DE2138498B2 - Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe - Google Patents

Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe

Info

Publication number
DE2138498B2
DE2138498B2 DE2138498A DE2138498A DE2138498B2 DE 2138498 B2 DE2138498 B2 DE 2138498B2 DE 2138498 A DE2138498 A DE 2138498A DE 2138498 A DE2138498 A DE 2138498A DE 2138498 B2 DE2138498 B2 DE 2138498B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing pin
roller
pistol
safety
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2138498A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2138498C3 (de
DE2138498A1 (de
Inventor
Manfred 7238 Oberndorf Guehring
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heckler und Koch GmbH
Original Assignee
Heckler und Koch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heckler und Koch GmbH filed Critical Heckler und Koch GmbH
Priority to DE2138498A priority Critical patent/DE2138498C3/de
Priority to CH908472A priority patent/CH534854A/de
Priority to AT523372A priority patent/AT318439B/de
Priority to GB3158172A priority patent/GB1341933A/en
Priority to IL39954A priority patent/IL39954A/en
Priority to FR7226546A priority patent/FR2149099A5/fr
Priority to BE786698A priority patent/BE786698A/xx
Priority to IT51757/72A priority patent/IT961696B/it
Priority to US00276894A priority patent/US3760522A/en
Publication of DE2138498A1 publication Critical patent/DE2138498A1/de
Publication of DE2138498B2 publication Critical patent/DE2138498B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2138498C3 publication Critical patent/DE2138498C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • F41A19/13Percussion or firing pins, i.e. fixed or slidably-mounted striker elements; Mountings therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A17/00Safety arrangements, e.g. safeties
    • F41A17/64Firing-pin safeties, i.e. means for preventing movement of slidably- mounted strikers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Feuerwaffen könnte dies leicht zu Ladehemmungen entsprechende Aussparungen des Führungsgliedes
und damit für den Schützen zu katastrophalen FoI- eingreifen.
gen führen. Weiterhin ist bei der bekannten Schlag- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfinbolzenverstellung von Nachteil, daß auch das dem dung ist das Führungsglied federnd an die Innenseite Hahn zugewandte Ende des Schlagbolzens durch 5 des Stoßbodens angedrückt und wirkt mit an der Indessen Verschwenken eine erhebliche Verlagerung nenseite des Stoßbodens angeordnete Rasten zusamerfährt, so daß die von dem Hahn auf den Schlagbol- men. Eine solche Anordnung ist besonders einfach zen ausgeübte Schlagkraft sehr stark von der Stellung und nimmt nur wenig Raum in Anspruch. Insbesondes Schlagbolzens abhängt. Auch diese Eigenschaft dere kann bei dieser Ausführungsform der Erfindung der bekannten Pistole ist für eine einwandfreie Zün- io das Führungsglied unmittelbar von der den Schlagdung der Patronen nachteilig. bolzen in der Ruhestellung haltenden Schlagbolzen-
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe feder belastet sein, die sich sonst an der Innenseite
zugrunde, die Schwierigkeiten beim Umsetzen des des Stoßbodens abstützen würde. Es genügt dann
Schlagbolzens bei einem Verschluß einer selbstladen- also, an der Innenseite des Stoßbodens die Rasten
den Handfeuerwaffe der eingangs beschriebenen Art 15 anzubringen und auf den Schlagbolzen das Füh-
zu vermeiden und den Verschluß so auszubilden, daß rungsglied aufzusetzen, so daß diese Anordnung ex-
das Umsetzen des Schlagbolzens ohne Zerlegen des trem einfach ist und einen äußerst geringen Platzbe-
Verschlusses möglich ist. darf hat, so daß sie praktisch in jeden Verschluß un-
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch tergebracht werden kann.
gelöst, daß die Sicherungswalze eine Ausnehmung 20 In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können aufweist, in die der Schlagbolzen in der Sicherstel- die Bohrungen an der Innenseite des Stoßbodens lung der Sicherungswalze mit seinem Anschlag ein- durch eine Nut verbunden sein, in die die Schlagbolgreift und dadurch in seiner Ruhestellung so weit zu- zenspitze auch dann noch eingreift, wenn die Sicherücktritt, daß die Schlagbolzenspitze aus der entspre- rungswalze in die Sicherstellung gedreht ist, während chenden Bohrung des Stoßbodens austritt, wogegen 25 das Führungsglied von einem einfachen Federteller in der Feuerstellung der Sicherungswalze die Schlag- gebildet wird, der mit seinem Boden iu konzentrisch bolzenspitze in die der Lage des Schlagbolzens ent- zu den Bohrungen angeordnete Vertiefungen an der sprechende Bohrung eingreift, und daß der Schlag- Innenseite des Stoßbodens eingreift. Die Vertiefunbolzen mit Spiel von einem gegenüber dem Ver- gen sind zweckmäßig so angeordnet, daß sie einander schlußkörper in der Verstellrichtung verschiebbaren 30 überschneiden und eine gemeinsame, etwa der Form Führungsglied umgeben ist und für das Führungs- einer 8 entsprechende Kontur aufweisen und mit glied zwei Raststellungen vorgesehen sind, in denen einer sattelartig gestalteten Fläche ineinander überdas Führungsglied den Schlagbolzen entweder in der gehen. Auf diese Weise wird sowohl eine einwandeinen oder der anderen Lage hält. freie Rastung als auch ein guter übergang des Feder-
Bei dem erfindungsgemäßen Verschluß ist der 35 tellers von der einen Raststellung in die andere ge-
Schlagbolzen immer dann, wenn die Waffe zur Her- währleistet.
stellung der Feuerbereitschaft entsichert ist, in der Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung
gewählten Stellung in der entsprechenden Bohrung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es
des Stoßbodens formschlüssig gehalten und kann da- zeigt
her durch den auf das hintere Ende des Schlagbol- 40 F i g. 1 teilweise in Seitenansicht und teilweise im
zens auftreffenden Hahn nicht aus der gewählten Schnitt den hinteren Abschnitt einer Pistole mit
Stellung gebracht werden. Dagegen wird dann, wenn einem Verschluß nach der Erfindung in entsichertem
die Waffe gesichert ist, der formschlüssige Eingriff Zustand,
des Schlagbolzens in die Bohrungen des Stoßbodens F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Verschluß
aufgehoben, und es kann dann der Schlagbolzen 45 der Pistole nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab
durch einen leichten Druck auf sein aus dem Ver- und in gesichertem Zustand und
Schluß herausiagendes, hinteres Ende leicht verstellt Fig. 3 eine Ansicht der Innenseite des Stoßbodens
werden. Daher wird durch die Erfindung eine sehr des Verschlusses nach F i g. 2.
hohe Betriebssicherheit gewährleistet, weil der Der Verschluß der in F i g. 1 dargestellten Pistole
Schlagbolzen bei entsicherter Waffe in der gewünsch- 50 besteht in bekannter Weise aus einem im Querschnitt
ten Stellung formschlüssig gehalten ist, und trotzdem im wesentlichen U-förmigen Teil 1, der sich in
eine besonders mühelose Verstellung des Schlagbol- Längsrichtung der Pistole erstreckt und mit seinen
zens ermöglicht, weil die Rastung des bei gesicherter unteren Rändern an dem Griffstück 2 geführt ist. Im
Waffe keinen äußeren Kräften ausgesetzten Schlag- hinteren Abschnitt des U-förmigen Teiles 1 ist ein
bolzens relativ weich gehalten werden kann, so daß 55 hohler Verschlußkörper 3 angeordnet, beispielsweise
zur Verschiebung des Schlagbolzens von einer Lage in das U-förmige Teil 1 eingeschweißt, der an seinem
in die andere auf das aus dem Verschluß herausra- vorderen Ende mit einem Stoßboden 4 verschlossen
gende hintere Ende keine sehr großen Kräfte aufzu- ist. Der Stoßboden 4 dient in bekannter Weise zum
wenden sind. Abschluß des Laufes der Pistole nach hinten und
Das Führungsglied für den Schlagbolzen kann bei- 60 weist eine Anlagefläche S für den Patronenboden spielsweise nach Art eines Schiebers ausgebildet sein, auf. Innerhalb des Verschlußkörpers 3 ist ein Schlagder in den Stoßboden des Verschlusses eingelassen bolzen 6 angeordnet, der in der in F i g. 1 wiedergeist. Das Führungiglied kann sich aber auch innerhalb gebenen Stellung mit seinem vorderen Ende 7 in die des Verschlußkörpers befinden. Zum Halten des obere von zwei Bohrungen 8 und 9 im Stoßboden 4 Führungsgliedes in seinen beiden Raststellungen 65 eingreift und nahe seinem hinteren Ende in einer können alle geeigneten Einrichtungen vorgesehen Sicherungswalze 10 gelagert ist, die das U-förmige werden, beipielsweise im Verschlußkörper gelagerte Teil 1 quer durchdringt und zugleich den Verschluß-Rastfedern oder federbelastete Rastglieder, die in körper 3 nach hinten abschließt. Das die Sicherungs-
walze 10 durchdringende hintere Ende 11 des Schlagbolzens 6 liegt bei dem in F i g. 1 dargestellten, entsicherten Zustand der Pistole im Bereich des Hahnes 12 der Pistole, der bei gespannter Waffe durch Betätigen des Abzuges 13 freigegeben wird, auf das hintere Ende 11 des Schlagbolzens 6 aufschlägt und dadurch den Schlagbolzen gegen die Kraft der auf dem vorderen Ende des Schlagbolzens angeordneten Schlagbolzenfeder 15 so weit nach vorne treibt, daß die Schlagbolzenspilze 7 aus dem Stoßboden 4 der Pistole heraustritt und bei geladener Waffe eine Patrone zündet. Befindet sich der Schlagbolzen in der oberen Bohrung 8 des Stoßbodens 4, ist die Waffe zum Zünden von Randfeuerpatronen eingerichtet, während zum Zünden von Zentralfeuerpatronen die Schlagbolzenspitze durch die in F i g. 1 untere Bohrung 9 hindurchtreten muß. Die Schlagbolzenfeder 15 hält den Schlagbolzen 6 normalerweise in einer Ruhestellung, in der der Schlagbolzen mit seinem Anschlag 14 an der dem Stoßboden 4 zugewandten Seite der Sicherungswalze 10 anliegt.
Wird die Sicherungswalze 10 in die Sicherstellung gedreht, die in F i g. 2 wiedergegeben ist, so wird der Schlagbolzen 6 mit seinem hinteren Ende 11 so weit nach unten verschwenkt, daß dieses hintere Ende aus dem Weg des Hahnes 12 ausgelenkt wird. Weiterhin weist die Sicherungswalze 10 an ihrer dem Anschlag 14 des Schlagbolzens 6 zugewandten Seite eine Ausnehmung 21 auf, in die der Schlagbolzen mit seinem Anschlag 14 in der Sicherstellung eingreift, so daß der Schlagbolzen gegenüber der Stellung bei entsicherter Waffe weiter nach hinten verschoben ist. Dadurch gelangt die Schlagbolzenspitze in den Bereich einer Nut 22, die an der Rückseite des Stoßbodens 4 die Bohrungen 8 und 9 miteinander verbindet. Diese Nut 22 ermöglicht demnach ein Verschwenken des Schlagbolzens 6 von der einen Bohrung 8 zur anderen Bohrung 9 und umgekehrt, wenn sich die Sicherungswalze 10 in der Sicherstellung befindet. Um den Schlagbolzen auch bei gesicherter Waffe in der gewünschten Stellung zu halten, ist er von einem als Führungs- und Rastglied 23 dienenden Federteller umgeben, an dem sich das vordere Ende der Schlagbolzenfeder 15 abstützt und der unter dem Druck der Schlagbolzenfeder mit seinem Boden an der Rückseite des Stoßbodens 4 anliegt. Dieser Stoßboden weist an seiner Rückseite außer der die Bohrungen 8 und 9 verbindenden Nut konzentrisch zu den Bohrungen 8 und 9 angeordnete Vertiefungen 24 und 25
ίο auf, in denen der Federteller einrastet und dadurch die Schlagbolzenspitze 7 konzentrisch zu einer der beiden Bohrungen 8 und 9 hält. Die beiden Vertiefungen 24 und 25 überschneiden sich etwas, so daß sie eine gemeinsame, etwa die Form einer 8 entsprechcnde Kontur aufweisen, und sind im Bereich ihres Überganges mit einer sattelartig gestalteten Fläche 26 versehen. Diese sattelartige Fläche 26 gibt dem Federteller die Möglichkeit, aus der einen Vertiefung 24 gegen die Kraft der Schlagbolzenfeder 15 heraus-
ao zugleiten und in die benachbarte Vertiefung einzurasten. Die Rastung ist ausreichend ausgeprägt, um ein selbständiges Verschwenken des Schlagbolzens bei der Handhabung der gesicherten Waffe zu verhindern. Dagegen ist es jedoch ohne weiteres möglich.
durch einen leichten Druck auf das die Sicherungswalze 10 durchdringende hintere Ende 11 des Schlagbolzens den Schlagbolzen zu verschwenken und dessen Spitze 7 wahlweise mit der oberen Bohrung 8 oder der unteren Bohrung 9 zum Fluchten zu bringen, je nachdem, ob gerade mit der Pistole Randfeuerpatronen oder Zentralfeuerpatronen verschossen werden sollen. Wird die Waffe anschließend entsichert, wird der Schlagbolzen von der Sicherungswalzc 10 so weit nach vorne geschoben, daß die Schlagbolzenspitze 7, wie bereits behandelt, in die entsprechende Bohrung 8 oder 9 des Stoßbodens 4 eingreift und dadurch in der gewählten Stellung formschlüssig gehalten ist, so daß bei der Handhabung der Waffe eine ungewollte Verlagerung des Schlagbolzens nicht stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen

Claims (5)

ι 2 ladende Handfeuerwaffe, insbesondere für eine Pi- Patetitansprüche: stole, mit Hahnschlagzündung und einem einerseits im Stoßboden und andererseits in der Sicherungs-
1. Verschluß für eine auf verschiedene Kaliber walze geführten Schlagbolzen, der von einer ihn umumstellbare selbstladende Handfeuerwaffe, insbe- 5 gebenden Schlagbolzenfeder in seiner Ruhestellung sondere für eine Pistole, mit Hahnschlagzündung gehalten wird, in der er mit einem Anschlag an der und einem einerseits im Stoßboden und anderer- Sicherungswalze anliegt und wahlweise in eine von seits in der Sicherungswalze geführten Schlagbol- zwei Lagen bringbar ist, in denen die Schlagbolzenzen, der von einer ihn umgebenden Schlagbolzen- spitze in eine von zwei im Stoßboden vorhandenen feder in seiner Ruhestellung gehalten wird, in der io Bohrungen eingreift und demgemäß entweder auf die er mit einem Anschlag an der Sicherungswalze Mitte oder den Rand eines Patronenbodens gerichtet anliegt, und wahlweise in eine von zwei Lagen ist.
bringbar ist, in denen die Schlagbolzenspitze in Es ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 205 425 eine von zwei im Stoßboden vorhandenen Boh- eine automatische Pistole bekannt, die durch Ausrungen eingreift und demgemäß entweder auf die 15 wechseln des Laufes, und des Magazins auf verschie-Mitte oder den Rand eines Patronenbcdens ge- dene Kaliber umstellbar ist. Der Verschluß ist mit richtet ist, dadurch gekennzeichnet, einem lösbaren Stoßboden versehen, der am Verdaß die Sicherungswalze (10) eine Ausnehmung schlußkörper durch eine Schraube gehalten ist und (21) aufweist, in die der Schlagbolzen (6) in der zwei Bohrungen für die Schlagbolzenspitze aufweist. Sicherstellung der Sicherungswalze mit seinem 20 so daß der Schlagbolzen nach Lösen des Stoßbodens Anschlag (14) eingreift und dadurch in seiner von der einen Bohrung in die andere umgesteckt Ruhestellung so weit zurücktritt, daß die Schlag- werden kann, wenn eine Kaliberumstellung mit einer bolzenspitze (7) aus der entsprechenden Bohrung Umstellung von Randfeuerpatronen auf Zentralfeu-(8 oder 9) des Stoßbodens (4) austritt, wogegen erpatronen oder umgekehrt verbunden ist. Obwohl in der Feuerstellung der Sicherungswalze (10) die 25 das Lösen des Stoßbodens und das Umstecken des Si.hlagbolzenspitze (7) in die der Lage des Schlagbolzens keine besonderen Fachkenntnisse erSchlagbolzens entsprechende Bohrung (8 oder 9) fordert und daher von jedermann vorgenommen wereingreift, und daß der Schlagbolzen (6) mit Spiel den kann, ist doch eine gewisse Fingerfertigkeit und von einem gegenüber dem Verschlußkörper (3) in ein gewisser Zeitaufwand erforderlich, um den der Verstellrichtung verschiebbaren Führungs- 30 Schlagbolzen umzusetzen. Außerdem besteht die Geglied (23) umgeben ist und für das Führungsglied fahr, daß bei ungeschickter Handhabung der Schlagzwei Raststellungen (24 und 25) vorgesehen sind, bolzen und/oder die Schlagbolzenfeder aus dem Verin denen das Führungsglied den Schlagbolzen (6) schluß herausfallen und/oder auch der Stoßboden entweder in der einen oder der anderen Lage und/oder dessen Befestigungsschraube auf den Bohält. 35 den fallen, so daß diese Teile verschmutzt oder sogar
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch ge- beschädigt werden können, was dann wiederum zu kennzeichnet, daß das Führungsglied (23) fe- Störungen bei der Funktion der Pistole führen kann, dernd an die Innenseite des Stoßbodens (4) ange- Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 553 924 drückt ist und mit an der Innenseite des Stoßbo- ist weiterhin eine mehrläufige Signalpistole bekannt, dens (4) angeordneten Rasten (24 und 25) zu- 40 die einen Spannabzug mit einem Hahn aufweist, der sammenvirkt. auf einen ausschließlich in einer Sicherungswalze ge-
3. Verschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, lagerten, sehr kurzen Schlagbolzen wirkt. Durch Dredadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied hen der Sicherungswalze ist der Schlagbolzen derart (23) unmittelbar von der den Schlagbolzen (6) in verschwenkbar, daß er mit seiner Spitze einer von der Ruhestellung haltenden Schlagbohentfeder 45 zwei Durchtrittsöffnungen gegenübersteht, die an den (15) belastet ist. hinteren Enden der beiden Läufe der Pistole ange-
4. Verschluß nach einem der vorhergehenden bracht sind. Bei dieser Signalpistole handelt es sich Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die also nicht um eine selbstladende Handfeuerwaffe, deBohrungen (8 und 9) an der Innenseite des Stoß- ren Verschluß beim Gebrauch der Waffe eine Bewebodens (4) durch eine Nut (22) verbunden sind, 50 gung ausführt, sondern es ist die Sicherungswalze in die die Schlagbolzenspitze (7) auch dann noch mit dem Schlagbolzen unmittelbar im Pistolengeeingreift, wenn die Sicherungswalze (10) in die häuse gelagert. Außerdem dient bei der bekannten Sicherstellung gedreht ist, und das Führungsglied Anordnung das Verschwenken des Schlagbolzens (23) von einem Federteller gebildet wird, der mit nicht einer Kalioerumstellung.
seinem Boden in konzentrisch zu den Bohrungen 55 Eine ausschließliche Lagerung des Schlagbolzens
(8 und 9) angeordnete Vertiefungen (24 und 25) in der Sicherungswalze ist nur bei Waffen mit sehr
an der Innenseite des Stoßbodens (4) eingreift. kurzem Schlagbolzen möglich, weil sonst die Siche-
5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch ge- rungswalze allein keine ausreichende Führung für kennzeichnet, daß die Vertiefungen (24 und 25) den Schlagbolzen bietet und der Schwenkwinkel der einander überschneiden, so daß sie eine gemein- 60 Sicherungswalze zu klein wäre, um den Schlagbolzen same, etwa der Form einer 8 entsprechende Kon- definiert von einer Lage in die andere zu bringen, tür aufweisen, und mit einer sattelartig gestalte- Weiterhin ist die bei der bekannten Pistole verwenten Fläche (26) ineinander übergehen. dete Führung des Schlagbolzens auch dann unzureichend, wenn sich der Schlagbolzen in dem bewegten
65 Verschluß eine* selbstladenden Handfeuerwaffe befindet, weil die bei der Verschlußbewegung auftre-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß tenden Erschütterungen leicht ein Verstellen des
für eine auf verschiedene Kaliber umstellbare selbst- Schlagbolzens bewirken könnten. Bei automatischen
DE2138498A 1971-07-31 1971-07-31 Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe Expired DE2138498C3 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2138498A DE2138498C3 (de) 1971-07-31 1971-07-31 Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe
CH908472A CH534854A (de) 1971-07-31 1972-06-16 Verschluss für eine Handfeuerwaffe
AT523372A AT318439B (de) 1971-07-31 1972-06-19 Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe
GB3158172A GB1341933A (en) 1971-07-31 1972-07-06 Breech mechanism for a hand firearm
IL39954A IL39954A (en) 1971-07-31 1972-07-20 Breech mechanism for a hand firearm for use of cartridges of different calibres
FR7226546A FR2149099A5 (de) 1971-07-31 1972-07-24
BE786698A BE786698A (fr) 1971-07-31 1972-07-25 Culasse pour arme a feu
IT51757/72A IT961696B (it) 1971-07-31 1972-07-26 Otturatore per un arma da fuoco portatile
US00276894A US3760522A (en) 1971-07-31 1972-07-31 Breech mechanism for a hand firearm

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2138498A DE2138498C3 (de) 1971-07-31 1971-07-31 Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2138498A1 DE2138498A1 (de) 1973-02-15
DE2138498B2 true DE2138498B2 (de) 1974-01-03
DE2138498C3 DE2138498C3 (de) 1974-08-15

Family

ID=5815478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2138498A Expired DE2138498C3 (de) 1971-07-31 1971-07-31 Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3760522A (de)
AT (1) AT318439B (de)
BE (1) BE786698A (de)
CH (1) CH534854A (de)
DE (1) DE2138498C3 (de)
FR (1) FR2149099A5 (de)
GB (1) GB1341933A (de)
IL (1) IL39954A (de)
IT (1) IT961696B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988008509A1 (en) * 1987-04-22 1988-11-03 Bent Agner A firing mechanism for a semi-automatic arm

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4501081A (en) * 1982-09-29 1985-02-26 Izumi Michael T Dry fire unit
FR2609538A1 (fr) * 1987-01-09 1988-07-15 Matra Manurhin Defense Dispositif de percussion pour arme a feu, permettant de s'adapter a deux munitions de calibres differents
US5640794A (en) * 1995-07-07 1997-06-24 Fn Manufacturing, Inc. Fire control mechanism for an automatic pistol

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205425B (de) * 1964-02-18 1965-11-18 Heckler & Koch Gmbh Automatische Pistole

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988008509A1 (en) * 1987-04-22 1988-11-03 Bent Agner A firing mechanism for a semi-automatic arm

Also Published As

Publication number Publication date
CH534854A (de) 1973-03-15
DE2138498C3 (de) 1974-08-15
IL39954A0 (en) 1972-10-29
DE2138498A1 (de) 1973-02-15
AT318439B (de) 1974-10-25
GB1341933A (en) 1973-12-25
IL39954A (en) 1976-06-30
IT961696B (it) 1973-12-10
FR2149099A5 (de) 1973-03-23
US3760522A (en) 1973-09-25
BE786698A (fr) 1972-11-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69909712T2 (de) Abzugsmechanismus für Feuerwaffen
CH718637B1 (de) Verschlusssperrenvorrichtung für Schusswaffen.
DE2432972C2 (de) Selbstladepistole
EP0085193A1 (de) Granaten-Abschusseinrichtung zum Anbau an Gewehre
DE3521800C2 (de) Lauf-Wechselsystem für eine Pistole
DE2049308A1 (de) Gasdrucklader Schußwaffe
DE2138498C3 (de) Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe
DE2745067C2 (de) Verschluß an einer selbsttätigen Feuerwaffe
DE1205425B (de) Automatische Pistole
DE3035796C2 (de)
EP0932808B1 (de) Selbstladewaffe
DE739997C (de) Vorrichtung zur Loesung der Verschlussverriegelung fuer selbsttaetige Feuerwaffen, insbesondere fuer leichte Geschuetze fuer Luftfahrzeuge
DE679804C (de) Selbsttaetige Feuerwaffe mit zweiteiligem Verschlussblock
DE3535014A1 (de) Magazin zu einer faustfeuerwaffe
DE910625C (de) Trommelrevolver
DE1013999B (de) Abzugsvorrichtung, insbesondere fuer Selbstladekarabiner
DE69311379T2 (de) Doppelläufige kipplaufwaffe grossen kalibers
DE255381C (de)
AT42066B (de) Selbstladende Feuerwaffe.
DE2252204A1 (de) Sicherung fuer feuerwaffen mit aussenhahn
DE7129532U (de) Verschluss fuer eine handfeuerwaffe
CH663275A5 (de) Faustfeuerwaffe.
DE209453C (de)
DE809154C (de) Repetierfeuerwaffe
AT123484B (de) Feuerwaffe.

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee