DE831210C - Skibindung - Google Patents

Skibindung

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Publication number
DE831210C
DE831210C DEA368A DEA0000368A DE831210C DE 831210 C DE831210 C DE 831210C DE A368 A DEA368 A DE A368A DE A0000368 A DEA0000368 A DE A0000368A DE 831210 C DE831210 C DE 831210C
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DE
Germany
Prior art keywords
ski binding
spring
sole plate
binding according
hold
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Expired
Application number
DEA368A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Attenhofer
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Individual
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Publication of DE831210C publication Critical patent/DE831210C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/02Non-self-releasing bindings with swivel sole-plate or swivel parts, i.e. Ellefsen-type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/005Ski bindings with means for adjusting the position of a shoe holder or of the complete binding relative to the ski

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Skibindung Gegenstand der Erfindung ist eine Skibindung mit biegsamer, in ihrer Länge einstellbarer Sohlenplatte, auf deren Fersenteil eine Niederhaltefeder einwirkt.
  • Derartige Einrichtungen sind bereits verwirklicht worden, und es hat sich gezeigt, daß die Ausbildung der Niederhaltefeder von ausschlaggebender Bedeutung ist. Erfindungsgemäß wird als solche eine hinter der Sohlenplatte quer zur Längsrichtung der Bindung verlaufende und unter Vorspannung stehende Biegungsfeder verwendet.
  • Der Erfindungsgegenstand soll nun an Hand der Zeichnung erläutert werden. In derselben zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine Bindung, wobei einzelne Riementeile weggeschnitten sind; Fig. 2 zeigt einen entsprechenden Aufriß; Fig.3 stellt einen teilweisen Längsschnitt nach der Linie 111-I11 der Fig.i in größerem Maßstab dar; Fig. 4 ist ein Schnitt gemäß der Linie IV-IV der I' ig- 3 ; Fig.5 und 6 stellen die Bindung mit einem in dieselbe eingesetzten Schuh in Seitenansicht und Ansicht von hinten dar; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5; Fig. 8 und 9 zeigen in Seitenansicht und Ansicht von hinten eine Variante; Fig. io veranschaulicht einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. g.
  • Die in - der Zeichnung dargestellte Skibindung weist eine Sohlenplatte auf, die aus den beiden Teilen i, 2 gebildet ist, die durch eine Schraube 3 lösbar miteinander verbunden sind. Diese Schraube kann wahlweise in eines der Löcher 4 des Teiles i eingesetzt und damit die Gesamtlänge der Sohlenplatte i, 2 eingestellt werden. Diese letztere ist mittels Schrauben 5 vor den Zehenbacken 6 mit dem Skirücken 7 verschraubt. Die Zehenbacken 6. können in an sich bekannter und aus der Zichnung nicht ersichtlicher Weise in bezug aufeinander eingestellt werden. Sie weisen Sohlenhalter 8 auf, die dazu bestimmt sind, auf dem oberen Sohlenrand aufzuliegen und dadurch die Sohle und damit den Schuh gegen die Sohlenplatte 1, 2 zu drücken.
  • Der hintere Sohlenplattenteil 2, der, wie aus den Fig. i und 2 ersichtlich ist, die Längsränder des Sohlenplattenteils i übergreift und damit an letzterem geführt ist, weist aufrecht stehende Lappen ;9 auf, an welchen mittels Schrauben io sich kreuzende Riemen i i befestigt sind, mittels welchen der Schuh 12 (Fig. 5 und 6, 8 und 9) an der Bindung befestigt werden kann.
  • Die Sohlenplatte 2 besitzt einen nach hinten über die Lappen 9 vorspringenden Fortsatz 13, der nach oben gerichtete Lappen 14 (Fig. i bis 3) aufweist, an denen eine als Niederhaltefeder dienende Biegungsfeder 15 eingehängt werden kann, die quer zur Längsrichtung der Bindung hinter der Sohlenplatte i angeordnet ist und unter einer Vorspannung steht, so daß sie bestrebt ist, die Sohlenplatte i von oben nach unten auf den Skirücken zu drücken, wenn sie im Eingriff mit derselben steht.
  • Die Ausbildung und Anordnung der Niederhaltefeder 15 ist aus den Fig. i bis 4 ersichtlich. Es ergibt sich dabei, daß die Feder 15 mit einem bügelförmigen Teil 16 der Sohlenplatte zugekehrt ist und mit demselben vor die Lappen 14 treten kann. Das andere Federende ist in einem Lagerbock 17 befestigt, der in Längsrichtung verschiebbar auf einer Fußplatte 18 sitzt. Diese letztere ist mittels Schrauben i 9 am Ski befestigt. Am Lagerbock 17 ist ein Exzenterliebel 20 11m einen Bolzen 21 schwenkbar gelagert. Wie aus Fig.3 ersichtlich ist, wirkt der 13xzenternocken 22 des Exzenterhebels 2o auf eine Druckplatte 23, die über dem Federende 24 liegt. Je nach der Lage des Exzenterhebels 2o drückt der ocker 22 auf die Druckplatte oder aber er gibt dieselbe frei. Letzteres ist der Fall, wenn der Hebel 20 aufrecht nach oben gerichtet ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist unterhalb dem Federende 24 eine Blattfeder 25 vorgesehen, die bestrebt ist, die Feder 15 nach oben zu drücken und damit den bügelförmigen 'feil 16 aus den Lappen 14 herauszuheben. Es wird dabei erreicht, daß beim Verschwenken des Hebels 20 in seine nach oben gerichtete Stellung die Feder 15 selbsttätig außer Eingriff mit den Lappen 14 kommt. Bei aufwärts gerichtetem Hebel 20 läßt sich der Lagerbock 17 auf der Fußplatte 18 frei verschieben. Durch Niederziehen des Hebels 20 in die in der Zeichnung dargestellte Lage wird der Lagerbock 17 an der Fußplatte 18 festgeklemmt und der bügelfiirmige Federteil 16 nach unten gedrückt.
  • Die Verbindung der beschriebenen Sohlenplatte i, 2 mit dem Schuh 12 erf'olgt durch die bereits erwähnten Riemen i i, deren obere Enden an Ösen 30 befestigt sind, welche durch einen quer über die Ferse verlaufenden Riemen 26 miteinander verbunden sind. Ein über den Rist verlaufender mit einer Schnalle 28 versehener einstellbarer Riemen 27 verbindet die Ösen 30 bzw. die oberen freien Enden der Riemen i i und 26. Der Riemen 27 ist, wie Fig. 5 und 6 zeigt, vorzugsweise so lang, daß er mindestens annähernd zweimal uin den Schuh geschlungen werden kann. Mindestens der eine Riemen i i ist teilweise durch eine Metalleinlage 32 verstärkt. In 'diesem Teilstück ist ein Schlitz 33 vorgesehen, in dem eine Schraube 35 geführt ist, mit welcher eine den Riemen i i umfassende Hülse 34 verschiebbar und. feststellbar ist. An letzterer ist ein Niederbalte-Organ 36 angeordnet, welches über den Absatzrand zu liegen kommt. Die Teile 32 bis 36 können auch an beiden Riemen ii vorhanden sein. Der an den beidseitigen Ringen 3o befestigte Riemen 27 zieht somit den ganzen Schuh 12 nach hinten, während die Riemen i i mit dein N iederhalteorgan den Schuh nach unten ziehen und ihn in dieser Lage festhalten.
  • Bei der in den Fig. 8 bis i o dargestellten Variante sind die Riemen iY wiederum gekreuzt und mit je einem Schlitz 33 versehen, durch «-elche eine Schraube 38 ragt. Mit letzterer kamt das ebenfalls auf den vorderen _@bs@itzi-aiid aufliegende Niederhalteorgan 39 mit den 1Zieinen i i fest verbunden werden. Eine in die Riemen eingelegte Metalleinlage 4o dient zur Verstärkung der ersteren. Der Riemen 27 kann, wie die Zeichnung zeigt, auch unten um den Schuh geschlungen werden.
  • Die beschriebene Skibindung hat den Vorteil einer sehr weitgehenden 1_instellmöglichkeit. Wird der Bügel 16 aus den Lappen 14 entfernt und nach rückwärts verschoben, so wird eine recht weiche Verbindung des Schubes mit dein Ski erreicht, was beispielsweise beim Aufstieg öder beim Langlauf angenehm und er,#vütischt ist. Für die Abfahrt auf einer Piste ist dagegen ein starker Tiefzug erwünscht, und zu diesem Zwecke braucht lediglich der Lagerbock 17 nach vorn verschoben und der Bügel in die Lappen 14 eingeführt sowie der Hebel 20 in die dargestellte horizontale Lage verschwenkt zu werden. Die Feder übt dabei einen starken Tiefzug aus, gestattet aber, am hinteren Ende des Sohlenplattenteiles 2 sich kreisbogenförmig um die Befestigungsstelle auf dem Ski zu bewegen. Die verwendete Biegungsfeder hat im Gegensatz zu anderen Federarten den Vorteil, diese Bewegung der Sohlenplatte ungehindert zuzulassen.
  • Die beschriebene Befestigung des Niederhalteorganes 36 bzw. 39 gestattet eine leichte Nachstellung und Anpassung an verschiedene hohe Absätze.
  • Wie beispielsweise aus den Fig. 5 und 8 ersichtlich, sind die Lappen 9 so gebogen, daß sie in die bei Skischuhen üblicherweise vorhandene Absatzrille eintreten, wenn der Skifahrer den Schuh nach unten auf die Platte :2 drückt. Um den Eingriff mit dem Absatz noch zu verbessern, kann am letzteren auch noch ein längs seines unteren Randes verlaufender Beschlag vorgesehen sein.
  • Statt die Riemen i i, wie aus Fig. 6 und 9 ersichtlich, zu kreuzen, können sie von den Schrauben auch gerade und parallel zueinander stach oben verlaufen. Beide Riemen weisen liier jedoch ebenfalls Längsschlitze und je eine Stellschraube 38 für ein gemeinsames Niederhaltestü ck 39 auf.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE-i : Skibindung mit biegsamer, in ihrer Länge einstellbarer Sohlenplatte, dadurch gekennzeichiiet, daß als Niederhaltefeder hinter der Sohlenplatte eine quer zur Längsrichtung der Bindung verlaufende und unter Vorspannung stehende Biegungsfeder vorgesehen ist, die auf den Fersenteil der Sohlenplatte einwirkt.
  2. 2. Skibindung nach Anspruch i, die eine Sohlenplatte aufweist, welche aus einem Absatzstück und der eigentlichen Sohlenplatte besteht, die verschiebbar ineinander geschoben sind, wobei das Absatzstück unter Federzug gestellt ist.
  3. 3. Skibindung nach Anspruch i oder 2, bei welcher am Fersenteil der Sohlenplatte Riemen befestigt sind, welche beim Gebrauch Schuh- und Sohlenplatte aneinander sichern, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen mit einstellbaren Niederhalteorganen für den Absatz versehen sind. .l.
  4. Skibindung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalteorgane in Längsschlitzen der Riemen verstellbar und mittels Schrauben festklemmbar sind.
  5. Skibindung nach Anspruch i, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemen wenigstens im Bereich der Niederhalteorgane mittels Metalleinlagen verstärkt sind.
  6. 6. Skibindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsfeder in der Längsrichtung der Bindung verstellbar ist.
  7. 7. Skibindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsfeder einerseits unter der Einwirkung einer weiteren Feder steht, die bestrebt ist, sie von der Sohlenplatte abzuheben und anderseits unter der Einwirkung eines Exzenterhebels, mittels welchem sie an die Sohlenplatte andrückbar ist. B. Skibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsfeder mit einem bügelförmigen Teil der Sohlenplatte zugekehrt ist, während ihre Enden in einem verschiebbaren Lagerbock für den Exzenterhebel befestigt sind. c. Skibindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander verlaufende Riemen mit einstellbaren Feststellschrauben für ein gemeinsames Niederhalteorgan vorgesehen sind. io. Skibindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Rand der Sohlenplatte gebogene Lappen (9) aufweist, die beim Gebrauch der Bindung in eine Absatzrinne eintreten.
DEA368A 1944-06-06 1949-12-01 Skibindung Expired DE831210C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH831210X 1944-06-06

Publications (1)

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DE831210C true DE831210C (de) 1952-02-11

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ID=4540312

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA368A Expired DE831210C (de) 1944-06-06 1949-12-01 Skibindung

Country Status (1)

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DE (1) DE831210C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4142734A (en) * 1977-05-27 1979-03-06 Bentley Richard P Cross country plate ski binding
WO1991012058A1 (de) * 1990-02-16 1991-08-22 Tmc Corporation Skibindung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4142734A (en) * 1977-05-27 1979-03-06 Bentley Richard P Cross country plate ski binding
WO1991012058A1 (de) * 1990-02-16 1991-08-22 Tmc Corporation Skibindung

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