DE872964C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE872964C
DE872964C DET1021D DET0001021D DE872964C DE 872964 C DE872964 C DE 872964C DE T1021 D DET1021 D DE T1021D DE T0001021 D DET0001021 D DE T0001021D DE 872964 C DE872964 C DE 872964C
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DE
Germany
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connection
contact
relay
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busy
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Application number
DET1021D
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English (en)
Inventor
Martin Dr-Ing Hebel
Alexander Wirth
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb In Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, insbesondere in Fernsprechanlagen mit Selbstwählfernverkehr, ist es vielfach erforderlich, die Herstellung bestimmter Verbindungen durch die Teilnehmer zu verhindern, so z. B. wenn über eine solche Verbindung eine ausreichende Verständigungsmöglichkeit nicht mehr gewährleistet werden kann. Dies ist häufig in ausgedehnten Netzgruppengebieten der Fall, wenn eine Verbindung zwischen zwei weit auseinander liegenden Vermittlungsstellen hergestellt wird und Verstärkungseinrichtungen in den benutzten Leitungen nicht vorgesehen sind. Da infolge des bei Netzgruppenanlagen üblichen sternförmigen Aufbaues des Leitungsnetzes die Leitungen, die zu jeder Vermittlungsstelle führen, für die Teilnehmer sämtlicher übrigen Vermittlungsstellen erreichbar sein müssen, wäre eine Sperrung dieser Leitungen für einzehie bestimmte Vermittlungsstellen nur sehr schwer durchzuführen. Aus diesem Grunde ist es üblich, in den zur Gebührenerfassung dienenden Einrichtungen (Zeitzonenzähler) Einrichtungen vorzusehen, welche in Abhängigkeit von der von dem anrufenden Teilnehmer gewählten Kennziffer den Aufbau solcher nicht zugelassener Verbindungen verhindern.
  • In bekannter Weise werden die die betreffenden Vermittlungsstellen kennzeichnenden Kontakte im Verzonungsgerät statt zu den Zonenpunkten zu einem sogenannten Abwerfpunkt geführt, über welchen bei Wahl der betreffenden Kennziffer ein Relais erregt wird, das eine Auftrennung der weiterführenden Verbindung bewirkt, wöben vielfach auch der belegte Zeitzonenzähler mit freigegeben wird. Dem anrufenden Teilnehmer wird gleichzeitig ein Besetztzeichen übermittelt.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen bleibt in dem geschilderten Abwerffall die von dem Teilnehmer aufgebaute Verbindung bis zum Zeitzonenzähler bestehen, bis der Teilnehmer auf das ihm übermittelte Besetztzeichen einhängt. Wenn, was besonders bei kleineren, unbedienten Vermittlungsstellen der Fall ist, .die erforderlichen Zeitzonenzähler in der nächstgrößeren Vermittlungsstelle untergebracht sind; so bleiben nicht nur die zum Aufbau der Verbindung bis zum Zeitzonenzähler erforderlichen Verbindungseinrichtungen, sondern auch die Verbindungsleitung von der unbedienten zur bedienten Vermittlungsstelle unter Umständen einschließlich des- Zeitzonenzählers unnötigerweise belegt und werden hierdurch dem Verkehr entzogen.
  • Es sind nun Schaltungsanordnungen für den Selbstwählfernverkehr bekannt; bei welchen in allen Besetztfällen sowie bei Gesprächsschluß eine sofortige Auslösung der aufgebauten Verbindung stattfindet, wobei dem Teilnehmer, der noch nicht eingehängt hat, aus seiner eigenen Anschlußeinrichtung oder einer Vörwahlstufe; z. B. dem Anrufsucher-Vorwählersatz, das Besetztzeichen übermittelt wird.
  • Auch ist es bekannt, bei diesen Anordnungen den Übertragungseinrichtungen Mitlaufwerke zuzuordnen, die beispielsweise auch zur Zonenermittlung dienen können und durch deren Einstellung eine Auslösung der Verbindung in der gleichen Weise wie im Besetztfall herbeigeführt wird, wenn durch die vom rufenden Teilnehmer gewählte Kennziffer eine Verbindung aufgebaut wird, deren Herstellung zu verhindern ist.
  • Weiterhin ist es bekannt, die zur Zonenermittlung im Selbstwählfernverkehr dienenden Einrichtungen nicht den Übertragungsrichtungen -bzw. den Verbindungsleitungen selbst zuzuordnen, sondern gemeinsam vorzusehen-, und nur im Bedarfsfall an die Verbindung anzusclten.
  • Nach der Erfindung wird auch bei diesen bekannten Anordnungen in den Fällen, in welchen der Aufbau einer bestimmten Verbindung durch den Teilnehmer verhindert werden soll, in Abhängigkeit von der gewählten Kennziffer eine Auflösung der aufgebauten Verbindung dadurch herbeigeführt, daß in Anlagen, in welchen in allen Besetztfällen durch Rückmeldung eines Kennzeichens: über eine Ader der Sprechleitung die Anschlußeinrichtung des anrufenden Teilnehmers zur Auslösung der Verbindung unter gleichzeitiger Anschaltung eines Besetztzeichens veranlaßt wird, den zur- Zonenerfassung dienenden gemeinsamen Einrichtungen Schaltmittel zugeordnet sind, welche bei Aufbau einer unzulässigen Verbindung abhängig von der gewählten Kennziffer die Anschaltung dieses Besetztkennzeichens an eine Ader der Sprechleitung veranlassen.
  • - Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel` der Erfindung unter Weglassung aller Einrichtungen, die für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Dargestellt ist ein im Zuge der aufzubauenden Verbindung liegendes Gebührenüberwachungsgerät GÜG, ein Zetteldruckersatz ZDS und ein Zonenermittlungsgerät ZEG, während ein Gebührenermittlungsgerät EEG nur angedeutet ist.
  • An Stelle eines Zeitzonenzählers ist für das Beispiel ein sogenannter Zetteldrucker vorgesehen, welcher selbsttätig alle zur Gebührenerfassung erforderlichen Angaben, wie Kennziffer der gewählten Vermittlungsstelle; Rufnummer des gewünschten Teilnehmers, Gesprächsdauer, Nummer des anrufenden Teilnehmers, Zeit und Datum, registriert und zum Schluß der Verbindung auch die fällig gewordene Gebühr auf einem Gesprächszettel zum Abdruck bringt. Es ist selbstverständlich möglich, an Stelle des Zetteldruckers auch einen Zeitzonenzähler bekannter Bauart zu benutzen.
  • Der Zetteldruckersat2 ZDS ist der Leitung nicht fest zugeordnet, sondern wird über Schaltarme eines Wählers AS im Bedarfsfall angeschaltet, wobei gleichzeitig über Schaltarme eines Wählers SW ein gemeinsames Zonenermittlungsgerät ZEG mit dem Zetteldruckersatz ZDS verbunden wird.
  • Dem Ausführungsbeispiel ist eine Anlage zugrunde gelegt, bei welcher in Besetztfällen als Besetztkriterium Pluspotential dauernd an die Leitung b gelegt wird, wodurch vom ersten Gruppenwähler her die Auslösung der Verbindung erfolgt, wobei der Teilnehmer aus seiner Anschlußeinrichtung oder der Vorwahlstufe das Besetztsignal erhält.
  • Die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Schaltvorgänge sind folgende: Der anrufende Teilnehmer belegt, sobald er eine Verbindung außerhalb seiner eigenen Vermittlungsstelle aufbauen will., ein Gebührenüberwachungsgerät GÜG, in welchem über die Leitung c das Relais C anspricht. Durch den Kontakt c x wird der Prüfstromkreis des Relais P vorbereitet, und Kontakt c2 legt den Drehmagneten. DV des Wählers VW an einen Unterbrecher U; durch welchen der Wähler V W fortgeschaltet wird und eine freie weiterführende Leitung aussucht: Hierbei spricht über den Schaltarm VWc das Relais P an, welches mit seinem Kontakt P i sperrt; mit P 2 und P 3 die Sprechleitung durchschaltet und mit Pq. den Wähler VW stillsetzt. Durch den Kontakt 03 werden über die Schaltarme AWa und EWa die Relais E und F erregt, deren Kontakte e r und f i ein vorzeitiges Ansprechen von J verhindern.
  • Durch den Kontakt c4. wird beispielsweise über eine Kettenschaltung in einem freien Zetteldruckersatz ZDS das Relais AN erregt, während der Kontakt c 5 den Prüfstromkreis über das Relais T vorbereitet.
  • Die Kontakte an i, an 2 legen die Drehmagneten DA und DS der Wähler AS und SW an einen Unterbrecher U, durch welchen sie schrittweise weitergeschaltet werden, während die Kontakte an 3 und anq. die Prüfstromkreise für beide Wähler vorbereiten. Hat der Wähler AS die Kontakte des anrufenden GebührenüberwachungsgerätesGÜG erreicht, so sprechen über den Schaltarm ASc die Relais T und Q an, wobei der Kontakt t= den Stromkreis für AN unterbricht. Der Kontakt qsperrt das Gebührenüberwachungsgerät GÜG gegen weitere Belegung, und Kontakt q2 setzt den Wähler AS still. Findet der Wähler SW ein freies Zonenermittlungsgerät ZEG, so sprechen über den Schaltarm SWc die Relais R und D an. Der Kontakt yi sperrt in bekannter Weise, während Kontakt y2 den Wähler SW stillsetzt. Durch den Kontakt di wird über den Schaltarm SWb, den Schaltarm ASw und P5 das Relais K im Gebührenüberwachungsgerät GÜG erregt, welches sich über c6, k i und den Widerstand Wi i bindet und mit k2 den Stromkreis für das Relais J vorbereitet. Die Einstellung der Wähler AS und SW ist innerhalb eines Zeitraumes von 300 ms beendet. Während dieser Suchvorgänge kann der Teilnehmer bereits mit der Wahl beginnen, wobei durch die einlaufenden Stromstöße das Relais A im Gebührenüberwachungsgerät GÜG betätigt wird. Der Kontakt ai überträgt die Stromstöße auf den Drehmagneten DE des Wählers EW, dessen Schaltarm EWa den Stromkreis der Relais F und E unterbricht. Das Relais P fällt unverzögert, das Relais E jedoch mit einer Verzögerung von etwa 300 ms ab, so daß während dieser Zeit mehrere Stromstöße eintreffen und von dem Wähler EW aufgenommen werden können.
  • Fällt nach 3oo ms auch das Relais E ab, so wird über die Kontakte k2, da, e i und f i das Relais j erregt, welches mit seinem Kontakt i i den Drehmagneten DA des Wählers AW erregt. Durch den Ankerkontakt da dieses Wählers wird der Stromkreis des Relais J wieder unterbrochen und hierdurch, durch das Wechselspiel von J und DA, der Wähler AW schrittweise fortgeschaltet, wobei die Ansprech- und Abfallzeiten so bemessen sind, daß die Kontakte i2 und i3 Stromstöße mit normaler Dauer und normalen Pausen weitergeben, bis der Schaltarm AWa des Wählers AW den Kontakt erreicht hat, auf welchen durch die eingegangene Stromstoßreihe der Schaltarm EIVa des Wählers EW eingestellt wurde. Dann sprechen über die Schaltarme EWa und AWa die Relais E und F wieder an und unterbrechen mit ihren Kontakten ei und f i den Stromkreis für J und beenden damit den Abgreifvorgang.
  • Durch den Kontakt i2 werden die erneuerten Stromstöße über die Schaltarme des Wählers VW auf die nachfolgende Verbindungseinrichtung übertragen, während der Kontakt i3 die Stromstöße nach dem Zetteldruckersatz ZDS weitergibt. In diesem wird durch die Stromstöße das Relais W erregt, welches dieselben mit seinem Kontakt w i auf den angedeuteten Zetteldrucker ZD zum Aufdruck überträgt, während sie durch den Kontakt w2 auf das Zonenermittlungsgerät ZEG weitergegeben werden.
  • Im Zonenermittlungsgerät ZEG wird durch die eingehenden Stromstöße das Relais Z erregt, das sie mit z2 in die angedeuteten Einrichtungen zur Zonenermittlung ZE weitergibt. Hierbei wird in bekannter Weise durch Einstellung einzelner Schrittschaltwerke durch die einlaufenden Stromstoßreihen ein Zonenpunkt festgelegt, der beispielsweise durch einen Abgreifwähler abgegriffen wird, wobei gleichzeitig durch den angedeuteten Kontakt o eine entsprechende Anzahl Strom-Stöße über den Schaltarm SWd zu dem Zonenspeicher ZoSp des Zetteldruckersatzes ZDS gegeben wird, so daß in diesem der Zonenwert festgelegt wird. Anschließend wird durch den Kontakt x eines nicht dargestellten Relais die Prüf- und Belegleitung des ZonenermittlungsgeräteaZEG unterbrochen und dieses damit freigegeben, so daß es für andere Verbindungen zur Verfügung steht, wenn die in ihm eingestellten Schaltwerke wieder in ihre Ruhelage zurückgekehrt sind und Kontakt x wieder geschlossen ist. Der Wähler SW des Zetteldruckersatzes ZDS läuft über seinen Schaltarm SWe in seine Ruhelage zurück.
  • Sämtliche vom Teilnehmer ausgesandten Stromstoßreihen werden durch den Kontakt w i auf den Zetteldrucker übertragen und dort zum Abdruck gebracht. Meldet sich der angerufene Teilnehmer, so wird vom Leitungswähler her vorübergehend Plus auf die Leitung b gelegt, wodurch im Gebührenüberwachungsgerät G ÜG das Relais B anspricht und mit seinem Kontakt b i die Aushängemeldung zu den vorgeordneten Schalteinrichtungen weitergibt, während es mit seinem Kontakt b2 die Aushängemeldung über den Schaltarm ASd zu dem Zeitspeicher ZeSp des Zetteldruckersatzes ZDS überträgt. Das Zeitspeicherwerk wird dadurch in Gang gesetzt und überwacht die Gesprächsdauer.
  • Ist das Gespräch beendet, so wird der Zeitspeicher stillgesetzt und ein Wähler ZW angelassen, der ein freies Gebührenermittlungsgerät GEG belegt.
  • Gleichzeitig kann im Zetteldrucker die Zahl der in dem Zeitspeicher ZeSp gespeicherten Minuten zum Abdruck gebracht werden. Über die vom anrufenden Teilnehmer her führende Verbindung wird nun eine Reihe von Stromstößen gegeben, welche dessen Nummer kennzeichnet und die durch den Kontakt w i auf den Zetteldrucker übertragen und zum Abdruck gebracht wird. Das Gebührenermittlungsgerät erhält nun vom Zonenspeicher und Zeitspeicher die Angabe der Zone und der Gesprächszeit, ermittelt aus derselben in bekannter Weise die Gesprächsgebühr und überträgt sie über den Schaltarm ZWd auf den Zetteldrucker, der sie zum Abdruck bringt. Auf dem Gesprächszettel werden außerdem Datum und Uhrzeit vermerkt. Nach diesen Vorgängen erfolgt Auslösung und Freigabe sämtlicher Einrichtungen.
  • Nach Aussendung der die Nummer des anrufenden Teilnehmers kennzeichnenden Stromstoßreihen wird zweckmäßigerweise die Verbindung zwischen Gebührenüberwachungsgerät GÜG und Zetteldruckersatz ZDS aufgehoben, um die Verbindungseinrichtungen anderen Teilnehmern bereits zur Verfügung zu stellen. Dies ist ohne weiteres möglich, da in dem Zetteldruckersatz bereits alle Angaben zur Ermittlung der Gesprächsgebühr gespeichert sind.
  • Findet bei Belegung des Gebührenüberwachungsgerätes GÜG der Wähler VW keinen freien Ausgang, i so dreht er durch und wird auf dem angedeuteten letzten Schritt stillgesetzt, wobei das Relais .P über die Leitung DK anspricht. Gleichzeitig wird über den letzten Schritt des Schaltarmes VWb Plus an die Leitung b gelegt und damit das Relais B erregt, welches mit Kontakt b i Plus zu den vorgeordneten Verbindungseinrichtungen weitergibt, damit den Besetztfall kennzeichnet und eine Auslösung der Verbindung bewirkt. Der anrufende Teilnehmer erhält in diesem Fall das Besetztzeichen aus einer der vorgeordneten Einrichtungen. Ist kein Zetteldruckersatz oder kein. Zonenermittlungsgerät frei, so kann das Relais K des Gebührenüberwachungsgerätes GÜG nicht ansprechen: Hierdurch ist der Stromkreis für. das Relais J durch Kontakt k 2 unterbrochen, der Abgreifwähler A W wird fortgeschaltet und die Aussendung von Stromstößen unterbleibt. Sobald der anrufende Teilnehmer die zweite Stromstoßreihe aussendet, wird über die Kontakte c z, k3, f 2, a2 des Relais B erregt, welches sich mit Kontakt b 3 bindet und.mit Kontakt b x Plus an die Leitung b legt und hierdurch die - Auslösung der Verbindung unter gleichzeitiger Abgabe eines Besetztzeichens bewirkt.
  • Wählt der anrufende Teilnehmer die Kennziffer einer Vermittlungsstelle, zu welcher die Herstellung einer Verbindung unterbunden werden soll, so wird über die in bekannter Weise eingestellten Schaltmittel in den angedeuteten Einrichtungen zur Zonenermittlung ZE das Relais S erregt. Durch den Kontakt s z wird über einen niederohmigen Widerstand Wie das Relais K der Gebührenüberwachungseinrichtung GÜG praktisch kurzgeschlossen und fällt durch Stromentzug ab. Der Kontakt kz unterbricht den Haltestromkreis des Relais K, während Kontakt kz das Relais J abschaltet und hierdurch eine weitere Aussendung von Stromstößen verhindert: Sobald der anrufende Teilnehmer die nächste Stromstoßreihe aussendet, wird über die Kontakte er, k3, f2 .und a2 das Relais B erregt, welches _ sich mit Kontakt b 3 bindet und mit Kontakt bz Plus an die Leitung b legt und hierdurch die Auslösung der Verbindung wie im Besetztfall bewirkt.
  • In dem Schaltungsbeispiel wurde, um eine Verwendung bereits vorhandener Stromkreise über die Schaltarme der Wähler AS und SW zu ermöglichen, die Anordnung so ausgebildet, daß die Anschaltung des Besetztkriteriums erst erfolgt, wenn der anrufende Teilnehmer nach erfolgter Kennzeichnung der betreffenden Vermittlungsstelle durch die vorangegangenen Stromstoßreihen weiterwählt. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, über besondere Leitungen und Schaltarme der Wähler AS und SW durch den Kontakt s= das Relais B unmittelbar zu erregen oder auch Plus ohne Zwischenschaltung des Relais B unmittelbar an die Leitung b zu legen.
  • Für das Wesen der Erfindung ist es ohne Bedeutung, ob die zur Gebührenerfassung dienenden Einrichtungen (Zetteldrucker oder Zeitzonenzähler) unmittelbar mit der Leitung verbunden sind oder erst, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, über Wähler an dieselbe angeschaltet werden. Das gleiche gilt für die Anordnung der Einrichtungen zur Zonenermittlung ZEG.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, bei welchen in allen Besetztfällen durch Übermittlung eines Kennzeichens über eine Ader der Sprechleitung die Anschlußeinrichtung des anrufenden Teilnehmers zur Auslösung der Verbindung unter gleichzeitiger Anschaltung eines Besetztzeichens veranlaßt wird, insbesondere für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb für Selbstwählfernverkehr, dadurch gekennzeichnet, daß den zur Zonenerfassung dienenden gemeinsamen Einrichtungen (Z, E; S) Schaltmittel (Relais S) zugeordnet sind, weiche bei Aufbau einer unzulässigen Verbindung abhängig von der gewählten Kennziffer die Anschaltung des Besetztkennzeichens an eine Ader der Sprechleitung veranlassen. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 288 o27, 651 z68.
DET1021D 1942-10-08 1942-10-08 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE872964C (de)

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DE872964C true DE872964C (de) 1953-04-09

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963883C (de) * 1952-06-18 1957-05-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Zonenzaehleinrichtungen
DE969397C (de) * 1953-08-09 1958-05-29 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Zonenzaehleinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE972844C (de) * 1953-08-07 1959-10-08 Automatic Telephone & Elect Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen, insbesondere Selbstanschluss-Fernsprechanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE288027A (de) *
DE651168C (de) * 1934-07-31 1937-10-08 Zwietusch E & Co Gmbh Muenzfernsprecher fuer verschiedenwertige Gespraeche

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