DE97656C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B25/00—Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Erfindung betrifft eine Anordnung zur Uebertragung von
Zeigerstellungen und zur Correctur derselben an von einer Gleichstrommaschine mit Strom
versehenen Uebertragungsmitteln, z. B. Zeigern mit rotirendem Anker, Klinkenwerken etc.
Zu diesem Zweck wird ein Inductor nach beiden Seiten hin drehbar eingerichtet, ein bei
jeder Drehungsrichtung folgender Bürstenhalter nimmt den Strom stets in der neutralen Zone
ab und eine gleichzeitig mit dem Anker angetriebene Stromschlufsvorrichtung führt den
Strom den Apparaten bei jeder Drehungsrichtung immer in bestimmter Aufeinanderfolge zu.
Zwei Anschläge im Zeigerapparat begrenzen die beiden äufsersten Zeigerstellungen und gestatten
in unten beschriebener Weise ein Corrigiren der Zeigerstellungen bei unrichtiger Einstellung.
Von den beiliegenden Zeichnungen stellen dar :
Fig. ι Aufrifs eines Magnetinductors mit dem kippenden Bürstenhalter und der Stromschlufsvorrichtung
für die Zeigerapparate,
Fig. 2 Seitenansicht desselben mit in die Aufsenleitung eingeschalteten Apparaten,
Fig. 3 Seitenansicht der Stromschlufsvorrichtung,
Fig. 4 Längsschnitt durch dieselbe,
Fig. 5 Detailansicht des kippenden Bürstenhalters.
Der Anker A des Inductors J (Fig. 1 und 2)
wird in bekannter Weise durch ein Zahnrädergetriebe gedreht und trägt einen Commutator K
gewöhnlicher Art. Der Bürstenhalter ist kippend angeordnet, d. h. er wird bei Drehung
des Ankers in jeder der beiden Richtungen so weit mit herumgenommen, dafs die Bürsten
stets in der neutralen Zone aufliegen. Eine Ausführungsform desselben zeigt Fig. 5. Auf
einer Platte ρ aus Isosirmaterial sind zwei Messingstreifen s S1 drehbar befestigt und durch
eine Spiralfeder f gegen die Commutatorsegmente gedrückt. An den Messingstreifen s S1
sitzen die Bürsten Ob1. Die Ankerwelle trägt
einen nur durch Reibung darauf festsitzenden Mitnehmer, der mit einer Seite mit der Platte ρ
fest verbunden ist und bei Beginn der Drehung der Welle den Bürstenhalter so weit mit
herumnimmt, bis er sich gegen einen Anschlag d legt; in dieser Stellung liegen die
Bürsten gerade in der neutralen Zone auf. Die freie Seite des Mitnehmers ist getheilt und
werden diese Theile durch eine Schraube zusammengeprefst, damit stets die genügende
Reibung vorhanden ist. Zwei lange Spiralfedern dienen zur Stromableitung.
Die Stromschlufsvorrichtung hat folgende Form erhalten: Mit der Achse des Antriebszahnrades ist das kleine Zahnrad ^ starr verbunden,
welches mit dem auf der Achse U1 befestigten gröfseren Zahnrad ^1 in Eingriff
steht. Auf der Welle U1 sitzt isolirt der Metallring
r, der ein Ringsegment T1 von 1200 trägt.
Auf dem Ring r schleift die Bürste Ar0, auf
dem Ringsegment T1 die von einander verschobenen
drei Bürsten Ar1 Ar2 Ar3. Wird das
Antriebszahnrad rechts herum gedreht, so drehen sich der Anker und die Welle U1 in
entgegengesetzter Richtung, und es werden nach einander die Bürsten Ar1 Ar2 Ar3 auf dem
Ringsegment T1 schleifen; bei Linksdrehung
des Antriebsrades schleifen die Bürsten in umgekehrter Reihenfolge auf demselben.
In Fig. 4 sind die Bürsten als in einer Ebene liegend gezeichnet.
Die Bürste Zc0 schleift stets auf dem Ring r,
dagegen die Bürsten Ar1 k2 Ar3 nur je während
einer Drittelumdrehung auf dem Ringsegment rv Angenommen, Bürste Ar1 schleift bei Beginn
der Drehung auf T1, so ist der Stromlauf folgender:
Von der Bürste b. der Ankerwelle zur Bürste Ar0, durch Ring r, Ringsegment T1,
Bürste Ar1, Apparate I bis IV und zurück zur. Bürste b1. Der Stromkreis ist bei Auflage der
beiden anderen Bürsten derselbe, da von jeder derselben eine besondere Leitung zu den
Apparaten führt..
In Fig. 2 stellen die mit I bis IV bezeichneten Kreise z. B. rotirende Zeigerwerke dar,
und es möge beabsichtigt gewesen sein, sämmtlichen Zeigern die Stellung des Zeigers e4 zu
geben, die Zeiger ey e.2 e3 seien jedoch durch
irgend welche Umstände zurückgeblieben. Hierfür ist die Correctur vorgesehen, und zwar ist
das so gemacht, dafs im Zeigerapparat zwei Anschläge χ und y die äufsersten Endstellungen
der Zeiger begrenzen. Man mufs behufs. Correctur der Zeigerstellungen so lange den Inductor
drehen, bis sich sämmtliche Zeiger z. B. gegen den Anschlag y gelegt haben. Zunächst
werden die Zeiger die durch eine gestrichelte Linie angegebene Stellung einnehmen, "bei
weiterer Drehung werden sie sich nach und nach gegen den Anschlag j/- legen, und zwar
Zeiger e4 zuerst, weil er demselben am nächsten ist; auch der Controlzeiger wird mit e4 diese
Stellung einnehmen. Man mufs jetzt so lange weiterdrehen, bis man annehmen kann, dafs
auch der am weitesten entfernte Zeiger gegen den Anschlag liegt. Nachdem nun alle Zeiger
die gleiche Stellung eingenommen haben, kann durch Drehen des Inductors in entgegengesetzter
Richtung das beabsichtigte Signal gegeben werden.
Auf diese Weise ist vermittelst der beiden Anschläge ein. leichteres Corrigiren falscher
Zeigerstellungen ermöglicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Uebertragung von Zeigerstellungen, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Drehen des Ankers eines Inductors in der einen Richtung bei unrichtiger Zeigerstellung die Gleichstellung der Zeiger dadurch bewirkt wird, dafs dieselben gegen einen der beiden die zwei äufsersten Endstellungen der Zeiger begrenzenden Anschläge hingebracht werden, während durch Drehen in der anderen Richtung das Vorwärtsbewegen der Zeiger in die Anzeige-Stellung bewirkt wird, indem aufser dem bekannten Commutator (K)- eine aus einem Ringer,) und einem Ringsegment (rJ bestehende Stromschlufsvorrichtung am Inductor angeordnet ist, wobei auf dem Ring (r) eine Bürste (k0) für die gerneinsame Ankerleitung und auf dem Ringsegment eine lediglich von der Construction der Empfänger abhängige Anzahl von Bürsten (kx Ar2 k&) abwechselnd schleifen. . .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97656C true DE97656C (de) |
Family
ID=368688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97656D Active DE97656C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97656C (de) |
-
0
- DE DENDAT97656D patent/DE97656C/de active Active
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