DE37723C - Neuerung an Seitenkuppelungen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Neuerung an Seitenkuppelungen für Eisenbahnfahrzeuge

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DE37723C
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Germany
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hook
emergency
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coupling
pin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT37723D
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English (en)
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Frau TH. SUCHLAND in Berlin
Publication of DE37723C publication Critical patent/DE37723C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/12Operating devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kuppelung für Eisenbahn- und sonstige Wagen, die von der Seite der letzteren aus bethätigt werden kann, so dafs das Personal nicht zwischen die zu kuppelnden Wagen zu treten braucht.
Fig. ι stellt eine Vorderansicht der Kuppelung dar,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Verticalschnitt und
Fig. 4 und 5 zwei ein- und ausgekuppelte Wagen/ wobei die Kuppelung des einen in Oberansicht und die des anderen im Horizontalschnitt dargestellt ist.
An dem Wagengestell α ist mittelst Schrauben c eine Platte b verschraubt, die den Kuppelungsapparat trägt. .
Die Schrauben c tragen auf der inneren . Wagenseite " eine zweite Platte d, an welcher die durchgehende Zugstange e angreift.
Auf der äufseren Platte b sitzen mit Köpfen versehene Bolzen f, auf welchen mittelst kleiner Muffen g eine Winkelplatte h ruht, die als Träger für die, Kuppelungshaken dient und durch eine starke Feder i gegen die Platte b gehalten wird. Die Feder i ist an einem Winkel k angebracht, der an der Platte b verschraubt ist, und drückt gegen zwei Lager II1 der Winkelplatte h, so dafs also durch diese Feder i die Platten h und b federnd zusammengehalten werden. '
An dem horizontalen Theil der Winkelplatte h ist ein Rahmen m verschraubt, in welchem sich der Hauptkuppelungshaken η führt:
Derselbe wirkt in horizontalem Sinne und ist mit einem Schlitz versehen, in welchem sich ein Zapfen 0 eines Winkelhebels ρ führt.
Der Winkelhebel ρ ist mittelst des Bolzens q drehbar an der Winkelplatte h befestigt und trägt an seinem anderen Arm einen Stift r, welcher in einen Schlitz der Schraubenmutter s greift, die auf der Schraube t sitzt, welche durch Kurbel oder Handrad u von der Seite des Wagens in Drehung versetzt werden kann.
Findet diese Drehung statt, so wird der Winkelhebel ρ durch Gleiten der Schraubenmutter derart bewegt, dafs der Hauptkuppelungshaken vorgeschoben bezw. eingezogen wird und ein Oeffnen bezw. Schliefsen der Kuppelung stattfindet.
Auf der Oberseite der Winkelplatte h sind zwei Führungen ν angebracht, in welchen sich die Schieberstange w führt, an der ein Winkel χ befestigt ist, der hinter die Platte h greift und einen Zapfen y trägt, der sich beim Verschieben der Stange w vor den inneren hakenförmig ausgebildeten Theil \ des Hauptkuppelungshakens η legt.
Auf der Winkelplatte h ist ferner der Nothkuppelungshaken al um den Zapfen bl drehbar angeordnet, dessen hinterer verlängerter Theil mit einem nach unten gehenden Stifte1 versehen ist, der in einen entsprechenden Ausschnitt der Führungsstange w greift und also beim Vorschieben derselben mitgenommen wird.
Die Wirkungsweise der Kuppelung ist nun folgende:
Dieselbe befinde sich in der geöffneten Stellung der Fig. 5, und es werden die beiden

Claims (1)

  1. Wagen gegen einander ,bewegt, wobei der eine Nothkuppelungshaken geöffnet ist.
    Beim Zusammenstößen der Wagen wird letzterer durch Anziehen der Schieberstange w geschlossen, so dafs mittelst der Nothkuppelung vorläufig gekuppelt ist. Die beiden Haupthaken η befinden sich in ihrer äufsersten Stellung aufserhalb des Rahmens m und stehen vollkommen frei von einander.
    Bei Drehung der beiden Schraubenstangen t werden nun die Winkelhebel ρ durch die Muttern s derart angezogen, dafs die Haken η in die in Fig. 4 gezeigte Stellung gelangen und die Kuppelung geschlossen ist.
    Beim Zurückgehen der Haupthaken wurden die Nothhaken durch die eigenthümliche Bewegung der ersteren geöffnet, und werden dieselben nun durch Anziehen der Zugstangen n> geschlossen, wobei sich der Zapfen y vor den Haken \ legt. Oeffnet man nun die Hauptkuppelung um ein Geringes, so preist sich der Haken \ fest gegen den Zapfen y und die Nothkuppelung ist vollkommen festgestellt, ■während gleichzeitig der Zug der Haupthaken η auf die Befestigungsplatten der Construction übertragen wird.
    Die Feder i hat den Zweck, beim Angehen des Eisenbahnzuges den plötzlichen ruckweisen Zug aufzunehmen, indem das ganze System beim Anziehen gegen die Feder zu bewegt wird.
    Beim Loskuppeln der Wagen werden zunächst die Nothhaken geöffnet und um die Haupthaken durch Drehung nach aufsen bewegt, wobei der Haken ^ vom Zapfen y frei zu gehen vermag.
    Patenτ-Anspruch:
    Bei seitlich zu bedienenden Eisenbahnwagenkuppelungen, deren Gehäuse h m, auf Bolzen g gleitend, mittelst Feder i den Zug auf den Wagen übertragen und deren Haupthaken η und Nothhaken α seitlich s in einander greifen, die Verbindung des Haupthakens η mit der Schiebestange w des Nothhakens α durch den Haken \ und den Zapfen y, zum Zwecke, beim Anspannen des Haupthakens η die Nothhaken α zeitweilig aufser Eingriff zu bringen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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