DE127346C - - Google Patents

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DE127346C
DE127346C DENDAT127346D DE127346DA DE127346C DE 127346 C DE127346 C DE 127346C DE NDAT127346 D DENDAT127346 D DE NDAT127346D DE 127346D A DE127346D A DE 127346DA DE 127346 C DE127346 C DE 127346C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C13/00Shearing, clipping or cropping surfaces of textile fabrics; Pile cutting; Trimming seamed edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der vorliegenden Scheermaschine zum Entfernen flottender Fäden an Geweben wird das sichere Erfassen der Fäden durch die Schneidwerkzeuge dadurch ermöglicht, dafs durch Ansaugen von Luft durch das Gewebe die Fäden vom Gewebegrund abgehoben und den Schneidwerkzeugen dargeboten werden.
Fig. ι zeigt die Scheermaschine in schematischer Anordnung von der Seite gesehen. Fig. 2 zeigt das Schneidwerk zum Durchschneiden der Fäden, welches an sich keinen Theil der Erfindung bildet. Fig. 3 zeigt das Muster eines Gewebes, und Fig. 4 ein solches nach der Bearbeitung in der Maschine.
Um ein sicheres Erfassen der flottliegenden Fäden zu ermöglichen, geschieht das Anheben derselben durch ein Gebläse f. welches durch das Mundstück e Luft durch den Stoff treibt, die durch das Rohr g von einer Saugvorrichtung abgesaugt wird.
Das Schneidwerk zum Durchschneiden der freiliegenden Fäden besteht in bekannter Weise aus einer Anzahl gezahnter Messerscheiben a, welche auf einer sich drehenden Welle d angebracht sind. Zwischen die Scheiben a greifen die Messer b, welche auf der schwingenden Stange oder Welle c sitzen und zu beiden Seiten der Scheiben sich fest gegen diese anlegen, so dafs die von den Zähnen der Scheiben α ergriffenen Fäden von den Messern b durchschnitten werden. Die Stange c ist mit einem Arm m versehen, an dessen Ende die Excenterstange η des auf der Welle ο sitzenden Excenters h angreift. Die Welle 0 wird, wie die Welle d, durch ein geeignetes Getriebe in beständige Umdrehungen versetzt. Ehe das Gewebe der Einwirkung des Kahlschur-Scheerwerkes q unterworfen wird, wird der Stoff zweckniäfsig auf der Schurseite durch eine Bürste ρ gebürstet. Das Scheerwerk q besitzt eine bekannte Construction. Auch diesem wird Luft durch das Gebläse i zugetrieben, die durch das Rohr k abgesaugt wird. Diese Luft reifst die durch das Scheerwerk abgetrennten Fäden und Staub mit, welche vereint einem Sammler zugeführt werden, wodurch die Scheerwerke stets rein und sauber bleiben, mithin ein scharfer Schnitt der Messer erzielt und dem bedienenden Arbeiter stets staubfreie Luft zur Athmung gesichert wird. Zweckmäfsig ist hinter dem Scheerwerk noch eine Bürste r angeordnet, welche die noch etwa anhaftenden Fädchen oder Flocken entfernt.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Maschine zum Scheeren von Geweben mit fiottenden Fäden, dadurch gekennzeichnet, dafs die flottenden Fäden mittelst einer Saugvorrichtung vom Gewebegrund, abgehoben werden, um ein sicheres Erfassen dieser Fäden durch die Schneidwerkzeuge zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE127346C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941904C (de) * 1952-09-27 1956-04-19 Menschner Textil Johannes Gewebe-Putz- und -Schermaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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