DE134070C - - Google Patents
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- DE134070C DE134070C DENDAT134070D DE134070DA DE134070C DE 134070 C DE134070 C DE 134070C DE NDAT134070 D DENDAT134070 D DE NDAT134070D DE 134070D A DE134070D A DE 134070DA DE 134070 C DE134070 C DE 134070C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
- D06B5/26—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length using centrifugal force
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
vorliegender
Erfindung
Den Gegenstand
bildet eine Schleudermaschine für Färberei- und ähnliche Zwecke mit wagrechter Anordnung der Schleudertrommel im geschlossenen Behälter. Um bei dieser Galtung Maschinen einen Kreislauf der Flotte durch das zu behandelnde Fasergut ohne Anwendung einer Pumpe zu erzielen, wird das Arbeitsgut in einen zur horizontalen Achse concentrischen Ringraum eingebracht, dessen Mäntel gelocht sind, während der seitliche Abschlufs des Ringraumes durch Stirnscheiben erfolgt, welche nur auf der zwischen Ringraum und Achse gelegenen Kreisfläche durchlocht sind. Die Stirnscheiben sind mit der horizontalen Achse fest verbunden. Der geschlossene Kessel wird vor Beginn des Färbens mit Flüssigkeit angefüllt. Beim Drehen der Achse und damit des Materialträgers wird die Flüssigkeit infolge Fliehkraft gezwungen, in radialer Richtung durch das Arbeitsgut zu strömen. Hierdurch entsteht der beabsichtigte Kreislauf der Flotte, indem die ausgeschleuderte Flüssigkeit an den Stirnwänden des Behälters entlang nach der Trommelachse zu getrieben wird, in deren Richtung sie die Lochungen der Stirnscheiben durchströmt, um von Neuem radial durch das Material getrieben zu werden.
bildet eine Schleudermaschine für Färberei- und ähnliche Zwecke mit wagrechter Anordnung der Schleudertrommel im geschlossenen Behälter. Um bei dieser Galtung Maschinen einen Kreislauf der Flotte durch das zu behandelnde Fasergut ohne Anwendung einer Pumpe zu erzielen, wird das Arbeitsgut in einen zur horizontalen Achse concentrischen Ringraum eingebracht, dessen Mäntel gelocht sind, während der seitliche Abschlufs des Ringraumes durch Stirnscheiben erfolgt, welche nur auf der zwischen Ringraum und Achse gelegenen Kreisfläche durchlocht sind. Die Stirnscheiben sind mit der horizontalen Achse fest verbunden. Der geschlossene Kessel wird vor Beginn des Färbens mit Flüssigkeit angefüllt. Beim Drehen der Achse und damit des Materialträgers wird die Flüssigkeit infolge Fliehkraft gezwungen, in radialer Richtung durch das Arbeitsgut zu strömen. Hierdurch entsteht der beabsichtigte Kreislauf der Flotte, indem die ausgeschleuderte Flüssigkeit an den Stirnwänden des Behälters entlang nach der Trommelachse zu getrieben wird, in deren Richtung sie die Lochungen der Stirnscheiben durchströmt, um von Neuem radial durch das Material getrieben zu werden.
Bei Schleudermaschinen mit verticaler Achse ist bereits der Vorschlag gemacht worden,
einen Kreislauf der Flotte ohne Zuhülfenahme einer Pumpe hervorzurufen. Bei dieser Gattung
Maschinen mufs die ausgeschleuderte Flotte vom Boden des Kessels bis zu dessen Deckel
steigen, und es sind besondere Einrichtungen nöthig, um die Flotte in die Mitte der
Schleudertrommel zu leiten, wohin sie geführt werden mufs, damit die Fliehkraft in entsprechender
Weise auf sie einwirken kann. Solche Schleudertrommeln sind zum Behandeln
von Gewebe in ausgebreitetem Zustande nicht sehr geeignet, weil der nur oben offene, die
Trommel umschliefsende Kessel ein sorgfältiges Aufwickeln des. Gewebes auf den .Schleudertrommelmantel
verhindert, und aus dem weiteren Grunde, weil das in unausgebreitetem Zustande aufgewickelte Gewebe durch die eigene
Schwere zusammenschrumpft. Andererseits ergeben sich Unzuträglichkeiten, wenn loses Material
(Garn, Kötzer) mit diesen Maschinen behandelt werden soll. Füllt man nämlich die
zur Aufnahme von losem Material dienenden Behälter einer solchen Maschine, so sind die
unteren Theile desselben durch die Schwere mehr zusammengeprefst als die oberen, so dafs
sie der Flotte einen gröfseren Widerstand bieten als die oben gelegenen losen Theile, wodurch
eine ungleichmäfsige Behandlung des Materials stattfindet. Werden hingegen die das zu behandelnde
Material aufnehmenden Behälter nicht voll gefüllt, so geht ein Theil der Flotte durch
die Behälter hindurch, ohne irgend welche Arbeit zu verrichten.
. Bei den wagrechten Schleudertrommeln braucht hingegen die ausgeschleuderte Flotte
nur bis zur Mitte der Trommel' zu steigen
Claims (1)
- und vertheilt sich hier, ohne dafs hierzu besondere Einrichtungen nöthig sind. Das Aufwickeln von Gewebe auf die Schleudertrommel erfolgt in leichtester Art durch Abheben des Deckels oder durch Oeffnen einer an dem die Trommel einschliefsenden Kessel, vorgesehenen Thür. Das so aufgewickelte Gewebe schrumpft nicht zusammen, da es nach den Seiten hin von der Schwerkraft unbeeinflufst ist.Werden in am Umfange der Schleudertrommel angeordnete Behälter lose Materialien eingebracht, so werden dieselben durch die Centrifugalkraft gleichmäfsig zusammengedrückt, so dafs die Flotte auch gleichmäfsig auf sie einwirkt. Sind diese Behälter mit dem zu behandelnden Gut nicht ganz vollgefüllt, so bietet Hies auch keine Nachtheile, weil trotzdem die ganze Flotte durch das Material hindurchgeht.In der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach vorliegender Erfindung dargestellt. Dieselbe besteht aus einem cylinderförmigen, horizontal feststehenden Kessel, durch dessen Mitte eine horizontale Welle n> geht, welche in Stopfbüchsen, die an den Seitenwänden angebracht sind, läuft. Mit dieser Welle ist eine kupferne Trommel, die zwei concentrische Räume a und t aufweist, mittelst zweier Naben k in feste Verbindung gebracht. Sämmtliche Wände der Trommel bezw. die Räume α und t sind gelocht, bis auf die Seitenwände des das zu behandelnde Material aufnehmenden Raumes a.Der äufsere Mantel η der Trommel ist mit einer schliefsbaren, gelochten Thür ο (laut Schnitt A-B) versehen. An der Aufsenseite des Kessels ist ein mit Dampf heizbarer Mantel u mittelst Stehbolzen und Niete befestigt.Die Armaturen des Kessels bestehen aus einem Sicherheitsventil s, einem Manometer m sowie einem Wasserstandsanzeiger g und zwei Ein- bezw. Ausströmungen.Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Das zu bearbeitende Textilgut wird in den Arbeitsraum α der Trommel eingelegt und die Vorrichtung geschlossen. Beim Bleichen, Färben oder Waschen setzt man unter Oeffnen des Ventils ν eine Vacuum- und Druckpumpe ρ in Gang, wodurch die im Kessel befindliche Luft ausgesaugt wird. Die Welle iv kann mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten, und zwar mit 5 bis io Touren per Minute und 600 Touren per Minute, getrieben werden und wird während des Auspumpens der Luft sowie beim Füllen mit Flüssigkeit mit kleiner Tourenzahl in Bewegung gesetzt.Sobald der Zeiger des Manometers m nicht mehr tiefer zeigt, öffnet man das Ventil e und Iäfst die zum Arbeitsprocefs nöthige Flüssigkeit (Lauge, Säure, Chlorkalklösung, Färbeflotte, Wasser, Beize u. s. w.) einströmen. Man kann auch, um eine bessere Wirkung zu erzielen, eine rotirende Pumpe r einschalten. Die Flüssigkeit aus dem Behälter f steigt im Kessel bis zur vollen Füllung desselben, was am Wasserstandsanzeiger g zu sehen ist; ist der Behälter gefüllt, so sperrt man das Ventil ν ab und setzt die Pumpe ρ aufser Betrieb.Es kann dann entweder durch die Pumpe r die Flüssigkeit auf bestimmten Druck gebracht werden oder man schliefst das Ventil e, und mittelst der Heizung des Heizmantels u erreicht man die nöthige Temperatur und den Druck. Hierauf wird die Trommel auf volle Geschwindigkeit (600 Touren per Minute) gebracht; die Flüssigkeit wird infolge der Centrifugalkraft vom Räume t durch die im Arbeitsraume α liegende Waare geschleudert, tritt in den Zwischenraum \ zwischen Trommel und Kessel und fliefst von hier in der Pfeilrichtung wieder in den sich beständig entleerenden Raum t, um von Neuem durch die Waare getrieben zu werden. Dies wird so lange fortgesetzt, bis das zu veredelnde Material vollständig behandelt ist. Hierauf bringt man die Welle w wieder auf die kleine Tourenzahl, eventuell sperrt man die Heizung des Mantels u ab und Iäfst die Flüssigkeit durch das Ventil i ab; nötigenfalls kann man auch noch schleudern. . . :■:Zwecks Trocknens empfiehlt es sich, die Luft wieder nach dem schon beschriebenen Vorgang auszupumpen. Es wird hierauf das Ventil c geöffnet und vermittelst der Pumpe ρ aus einem Heizkörper h, welcher durch bei Ventil b einströmenden Dampf in Heizschlangen geheizt wird, heifse Luft eingepumpt. ;Beim Dämpfen hat man wieder die Luft auszupumpen, schliefst dann das Ventil ν und Iäfst beim Ventil d Dampf einströmen und den Druck zur nöthigen Höhe ansteigen.Beim Trocknen wie beim Dämpfen hat man die Trommel unausgesetzt mit der kleinen Tourenzahl laufen zu lassen.Pate ν τ-An Sprüche:i. Schleudermaschine für Färberei- und ähnliche Zwecke mit sich innerhalb eines feststehenden Flottenbehälters um eine wagrechte Achse drehender, durchlochter Tragtrommel für das Arbeitsgut, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Trommelachse concentrisch umschliefsende Innenraum (t) der Trommel von mit Oeffhungen versehenen Seitenwänden begrenzt wird, durch welche die Flotte nach dem Durchschleudern durch das. Arbeitsgut in den Innenraum der Trommel zurückströmt und so einen Kreislauf ohne Anwendung einer Pumpe ausführt.Schleudermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Tragtrommel von einem ringförmigen Arbeitsgutbehä'lter umgeben ist, dessen concentrische Mantel durchlocht sind, während der seitliche Abschlufs des Ringraumes durch mit der Achse verbundene Stirnscheiben erfolgt, die auf der zwischen Ringraum und Achse gelegenen Kreisfläche ebenfalls Durchlochungen aufweisen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134070C true DE134070C (de) |
Family
ID=402222
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT134070D Active DE134070C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134070C (de) |
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0
- DE DENDAT134070D patent/DE134070C/de active Active
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