DE159969C - - Google Patents
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- DE159969C DE159969C DENDAT159969D DE159969DA DE159969C DE 159969 C DE159969 C DE 159969C DE NDAT159969 D DENDAT159969 D DE NDAT159969D DE 159969D A DE159969D A DE 159969DA DE 159969 C DE159969 C DE 159969C
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- DE
- Germany
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- door
- pin
- lever
- segment
- pawl
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- Expired
Links
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/36—Locks for passenger or like doors
- E05B83/363—Locks for passenger or like doors for railway vehicles
Landscapes
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE. 68 α.
Gegenstand der Erfindung ist ein beim Öffnen von Türen, insbesondere von Eisenbahnwagentüren,
sich selbsttätig spannender, in ' dem Türrahmen gelagerter Hebel, welcher bei
geöffneter Tür durch einen Stift in seiner gespannten Lage gehalten und erst nach vollständigem
Zumachen der Tür wieder ausgelöst wird, wobei die Türklinke durch den genannten Hebel in die Schließstellung gedreht
wird.
Im Gegensatze zu bereits bekannten selbsttätigen Türverschlüssen ist die Vorrichtung
zum Umlegen der Türklinke nicht in der Tür selbst, sondern im Türrahmen angebracht
worden, wodurch der Vorteil erzielt wird, daß bei offener Tür die Vorrichtung äußeren Einflüssen, wie Regen, Schnee, Staub
und dergl., nicht ausgesetzt und daher ein Versagen nicht zu befürchten ist.
Ferner kann die Neuerung an jeder beliebigen Tür, welche noch mit keiner selbsttätigen
Schließvorrichtung versehen ist, ohne weitere Änderungen des Schlosses selbst angebracht
werden, da, wie vorher erwähnt, die Vorrichtung im Türrahmen angebracht
wird.
Die Vorrichtung zum selbsttätigen Verschließen des Schlosses bezw. zum Rückdrehen
der Klinke besteht aus einem Kasten a, welcher in dem Rahmen der Tür, entweder
vor oder hinter dem eigentlichen Schließbleche des Schlosses (welches letztere in der
Zeichnung, als für die Erfindung belanglos, weggelassen ist), je nachdem Platz vorhanden
ist, eingebaut wird.
In dem Kasten α ist der Hebel b mit seiner Federbüchse c, sowie der Sperrstift d
mit seiner Federbüchse e, welcher letztere beim Öffnen der Tür den Hebel b gespannt
hält, gelagert. An der Spindel / des Türdrückers g ist, entweder mit dieser aus einem
Stück, wie gezeichnet, oder sonstwie, ein Segmentstück h befestigt, welches bei der
Bewegung des Türdrückers g von »offen« nach »zu«, den Sperrstift d zurück-, d. h. in
seiner gespannten, Lage festhält.
Fig. ι stellt einen Schnitt durch den Kasten a
dar. Der Türdrücker g steht auf »offen«, demzufolge ist der Hebel b gehoben, er liegt
auf dem Stift des Segmentstückes auf, und seine Feder in der Federbüchse c ist gespannt.
Der Sperrstift d liegt noch am Segmentstück h an, da die Tür noch nicht ausgeschwenkt ist.
Fig. 4 stellt einen Schnitt durch den Kasten a
von oben gesehen dar. Es ist, wie in Fig. 1, der Hebel b gehoben und seine Feder gespannt,
nur ist, da die Tür bereits ausgeschwenkt ist, der Sperrstift durch seine Feder vorgedrückt und hält, da er sich unter den
Hebel b geschoben hat, letzteren in seiner gespannten, d. h. angehobenen Lage.
Fig. 2 zeigt ebenfalls einen Schnitt durch den Kasten a. Hier ist der Türdrücker g
mittels des durch seine Federkraft belasteten Hebels b auf »zu« gestellt, d. h. der Hebel b
ist nach unten geschlagen und hat das l Segmentstück h mittels des an diesem angebrachten
Stiftes mitgenommen, die Tür ist demzufolge geschlossen und gesperrt.
Fig. 5 zeigt in einem Schnitt von oben gesehen die Vorrichtung in derselben Stellung
wie Fig. 2; es ist zu sehen, wie der
Sperrstift d durch das Segmentstück h zurückgehalten
wird und die Feder des Sperrstiftes d gespannt ist.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der selbsttätigen Vorrichtung bei geschlossener Tür.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schloß mit selbsttätigem Verschluß, insbesondere für Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch einen im Türpfosten gelagerten federbelasteten Hebel (b), der bei der Bewegung der Schloßklinke (g) in die Offenstellung durch einen an einem Segmentstück (h) der Klinke (g) angebrachten Stift gedreht, dabei gespannt und in dieser Lage durch einen beim öffnen der Tür unter Federdruck unter ihn tretenden Stift (d) festgehalten wird, bis beim Schließen der Tür der Stift (d) durch das Segmentstück (h) zurückgedrückt wird und der dadurch freigewordene Hebel (b) die Klinke (g) mittels des Segmentstiftes umlegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE159969C true DE159969C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=425989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT159969D Expired DE159969C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE159969C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3706700A1 (de) * | 1987-03-02 | 1987-06-25 | Klaus Dipl Ing Seeliger | Modular aufgebautes personenkraftfahrzeug |
-
0
- DE DENDAT159969D patent/DE159969C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3706700A1 (de) * | 1987-03-02 | 1987-06-25 | Klaus Dipl Ing Seeliger | Modular aufgebautes personenkraftfahrzeug |
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