DE128508C - - Google Patents

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DE128508C
DE128508C DENDAT128508D DE128508DA DE128508C DE 128508 C DE128508 C DE 128508C DE NDAT128508 D DENDAT128508 D DE NDAT128508D DE 128508D A DE128508D A DE 128508DA DE 128508 C DE128508 C DE 128508C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/065Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by continuous rotating movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Abweichend von bekannten Constructionen elektrischer Uhren mit constanter Kraft, bei welchen der Antrieb durch eine beliebige Stromquelle gespeist wird, soll sich bei der vorliegenden Erfindung das Federzuguhrwerk zum Zwecke des Aufzuges nur alle sechs bis acht Tage in den Stromkreis einer Lichtquelle ein- und ausschalten. Den Aufzug besorgt, wie beispielsweise bei Patent 47005, ein kleiner Elektromotor, dessen Ein- und Ausschaltung den Gegenstand der Erfindung ausmacht, welche in beiliegender Zeichnung dargestellt ist.
Es zeigt hierbei:
Fig. ι die Anordnung der Räder und Contacte,
Fig. 2 den zugehörigen Grundrifs und
Fig. 3 eine Seitenansicht des Aufzugwerkes.
Zwischen den beiden Platinen ppx ruht ein Federzuguhrwerk gewöhnlicher Construction mit feststehendem Federhaus.
Das Bodenrad b darf sich immer nur in einem Sinne drehen und ist daher mit dem Federstift durch ein Gesperr verbunden. Fest auf dem Federstift sitzt dagegen das Aufzugrad χ, das zu gewissen Zeiten vom Elektromotor α unter Vermittelung der Schnecke t und des Rades r im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles angetrieben wird. Es macht während des Aufziehens etwa 5 bis 6 Umdrehungen, die in einer halben Minute vollzogen sein müssen.
Während der achttägigen Laufzeit des Werkes dreht sich1 das Aufzugrad χ mit dem Bodenrad b wieder in die Anfangsstellung zurück.
Die Einschaltung des Motors geschieht durch eine Scheibe s, die mit einem Zahnrad gekuppelt ist, welches vom Trieb d (Fig. 3) gedreht wird. Die Uebersetzung zwischen Rad und Trieb ist so gewählt, dafs sich 5 während der ganzen Gangzeit der Uhr ■—- also in acht Tagen -— einmal dreht. Die Scheibe s hat eine Erhöhung h (Fig. 1),. die dem Drehungsbogen von zwei Tagen entspricht. Auf dem Umfang der Scheibe s schleift ein Winkelhebel i η mit seinem horizontalen Arm i. Da sich s an der rückläufigen Bewegung des Rades χ betheiligt, so kommt nach Ablauf von sechs Tagen der Hebel i auf die Erhöhung h zu liegen, die schiefe Ebene g am Arm eines zweiten Winkelhebels eg fällt hinter den Stift q des Armes η und dieser lehnt sich an die isolirt gelagerte Feder f, wodurch der Strom über die Lichtleitung / nach dem Elektromotor geschlossen ist. Da dieser Schlufs, sofern kein Strom zum sofortigen Aufzug vorhanden ist, zwei Tage anhält, so ist die Betriebssicherheit .gewährleistet.
Fliefst in dieser Periode Strom in die Leitung und das Werk wird aufgezogen, dann dreht sich s wieder im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles I zurück. Der aus s hervorragende Stift in kommt mit dem Hebelarm e in Berührung, g wird gehoben und i fällt wieder auf den Umfang der Scheibe 5 zurück, so dafs nunmehr der Strom unterbrochen ist und das Uhrwerk wieder acht Tage läuft. Der Pfeil 1 deutet die Drehungsrichtung der Scheibe s während der Laufzeit des Uhrwerkes an.
Da der Anker α mit dem Uhrwerk zurückläuft, so könnte die Contactein- und Auslösung auch mit diesem in Verbindung gebracht werden.
Der Aufzug an Gewichtsuhren könnte in gleicher Weise bewerkstelligt werden, nur müfste die Ra'derübersetzung eine andere sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrisches Aufzugwerk für Uhren mit langer Gangzeit, dadurch gekennzeichnet, dafs eine vom Federstift oder der Gewichtwalzenwelle in Umlauf gesetzte Scheibe (s) mit einer Erhöhung (h) nach einer bestimmten Gangzeit durch einen Winkelhebel (i n) die Schüefsung des Stromkreises vorbereitet, während nach erfolgtem Aufzug ein Stift (m) derselben Scheibe den Stromkreis mit Hülfe eines weiteren Hebels (e g) wieder unterbricht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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