DE136395C - - Google Patents
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- DE136395C DE136395C DENDAT136395D DE136395DA DE136395C DE 136395 C DE136395 C DE 136395C DE NDAT136395 D DENDAT136395 D DE NDAT136395D DE 136395D A DE136395D A DE 136395DA DE 136395 C DE136395 C DE 136395C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M5/00—Manual exchanges
- H04M5/08—Manual exchanges using connecting means other than cords
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
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- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Einrichtung des Betriebes von Fernleitungen, d. h. Fernsprechleitungen, welche
die Fernsprechnetze verschiedener Städte verbinden, gestaltet sich zur Zeit für gröfsere Anlagen,
wie beispielsweise die Berliner, folgendermafsen:
Die sämmtlichen von auswärts kommenden Fernleitungen endigen bei einem bestimmten
Ortsamt und werden durch eine besondere bei letzterem eingerichtete Abtheilung, das so genannte
Fernamt bedient, d. h. sie werden durch Beamte dieses Fernamts theils unter sich, theils
mit den Leitungen der Theilnehmer der Berliner Anlage unter Vermittelung der einzelnen
Ortsämter verbunden. Wünscht z. B. das Fernamt Hamburg die Verbindung der Fernleitung
Hamburg - Berlin mit jener Berlin-Leipzig, so giebt das Fernamt Hamburg ein Signal in der Leitung Hamburg-Berlin. Der
Beamte des Fernamts Berlin nimmt hierauf den Wunsch entgegen und verbindet die Fernleitung
Berlin-Hamburg mit jener Berlin-Leipzig.
Im Falle es sich um eine Verbindung mit einem Theilnehmer z. B. des Ortsamts 4 . der
Berliner Anlage handelt, ruft der Beamte des Fernamts Berlin den Beamten des Vorschalteschranks
des Ortsamts 4 vermittelst einer vom Fernamt zu diesem Ortsamt führenden Verbindungsleitung,
worauf letzterer diese Verbindungsleitung und vermittelst dieser die Fernleitung
mit der Leitung des gewünschten Theilnehmers des Ortsamts 4 verbindet. Ist das Gespräch beendet, so erscheint zunächst
ein Schlufszeichen im Fernamt, der Beamte des letzteren trennt die Verbindung der Femleitung mit der Ortsverbindungsleitung und
hierauf trennt der Beamte am Vorschalteschrank des Ortsamts 4 die Verbindung zwischen Theilnehmer-
und Ortsverbindungsleitung.
Will ein Berliner Theilnehmer nach auswärts sprechen, so ruft er zunächst sein Ortsamt an, welches ihn mit der Meldeabtheilung
des Fernamts verbindet. Letztere nimmt den Wunsch entgegen und giebt ihn, falls die verlangte
Leitung frei ist, sogleich dem eigentlichen Fernamte weiter, welches dann durch das entfernte Fernamt dem verlangten Theilnehmer
an die Fernleitung anschliefsen läfst und hierauf seinerseits vermittelst einer vom
Fernamt zum Vorschalteschrank des Ortsamts, welchem der rufende Theilnehmer angehört,
führenden Leitung die Leitung des rufenden Theilnehmers an die Fernleitung anlegt.
Diese' sämmtlichen Mafsnahmen zu vereinfachen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung.
Das Wesentliche derselben besteht in einer Schaltung, welche es ermöglicht, dafs das entfernte
Fernamt, z. B. Hamburg, auf der Fernleitung Hamburg-Berlin α α der beiliegenden
Zeichnung sowohl das Fernamt b zur Herstellung von Verbindungen zwischen der Fernleitung
α α mit den Fernleitungen h h, i i, k k, in gewöhnlicher Weise, die Ortsämter ede
aber zur Herstellung von Verbindungen der Fernleitung α α mit den Theilnehmerleitungen
/ /, mm, η η der Ortsämter ede unmittelbar
und ohne Mitwirkung des Fernamts veranlassen kann, andererseits jedes Ortsamt unmittelbar
das entfernte Fernamt bezw. die entfernten Ortsämter erreichen kann.
Dies ist dadurch erreicht, dafs an die Enden der Fernleitung α α bei q q zwei Leitungen angeschlossen
sind, von welchen die eine Leitung r r zum Anrufen der Ortsämter, die zweite ss zur Herstellung der Sprechverbindung
zwischen der Fernleitung α α und den Theilnehmerleitungen //, m m, η η der verschiedenen
Ortsämter ede dient.
In die Signalleitung r r ist für das Fernamt b und für jedes Ortsamt je ein Signalapparat t
eingeschaltet.
Jeder dieser Signalapparate spricht nur auf eine bestimmte, dem Amte, bei welchem er
sich befindet, entsprechende Stromwirkung an, so dafs der Beamte des entfernten Fernamts
es in der Hand hat, das Fernamt b oder das eine oder andere Ortsamt aufzurufen. Ist ein
solches Signal, z. B. bei Ortsamt d, eingelaufen, so hat der Beamte nur den Stöpsel u
in die Klinke ν einzuführen (der Sprechapparat des Beamten ist der Uebersichtlichkeit halber
in der Zeichnung weggelassen), um die Nummer des gewünschten Theilnehmers m m zu erfahren.
Durch Einführung des Stöpsels u in die Klinke ν wird die Signalleitung r r beiderseitig
unterbrochen, ferner die Stöpselleitung an die Sprechleitung ss und damit an die
Fernleitung α α angeschlossen. Sobald daher der Stöpsel w in die Theilnehmerklinke χ
eingesetzt wird, ist die Theilnehmerleitung mit der Fernleitung derart verbunden, dafs nur
das Schlufszeichen y der Stöpselleitung des Vorschalteschranks des Ortsamts d eingeschaltet
bleibt.
Wird die Fernleitung nur in einer Richtung, z. B. als ankommende Leitung, betrieben,
so regelt sich die Benutzung für das ankommende Ende von selbst durch die Anrufe des
entfernten Amtes. Soll dieselbe auch für abgehende Gespräche benutzt werden, oder soll
bei jedem Ferngespräch eine Abtrennung der Signalleitung r r von der Fernleitung α α \m
Amte b erfolgen, so ist die das Fernamt und die Ortsämter berührende Sprechleitung s s
noch von einer weiteren in der Zeichnung nicht angegebenen Signalleitung begleitet,
welche die von einem Amte aus in Benutzung genommene Sprech- und Fernleitung so lange
an allen übrigen Aemtern als besetzt erscheinen läfst, als diese Benutzung andauert und zugleich
die Fernleitung von der Signalleitung r r auf die Dauer der Benutzung abtrennt.
Claims (3)
1. Schaltung für den Betrieb von Fernleitungen
, um sowohl einen directen Fernsprechverkehr von Fernleitungen unter sich
als auch einen solchen zwischen den Fernleitungen und Ortsämtern ohne Vermittelung
des Fernamts zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fernleitung
(a a) an ihrem Ende ständig zugleich an zwei zu den Ortsärntern führende Leitungen
fr r und s s) angeschlossen ist, von welchen die .eine fr r) als Signalleitung,
die andere fs s) als Sprechleitung dient.
2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
dafs in der Signalleitung fr r) solche Signale benutzt werden, welche auf
verschiedene, jedem Signale eigentümliche Stromwirkungen ansprechen, zu dem
Zwecke, dafs jede Aufforderung zum Gespräch ohne Vermittelung eines besonderen Melde- und Fernamts unmittelbar jener
Stelle zugeführt werden kann, welche die erforderliche Verbindung mit der verlangten
Fern- bezw. Theilnehmerleitung unmittelbar ausführen kann.
3. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl die Sprechleitung
(s s) als die Signalleitung fr r) in jedem Amte (b c d e) an eine gemeinsame
Klinke (v) angeschlossen sind, durch deren Stöpselung die Signalleitung fr r) beiderseits
unterbrochen und die Sprechleitung fs s) an die Stöpselleitung angeschlossen
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE136395T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136395C true DE136395C (de) |
Family
ID=5666362
Family Applications (3)
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|---|---|---|---|
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Family Applications Before (1)
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (3) | DE142621C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4614851A (en) * | 1985-02-21 | 1986-09-30 | Eaton Corporation | Contact sequencing arrangement for rotary double break switch |
-
0
- DE DENDAT142666D patent/DE142666C/de active Active
- DE DENDAT136395D patent/DE136395C/de active Active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE142621C (de) | |
| DE142666C (de) |
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