DE67332C - Vorrichtung zum Färben, Bleichen und Waschen von Garn - Google Patents
Vorrichtung zum Färben, Bleichen und Waschen von GarnInfo
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- DE67332C DE67332C DENDAT67332D DE67332DA DE67332C DE 67332 C DE67332 C DE 67332C DE NDAT67332 D DENDAT67332 D DE NDAT67332D DE 67332D A DE67332D A DE 67332DA DE 67332 C DE67332 C DE 67332C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
- D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, vermittelst deren man die
Garne in aufgewickeltem Zustand (Kötzer) in Bleicherei und Färberei behandeln und alle
Verrichtungen, wie Durchsaugung von trockener Luft, von Dampf, von Flüssigkeiten, bewirken
kann, ohne die Lage der Kötzer (Cops) zu verändern.
Die Vorrichtung ist in folgender Weise gebaut:
In einem Reservoir α ist eine horizontale Zwischenwand b eingeschaltet, und in letzterer
sind die zur Aufnahme der Cops bestimmten cylindrischen Gehäuse oder Hülsen c in senkrechter
Richtung eingeschraubt. Jede Hülse besteht aus. einem Cylindermantel mit einer aufschraubbaren Haube d. In der Längsachse
der Hülse ist oben und unten je eine Bohrung e angebracht, wodurch die mittelst Vacuumpumpe bezw. Saug- und Druckpumpe f
hindurchgeführte Flüssigkeit ein- bezw. austritt. Diese Bohrungen sind so gehalten, dafs sich
die Flüssigkeit beim Durchsaugen staut, nicht also absolut freien Durchlafs hat, mithin Zeit
,findet, den Faden zu durchdringen, den ganzen Cops zu durchströmen bezw. gründlich durchzufärben.
Der letztere Umstand wird wesentlich gefördert durch die im Innern zu erzeugende
Luftleere, wobei die Luft aus den Cops und aus dem Faden entfernt wird, eine wesentliche
Vorbedingung des Zustandekommens einer gleichmäfsigen Färbung des Fadens nach aufsen
und des Durchfärbens nach innen.
An der Wandung jeder Hülse, in der Nähe des oberen'und unteren Endes, ist ferner *je ein
Gummiring g eingelegt, zu dem Zwecke, die Cops freischwebend zu halten. Diese besondere
Neuerung bewährt sich besser, als die Anbringung von Widerständen in Form von Metallplättchen, welche Garnabwickelungen und
Garnverletzungen herbeiführen und das Ein- und Ausbringen der Cops erschweren.
Die Gummiringe g wirken überdies wie Widerstände und staut sich die Flüssigkeit an
denselben beim Durchsaugen oder Durchströmen durch die Hülse. Infolge dessen ist
die Flüssigkeit wiederum gezwungen, in das aufserdem durch Luftpumpe geleerte Innere der
Faser einzudringen.
Die aufschraubbare Haube d bezweckt, dafs man . auch erforderlichenfalls Dampf oder
Flüssigkeit von unten nach oben durchdrücken kann, um das Auflockern etwa auf einander
geprefster Fäden bezw. Auswaschen oder Abkochen der Cops zu bewirken.
Die Gröfsenverhältnisse der Hülsen sind so getroffen, dafs man Cops von jeglicher Länge
und Dicke einbringen kann; die Haube kann beliebig tief auf den Cylinder herabgeschraubt
werden.
Die Cops braucht man beim Einbringen nicht auf besondere Röhrchen aufzustecken,
so dafs die Beschickung des Apparates schnell von Statten geht.
Beim Färben und Bleichen mit der Vorrichtung verfährt man auf folgende Weise:
Nachdem die Cops in die Hülsen eingelegt sind, werden letztere mit den Hauben ver-
schlossen. Die Flüssigkeit wird in den oberen Theil des Reservoirs α gepumpt, worauf man
die bei h angeschlossene Vacuumpumpe in Betrieb setzt. Nach Entfernung der Luft folgt
die Flüssigkeit durch die Bohrungen der Hülsen hindurch und fliefst nach Durchdringung der
Fasern in den unteren Theil des Reservoirs a ab. Eine Pumpe fördert die Flüssigkeit hierauf
wieder in den oberen Theil, worauf das Spiel so lange wiederholt wird, bis das Färben
oder Bleichen vollendet ist.
Alle Processe, wie Abkochen, Waschen, Chloren, Säuren, Beizen, Färben und Trocknen
können hinter einander vorgenommen werden, ohne dafs die Cops aus den Hülsen herausgenommen
zu werden brauchen.
Die Vorrichtung kann sowohl zum Färben bei hoher wie auch niedriger Temperatur gebraucht
werden. Im ersteren Fall wird im oberen Theil oder eventuell im unteren Theil eine Heizrohrschlange eingelegt, welche durch
indirecten Dampf die Flüssigkeit erwärmt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum Färben und Bleichen von Garn in aufgewickeltem Zustand, bei welcher die Garnkörper in cylindrischen Hülsen (c) mit aufgeschraubtem Deckel (d) eingeschlossen werden, in welchen Gummiringe (g) die Kötzer freischwebend erhalten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67332C true DE67332C (de) |
Family
ID=340964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67332D Expired - Lifetime DE67332C (de) | Vorrichtung zum Färben, Bleichen und Waschen von Garn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67332C (de) |
-
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- DE DENDAT67332D patent/DE67332C/de not_active Expired - Lifetime
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