DE14017C - Neuerungen an Hinterladegewehren mit Blockverschlufs - Google Patents
Neuerungen an Hinterladegewehren mit BlockverschlufsInfo
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- DE14017C DE14017C DENDAT14017D DE14017DA DE14017C DE 14017 C DE14017 C DE 14017C DE NDAT14017 D DENDAT14017 D DE NDAT14017D DE 14017D A DE14017D A DE 14017DA DE 14017 C DE14017 C DE 14017C
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 10
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 2
- 238000004880 explosion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/02—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
- F41A3/04—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41C—SMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
- F41C7/00—Shoulder-fired smallarms, e.g. rifles, carbines, shotguns
- F41C7/06—Lever-action guns, i.e. guns having a rocking lever for loading or cocking
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1880 ab.
Fig. ι ist ein Längsschnitt, den Mechanismus in abgefeuertem Zustande darstellend. Der
Hahn ruht gegen den Schlagstift, dessen Spitze über das Verschlufsstück hinausragt.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt, wobei der Mechanismus geschlossen, der Hahn aber gespannt
und zum Abfeuern bereit ist.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt, bei geöffnetem Schlofs, der Auszieher die Patrone herausschleudernd,
dargestellt. Die Spitze des' Schlagbolzens ist im Verschlufsstück zurückgezogen. Die
punktirten Linien zeigen das Zurückziehen des Bügels und der damit verbundenen Theile.
A ist das Verschlufsstück, B die Axe des Verschlufsstückes und des Ausziehers, C ist der
Hebel, D die Axe des Hebels und des Hahnes, E ist der Schlagbolzen, F ist die Axe des
Schlagbolzens, E1 ist die hintere Schulter des
Schlagbolzens, A1 ist der Theil des Verschlufsstückes,
welcher als Anschlag für die Schulter E^ des Schlagbolzens dient. E2 ist der untere Arm
des Schlagbolzens, in Fig. ι gegen das Verschlufsstück hervorragend dargestellt, G ist der
Hahn, H ist der Auszieher, Hx ist ein Vorsprung,
auf welchen die Schulter A2 des Verschlufsstückes
wirkt, um den Auszieher zu drehen und die Patrone aus der Patronenkammer herauszuziehen, J ist der Drückerbügel,
K die Zapfenschraube, um welche der Drückerbügel gedreht werden kann.
C1 ist das äufsere Ende, C2 das vordere
Ende des Hebels C.
A3 ist der untere Theil des Verschlufsstücks,
gegen welches der Hebel drückt, um das Schlofs zu öffnen; Ai ist der obere Theil desselben,
gegen welchen das obere Ende des Hebels C drückt, um das Schlofs zu schliefsen.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Verschlufsstückes,
die seitlichen Schultern A2, auf den Auszieher wirkend, darstellend.
Fig. 5 ist eine hintere Ansicht des Verschlufsstückes,
die Aussparung Cs für den Schlagbolzen darstellend.
Fig. 6 ist eine hintere Ansicht des Hebels, die Aussparung G1 zur Aufnahme des Hahnes
darstellend.
Fig. 7 ist eine Vorderansicht des Ausziehers,
H1 sind die seitlichen Vorsprünge, auf welche das Verschlufsstück wirkt.
Fig.. 8 ist eine hintere Ansicht des Ausziehers.
Fig. 9 ist eine vordere Ansicht des Ausziehers mit den Klauen H2.
Fig. io ist eine Vorderansicht des Ausziehers und des Endes des Laufes, wobei die Klauen H2
des Ausziehers in die Aussparungen H3 des
Laufes passen.
Um das Schlofs zu öffnen, wird das Ende C1
des Hebels nach vorn gedrückt, das obere Ende C2 wird vom Verschlufsstück zurückgezogen,
so dafs letzteres freigegeben wird. Das Ende C1 des Hebels kommt nun mit dem unteren
Arm E2 des Schlagbolzens in Berührung und drückt denselben in die Aussparung im
Verschlufsstück, so dafs die Spitze des Schlagbolzens im Verschlufsstück zurückgezogen wird.
Der untere Theil A3 des Verschlufsstückes wird nun nach vorn, der obere Theil A4 dagegen
zurückgedrückt. '
Durch diese Bewegung wird die Kammer geöffnet, die Bewegung des Verschlufsstückes
auf den Auszieher übertragen, die Patrone herausgeschleudert
und der Hahn vollständig gespannt. Der Hahn ist ebenfalls mit einer Rast zum Halbspännen versehen.
Um das Schlofs zu schliefsen, wird das Ende C1 des Hebels (oder A% des Verschlufsstückes)
zurück bewegt.
Hierbei wird der obere Theil A1 des Verschlufsstückes
gegen die Lauffläche gedruckt, der Kopf des Hebels fafst unterhalb des Verschlufsstückes
und verhindert jedes Zurücktreiben desselben durch die Kraft der Explosion, der Hahn bleibt gespannt, um auf den Schlagbolzen
zu wirken.
M, Fig. Ii und 12, ist eine Stange, welche
aufserhalb des Schlofsbleches angebracht wird, das eine Ende wird rechtwinklig gebogen, um
einen cylindrischen Zapfen N zu bilden, welcher oberhalb des Endes der Hauptfeder eingeführt
ist. Die äufsere Stange deckt die Zapfen des Verschlufsstückes und verhindert, dafs sie
sich aus dem Seitenblech entfernen können. In der Mitte des Zapfens N, gegenüber der
Hauptfeder, ist ein Einschnitt O angebracht. Wird die äufsere Stange so gestellt, dafs die
Zapfen des Verschlufsstückes und des Hebels bedeckt werden, so steht der Einschnitt O der
Hauptfeder zugekehrt, damit dieselbe ungehindert auf den Hahn wirken kann, Fig. 2 und 3.
Wird die äufsere Stange bei heruntergelassenem Hahn gedreht, so wird der cylindrische
Theil des Zapfens nach unten gekehrt, bildet ein Excenter und drückt so auf die Hauptfeder,
so dafs der Hammer von dem Druck der Feder befreit wird. Hierdurch wird das Auseinandernehmen und Zusammensetzen der
Theile erleichtert.
Claims (3)
1. Der mit Schulter E1 versehene Schlaghebel
E, dessen Schulter E1 gegen einen Vorsprung A1 im Innern des Verschlufsstückes
A sich anlegt, um die Rückwärtsbewegung des Schlaghebels E zu beschränken.
2. Der das Oeffnen, Schliefsen und Festhalten des Verschlufsstückes bewirkende Hebel C,
welcher beim Herunterdrücken bezw. Oeffnen des Verschlusses den Schlaghebel E durch
den Arm E2 im Verschlufsstück zurückzieht.
3. Die Anordnung des Theiles MNO, durch dessen Drehung der Druck der Schlagfeder
L auf den Hahn aufgehoben und wiederhergestellt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE14017C true DE14017C (de) |
Family
ID=291138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT14017D Active DE14017C (de) | Neuerungen an Hinterladegewehren mit Blockverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE14017C (de) |
-
0
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