DE140282C - - Google Patents

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DE140282C
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Germany
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DENDAT140282D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/22Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H3/26Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using dynamo-electric motor

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Schaltung kommt bei solchen Fernschaltern in Anwendung, bei denen der Schaltmechanismus durch einen Hülfsmotor in bestimmte Endstellungen gedreht wird, und bezweckt, eine beliebige Anzahl solcher Fernschalter von einer Zentralstelle aus mittels einer Hülfsleitung derart in Tätigkeit zu setzen, daß jeder Fernschalter sich in die gewünschte Endstellung einstellt, unabhängig von der Funktion der andern an diese Leitung angeschlossenen.
Die beiliegende Zeichnung verdeutlicht die
Schaltung an zwei schematisch dargestellten Fernschaltern. Jeder Fernschalter hat einen HUlfsmotor d bezw. d', welcher Schalträder oder Schaltwalzen α und b bezw. a' und b' in Drehung versetzt, und zwar um bestimmte Winkel bis in gewünschte Endstellungen.
Die beiden Schalträder α und b sind isoliert auf der durch den Motor gedrehten Achse c befestigt. An dem Rade α liegen zwei Stromschlußfedern f und /j an, welche an den Nutzstromkreis angeschlossen sind. In der Ausschaltestellung liegt die Feder f auf einem in das metallische Rad eingelegten Hartgummistück ζ; sobald das Rad α in Richtung des Pfeiles gedreht wird, gleitet Feder/ von diesem Hartgummistück auf Metall ab und schließt den Strom. Ebenso liegen am Rade b die Federn g und g1 an, welche beim Abgleiten von dem Hartgummistück h infolge der Drehung den Stromkreis des Hülfsmotors schließen. Die dritte Feder g2 am Rade b dient dazu, um die Drehung des Motors einzuleiten; in umgekehrter Weise als die Federn g und gt bekommt sie nur in den Endstellungen mit dem Rade b metallischen Kontakt, etwa dadurch, daß sie einen Stift k berührt, während der Tätigkeit des Motors jedoch das Rad nicht berührt. Berührt in den Endstellungen der Schalter diese Feder den Stift k, so kann durch einen Druck auf den Taste'r e der Motor in Drehung versetzt werden; der Strom geht in diesem Falle von der negativen Leitung durch den Taster e, Hülfsleitung /, Feder gv Rad b, Feder ^1, Motor d an die positive Leitung. Die hierdurch hervorgerufene kleine Drehung bewirkt das Abgleiten der Feder g auf Metall und der Motor bleibt in Tätigkeit, bis die Feder g auf ein in das Rad b eingelegtes Hartgummistück, das mit h identisch sein kann, gleitet. Um eine Störung der einzelnen Schaltwerke untereinander auszuschließen, ist die auf diese Weise bewirkte Unterbrechung der Verbindung des Motors mit der Hülfsleitung unbedingt erforderlich. Wird nämlich die Zuleitung nicht aufgehoben, so tritt folgender Fall ein. Angenommen, die Motoren d und dl der Fernschalter seien direkt ohne die Federn g2 g\ usw. an die Hülfsleitung dauernd angeschlossen, wie dies in der Zeichnung durch punktierte Linien in und m' angedeutet ist. Durch Kontakt im Taster e kann dann wie oben die Drehung eingeleitet werden. Diese Schaltung würde ohne Bedenken angewendet
werden können, sobald nur ein Apparat in Frage kommt, nicht aber bei mehreren gleichzeitig.
Denn angenommen, die Schalträder α und b hätten ihre Endstellung erreicht, a' und b' jedoch noch nicht, so würde Stromschluß vorhanden sein zwischen der negativen Leitung, Feder g\ Rad b\ Feder g\, Hülfsleitung i, Motor d und der positiven Leitung. Der Motor d würde also durch einen parallel angeschlossenen, noch nicht in die Endstellung gelangten Apparat derart beeinflußt werden, daß er in der Endstellung nicht zur Ruhe gelangt. Infolge der Aufhebung der Stromzuführung an die Hülfsleitung mittels der Federn g2 g\ usw. wird somit ein bereits in Ruhe gekommener Fernschalter von einem noch in Bewegung befindlichen nicht gegen die Absicht Strom zugeführt erhalten und von neuem in Tätigkeit versetzt werden. Jeder Fern- ao schalter kann demnach unabhängig von dem andern um einen beliebigen Winkel gedreht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 2^
    Schaltungsweise für Fernschalter mit Antrieb des Schaltrades oder der Schaltwalze durch eine von einem Hülfs- oder Zweigstrom betriebene elektromotorische Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung des Motorstroms an die Hülfsleitung während der Tätigkeit der Apparate unterbrochen und nur in den Endstellungen hergestellt wird, zum Zwecke, bei mehreren an eine Hülfsleitung angeschlossenen Apparaten den Stromeintritt von einem in den andern unmöglich zu machen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT140282D Active DE140282C (de)

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DE (1) DE140282C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010071B (de) * 1954-11-22 1957-06-13 Vapor Heating Corp Selbsttaetige Abblaseeinrichtung fuer Dampfabscheider in Zugheizungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1010071B (de) * 1954-11-22 1957-06-13 Vapor Heating Corp Selbsttaetige Abblaseeinrichtung fuer Dampfabscheider in Zugheizungen

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