DE22865C - Neuerung an Hinterladern - Google Patents

Neuerung an Hinterladern

Info

Publication number
DE22865C
DE22865C DENDAT22865D DE22865DA DE22865C DE 22865 C DE22865 C DE 22865C DE NDAT22865 D DENDAT22865 D DE NDAT22865D DE 22865D A DE22865D A DE 22865DA DE 22865 C DE22865 C DE 22865C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
rifle
arrangement
flap
loaders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT22865D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. GARBE in Berlin
Publication of DE22865C publication Critical patent/DE22865C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/38Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes
    • F41A3/42Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes hand-operated
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/64Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/64Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
    • F41A3/66Breech housings or frames; Receivers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zum Laden des Gewehres sind drei einfache Handgriffe erforderlich, und zwar:
ι. Zurückziehen der Kammer vermittelst des Knopfes, wobei eine Drehung desselben, wie z. B. beim Mauser- oder Chassepot-Gewehr, vermieden ist;
2. Einlegen der Patrone;
3. Verschieben der Kammer durch den Knopf in ihre ursprüngliche Lage, wobei wiederum die Drehbewegung des Knopfes fortfällt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt in dem Moment des Abschiefsens, wobei der Schlagbolzen k durch die Feder h gegen die Patrone geschnellt wird.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt des geöffneten Gewehres, wobei die Feder h angespannt ist.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht meiner Construction.
Fig. 4 ist ein Querschnitt der Fig. 2 nach der Linie G-H.
Fig. 5 ist eine Hinteransicht und
Fig. 6 eine Oberansicht der Fig. 3.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt nach der Linie E-F der Fig. 2, nach hinten gesehen.
Fig. 8 ist ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1, die Sicherung veranschaulichend.
Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 10 ist eine Ansicht des Hammers d.
Fig. 11 ist eine Seitenansicht der Kammer c.
Fig. 12 bis 15 sind Schnitte bezw. Ansichten des Schlöfschens i.
Fig. 16 ist eine Ansicht der Lauf hülse α mit der Führung b.
Fig. 17 veranschaulicht den Auszieher mit dem Verschlufskopf.
α ist die Laufhülse, auf der sich die Führung b gelöthet und verschraubt befindet, oder es können beide Theile aus einem Stück sein. Die Führung b ist, wie aus den Fig. 4, 7 etc. ersichtlich, prismatisch ausgebildet, und zwar derart, dafs die eine Seite sehr niedrig ist, um ein leichtes Herausfallen der abgeschossenen Patrone zu erzielen.
Auf der Führung ist die Kammer c hin- und herverschiebbar. Im Innern der Kammer befindet sich nun der Cylinder d, der von der Führung b durch die halbringförmigen Ansätze e und die Nuth/ festgehalten wird.
Um jedoch ein Herausnehmen der Kammer und des Cylinders zu ermöglichen, ist in ersterer eine dem Vorsprung e entsprechende Nuth g angebracht, in die sich e bei einer Halbdrehung des Cylinders d und entsprechender Stellung der Kammer c legt, und nun ein widerstandsloses Herausziehen der Kammer möglich wird.
Die Feder h lehnt sich innerhalb der Kammer fest an und hält das Schlöfschen i mit eingeschraubtem Schlagbolzen k fest gegen den Verschlufskopf /. Das Schlöfschen i ist oben mit einem Ansatz m versehen, der in der Längsnuth η der Kammer c gleitet. An der unteren Seite des Schlöfschens ist ein Ausschnitt m1, in den der Abzugsfederstollen 0 beim Abziehen der Kammer, wodurch auch das Schlöfschen mitgenommen wird, schnappt. An der unteren Seite des Verschlufskopfes / ist der Auszieher ρ verschraubbar oder, wie in Fig. 17 gezeigt, auf andere Weise angeordnet.
Fig. ι zeigt das Gewehr im abgeschossenen Zustand; soll nun gespannt bezw. geladen werden, so wird der Knopf q etwas nach oben und
direct zurückgezogen, und zwar so weit, bis der Abzugsstollen in die Oeffnung m1 des Schlöfschens i geschnappt ist. Das Gewehr ist dann in dem in Fig. 2 dargestellten Zustand. Die Patrone wird in die freiliegende Führung b gelegt, die Kammer vermittelst des Knopfes wieder vorgeschoben, wobei der Verschlufskopf die Patrone fest in den Lauf schiebt und das Entzünden derselben durch Vorschlagen des Schlagbolzens bewirkt wird, sobald der Abzugsfederstollen 0 durch den Abzug ol aus dem Ausschnitt ml des Schlöfschens gezogen wird.
Der feste Verschlufs der Kammer wird erreicht durch die konische Ausbildung des Verschlufskopfes, der genau in den Konus der Laufhülse pafst, und wird ein Zurückspringen der Kammer vermieden durch den Lappen r, an dem der Knopf q sitzt und der innen mit einem Vorsprung r1 versehen ist, auf den die Feder ί wirkt und stets bestrebt ist, den Lappen nach unten zu halten, der sich dicht gegen den Lappen s1 lehnt und ein selbstständiges Oeffnen der Kammer, z. B. während des Schusses, durch den Druck der Gase unmöglich macht.
Um etwa zurücktretenden Gasen einen schnellen Ausgang zu verschaffen, damit dieselben nicht .in das Innere der Kammer oder hinten heraustreten können und das Schiefsen gefährden, ist an der Laufhülse, wo sich die Kammer anlehnt, dicht hinter der Patrone die kleine Rinne t angebracht, "Fig. 3 und 4.
Um beobachten zu können, ob das Gewehr gespannt oder ungespannt ist, ist der Cylinder d mit einer Durchbohrung d1 versehen. Das Erscheinen des Schlagbolzens in dieser Durchbohrung beweist das Gespanntsein.
Die Sicherung des Gewehres ist dadurch erreicht, dafs sich bei Drehung der Klinke u um den Zapfen u1 um 900 der an demselben befestigte Lappen ν unter die Abzugsfeder v1 schiebt und beim Ziehen am Hebel ein Niedergehen der Feder und somit auch des Abzugsfederstolleris nicht gestattet, letztere also nicht aus dem Ausschnitt ml des Schlöfschens. gezogen werden kann, Fig. 3, 4 und 8.
Fig. 17 zeigt eine Modification des Verschlufskopfes mit dem Auszieher p1. Der Verschlufskopf ist aus einem ringförmigen Stück /', das in der Kammer festsitzt, und einem losen Stück P gebildet, welches in einem Ausschnitt den mit entsprechendem Vorsprung versehenen Auszieher p1 trägt, in das Stück P geschoben ist und durch eine Schraube P festgeklemmt werden kann.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche: )
    An Hinterladern:
    ι. Die Anordnung der schräg liegenden, prismatischen Führung b in Verbindung mit der schräg liegenden, prismatisch ausgefrästen Kammer c und dem am Boden oder an der Seite der Kammer angebrachten Anschlag, so dafs die abgeschossene Patronenhülse selbstthätig aus dem Gewehr entfernt und ein Reinigen der Theile ermöglicht wird.
  2. 2. Die Anordnung der- Klinke ti mit dem mit Lappen ν versehenen Zapfen u1, bei dessen Drehung um 90° sich der Lappen ν unter die Abzugsfeder schiebt und eine Sicherung des Gewehres bewirkt.
  3. 3. Die Anordnung des Lappens r an der Kammer c derart, dafs sich beim Verschlufs des Gewehres der Lappen in solcher Weise gegen den Ansatz s1 lehnt, dafs ein Oeffnen des Gewehres wegen der centralen Lage des Lappens, z. B. während des Schusses, nicht stattfinden kann.
  4. 4. Die Anordnung des Ausziehers p1 in Verbindung mit dem Verschlufskopf P, der in das Stück P geschoben und durch die Schraube/3 angeprefst wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22865D Neuerung an Hinterladern Active DE22865C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE28453T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE22865C true DE22865C (de)

Family

ID=5621519

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT22865D Active DE22865C (de) Neuerung an Hinterladern
DENDAT28453D Active DE28453C (de) Neuerung an Hinterladern

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT28453D Active DE28453C (de) Neuerung an Hinterladern

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE28453C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE28453C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69415825T2 (de) Platzpatronenumrüstsatz für selbstladepistolen
EP0890815A2 (de) Handfeuerwaffe mit Manöverpatronengerät
DE22865C (de) Neuerung an Hinterladern
DE1578371A1 (de) Automatischer Kleinkaliber-Rueckstosslader mit verzoegerter Verschlussoeffnung
DE3035796C2 (de)
DE2309617C2 (de) Automatische Feuer- und Verteidigungswaffe in Form einer Pistole
DE2814237A1 (de) Geschossladeeinrichtung und sicherheitsschloss fuer ein gewehr o.dgl.
DE1944625A1 (de) An einer Handfeuerwaffe befestigbarer Granatwerfer
DE578370C (de) Schnellfeuerpistole
DE49189C (de) Hinterladegewehr mit Cylinderverschlufs, welcher durch den verschiebbaren Abzugbügel bewirkt wird
DE78423C (de) Nach oben aufklappbarer Blockverschlufs für Gewehre
DE148445C (de)
AT61552B (de) Selbstladehandfeuerwaffe.
DE85147C (de)
DE80995C (de)
DE2138498B2 (de) Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe
DE234620C (de)
DE195269C (de)
AT6760B (de) Repetiergewehr.
DE428126C (de) Gasdrucklader mit Gasfanghuelse
DE229897C (de)
DE599781C (de) Zylinderverschluss fuer Repetiergewehre
DE40858C (de) Geradezug-verschluss für repetirgewehre
DE88543C (de)
DE234574C (de)