DE2138498B2 - Verschluß für eine selbstladende Handfeuerwaffe - Google Patents
Verschluß für eine selbstladende HandfeuerwaffeInfo
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Description
Feuerwaffen könnte dies leicht zu Ladehemmungen entsprechende Aussparungen des Führungsgliedes
und damit für den Schützen zu katastrophalen FoI- eingreifen.
gen führen. Weiterhin ist bei der bekannten Schlag- Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfinbolzenverstellung
von Nachteil, daß auch das dem dung ist das Führungsglied federnd an die Innenseite
Hahn zugewandte Ende des Schlagbolzens durch 5 des Stoßbodens angedrückt und wirkt mit an der Indessen
Verschwenken eine erhebliche Verlagerung nenseite des Stoßbodens angeordnete Rasten zusamerfährt,
so daß die von dem Hahn auf den Schlagbol- men. Eine solche Anordnung ist besonders einfach
zen ausgeübte Schlagkraft sehr stark von der Stellung und nimmt nur wenig Raum in Anspruch. Insbesondes
Schlagbolzens abhängt. Auch diese Eigenschaft dere kann bei dieser Ausführungsform der Erfindung
der bekannten Pistole ist für eine einwandfreie Zün- io das Führungsglied unmittelbar von der den Schlagdung
der Patronen nachteilig. bolzen in der Ruhestellung haltenden Schlagbolzen-
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe feder belastet sein, die sich sonst an der Innenseite
zugrunde, die Schwierigkeiten beim Umsetzen des des Stoßbodens abstützen würde. Es genügt dann
Schlagbolzens bei einem Verschluß einer selbstladen- also, an der Innenseite des Stoßbodens die Rasten
den Handfeuerwaffe der eingangs beschriebenen Art 15 anzubringen und auf den Schlagbolzen das Füh-
zu vermeiden und den Verschluß so auszubilden, daß rungsglied aufzusetzen, so daß diese Anordnung ex-
das Umsetzen des Schlagbolzens ohne Zerlegen des trem einfach ist und einen äußerst geringen Platzbe-
Verschlusses möglich ist. darf hat, so daß sie praktisch in jeden Verschluß un-
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch tergebracht werden kann.
gelöst, daß die Sicherungswalze eine Ausnehmung 20 In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
aufweist, in die der Schlagbolzen in der Sicherstel- die Bohrungen an der Innenseite des Stoßbodens
lung der Sicherungswalze mit seinem Anschlag ein- durch eine Nut verbunden sein, in die die Schlagbolgreift
und dadurch in seiner Ruhestellung so weit zu- zenspitze auch dann noch eingreift, wenn die Sicherücktritt,
daß die Schlagbolzenspitze aus der entspre- rungswalze in die Sicherstellung gedreht ist, während
chenden Bohrung des Stoßbodens austritt, wogegen 25 das Führungsglied von einem einfachen Federteller
in der Feuerstellung der Sicherungswalze die Schlag- gebildet wird, der mit seinem Boden iu konzentrisch
bolzenspitze in die der Lage des Schlagbolzens ent- zu den Bohrungen angeordnete Vertiefungen an der
sprechende Bohrung eingreift, und daß der Schlag- Innenseite des Stoßbodens eingreift. Die Vertiefunbolzen
mit Spiel von einem gegenüber dem Ver- gen sind zweckmäßig so angeordnet, daß sie einander
schlußkörper in der Verstellrichtung verschiebbaren 30 überschneiden und eine gemeinsame, etwa der Form
Führungsglied umgeben ist und für das Führungs- einer 8 entsprechende Kontur aufweisen und mit
glied zwei Raststellungen vorgesehen sind, in denen einer sattelartig gestalteten Fläche ineinander überdas
Führungsglied den Schlagbolzen entweder in der gehen. Auf diese Weise wird sowohl eine einwandeinen
oder der anderen Lage hält. freie Rastung als auch ein guter übergang des Feder-
Bei dem erfindungsgemäßen Verschluß ist der 35 tellers von der einen Raststellung in die andere ge-
Schlagbolzen immer dann, wenn die Waffe zur Her- währleistet.
stellung der Feuerbereitschaft entsichert ist, in der Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung
gewählten Stellung in der entsprechenden Bohrung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es
des Stoßbodens formschlüssig gehalten und kann da- zeigt
her durch den auf das hintere Ende des Schlagbol- 40 F i g. 1 teilweise in Seitenansicht und teilweise im
zens auftreffenden Hahn nicht aus der gewählten Schnitt den hinteren Abschnitt einer Pistole mit
Stellung gebracht werden. Dagegen wird dann, wenn einem Verschluß nach der Erfindung in entsichertem
die Waffe gesichert ist, der formschlüssige Eingriff Zustand,
des Schlagbolzens in die Bohrungen des Stoßbodens F i g. 2 einen Längsschnitt durch den Verschluß
aufgehoben, und es kann dann der Schlagbolzen 45 der Pistole nach Fig. 1 in vergrößertem Maßstab
durch einen leichten Druck auf sein aus dem Ver- und in gesichertem Zustand und
Schluß herausiagendes, hinteres Ende leicht verstellt Fig. 3 eine Ansicht der Innenseite des Stoßbodens
werden. Daher wird durch die Erfindung eine sehr des Verschlusses nach F i g. 2.
hohe Betriebssicherheit gewährleistet, weil der Der Verschluß der in F i g. 1 dargestellten Pistole
Schlagbolzen bei entsicherter Waffe in der gewünsch- 50 besteht in bekannter Weise aus einem im Querschnitt
ten Stellung formschlüssig gehalten ist, und trotzdem im wesentlichen U-förmigen Teil 1, der sich in
eine besonders mühelose Verstellung des Schlagbol- Längsrichtung der Pistole erstreckt und mit seinen
zens ermöglicht, weil die Rastung des bei gesicherter unteren Rändern an dem Griffstück 2 geführt ist. Im
Waffe keinen äußeren Kräften ausgesetzten Schlag- hinteren Abschnitt des U-förmigen Teiles 1 ist ein
bolzens relativ weich gehalten werden kann, so daß 55 hohler Verschlußkörper 3 angeordnet, beispielsweise
zur Verschiebung des Schlagbolzens von einer Lage in das U-förmige Teil 1 eingeschweißt, der an seinem
in die andere auf das aus dem Verschluß herausra- vorderen Ende mit einem Stoßboden 4 verschlossen
gende hintere Ende keine sehr großen Kräfte aufzu- ist. Der Stoßboden 4 dient in bekannter Weise zum
wenden sind. Abschluß des Laufes der Pistole nach hinten und
Das Führungsglied für den Schlagbolzen kann bei- 60 weist eine Anlagefläche S für den Patronenboden
spielsweise nach Art eines Schiebers ausgebildet sein, auf. Innerhalb des Verschlußkörpers 3 ist ein Schlagder
in den Stoßboden des Verschlusses eingelassen bolzen 6 angeordnet, der in der in F i g. 1 wiedergeist.
Das Führungiglied kann sich aber auch innerhalb gebenen Stellung mit seinem vorderen Ende 7 in die
des Verschlußkörpers befinden. Zum Halten des obere von zwei Bohrungen 8 und 9 im Stoßboden 4
Führungsgliedes in seinen beiden Raststellungen 65 eingreift und nahe seinem hinteren Ende in einer
können alle geeigneten Einrichtungen vorgesehen Sicherungswalze 10 gelagert ist, die das U-förmige
werden, beipielsweise im Verschlußkörper gelagerte Teil 1 quer durchdringt und zugleich den Verschluß-Rastfedern
oder federbelastete Rastglieder, die in körper 3 nach hinten abschließt. Das die Sicherungs-
walze 10 durchdringende hintere Ende 11 des Schlagbolzens 6 liegt bei dem in F i g. 1 dargestellten,
entsicherten Zustand der Pistole im Bereich des Hahnes 12 der Pistole, der bei gespannter Waffe durch
Betätigen des Abzuges 13 freigegeben wird, auf das hintere Ende 11 des Schlagbolzens 6 aufschlägt und
dadurch den Schlagbolzen gegen die Kraft der auf dem vorderen Ende des Schlagbolzens angeordneten
Schlagbolzenfeder 15 so weit nach vorne treibt, daß die Schlagbolzenspilze 7 aus dem Stoßboden 4 der
Pistole heraustritt und bei geladener Waffe eine Patrone zündet. Befindet sich der Schlagbolzen in der
oberen Bohrung 8 des Stoßbodens 4, ist die Waffe zum Zünden von Randfeuerpatronen eingerichtet,
während zum Zünden von Zentralfeuerpatronen die Schlagbolzenspitze durch die in F i g. 1 untere Bohrung
9 hindurchtreten muß. Die Schlagbolzenfeder 15 hält den Schlagbolzen 6 normalerweise in einer
Ruhestellung, in der der Schlagbolzen mit seinem Anschlag 14 an der dem Stoßboden 4 zugewandten
Seite der Sicherungswalze 10 anliegt.
Wird die Sicherungswalze 10 in die Sicherstellung gedreht, die in F i g. 2 wiedergegeben ist, so wird der
Schlagbolzen 6 mit seinem hinteren Ende 11 so weit nach unten verschwenkt, daß dieses hintere Ende aus
dem Weg des Hahnes 12 ausgelenkt wird. Weiterhin weist die Sicherungswalze 10 an ihrer dem Anschlag
14 des Schlagbolzens 6 zugewandten Seite eine Ausnehmung 21 auf, in die der Schlagbolzen mit seinem
Anschlag 14 in der Sicherstellung eingreift, so daß der Schlagbolzen gegenüber der Stellung bei entsicherter
Waffe weiter nach hinten verschoben ist. Dadurch gelangt die Schlagbolzenspitze in den Bereich
einer Nut 22, die an der Rückseite des Stoßbodens 4 die Bohrungen 8 und 9 miteinander verbindet. Diese
Nut 22 ermöglicht demnach ein Verschwenken des Schlagbolzens 6 von der einen Bohrung 8 zur anderen
Bohrung 9 und umgekehrt, wenn sich die Sicherungswalze 10 in der Sicherstellung befindet. Um den
Schlagbolzen auch bei gesicherter Waffe in der gewünschten Stellung zu halten, ist er von einem als
Führungs- und Rastglied 23 dienenden Federteller umgeben, an dem sich das vordere Ende der Schlagbolzenfeder
15 abstützt und der unter dem Druck der Schlagbolzenfeder mit seinem Boden an der Rückseite
des Stoßbodens 4 anliegt. Dieser Stoßboden weist an seiner Rückseite außer der die Bohrungen 8
und 9 verbindenden Nut konzentrisch zu den Bohrungen 8 und 9 angeordnete Vertiefungen 24 und 25
ίο auf, in denen der Federteller einrastet und dadurch
die Schlagbolzenspitze 7 konzentrisch zu einer der beiden Bohrungen 8 und 9 hält. Die beiden Vertiefungen
24 und 25 überschneiden sich etwas, so daß sie eine gemeinsame, etwa die Form einer 8 entsprechcnde
Kontur aufweisen, und sind im Bereich ihres Überganges mit einer sattelartig gestalteten Fläche
26 versehen. Diese sattelartige Fläche 26 gibt dem Federteller die Möglichkeit, aus der einen Vertiefung
24 gegen die Kraft der Schlagbolzenfeder 15 heraus-
ao zugleiten und in die benachbarte Vertiefung einzurasten. Die Rastung ist ausreichend ausgeprägt, um ein
selbständiges Verschwenken des Schlagbolzens bei der Handhabung der gesicherten Waffe zu verhindern.
Dagegen ist es jedoch ohne weiteres möglich.
durch einen leichten Druck auf das die Sicherungswalze 10 durchdringende hintere Ende 11 des
Schlagbolzens den Schlagbolzen zu verschwenken und dessen Spitze 7 wahlweise mit der oberen Bohrung
8 oder der unteren Bohrung 9 zum Fluchten zu bringen, je nachdem, ob gerade mit der Pistole
Randfeuerpatronen oder Zentralfeuerpatronen verschossen werden sollen. Wird die Waffe anschließend
entsichert, wird der Schlagbolzen von der Sicherungswalzc 10 so weit nach vorne geschoben, daß die
Schlagbolzenspitze 7, wie bereits behandelt, in die entsprechende Bohrung 8 oder 9 des Stoßbodens 4
eingreift und dadurch in der gewählten Stellung formschlüssig gehalten ist, so daß bei der Handhabung
der Waffe eine ungewollte Verlagerung des Schlagbolzens nicht stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnuneen
Claims (5)
1. Verschluß für eine auf verschiedene Kaliber walze geführten Schlagbolzen, der von einer ihn umumstellbare
selbstladende Handfeuerwaffe, insbe- 5 gebenden Schlagbolzenfeder in seiner Ruhestellung
sondere für eine Pistole, mit Hahnschlagzündung gehalten wird, in der er mit einem Anschlag an der
und einem einerseits im Stoßboden und anderer- Sicherungswalze anliegt und wahlweise in eine von
seits in der Sicherungswalze geführten Schlagbol- zwei Lagen bringbar ist, in denen die Schlagbolzenzen,
der von einer ihn umgebenden Schlagbolzen- spitze in eine von zwei im Stoßboden vorhandenen
feder in seiner Ruhestellung gehalten wird, in der io Bohrungen eingreift und demgemäß entweder auf die
er mit einem Anschlag an der Sicherungswalze Mitte oder den Rand eines Patronenbodens gerichtet
anliegt, und wahlweise in eine von zwei Lagen ist.
bringbar ist, in denen die Schlagbolzenspitze in Es ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 205 425
eine von zwei im Stoßboden vorhandenen Boh- eine automatische Pistole bekannt, die durch Ausrungen
eingreift und demgemäß entweder auf die 15 wechseln des Laufes, und des Magazins auf verschie-Mitte
oder den Rand eines Patronenbcdens ge- dene Kaliber umstellbar ist. Der Verschluß ist mit
richtet ist, dadurch gekennzeichnet, einem lösbaren Stoßboden versehen, der am Verdaß
die Sicherungswalze (10) eine Ausnehmung schlußkörper durch eine Schraube gehalten ist und
(21) aufweist, in die der Schlagbolzen (6) in der zwei Bohrungen für die Schlagbolzenspitze aufweist.
Sicherstellung der Sicherungswalze mit seinem 20 so daß der Schlagbolzen nach Lösen des Stoßbodens
Anschlag (14) eingreift und dadurch in seiner von der einen Bohrung in die andere umgesteckt
Ruhestellung so weit zurücktritt, daß die Schlag- werden kann, wenn eine Kaliberumstellung mit einer
bolzenspitze (7) aus der entsprechenden Bohrung Umstellung von Randfeuerpatronen auf Zentralfeu-(8
oder 9) des Stoßbodens (4) austritt, wogegen erpatronen oder umgekehrt verbunden ist. Obwohl
in der Feuerstellung der Sicherungswalze (10) die 25 das Lösen des Stoßbodens und das Umstecken des
Si.hlagbolzenspitze (7) in die der Lage des Schlagbolzens keine besonderen Fachkenntnisse erSchlagbolzens
entsprechende Bohrung (8 oder 9) fordert und daher von jedermann vorgenommen wereingreift,
und daß der Schlagbolzen (6) mit Spiel den kann, ist doch eine gewisse Fingerfertigkeit und
von einem gegenüber dem Verschlußkörper (3) in ein gewisser Zeitaufwand erforderlich, um den
der Verstellrichtung verschiebbaren Führungs- 30 Schlagbolzen umzusetzen. Außerdem besteht die Geglied
(23) umgeben ist und für das Führungsglied fahr, daß bei ungeschickter Handhabung der Schlagzwei
Raststellungen (24 und 25) vorgesehen sind, bolzen und/oder die Schlagbolzenfeder aus dem Verin
denen das Führungsglied den Schlagbolzen (6) schluß herausfallen und/oder auch der Stoßboden
entweder in der einen oder der anderen Lage und/oder dessen Befestigungsschraube auf den Bohält.
35 den fallen, so daß diese Teile verschmutzt oder sogar
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch ge- beschädigt werden können, was dann wiederum zu
kennzeichnet, daß das Führungsglied (23) fe- Störungen bei der Funktion der Pistole führen kann,
dernd an die Innenseite des Stoßbodens (4) ange- Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 553 924
drückt ist und mit an der Innenseite des Stoßbo- ist weiterhin eine mehrläufige Signalpistole bekannt,
dens (4) angeordneten Rasten (24 und 25) zu- 40 die einen Spannabzug mit einem Hahn aufweist, der
sammenvirkt. auf einen ausschließlich in einer Sicherungswalze ge-
3. Verschluß nach den Ansprüchen 1 und 2, lagerten, sehr kurzen Schlagbolzen wirkt. Durch Dredadurch
gekennzeichnet, daß das Führungsglied hen der Sicherungswalze ist der Schlagbolzen derart
(23) unmittelbar von der den Schlagbolzen (6) in verschwenkbar, daß er mit seiner Spitze einer von
der Ruhestellung haltenden Schlagbohentfeder 45 zwei Durchtrittsöffnungen gegenübersteht, die an den
(15) belastet ist. hinteren Enden der beiden Läufe der Pistole ange-
4. Verschluß nach einem der vorhergehenden bracht sind. Bei dieser Signalpistole handelt es sich
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die also nicht um eine selbstladende Handfeuerwaffe, deBohrungen
(8 und 9) an der Innenseite des Stoß- ren Verschluß beim Gebrauch der Waffe eine Bewebodens
(4) durch eine Nut (22) verbunden sind, 50 gung ausführt, sondern es ist die Sicherungswalze
in die die Schlagbolzenspitze (7) auch dann noch mit dem Schlagbolzen unmittelbar im Pistolengeeingreift,
wenn die Sicherungswalze (10) in die häuse gelagert. Außerdem dient bei der bekannten
Sicherstellung gedreht ist, und das Führungsglied Anordnung das Verschwenken des Schlagbolzens
(23) von einem Federteller gebildet wird, der mit nicht einer Kalioerumstellung.
seinem Boden in konzentrisch zu den Bohrungen 55 Eine ausschließliche Lagerung des Schlagbolzens
(8 und 9) angeordnete Vertiefungen (24 und 25) in der Sicherungswalze ist nur bei Waffen mit sehr
an der Innenseite des Stoßbodens (4) eingreift. kurzem Schlagbolzen möglich, weil sonst die Siche-
5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch ge- rungswalze allein keine ausreichende Führung für
kennzeichnet, daß die Vertiefungen (24 und 25) den Schlagbolzen bietet und der Schwenkwinkel der
einander überschneiden, so daß sie eine gemein- 60 Sicherungswalze zu klein wäre, um den Schlagbolzen
same, etwa der Form einer 8 entsprechende Kon- definiert von einer Lage in die andere zu bringen,
tür aufweisen, und mit einer sattelartig gestalte- Weiterhin ist die bei der bekannten Pistole verwenten
Fläche (26) ineinander übergehen. dete Führung des Schlagbolzens auch dann unzureichend,
wenn sich der Schlagbolzen in dem bewegten
65 Verschluß eine* selbstladenden Handfeuerwaffe befindet,
weil die bei der Verschlußbewegung auftre-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß tenden Erschütterungen leicht ein Verstellen des
für eine auf verschiedene Kaliber umstellbare selbst- Schlagbolzens bewirken könnten. Bei automatischen
Priority Applications (9)
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