DE575421C - Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut - Google Patents

Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut

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DE575421C
DE575421C DER83698D DER0083698D DE575421C DE 575421 C DE575421 C DE 575421C DE R83698 D DER83698 D DE R83698D DE R0083698 D DER0083698 D DE R0083698D DE 575421 C DE575421 C DE 575421C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments
    • D06B5/20Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments through hanks

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut, z. B.. zum Färben oder Waschen von Textilfasern, Garnsträhnen, Web- und Wirkwaren.
  • Es sind Vorrichtungen solcher Art. bekannt, bei welchen das Textilgut in Einzelbehältern behandelt wird, die um eine gemeinsäme Welle schwingen.
  • Gemäß der Erfindung ist die Welle als Hohlwelle ausgebildet und steht mit den Flottenansatzbehältern und jedem einzelnen unmittelbar entleerbaren Behandlungsbehälter über besondere Leitungen und Ventile ih Verbindung. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Welle gleichzeitig zur Herbeiführung der Schwingung und zur Durchleitung der Flüssigkeiten benutzt wird, so daß die Bauart der Maschine wesentlich vereinfacht wird, und daß die Zuleitung der Flüssigkeiten zu den Behältern und die Ableitung aus diesen stattfinden kann, ohne die Behälter zum Stillstand zu bringen, so daß die Behandlungszeit dadurch verkürzt wird.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel einer Färb- und Waschmaschine für Textilgut gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist eine Horizontalprojektion der Maschine, und -Abb.2 zeigt eine Einzeldarstellung eines Behälters in größerem Maßstab. Die Maschine weist zwei Reihen von Behältern i und 2 auf, die Einführungsöffnungen 3 bzw. q. besitzen, die mit entsprechenden Deckeln versehen sind, durch welche die Behälter i und 2 dicht verschlossen gehalten werden.
  • Die Behälter i und 2 sind fest auf einer Welle 5 gelagert, die eine hin und her gehende Kreisbewegung von einem Exzenter 6 mit angelenkter Kurbelstange 7 erhält. Die Kurbelstange ist an ihrem andern Ende mit einer Scheibe 8 gelenkig verbunden, die ihre Bewegung von einem Motor 9 durch entsprechende Transmissionen erhält.
  • Die flüssigen Farbbänder befinden sich in Behältern io, 1i, 12 und werden mittels Rohre 13, 1q.,- 15 und der Hähne 16, 17, 18 in das Rohr i9 geleitet, welches sie durch Röhrenpaare 2o und 21 jedem Behälter i bzw. 2 zuführt, wobei die Flüssigkeit in die Behälter von zwei entgegengesetzten Seiten aus eintritt. Hierdurch wird eine bessere und gleichmäßigere Verteilung des Bades bewirkt.
  • Die jeweiligen Einheiten des zu färbenden Stoffes ruhen, nachdem sie in die Behälter der Reihen i und 2 eingeführt sind, auf einem perforierten Zwischenboden 22, der in diese so eingefügt ist, daß er gehoben und gesenkt werden und .eine schnelle Bewegung durch einen Hebel 23 erhalten kann, der auf Stützen 24 einwirkt,- die den Zwischenboden 22 tragen. Nach Einführung der Werkstoffe in die Behälter. i und 2 wird das entsprechende Bad eingeführt, das aus den Vorratsbehältern io, i i oder 12 kommt, und zwar in solcher Menge, daB der Flüssigkeitsstand unterhalb des Zwischenbodens 22 bleibt: Alsdann werden die Deckel i' der Behälter geschlossen und die Hebel 23 betätigt, so daB die Zwischenböden 22 eine plötzliche Senkung erhalten, wodurch der Werkstoff plötzlich und in seiner Gesamtheit in das Innere des Bades versenkt wird; hierdurch werden Unterschiede in der Intensität der Farbtönung vermieden.
  • Alsdann wird den Behältern i und 2 mittels ihrer Welle 5 eine schnelle hin und her gehende Kreisbewegung verliehen, so daB der in jedem Behälter enthaltene Werkstoff zusammen mit seinem Bade mit dem Behälter hin und her geschüttelt wird. Es wird so eine sehr wirksame Durchmischung erzielt, indem der Werkstoff und das Bad gemeinsam auf und' ab bewegt werden, so daß die Färbung sehr rasch erzielt wird.
  • Will man die Maschine als Schleuderabtropfer benutzen, so wird eine Ein- und Ausrückung 25 angeordnet. Nach Ausrückung des Antriebes 6 und Überführung des Riemens 26 auf die Scheiben 27 und 28- erhalten die Behälter i und 2 mit ihrer Welle 5 eine schnelle Drehbewegung, wodurch die erforderliche Zentrifugalkraft entwickelt wird. Die abgeschleuderte Flüssigkeit wird durch die Hähne 29, 30, die während dieser Arbeitsperiode geöffnet bleiben, abgeführt.
  • Die Rohrleitung 31 dient dazu, auf Wunsch Dampf den Behältern i und 2 zuzuführen, um die Bäder zu erwärmen, und eine Vakuumabsorptionsvorrichtung 32 kann zur Beschleunigung der Trocknung verwendet werden. Die Behälter i und 2 können durch das Rohr 33 entleert werden. Eine Pumpe 34 dient zum Abzug ,der Badflüssigkeiten aus den Behältern i und 2, wenn man die Flüssigkeiten in die Behälter io, i i oder 12 wieder zurückführen will.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut in um eine gemeinsame Welle schwingenden -Einzelbehältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle als Hohlwelle ausgebildet ist, die mit den Flottenansatzbehälbern und jedem einzelnen unmittelbar entleerbaren Behandlungsbehälter über besondere Leitungen und Ventile in Verbindung steht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB in jedem Behälter ein zwangsläufig hin und her bewegbarer gelochter Zwischenboden angeordnet ist.
DER83698D 1932-01-01 1932-01-01 Vorrichtung zum Nassbehandeln von Textilgut Expired DE575421C (de)

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