DE78423C - Nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für Gewehre - Google Patents
Nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für GewehreInfo
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- DE78423C DE78423C DENDAT78423D DE78423DA DE78423C DE 78423 C DE78423 C DE 78423C DE NDAT78423 D DENDAT78423 D DE NDAT78423D DE 78423D A DE78423D A DE 78423DA DE 78423 C DE78423 C DE 78423C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A19/00—Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
- F41A19/06—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
- F41A19/42—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer
- F41A19/49—Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms having at least one hammer in block-action guns
- F41A19/50—Cocking mechanisms
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A15/00—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
- F41A15/08—Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for block-action guns
-
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- F41—WEAPONS
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- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/02—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
- F41A3/04—Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung hat den Zweck, durch einfaches Herunterklappen
des in einem Scharnier beweglichen Verschlusses nicht nur das Patronenlager zu verschliefsen
und das Gewehr zu spannen, sondern auch zugleich dasselbe zu sichern; ferner wird
nach Abfeuern der Waffe das Gewehr durch einen einzigen Griff geöffnet und die Patronenhülse
zum vollständigen Herausnehmen vorgezogen.
Zur Veranschaulichung vorliegender Erfindung, dient die beiliegende Zeichnung , m
welcher
Fig..ι einen Längsschnitt durch den rechten Lauf des gespannten und gesicherten Gewehres
zeigt, _ _ ■ ·
Fig. 2 einen Längsschnitt zwischen beiden Läufen und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den linken Lauf (Einrichtung zum Entsichern) darstellt.'
Fig. 4 stellt eine Abänderung des Auswerfers dar.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch den linken Lauf mit Ansicht der Abzugvorrichtung.
Fig. 6 und 7 sind perspectivische Ansichten des Verschlufsriegels mit dazugehörigem Hebel
zum Oeffnen des Verschlusses.
Die Schlofsmechanismen sind zum TheiL in dem um das. Gelenk D (Fig. 2) drehbaren
Block A, theils in dem Gehäuse B und Lauf C angebracht. Sie sollen im Anschlufs an die
Handhabung des Gewehres beschrieben werden.
Nachdem die Patrone in den Lauf C, Fig. 1, gesteckt ist, wird der Verschlufsblock A heruntergeklappt; hierbei setzt sich die mit dem
um c am Block drehbaren Hahn1 α aus einem
Stück gearbeitete Nase b auf die Einkerbung des Abzugs h auf. Der durch die Sicherung i
am Ausweichen gehinderte Abzug h zwingt den Hahn α, sich um c zu drehen und dadurch
die auf der Nase b liegende Feder d zu spannen.
Der Verschlufs A wird durch einen in den Theil / des Verschlusses A eingreifenden
Riegel η in seiner Lage festgehalten.
Dieser Riegel ist in den Führungen u verschiebbar und wird durch die Feder t nach
vorn gedrängt; er ist mit einem kippenden Sperrhebel q versehen, welcher bei der hintersten
Riegelstellung durch die Feder ρ mit seinem vorderen Ende hinter einem Anschlag nahe
dem Stift S einspringt und den Riegel so lange hinten hält, bis der Kipphebel q durch
den von dem Block niedergedrückten Stift S weggedrückt wird.
Soll das Gewehr abgedrückt und durch den Schlagbolzen K die Patrone entzündet werden,
so mufs die Sicherung 2, die von der Feder m in ihre sichernde Lage gedrängt wird, nach
rechts weggedreht werden. Dies geschieht mittelst eines auf ^ aufgesetzten kleinen Hebels
^1, Fig. 5. Um die Sicherung i in ihre*r
neuen Lage zu halten, dient die in Fig. 3 angegebene Anordnung. Durch Drehen des auf ^
aufgesetzten Hebels wird die Sicherung i vom Abzug entfernt und gleichzeitig durch Einschnappen
des mit einer Nase versehenen, an i befestigten ■ kleinen Scheibchens y in die an A
befestigte Feder χ in ihrer neuen Lage festgehalten, bis sie durch Oeffnen bezw. Emporheben
des Verschlusses A und durch Entfernen der Feder χ von der mit Nase versehenen
Scheibe y in ihre alte, den Abzug an der Bewegung hindernde Lage durch die Feder m,
Fig. i, gedrängt wird.
Um den um das Gelenk Z), Fig. 2, drehbaren Verschlufs A in der den Lauf verschliefsenden
Lage festzuhalten, bezw. nach dem Abdrücken den Verschlufs zu öffnen und
die Patronenhülse theilweise herauszuziehen, dient die in Fig. 2 und 7 im Schnitt wiedergegebene
Einrichtung.
Wird, nachdem das Geschofs abgeschossen ist, ein Hebel ο2, welcher an dem im Gewehrschaft
drehbaren Bolzen 0 horizontal aufgesetzt ist, heruntergedrückt, so dreht sich der an
dem Bolzen 0 angesetzte Theil o1, Fig. 2,
nach links und drückt den Riegel η aus dem Theil / des Verschlusses A heraus.
Die durch das Herunterdrücken des Verschlusses A gespannte, auf dem Schlitten e
aufliegende Feder g schnellt nun den um D drehbaren Verschlufs A nach oben. Die an
der Feder g angebrachte, auf dem Schlitten e aufliegende Nase zieht hierdurch vermittelst
der, an. dem Schlitten e angebrachten Nase denselben zurück. Der obere Theil des
Schlittens e bildet einen Theil der inneren Laufwandung. Durch das Zurückziehen des
Schlittens e auf seiner Führung / wird die mit ihrem Bodenrand an e anliegende Patronenhülse
aus dem Lauf theilweise herausgezogen und kann leicht entfernt werden.
Nachdem der in den Führungen u gleitende Riegel rc, Fig. 2, zur Oeffnung des Verschlusses
nach links gedrückt wurde, wird der um r drehbare Sperrhebel q durch die. in dem
Riegel η angebrachte Feder ρ mit seinem rechtsseitigen
Theil nach oben . gedrängt, legt sich vor die Führung u und verhindert dadurch,
dafs die beim Zurückziehen des Riegels η durch den Ansatz ν zusammengedrückte
Feder if denselben wieder in die schliefsende Lage bringt; zugleich treibt q einen Stift S
nach oben.
Das Schliefsen geschieht dadurch, dafs der Theil / des Verschlusses beim Herunterklappen
den Stift S nach unten drückt; dadurch wird der rechtsseitige Theil von q von der Führung
u weggedrückt und kann wieder unter ihr hergleiten. Die zusammengedrückte Feder t
drückt jetzt mittelst des Ansatzes ν den Riegel n nach rechts; der Riegel greift in die Oeffnung
des Theiles / ein und hält dadurch den Verschlufs in der das Gewehr schliefsenden Lage.
Damit der Auswerfer auch festsitzende Patronen leicht aus dem Lauf entfernen kann,
ist in e der Hebel e1, Fig. 4, drehbar angebracht;
mit seinem oberen Theil steht dieser Hebel der Nase der Feder g im Wege, die
ihm beim Emporschnellen wegzudrücken sucht. Da der untere Theil f1 des Hebels e1 sich
an f legt, so zieht er. leicht den ganzen Auswerfer aus dem Lauf.
Claims (4)
1. Ein nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für Gewehre, gekennzeichnet durch
zwei Flachfedern (d g) im Innern des Blockes, deren eine (d) sich beim Schliefsen
des Blockes auf einen mit dem Hammer (a) verbundenen Hebel (b) aufsetzt und dadurch
gespannt wird, während die andere/g·,)
mit ihrer gebogenen Spitze hinter eine Nase des Ausziehers (e) fafst und diesen
beim Oeffnen des Blockes nach hinten zieht.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten
Blockverschlusses, bei welcher der Hammerarm b beim Schliefsen des Blocks auf den Abzug h sich aufsetzt,
welcher durch einen Stützhebel i gehalten wird.
3. Eine Ausführungsform des'unter 1. und 2.
gekennzeichneten Blockverschlusses, gekennzeichnet durch einen in eine entsprechende
Einkerbung des Blocks greifenden Riegel (n),
• der durch einen Kipphebel (q) in der geöffneten
Stellung gehalten wird, aber in den Block einschnappt, wenn derselbe bei seinem Niedergang vermittelst des Stiftes 5
den Kipphebel (q) auslöst.
4. Eine Ausführungsform des runter 1 bis 3 gekennzeichneten Blockverschlusses , bei
■ welcher die Feder g den Auszieher nicht unmittelbar rückwärts zieht, sondern auf
einen Hebel e1 wirkt, der sich mit seinem unteren Ende gegen eine Schulter des
Schlofsgehäuses anstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78423C true DE78423C (de) |
Family
ID=351144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78423D Expired - Lifetime DE78423C (de) | Nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für Gewehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78423C (de) |
-
0
- DE DENDAT78423D patent/DE78423C/de not_active Expired - Lifetime
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