DE137484C - - Google Patents

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DE137484C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/18Skates fastened by means of straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

'MSM
Vi 137484 KLASSE 77 b.
anziehenden Schraube.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schlittschuh, bei welchem durch eine Schraube mit mehrfachem Gewinde nicht nur die Sohlen- und Absatzklammern, sondern auch der Spannriemen angezogen werden. Dieser Schlittschuh unterscheidet sich von denen der Patentschriften 49128 und 41072, deren Befestigungsvorrichtungen demselben Zwecke angepafst sind, dadurch, dafs bei ihm der für Schlittschuhe ohnedies meist gebrauchte Tragriemen zugleich als Befestigungsriemen benutzt und dafs diese Befestigung unmittelbar durch die Schraube, also nicht durch Spaltung der auf die Sohlenklammern wirkenden Kraft, wie bei den Schlittschuhen der Patentschriften 49128 und 41072 erzielt wird. Der besondere Vortheil ist dabei aufser der einfachen Ausführung und nicht erhöhten Belastung der, dafs man ohne Beeinflussung der beiden anderen Spannmittel den Riemen jederzeit lockerer oder fester spannen kann.
Die Zeichnung zeigt als Haupttheil der neuen Befestigungsvorrichtung die aus den Theilen a und b zusammengesetzte Schraube. Die beiden Gewinde der Schraubenhülse α dienen nach bekanntem Vorgang zur Feststellung des Absatzschiebers und der Sohlenklammern. Die Hülse α ist kantig durchbohrt und wird von der Spindel b, deren kantiges Ende in α verschieblich eingeführt ist, in Drehung versetzt. Die Spindel b, deren stark steigendes Gewinde in der durch eine Laufnuth am Schlittschuh drehbar gelagerten Flügelmutter sich bewegt, trägt lose den mit einer Leitnuth auf dem Laufeisen geführten Nocken c, der zu beiden Seiten mit Stiften versehen ist, in welche die Enden des Riemens r lose eingehängt werden können. Durch Rechtsdrehung der Flügelmutter wird zuerst die Spindel b und mit ihr der Nocken c so weit vorgeschoben, bis sich der Riemen r, der über die entsprechend ausgebogenen, am Absatzblech befestigten Stützen ss gleitet, gespannt hat. Dann beginnt die Spindel b und mit ihr die Hülse α sich zu drehen, dadurch Sohlenklammern und Absatzschieber feststellend.
Hat man den Riemen r etwas zu fest gespannt, so wird die Flügelmutter entsprechend zurückgedreht, wodurch Spindel b sich aus der gespannt bleibenden Schraubenhülse a, den Nocken c mitnehmend, herausschiebt und ein Nachlassen der Riemenspannung bewirkt. Dieser letztere Umstand ist für eine sichere und doch bequeme Befestigung sehr wichtig und kann mit den Befestigungsvorrichtungen der oben genannten Schlittschuhe nicht erreicht werden.
Neu in ihrer Wirkungsweise bei Schlittschuhen ist auch die beschriebene Schraubenzusammensetzung, welche ohne den Ballast eines umständlichen Gestänges unmittelbar dreierlei leistet, indem sie auf einfache Weise Absatzschieber, Sohlenklammern und Hinterriemen fest an den Schuh legt.
Besonders vortheilhaft ist es dabei, dafs die Spannung des Riemens zweckentsprechend von einem feststehenden Punkt aus erfolgt und nicht wie bei dem Schlittschuh der Patentschrift 41072, wo sich die Auflagefläche des
oben (bei d) breit sein sollenden Riemens beim Spannen verändern mufs. Zudem dient dieser Befestigungsriemen zugleich als Tragriemen und kann auch jederzeit leicht ausgehängt werden, was wichtig ist für den Fall, dafs er erneuerungsbedürftig ist oder zeitweise unnöthig oder Unmöglich wird, wie bei festem Schuhwerk, Knöpfstiefeln u. s. w.
Die Riemenenden können, statt hinten über die Leitbahn s, auch bei c eingeführt werden, in welchem Falle die Spindel b ein Rechtsgewinde erhalten müfste und die Stützen s s entsprechend umzuformen wären.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU ch:
    Schlittschuh mit einer die Sohlen- und Absatzklammern sowie einen Spannriemen anziehenden Schraube, dadurch gekennzeichnet, dafs in eine kantig durchbohrte Schraubenhülse α das kantige Ende einer Spindel b verschieblich eingeführt ist, die sich mit stark steigendem Gewinde in dem einer Flügelmutter bewegt und lose den auf dem Laufeisen geführten Nocken c trägt, welcher beim Anziehen der im Schlittschuh drehbar gelagerten Flügelmutter mit der Spindel b vorgeschoben wird, bis sich der über Stifte oder dergl. des Nockens gehängte und über Stützen s s gleitende Riemen r so weit gespannt hat, dafs er die Spindel b am weiteren Vorschieben hindert und sie zwingt, sich zu drehen und dabei die Schraubenhülse α mitzunehmen, deren Gewinde in bekannter Weise Absatzschiebef und Sohlenklammern feststellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0215744A1 (de) * 1985-07-02 1987-03-25 ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. Rollschuh mit einer Fersenriemen-Bindung
EP0217750A1 (de) * 1985-07-02 1987-04-08 ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. Vorrichtung zum Befestigen eines Fusses an einem Sportgerät

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0215744A1 (de) * 1985-07-02 1987-03-25 ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. Rollschuh mit einer Fersenriemen-Bindung
EP0217750A1 (de) * 1985-07-02 1987-04-08 ICARO OLIVIERI & C. S.p.A. Vorrichtung zum Befestigen eines Fusses an einem Sportgerät

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