DE43685C - Apparat zum Heben der Bi(Jrnefe aus Gährbottichen - Google Patents

Apparat zum Heben der Bi(Jrnefe aus Gährbottichen

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DE43685C
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Germany
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shaft
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yeast
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Application number
DENDAT43685D
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Original Assignee
K. T. PETROVITSCH in Ueckendorf bei Gelsenkirchen. Vom 25. Au£ust 1887 ab
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12NMICROORGANISMS OR ENZYMES; COMPOSITIONS THEREOF; PROPAGATING, PRESERVING, OR MAINTAINING MICROORGANISMS; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING; CULTURE MEDIA
    • C12N1/00Microorganisms; Compositions thereof; Processes of propagating, maintaining or preserving microorganisms or compositions thereof; Processes of preparing or isolating a composition containing a microorganism; Culture media therefor
    • C12N1/02Separating microorganisms from their culture media
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12MAPPARATUS FOR ENZYMOLOGY OR MICROBIOLOGY; APPARATUS FOR CULTURING MICROORGANISMS FOR PRODUCING BIOMASS, FOR GROWING CELLS OR FOR OBTAINING FERMENTATION OR METABOLIC PRODUCTS, i.e. BIOREACTORS OR FERMENTERS
    • C12M33/00Means for introduction, transport, positioning, extraction, harvesting, peeling or sampling of biological material in or from the apparatus
    • C12M33/14Means for introduction, transport, positioning, extraction, harvesting, peeling or sampling of biological material in or from the apparatus with filters, sieves or membranes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat soll dazu dienen, die Bierhefe (Bierzeug) aus Gährbottichen zu heben. Die Zeichnung zeigt den Apparat in Fig. 1 bis 6 in seinen Hauptbestandtheilen und in Fig. 7 denselben in einem Gährbottich angeordnet.
Der Apparat besteht aus der horizontalen Antriebswelle α, Fig. 3 und 7, der verticalen Welle b, Fig. 2 und 7, der mit becherartigen Schaufeln versehenen Trommel c, der in derselben liegenden Büchse d und den Leit- bezw. Antriebsrollen e und f.
Die Welle α ist mittelst des Anspannlagers g an dem Gährbottich h befestigt und durch das Gabellager i mit der vertical stehenden Welle b in Verbindung gebracht. Letztere steht auf dem am Boden des Bottichs befindlichen konischen Zapfen k und ist an ihrem oberen Ende mit einem Schneckenrad t versehen, welches mit der auf der Welle α befindlichen Schnecke s im Eingriff steht, Fig. 3 und 7, so dais bei einer Umdrehung der Antriebswelle α mittelst der Kurbel r auch die vertical stehende Welle b zu einer gleichen Bewegung veranlafst wird.
An die Welle b ist unten mit dem Gelenk 11 die horizontal liegende Welle A in der Weise angehängt, dafs dieselbe an der Umdrehung der ersteren theilnehmen muls.
Um diese Umdrehung zu erleichtern bezw. zu unterstützen, sind sowohl unten an der Welle b, als auch an dem einen Ende der Welle A drehbar um diese Leitrollen f angebracht, welche auf dem Boden des Bottichs laufen. Auf der Welle A befindet sich um diese drehbar die Hülse q mit den in offene Lagerschalen auslaufenden Armen ο und p7 in welche die mit entsprechenden Achsenzapfen versehene Trommel c bezw. Büchse d eingelegt wird.
Die Büchse d, Fig. 4, besteht aus einem hohlen Cylinder, welcher in seiner ganzen Längenausdehnung mit einem Schlitz m versehen ist und an seinen beiden Kopfseiten je einen Achsenzapfen χ und y hat. Letzterer ist im Querschnitt rund, während ersterer. wie aus der Kopfansicht der Büchse, Fig. 1, ersichtlich, von länglichem Querschnitt ist, so dafs sich derselbe und mit ihm die Büchse d in dem Lager des Armes 0 nicht drehen kann. Die Trommel c besteht aus muldenförmig gestalteten Schaufeln n, Fig. 2 und 5, welche, in Form eines Cylinders angeordnet, auf der einen Seite durch den runden Boden B, auf der anderen Seite durch den Ring C mit einander verbunden sind, Fig. 5. Der Boden B der Trommel ist mit einem hohlen Achsenzapfen ^ versehen, mit welchen die Frictionsscheibe bezw. Antriebsrolle e in feste Verbindung gebracht ist. Die Aushöhlung des Zapfens ^ ist so grofs, dafs der Zapfen y der Büchse d, Fig. 4, in derselben lagern kann, sobald man die Büchse d in die Trommel c einschiebt, Fig. 6 Ist letzteres geschehen, so legt man beide Theile in die Lager der Arme ο und p, und zwar wird der Zapfen χ der Büchse d in das Lager des Armes o. dagegen der Zapfen ^ der Trommel c in das Lager des Armes ρ gelegt, wobei die an dem Zapfen ς angebrachte Antriebsrolle e in Berührung mit der auf dem Ende der Welle A drehbar angeordneten Leitrolle f tritt, Fig. 5 und 6, so
dafs bei einer mittelst der Kurbel r veranlafsten Umdrehung der Welle b mit der Welle A durch die hierbei hervorgerufene Umdrehung des Rades f auch die Rolle e zu einer gleichen Bewegung veranlafst wird und sich deshalb die Trommel c auf der Büchse d dreht, da letztere durch den im Querschnitt länglich gestalteten Zapfen χ an einer Umdrehung gehindert wird. Bei dieser Umdrehung der Trommel c um die Büchse d nehmen nun die Schaufeln η die Hefe von dem Boden des Bottichs auf und entleeren, sobald dieselben bei ihrer Drehung an den Schlitz m der Büchse d kommen, ihren Inhalt in letztere, Fig. 2.
Durch das an dem Apparat angebrachte Streichblech n> wird die Hefe von dem Rand des Bottichs vor die Trommel c geführt, so dafs der ganze Hefeninhalt des Bottichs durch den Apparat gehoben wird.
Da nun die Hefe in verschiedenen Schichten bezw. Qualitäten lagen, so ist, um dieselbe ihrer Güte nach zu trennen, der Apparat in der Weise zum Verstellen eingerichtet, dafs eine Hefenschicht nach der anderen durch ihn gehoben werden kann. Die Verstellvorrichtung ist in der aus Fig. 2 und 7 ersichtlichen Weise angebracht. In einem mit der Welle b verbundenen Lager ist die Stange ν angebracht, die durch ein Gelenk mit dem Lagerarm ο verbunden ist, während das entgegengesetzte obere Ende mit einem Schraubengewinde versehen ist Je nachdem man nun die auf letzteres aufgesetzte Flügelmutter F anzieht oder löst, schraubt sich die Stange ν herauf oder herunter, wobei die Trommel c in eine gröfsere oder geringere Entfernung von dem Boden des Bottichs tritt, so dafs durch dieselbe nur eine bestimmte Schicht Hefe aufgenommen werden kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Apparat zum Schöpfen der Hefe aus Gährbotüchen, bei welchem eine durch eine veriicale Welle b längs des Bodens des Bottichs in horizontaler Ebene geführte Schöpftrommel c sich um eine innere, nicht rotirende und mit einem Längsschlitz m versehene Büchse d dreht und dabei die von den Schaufeln η aufgenommene Hefe durch den oben angeordneten Schlitz »π in die Büchse fallen läfst.
2. Bei einem derartigen Apparate die Vorrichtung, durch welche die betreffenden Bewegungen der Trommel c veranlafst werden, bestehend in der Verbindung der horizontalen Antriebswelle α mit der vertical angeordneten Welle b, an welch letzterer unten drei horizontal liegende, mit den Leitrollen f versehene Arme strahlenförmig angebracht sind, von welchen der eine als Welle A verlängert und mit der Hülse q versehen ist, auf deren Armen ο und ρ die Trommel c in der Weise lagert, dafs dieselbe durch das an dem Ende der Welle A angebrachte Laufrad f in Verbindung mit dem Frictionsrade e in Umdrehung gesetzt wird.
3. An demselben Apparate eine Vorrichtung zum Höher- oder Tieferstellen der Trommel C1 bestehend in der Verbindung der mittelst einer Schraubenmutter F verstellbaren Stange ν mit der die Lagerarme ο und ρ tragenden Hülse q.
DENDAT43685D Apparat zum Heben der Bi(Jrnefe aus Gährbottichen Active DE43685C (de)

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