DE28453C - Neuerung an Hinterladern - Google Patents
Neuerung an HinterladernInfo
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- DE28453C DE28453C DENDAT28453D DE28453DA DE28453C DE 28453 C DE28453 C DE 28453C DE NDAT28453 D DENDAT28453 D DE NDAT28453D DE 28453D A DE28453D A DE 28453DA DE 28453 C DE28453 C DE 28453C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/36—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
- F41A3/38—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes
- F41A3/42—Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having rocking locking elements, e.g. pivoting levers or vanes hand-operated
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/64—Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/66—Breech housings or frames; Receivers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an dem unter Patent No. 22865 demselben Erfinder patentirten Hinterlader angebrachten
Neuerungen bilden den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 das Gewehr im Längendurchschnitt im Moment
des Abschiefsens.
Die Laufhülse α ist mittelst der schwalbenschwanzförmigen
starken Befestigungsstücke q1 an der Führung b befestigt, damit letztere dem
Rückschlag der explodirenden Gase besser widerstehen kann.
Der Auszieher/1 wird mit einem Gelenk p*
versehen, um demselben eine gröfsere Sicherheit in der Function zu verleihen.
Der Lauf χ erhält bei diesem System nur bis 16 cm vor der Mündung einen Drall und
ist von da ab glatt, um der Kugel eine gerade gestreckte Bahn zu ertheilen, so dafs es dadurch
ermöglicht ist, auf 1400 m einen Kernschufs abzugeben.
Fig. 2 ist gleichfalls ein Längenschnitt des geöffneten Gewehres und zeigt eine Feder yx,
die zum Abwerfen der durch den Auszieher /' mitgenommenen abgeschossenen Patronenhülse
dient.
Die an der Aufsenseite der Führung b angebrachte Feder greift mit ihrem abgerundeten
Kopf yl durch einen in der Führung b angeordneten
Schlitz, in welchem sie durch das Schlöfschen i stets niedergehalten wird.
Erst durch das Oeffhen des Gewehres und durch das gleichzeitige Zurückziehen des Schlöfschens
i wird Kopfj1 der Feder frei, die hierdurch
hervortritt und die auf der Feder ruhende Patrone hinauswirft.
Fig. 3 veranschaulicht die Seitenansicht des Gewehres.
Der Lappen r erhält bei dieser Anordnung an Stelle der in Patent No. 22865 dargestellten
Feder s eine Sicherung in der seitlich an der Kammer c befestigten Feder a4, welche über
den Lappen r greift.
Beim Zurückdrücken der Feder a4 kann der Lappen r in die Höhe gehoben werden, so
dafs die Kammer c, Fig. 3, zurückgezogen und das Gewehr geöffnet werden kann.
"' Die Führung b, Fig. 6, 7 und 8, erhält behufs Umgestaltung des unter Patent No. 22865 geschützten Hinterladers zu einem Schnelllader eine an beiden Seiten gleich hohe Wandung.
"' Die Führung b, Fig. 6, 7 und 8, erhält behufs Umgestaltung des unter Patent No. 22865 geschützten Hinterladers zu einem Schnelllader eine an beiden Seiten gleich hohe Wandung.
Eine weitere Sicherung gegen das vorzeitige Abschiefsen bietet die unter dem Lappen r angeordnete
Feder a5, Fig. 8a, die in dem Falle
zur Wirkung kommt, wenn. der Lappen r nicht vollständig heruntergedrückt, d. h. das Gewehr nicht
vollständig geschlossen ist. Die Feder a5, welche
quer durch die Kammer geht, steht in diesem Falle etwas vor und versperrt dem Schlöfschen i
den Weg.
Erst wenn der Lappen r die Feder as herunterdrückt,
wird die Bahn frei und das Schlöfschen gelangt zur Patrone.
Fig. 4 ist die Seitenansicht der herausgeschobenen Kammer,
Fig. 5 die Seitenansicht der Laufhülse a mit de.r Führung b,
Fig. 6 ein Schnitt nach I-II durch die Fig. i,
Fig. 7 ein solcher nach III-IV durch die
Fig. i,
Fig. 8 ein Schnitt durch die Fig. 2.
Dieses in Fig. 1 bis 8 dargestellte Gewehr kann durch das an den Gewehrschaft gehängte
Magazin sofort in einen Schnelllader umgewandelt werden.
Fig. 9 zeigt das Gewehr in Oberansicht mit einem angehängten cylindrischen Magazin im
Durchschnitt. Letzteres besteht aus einer Blechhülse A, in welcher die Patronen in der gezeichneten
Lage hinter einander eingelegt werden und welche bis acht Patronen fafst.
Im Innern derselben befindet sich eine Schraubenfeder B, die mit dem einen Ende gegen
den vorderen geschlossenen Boden der Hülse A stöfst und mit dem anderen Ende mittelst einer
an ihr befestigten Kappe D die Patrone vorschiebt.
Die Blechhülse A mündet in eine mit seitlicher Oeffnung versehene Kapsel C, Fig. 24,
25 und 26, welch letztere dicht neben dem Schlofstheil im Schaft eingehängt ist, und zwar
so, dafs die Patrone mit dem Daumen der rechten Hand aus der Kapsel in die Kammer
hineingedrückt werden kann.
Um ein heftiges Anschlagen der von der Feder B vorgetriebenen Patrone an den Boden
der Kapsel C zu verhüten, ist letztere mit einem Buffer D aus Leder, Kautschuk etc. versehen.
Ist das Magazin geladen, jedoch nicht zum Gebrauch angehängt, so schützt der an der
Hülse A befestigte eingeschaltete Sicherheitshaken E, Fig. 9, gegen ein Herausspringen der
Patrone.
Fig. 10 ist ein Schnitt nach IX-X durch die Fig, 9 mit dem angehängten cylindrischen Magazin.
Die Fig. 11, 12 und 13 zeigen eine zweite
Anordnung des Magazins, von denen mehrere zusammen vollständig geladen in der Patronentasche
verpackt werden können.
Das Magazin ist von rechteckigem Querschnitt; in seinem Innern drückt eine flache
Feder die Patronen stets nach oben; letztere werden auch hier durch den Daumen in das
Schlofs des Gewehres gedrückt.
Fig. 11 ist der Durchschnitt des rechteckigen,
an den Gewehrschaft seitlich angehängten Magazins.
Fig. 13 ist dieselbe Ansicht mit nur einer Patrone und demzufolge weniger gespannten
Feder B.
Fig. 14 und 15 sind eine Ansicht und ein
Durchschnitt des im Detail gezeichneten Cylinders d.
Fig. 16, 17 und 18 zeigen Ansicht bezw.
Schnitte durch das Schlöfschen i.
Fig. 19 zeigt den Verschlufskopf mit den im Gelenk p"1 beweglichen Auszieher ßl im Durchschnitt.
Fig. 20 veranschaulicht den in das Schlöfschen i einzuschraubenden Schlagbolzen k.
Fig. 21 und 22 stellen eine zweite Anordnung des Schlagbolzens dar, bei welchem der
letztere mit dem in Fig. 16 bis 18 dargestellten
Schiöfschen i aus einem Stück gefertigt ist. Es greift hier der Abzugsfederstollen 0 in die Aussparung
des Bundes M.
Fig. 23 stellt den Abzug im Detail dar.
Fig. 24, 25 und 26 zeigen die Seiten-, Ober- und Vorderansicht der Kapsel C. N ist ein inf
den Gewehrschaft einzusteckender Lappen.
Fig. 27 zeigt eine Patrone. Dieselbe ist an jener Stelle, wo die Gase wirken, konisch ausgehöhlt,
damit die Kraft derselben sich möglichst auf den Mittelpunkt concentrire, um der Kugel
eine weite, gerade gehende Flugbahn bezw. eine möglichst gestreckte Bahn zu ertheilen. ; (:
P ist ein mit wasserdichtem Lack durchtränktes Papier, mit welchem die Kugel umwickelt
wird, um erstens den Drall auf eine weniger widerstandsfähige Masse, als Blei ist,
einwirken zu lassen und das Verbleien des Rohres zu vermeiden, zweitens um das mit
diesem Lack getränkte Papier zu einer leichteren Verbrennung zu befähigen.
Der äufsere Mantel der Kugel erhält keine Rippen, welche der Kugel in der durchstreichenden
Luft nur Widerstand bieten, sondern eine glatte Oberfläche.
Um der Kugel eine gröfsere Durchschlagskraft und gerade Flugbahn zu ertheilen, läfst
Erfinder ferner in den Lauf des Gewehres den Drall 16 cm vor der Mündung des Gewehres'
enden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH:An Schnellladern die Anordnung der über den Lappen r greifenden Feder β4, zum Zweck, das Zurückspringen der Kammer zu verhindern, sowie der Feder «5, welche das Abschiefsen des Gewehres bei nicht ganz geschlossener Kammer verhindert.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE28453T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28453C true DE28453C (de) |
Family
ID=5621519
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22865D Active DE22865C (de) | Neuerung an Hinterladern | ||
| DENDAT28453D Active DE28453C (de) | Neuerung an Hinterladern |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22865D Active DE22865C (de) | Neuerung an Hinterladern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE28453C (de) |
-
0
- DE DENDAT22865D patent/DE22865C/de active Active
- DE DENDAT28453D patent/DE28453C/de active Active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE22865C (de) |
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