DE132001C - - Google Patents
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- DE132001C DE132001C DENDAT132001D DE132001DA DE132001C DE 132001 C DE132001 C DE 132001C DE NDAT132001 D DENDAT132001 D DE NDAT132001D DE 132001D A DE132001D A DE 132001DA DE 132001 C DE132001 C DE 132001C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B23/00—Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
- D06B2700/36—Devices or methods for dyeing, washing or bleaching not otherwise provided for
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 132001 KLASSE Sa.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai igol ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Behandlung von Textilwaaren mit
Flüssigkeiten unter Benutzung der Fliehkraft. Die Waare wird in Siebkästen eingelegt, welche
am Urrifange einer in einem Behälter horizontal gelagerten, sich drehenden Trommel angeordnet
sind. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs die Flotte sowohl unter Druck dem Innern der Trommel durch deren
hohle Achse zugeführt wird, wodurch ein Tränken der in den mittleren Theilen der
Siebkästen eingelegten Waare erzielt wird, als auch darin, dafs diese durch Fliehkraft nach
aufsen geschleuderte Flotte durch Schöpfvorrichtungen wieder gehoben und durch die
geschlossenen Seitenwandungen der Trommel wieder in diese eingeführt wird, zum Zweck,
das Arbeitsgut auch an den Enden der Trommel, ebenso wie in der Mitte, zu bespülen.
Durch diese Anordnung soll der Verbrauch von Farbflüssigkeit verringert und eine gleichinäfsige
Behandlung des Materials erzielt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen
Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt der Maschine. Es ist α der Behälter für die Farbflüssigkeit,
welcher durch Deckel b geschlossen wird. In dem Behälter α befindet sich drehbar
die wagerecht liegende Trommel c, auf deren Umfang die Siebkästen d gesetzt werden können.
Um die Farbflüssigkeit dem Innern dieser Trommel zuzuführen, sitzt die Trommel auf
einer hohlen Achse e, welche einen zwischen den geschlossenen Seitenwänden der Trommel
sich erstreckenden Schlitz η hat, der zur Zuführung der Färb- bezw. Waschflüssigkeit von
oben auf die Siebkästen dient. Auf dieser hohlen Achse e ist die Trommel c vermittelst
der Nabe k und i aufgesetzt. Auf dem Ansatz der Nabe i sitzt der Antrieb ο für die Trommel
c. In dem dargestellten Fall dient zum Antrieb direct eine Kurbelscheibe. An Stelle
dieser können aber auch Fest- und Losscheiben Verwendung finden. Statt durch den
Schlitz η kann die Flüssigkeit naturgema'fs auch durch entsprechend liegende Löcher dem
Innern der Trommel zuströmen. Die hohle Achse ist auf der Antriebsseite geschlossen.
Auf der anderen Seite ist der Anschlufs mit einer Pumpe hergestellt.
In die herausnehmbaren Kästen d wird nun das Arbeitsgut eingelegt, worauf die Kästen
durch an der Trommel angelenkte Siebdeckel q verschlossen werden, deren Festhaltung Riegelvorrichtungen
r s bewirken.
Innerhalb des von den Siebkästen eingeschlossenen Ringraumes sind Löcher ρ in den
Stirnwänden der Trommel vorgesehen. Durch diese wird vermittelst der angeschlossenen
Schöpfrohre f die von der Pumpe herangeschaffte und durch die Siebkästen durchgeschleuderte
Flüssigkeit aus dem unteren Theil des Behälters α emporgeschöpft und durch die
Seitenwände dem Innern der Trommel wieder zugeführt, wobei sich dieselbe auf die den
Wänden zunächst liegenden Theile der Siebkästen ergiefst. Die bereits einmal durch das
Material hindurchgedrückte Farbflüssigkeit wird dadurch zum wiederholten Male selbstthätig
dem Innern der Trommel zugeführt, wodurch sich eine für diesen Zweck sonst vorgesehene
Pumpe erübrigt. Die Farbflüssigkeit im Be-
hälter α kann durch eine Heizschlange h erwärmt
werden. Aufserdem ist an dem Behälter' noch eine Abzuglcitung g für die Farbflüssigkeit
angeschlossen. Auch kann das Innere durch die Leitung t mit einer Luftpumpe
verbunden werden, um so in der Vorrichtung um die Trommel c ein Vacuum erzeugen zu
können, welches das Hindurchtreten der Flüssigkeit aus dem Innern der Trommel durch die
zu bearbeitende Waare erleichtert.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem die Siebkästen gefüllt und
durch die Riegel vorrichtung r und s verschlossen worden sind, wird die Trommel in
ziemlich schnelle Umdrehung versetzt; die von der hohlen Achse zuströmende Flüssigkeit ergiefst
sich am stärksten auf die Mitte der Kästen, während alsdann durch die Schöpfer f
eine gewisse Menge der durch die Kästen bezw. das Arbeitsgut geschleuderten, im unteren
Theil des Behälters stehenden Flüssigkeit aufgeschöpft und beim Weiterdrehen der Schöpfvorrichtung
ins Innere der Trommel c geführt wird. Diese Farbflüssigkeit ergiefst sich auf
die an den Seitenwänden der Trommel liegenden Theile der Siebkästen und wird ebenfalls
durch die Fliehkraft durch die Kästen und die zu bearbeitende Waare hindurchgetrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleudermaschine für Färbereizwecke mit wagerechter Anordnung der Schleudertrommel innerhalb eines feststehenden Behälters, dadurch gekennzeichnet, dafs die von einer Pumpe durch Oeffnungen der hohlen Tragachse (e) in das Innere der Trommel gedrückte Flüssigkeit zunächst durch Schleuderkraft beim Drehen der Trommel durch die in Siebkästen verpackte Waare geführt und hierauf durch an die Stirnwände angeschlossene Schöpfvorrichtungen (f) die sich am Boden des Behälters ansammelnde Flüssigkeit wieder angehoben, in das Innere der Trommel gefördert und so den Siebkästen von der Seite abermals zugeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE132001C true DE132001C (de) |
Family
ID=400290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT132001D Active DE132001C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE132001C (de) |
-
0
- DE DENDAT132001D patent/DE132001C/de active Active
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