DE129336C - - Google Patents

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DE129336C
DE129336C DENDAT129336D DE129336DA DE129336C DE 129336 C DE129336 C DE 129336C DE NDAT129336 D DENDAT129336 D DE NDAT129336D DE 129336D A DE129336D A DE 129336DA DE 129336 C DE129336 C DE 129336C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/193Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "press-and-blow" machines
    • C03B9/195Rotary-table machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTAMT
- JVr 129336 -KLASSE 32«.
und -blasemaschinen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Glasblasemaschine rait in die Prefsform einsetzbarem Boden und durch die Halsöffnung der Prefsform einführbarem Prefsdorn und bezweckt, die Handarbeit bei derartigen Maschinen dadurch nach Möglichkeit entbehrlich zu machen, dafs ein solches Wechselspiel zwischen den Antriebsvorrichtungen für den beweglichen Boden der Prefsform und den Prefsdorn vorgesehen wird, dafs das Einführen des Bodens in die Prefsform die Kraft zur Einführung des Prefsdornes auslöst, und dafs die Anhebung des Bodens infolge der Pressung des Glases durch den Dorn die Auslösung einer Kraft zur Anhebung des Bodens und endlich der Rückgang des Bodens auch den Rückgang des Prefsdornes aus der Prefsform herbeiführt.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung ist in den beiliegenden Zeichnungen an einer Maschine mit rotirendem Formtisch und einer Mehrzahl an umkehrbaren Formträgern sitzenden Formen veranschaulicht, bei welcher in an sich bekannter Weise gleichzeitig an einer Stelle die Pressung eines Glasgegenstandes, an einer anderen Stelle das Ausblasen eines zweiten Gegenstandes und an einer dritten Stelle die Entfernung eines fertigen Gegenstandes erfolgt.
In den Zeichnungen stellt dar:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch die Maschine ,nach der Linie 1-1 der Fig. 3.
Fig. 2 ist ein ebensolcher Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 3.
Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2, wobei die nicht geschnittenen Theile in Ansicht von oben gezeichnet sind.
Fig. 4 ist ein Grundrifs der Maschine, wobei ein Satz Formen fortgelassen ist.
Fig. 5 zeigt in Einzelansicht die Anordnung der Formen an ihrem Träger, wobei eine Hälfte der Prefsform entfernt gedacht und die Blaseform in geöffneter Stellung dargestellt ist.
In den Zeichnungen bezeichnet 9 die Grundplatte, welche zweckmäfsig von Rädern 10 getragen wird, welche letzteren ermöglichen, dafs die Maschine von einem Ort zum anderen bewegt werden kann. Auf der Grundplatte 9 ist eine Säule 24 angeordnet, welche an ihrem oberen Ende einen Arm 56 trägt, an dessen Aufsenseite ein Cylinder 18 angeordnet ist. Die Säule 24 wird an einer zwischen ihren beiden Enden gelegenen Stelle von einem Tisch 23 umgeben, an dem eine Reihe von Trageplatten 14 angeordnet ist. Der Tisch 23 wird von einem an der Säule 24 befestigten Ringe 38 getragen, auf dem er zweckmäfsig durch Vermittelung eines Kugellagers 39 ruht.
Jede der Platten 14 besitzt einen nach aufsen ragenden Ansatz 44,. der als Lager für einen umkehrbaren Formtisch 13 dient.
Jeder der Tische 13 trägt eine Prefsform 5, eine zweitheilige Blaseform 4 und einen Halsring 8.
Durch den Cylinder 18 geht eine Kolbenstange 19 hindurch, auf welcher im Innern des Cylinders ein Kolben 25 sitzt und' deren durch
den Cylinder hindurchgehendes unteres Ende einen Boden 17 für die Prefsform 5 trägt, welcher letztere in die Prefsform eingeschoben werden kann, wenn dieselbe geschlossen ist, wie aus Fig. 1 des Näheren zu ersehen ist.
Aufser der Säule 24 ist auf der Grundplatte 9 ein Träger 47 angeordnet, welcher an seinem oberen Ende einen Tisch 26 trägt, der sich um den Träger 47 zu drehen vermag und auf dessen oberer Fläche eine Reihe von Dornen 1 angeordnet ist.
Das untere Ende der Dorne 1 wird von Ringen 48 umgeben, welche mit nach aufwärts gerichteten Armen 3 versehen sind. Unter den Ringen 48 befinden sich Federn 49, welche dazu dienen, die Ringe 48 und ihre nach aufwärts gerichteten Arme 3 in erhobener Stellung zu erhalten. Aufser von den Ringen 48 werden die Dorne 1 von Ringen 2-umfafst, welche dazu bestimmt sind, in die Mündung des Halsformringes einzutreten. Diese Ringe 2 stehen unter dem Einflufs von Federn 7, welche sie gegen ihren Sitz zu pressen streben, sobald sie in die Oeffnung der Halsringe 8 eingeführt sind (vergl. Fig. 1).
Die Grundplatte 9 trägt an derjenigen Stelle, welche gerade unter der Prefsform liegt, wenn die letztere sich in der Füll- und Prefsstellung befindet, einen Cylinder 35, in welchem ein Kolben 50 beweglich angeordnet ist, der an dem unteren Ende einer Kolbenstange 40 sitzt. Seitlich unterhalb des Cylinders 35 befindet sich ein Ventilgehäuse 29, dem ein in senkrechter Richtung beweglicher Ventilkolben 51 zugeordnet ist, durch welchen die Verbindung mit einem Prefsluft zuführenden Rohr 52 geregelt wird. Die Verbindung des Ventilgehäuses 29 mit dem oberen und mit dem unteren Ende des Cylinders 35 erfolgt durch Röhren 53; hierdurch wird erreicht, dafs je nach der Stellung des Ventilkolbens 51 Druckluft in das untere oder in das obere Ende des Cylinders 35 eintritt, wodurch eine hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 50 erreicht wird.
Das untere Ende der Dorne 1 ruht auf einer Sitzfläche 54 (Fig. 4) des rotirenden Tisches 26, wodurch es der Kolbenstange 40 ermöglicht wird, bei ihrem Aufgange die Dorne 1 von dem Tisch 26 abzuheben und mit in die Höhe zu nehmen. Um der Kolbenstange 40 einen sicheren Angriff an die Dorne 1 zu ermöglichen, sind dieselben an ihrem unteren Ende mit Höhlungen 61 versehen, welche sich gerade über Oeffnungen 62 in der Tischplatte 26 befinden, so dafs sich die Kolbenstange 40 bei ihrer Aufwärtsbewegung in die Höhlungen einzusetzen und die Dorne 1 fest zu erfassen vermag, um dieselben in die mit Glas gefüllten Prefsfqrmen hineinzustofsen, wie es Fig. ι erkennen läfst. ■ ·,
Der Tisch 26 erhält seine Drehung durch ein Triebrad 27, welches die Säule 24 umgiebt. Dieses Triebrad 27 ist mit den verticalen Platten 14 durch Arme 28 verbunden, so dafs die Bewegung des Rades 27 in Uebereinstimmung mit derjenigen der Platten 14 steht. Das Triebrad 27 steht in Eingriff mit Zapfen 42, welche aus der Unterseite des Tisches 26 hervorragen. Hierdurch wird der Tisch 26 bei jedesmaliger Fortschaltung der Platten 14 schrittweise gedreht, so dafs die Dorne ι nach einander gerade über der Kolbenstange 40 zu liegen kommen. Es braucht .nicht besonders erwähnt zu werden, dafs an Stelle der in der gezeichneten Ausführungsform der Maschine vorgesehenen vier Paar Formen auch eine andere Zahl, beispielweise fünf, benutzt werden könnte; in diesem Falle müfste nur dafür Sorge getragen werden, dafs das Triebrad 27 mit der entsprechenden Zahl von Zähnen ausgerüstet wird, damit der Dornträgertisch 26 so gedreht wird, dafs bei jedesmaliger Fortschaltung ein Dorn gerade unter die Prefsform bezw. über die Kolbenstange 40 zu liegen kommt.
Eine Ventilstange 30 (Fig. 2) regelt die Zulassung von Druckluft zu entgegengesetzten Seiten des Cylinders 18. Eine Feder 6 ist dauernd bestrebt, die Ventilstange 30 nach unten zu ziehen. Die Ventilstange vermag jedoch dem Zuge der Feder 6 nur dann zu folgen, wenn ein federnder Arm 43, auf welchem sie für gewöhnlich ruht, zur Seite gedreht ist. Infolge der Anordnung des Armes 43, welcher die Ventilstange 30 für gewöhnlich in der Hochsfellung erhält, steht die Prefsluftleitung im Ruhezustande der Maschine init dem unteren Ende des Cylinders 18 in Verbindung, so dafs der Kolben 25 und damit der bewegliche Boden 17 der Prefsform in der Regel sich in erhobener Lage befindet, in der sie in Fig. 2 dargestellt sind. An den Platten 14 sind feste Arme 3 1 angeordnet, weiche in Eingriff mit dem federnden Arm 43 zu gelangen vermögen und dabei den letzteren so zur Seite drehen, dafs er das untere Ende der Ventilstange 30 freigiebt, so dafs die letztere unter dem Einflufs der Feder 6 sich nach abwärts zu bewegen vermag und eine Umsteuerung der Druckluftzufuhr von dem unteren Ende des Cylinders 18 nach dem oberen herbeiführt. ■ ■
Die Arme 31 dienen dazu, die Maschine in ihrer Wirkungsweise selbstthätig zu machen, da dieselben, sobald ein Formtisch in die Prefsstellung gelangt ist, selbstthätig die Ventilstange 30 bethätigen und dadurch die Einleitung von Druckluft in das obere Ende des Cylinders 18 veranlassen, was einen Niedergang des beweglichen Bodens 17 der Prefsform zur Folge hat, welcher letztere nach- er-
folgter Arbeitsleistung in später zu beschreibender Weise gleichfalls selbstthätig wieder in seine Ruhestellung zurückgeführt wird.
. Ein Hebel 34 ist an einem Ansatz 55 befestigt, welcher aus der Console 56 herausragt. Das eine Ende des Hebels 34 steht durch ein Gelenkstück 37 mit der Venlilstange 30 in Verbindung, während an das andere Ende eine Zugstange.33 angreift. Die Zugstange 33 befindet sich im Innern der Säule 24 und ist mit einem Fufstritt-3-2 verbunden, der an einem Arm 65. der Grundplatte 9 angelenkt ist.
• Mit dem oberen Ende der Kolbenstange 19 des· Cylinders 18 ist ein Arm 20. verbunden, der mit einer Durchbohrung versehen ist, in welcher sich eine Stange 22 frei führt. Das untere Ende dieser Stange 22 ist mit dem Ventilkolben. 51 der Ventilkammer 29 verbunden, welcher letztere durch eine Feder 57 dauernd nach aufwärts gezogen wird. An dem oberen Ende der Stange 22 befindet sich ein Anschlag 36, auf welchen sich der Arm 20 der Kolbenstange 19 aufsetzt, wenn sich die letztere nach abwärts bewegt. Der Arm 20 ist ferner mit einem federnden Bolzen 41 ausgerüstet, welcher in eine Einkerbung 58 am unteren Ende einer an den Hebel 34 angreifenden Stange 21 einzufallen vermag.
Die Verbindung des Armes 20 mit der Kolbenstange 19 wird durch einen Ring 59 bewirkt, welcher aufser dem Ann 20 noch einen Arm 64 trägt, der zweckmäfsig die Verlängerung des Armes 20 bildet, welcher letztere dazu dient, den Blasekopf 60 zu heben und zu senken. Dieser Blasekopf 60 ist mit einer Röhre 61 verbunden, welche aus der Oberseite des Blasekopfes herausragt und an ihrem oberen Ende einen Anschlag 62 trägt. Der Blasekopf 60 ist mit einem Ventil 63 ausgerüstet, welches so eingerichtet ist, dafs es den Zutritt von Luft zu der Blaseform gestattet, wenn der Blasekopf auf die letztere aufgesetzt ist,; während es die Luft abschneidet, wenn der Blasekopf durch die Aufwärtsbewegung der Kolbenstange 19 von seinem Sitz entfernt wird. Diese Einrichtung des Blasekopfes ist im Wesentlichen bekannt und beispielsweise in der Patentschrift .102845 beschrieben, so dafs von einer ins Einzelne gehenden Beschreibung derselben an dieser Stelle abgesehen werden kann.
Die Arbeitsweise der Maschine ist wie folgt: Angenommen, einer der Tische 13 werde mit verkehrt stehender geschlossener Prefsform in die Füll- und Prefsstelfung gedreht, in welcher er in Fig. 1 und 2 dargestellt ist, nachdem das Glas in die Prefsform durch die freie Bodenöffnung eingebracht worden ist (Stellung I, Fig. 3 und 4). Bei der Auslösung des federnden Armes 43 durch den Anschlag 31 erfolgt jetzt eine Umsteuerung der Prefsluftzuführung nach dem Cylinder 18,■■ welcher, einen Niedergang des Kolbens 25 mit dem Boden der
. Prefsform zur Folge hat. Beim Niedergange der Kolbenstange 19 nimmt dieselbe den Arm 20 mit und dieser setzt sich, sobald sich der Boden 17 seinem Tiefpunkt nähert, auf den Anschlag 36 der Ventilstange 22 auf. Hierdurch wird der Ventilkolben 51 nach abwärts bewegt, so dafs eine Umsteuerung der Prefsluftzuführung in dem Cylinder 35 in der Art stattfindet, dafs die Prefsluft unterhalb des Kolbens 50 in den Cylinder eintritt. Hierdurch wird eine Aufwärtsbewegung des KoI-.bens 50 mit der Kolbenstange 40 eingeleitet. Da sich die Kolbenstange 40 gerade unter einer Oeffnung 62· des Tisches 26 befindet, tritt dieselbe in ihrer Aufwärtsbewegung durch diese Oeffnung 62 hindurch und setzt sich in die Höhlung 61 des Domes 1 ein. Bei weiterem Ansteigen der Kolbenstange 40 wird der Dorn 1 von dem Tisch 26 abgehoben und durch die offene Mündung der Prefsform in die darin befindliche Glasmasse hineingestofsen, während der den Dorn umgebende Ring 2 die Mündung der Prefsform verschliefst. Diese Stellung des Domes 1 ist in Fig. 1 dargestellt. Aus dieser Figur ist auch zu ersehen, dafs bei völlig in die Prefsform eingetriebenem Dorn die Arme 3 des den Dorn umgebenden Ringes 48 sich von aufsen her gegen die beiden Hälften der Prefsform legen und dieselben während der Pressung fest zusammendrücken, während sie bei der Abwärtsbewegung des Domes die Prefsform wieder freigeben, so dafs die beiden Hälften derselben beim Umkehren frei aus einander zu fallen vermögen.
Da die Glasmasse durch den in die Prefsform eintretenden Dorn 1 verdrängt wird, mufs sich dieselbe nach den Seiten hin ausdehnen und zwingt auf diese Weise den beweglichen Boden 17, ein wenig aufwärts zurückzugehen. Diese geringfügige Aufwärtsbewegung des Bodens 17 bewirkt sowohl eine Umsteuerung der Druckluftzuführung zu dem Cylinder 18 als auch derjenigen zu dem Cylinder 35. Beim Niedergange der Kolbenstange 19 mit dem Boden 17 fällt nämlich in der Nähe des Tiefpunktes derselben der Federkolben 41 in die Aussparung 58 der an den Hebel 34 angreifenden Stange 21 ein. Die durch das Eintreiben des Domes 1 in die Glasmasse der Prefsform bewirkte Anhebung des Bodens 17 hat infolge dessen eine Anhebung des die Ventilstange 30 tragenden Endes des Hebels 34 zur Folge, wodurch die Verbindung der Druckluftleitung mit dem Raum oberhalb des Kolbens 25 unterbrochen, dagegen diejenige mit dem Raum unterhalb des Kolbens 25 hergestellt wird. Der Kolben 25 geht daher in die Höhe »und entfernt den Boden 17 aus der Prefsform. Da an der Aufwärtsbewegung des
Kolbens 25 auch der Arm 20 theilnimmt, so findet gleichzeitig eine Entlastung des Anschlages 36 statt. Die Folge hiervon ist, dafs die Feder 57 die Stange 22 bezwl den Ventilkolben 51 anzuheben vermag und auf diese Weise eine Umsteuerung der Druckluftzuführung zu dem Cylinder 35 derart bewirkt, dafs der Kolben 50 aus seiner Hochstellung in die Tiefstellung übergeführt wird, wobei gleichzeitig der Dorn 1 aus der Prefsform heraustritt.
Jetzt wird der die Säule 24 umgebende Tisch 23 um 900 gedreht (Stellung II). In dieser Stellung angelangt, wird der Tisch 13 von seiner Trageplatte 14 gelöst, indem der Zapfen 12 unter Benutzung der Handhabe 11 aus dem Loch 16 gezogen wird, und um i8o° gedreht, wobei die beiden Hälften der Prefsform nach unten klappen und in die in Fig. 2 auf der rechten Seite dargestellte Lage gelangen. Während der Zeit der Oeffnung der Prefsform wird die Glasmasse durch den Halsring 8 festgehalten, so dafs es nur einer Schliefsung der Blaseform bedarf, damit sich die Glasmasse in der letzteren in der gehörigen Lage befindet. Hierauf wird der Tisch 23 wiederum um 900 gedreht, wobei die von der Blaseform umschlossene Glasmasse unter den Blasekopf (Stellung III) gelangt. Hier erfolgt das Ausblasen des Glases in an sich bekannter Weise.
Nach Fertigstellung des Glasstückes in der Blasestellung wird dem Tisch 23 wiederum eine Drehung um 900 ertheilt, wobei die die fertige Flasche haltende Blaseform in die Entleerungslage (Stellung IV) gelangt, wo die Fertigform geöffnet, die Flasche entnommen und der Formtisch 13 wiederum umgekehrt und die Prefsform 5 geschlossen wird und auf diese Weise wieder in die Bereilschaftsstellung zur Einführung von Glas durch die offene Bodenfläche gelangt. Bei einer weiteren Drehung des Tisches 23 um 900 gelangt die Prefsform wieder in die Ausgangsstellung zurück, so dafs ein neuer Arbeitsgang, der mit dem soeben beschriebenen völlig übereinstimmend ist, beginnen kann.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Bewegen des Prefsbodens und des Prefsdornes an vereinigten Glasprefs- und -blasemaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der bewegliche Prefsboden (17) bei seinem Eintritt in die Form einen den Dorn (1) in die Form eintreibenden Antrieb auslöst.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Born (1) bei seinem Eintritt in die Glasmasse durch Verdrängung derselben eine Bewegung des Bodens (17) der Prefsform veranlafst, durch welche ein den Boden (17) selbstthätig aus der Form zurückführender Antrieb ausgelöst wird.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der Boden (17) der Prefsform bei seinem Rückgang den den Dorn (i) bewegenden Antrieb umsteuert, so dafs der Dorn aus der Form zurückgezogen wird.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch ι' bis 3 mit durch Prefsluftkolben bewegtem Boden (17) und Prefsdorn (1), dadurch gekennzeichnet, dafs die den Boden (17) tragende Kolbenstange (19) bei Einführung des Bodens in die Form das dem Antriebscylinder (35) für den Prefsdorn (1) zugeordnete Kolbenventil (51) umsteuert und dadurch eine Aufwärtsbewegung des Prefsdornes (1) veranlafst, während gleichzeitig eine lösbare Kupplung (41, 58) zwischen dem Boden (17) und einer Ventilstange (30) eingerückt wird, durch welche beim Anheben des Bodens (17) durch die vom Dorn verdrängte Glasmasse eine Umsteuerung des den Boden tragenden Prefsluftkolbens (19): und infolge dessen eine Abwärtsbewegung des Bodens herbeigeführt wird.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Boden (17) tragende Kolbenstange (19) einen Arm (20) gegen einen auf der Stange (22) des Kolbenventils (51) befestigten Anschlag (36) führt und dadurch das Kolbenventil zwecks Aufwärtsführung des Prefsdornes (1) umsteuert, während es nach Zurückgehen des Armes (20) durch Federkraft in die entgegengesetzte Stellung geführt wird.
6. Ausführungsform der Vorrichtung gemä'fs Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dafs der Arm (20) bei seinem Niedergange mit der Ventilstange (30) des den Boden (17) bewegenden Cylinders (18) durch Einfallen eines Federbolzens (41) in die Lücke (58) der die Ventilstange (30) durch Gelenkhebel (34, 37) bewegenden Stange (21). lösbar gekuppelt wird.
Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5282297A (en) * 1992-07-02 1994-02-01 Midas Leathercraft Tool Company, Inc. Belt buckle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5282297A (en) * 1992-07-02 1994-02-01 Midas Leathercraft Tool Company, Inc. Belt buckle

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