoben werden, so dreht man Achse e. Die gesenkte Kurbel D (Fig. 1) schwingt aufwärts, und da an ihrem Ende der Arm 2 der Pleuelstange C gelenkig befestigt ist, deren anderes Ende im Zapfen c einen festen Drehpunkt an dem Gallerieträger a besitzt, so wird durch die·Aufwärtsbewegung des Hebels D der Gallerieträger α mit der Brennergallerie hochgehoben, während gleichzeitig der dreiarmige Hebel C um den Zapfen c schwingt und die in Fig. 2 dargestellte Lage einnimmt.
Kurz bevor diese Lage erreicht war, traf Arm ι gegen den Stift F, dieser federte etwas zur Seite, und Arm 1 gelangt unter denselben, während Arm 3 gleichzeitig gegen den Rand der Brennergallerie trifft. Der dreiarmige Hebel ist nun an den beiden Enden der Arme 1 und 3 gleichmäfsig belastet, während seine Drehung um Zapfen c dadurch mit Sicherheit vermieden wird, dafs sich der Stift F einer Aufwärtsbewegung des Armes 1 entgegengesetzt. Ein selbstthätiges Sinken der Brennergallerie ist aber nur möglich, wenn "sich der dreiarmige Hebel C um Zapfen c dreht, und da dies durch das Eigengewicht mit normaler Belastung der
Brennergallerie nicht eintreten kann, so behält auch Kurbel D ihre Lage bei, trotzdem diese nicht die Todtpunktstellung bildet.
Soll die Brennergallerie wieder gesenkt werden, so dreht man die Achse e im umgekehrten Sinne wie vorher. Die Kurbel D wirkt hierbei mit ihrem Zapfen d auf das Ende des Armes 2 ■ mit einer Kraft, welche genügt, um den Widerstand des Stiftes .F zu überwinden, so dafs sich Arm 1 nunmehr in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles bewegen kann. Hiermit ist aber die Drehbehinderung der Pleuelstange beseitigt, und da sich diese nur, um Zapfen c drehend, der jeweiligen Lage der Kurbel D anpassen kann, ihre Stellung aber immer von derjenigen der Kurbel abhängig ist, so erfolgt ein ruhiges, zwangläufiges Senken der Brennergallerie durch Drehung des Achse e.
Wenn bei Erläuterung des in der Zeichnung dargestellten Beispieles gesagt ist, der Zapfen c sei an dem Gallerieträger angeordnet, so ist diese Art der Anordnung nebensächlicher Natur; denn Zapfen c kann gleich dem Stift F direct an der Brennergallerie, und beispielsweise so angeordnet werden, dafs der Drehpunkt c in der Mitte zwischen den beiden Unterstützungspunkten der Arme 1 und 3 des dreiarmigen Hebels C liegt, und demnach für diesen in der Belastung durch die Brennergallerie überhaupt kein auf Drehung wirkendes Moment liegt.
Die Gallerieträger bilden dann nur die Geradführung der Brennergallerie.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Die bekannte Vorrichtung zum Anheben und Feststellen der Brennergallerie von Lampen mittelst Kurbel und Pleuelstange in solcher Ausbildung, dafs an die Pleuelstange noch ein oberer Arm (1) und ein unterer Arm (3) angesetzt sind, welche beiden Arme die Brennergallerie in gehobenem Zustande mehrfach unterstützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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