DE129727C - - Google Patents

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DE129727C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles
    • B61D19/02Door arrangements specially adapted for rail vehicles for carriages
    • B61D19/023Emergency exits

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 129727 KLASSE 20 c.
Vermittlung von Stofsstangen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März igol ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Oeffnen der Noththüren von Eisenbahnfahrzeugen, bei welcher unter Vermittlung von Stofsstangen bei einem Zusammenstofs die Thüren des Fahrzeuges nach aufsen aus ihrem Rahmen herausgedrückt werden und neben der Oeffnung an Seilen, welche an den Thüren und am Wagenkasten befestigt sind, hängen bleiben.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Ansicht, Fig. 2 im Grundrifs.
Die einzelnen Abtheilungen des Wagens erhalten lose in den Seitenwänden desselben sitzende Thüren a, die bei einem Zusammenstofs selbstthätig geöffnet werden. Dieselben werden durch Winkel b und an im Innern des Wagens hochgeführten Stangen e sitzende Hebel c im Thürrahmen festgehalten. An der Unterseite des Wagens liegen durchgehende, mit Köpfen i versehene Stangen f, die durch zweiarmige Hebel I mit weiteren, parallel zu den ersteren liegenden Stangen g mit entgegengesetzter Schubrichtung zwangsläufig verbunden sind. Die beiden Stangen f sind wiederum durch einen zweiarmigen Hebel k zwangsläufig mit einander verbunden. Von den Stangen f und g führen Verbindungsstangen m und η zu den, an den im Wageninnern hochgeführten Stangen e sitzenden Winkelhebeln c, welche sich mit einem Schenkel in ihrer Ruhelage flach gegen die innere Thürwand legen. ·
Erfolgt ein Zusammenstofs, so werden durch Aufstofsen der Puffer h auf die Stangen^/ letztere in der Pfeilrichtung verschoben. Infolge der zwangsläufigen Verbindung durch die Hebel / werden gleichzeitig auch die Stangen g, jedoch in entgegengesetzter Richtung, verschoben. Die an die Stangen f und g angelenkten Verbindungsstangen m und η übermitteln dann diese Bewegung auf die Hebel c der Stangen e, derart, dafs die von den an den Stangen e sitzenden Zapfen festgehaltenen Thüren α aus ihren Rahmen hinausgedrückt werden. Die Thüren sind mittelst Ketten 0 oder dergl. so am Wagen befestigt, dafs sie nach dem Hinausdrücken seitlich der Thüröffnung hängen bleiben. Eine im Innern vor die Thüröffnung gelegte, leicht wegnehmbare Schiene d verhütet ein Hinausfallen der Passagiere. Die ganze Vorrichtung kann durch Federn oder sonstige Hilfsmittel in normaler Lage gehalten werden und kommt erst bei aufsergewöhnlichen Stöfsen zur Wirkung, während durch das Rangiren und dergl. entstehende leichtere Stöfse auf die Vorrichtung keinen Einflufs haben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zum Oeffnen der Noththüren von Eisenbahnfahrzeugen bei Zusammenstöfsen unter Vermittlung von Stofsstangen, gekennzeichnet dadurch, dafs die Thüren (a) parallel zu sich selbst herausgedrückt werden und durch Seile (0) oder dergl. derart mit dem Wagenkasten ver-
    bunden sind, dafs sie nach dem Herausdrücken seitlich neben der Oeffnung hängen bleiben.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, dafs die Stofsstangen ff bezw. g) durch Hebel fm n) mit den Winkelhebeln fc) verbunden sind, deren einer Schenkel sich in der Ruhelage der Vorrichtung gegen die innere Thürwand legt und bei der Bewegung der Stofsstangen sich, auf die Thür fa) drückend, nach aufsen dreht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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