DE38497C - Vorstehende Einlagen in Reinigungsmaschinen-Mänteln - Google Patents

Vorstehende Einlagen in Reinigungsmaschinen-Mänteln

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Publication number
DE38497C
DE38497C DENDAT38497D DE38497DA DE38497C DE 38497 C DE38497 C DE 38497C DE NDAT38497 D DENDAT38497 D DE NDAT38497D DE 38497D A DE38497D A DE 38497DA DE 38497 C DE38497 C DE 38497C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
jackets
cleaning machine
grains
protruding deposits
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38497D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. HARTLAUB in Hamburg, Alter Wand rahm 33 I
Publication of DE38497C publication Critical patent/DE38497C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B3/00Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
    • B02B3/04Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers

Landscapes

  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in beiliegender Zeichnung im lothrechten Schnitt nach m-n und waagrechten Schnitt nach i-k dargestellte Vorrichtung besteht aus einem aus beliebigen Theilen α gebildeten kreisförmigen Mantel, welcher einen von der Spindel b aus in Umdrehung gesetzten und kegelförmig behauenen Stein c umschliefst. Zwischen Mantel und Stein ist ein der Körnerfrucht entsprechender Zwischenraum belassen, welcher durch die Einstellung des Steines' veränderlich . eingerichtet werden kann. In dem Mantel α sind an verschiedenen Stellen Einlagen d aus Kork, Gummi, Filz, Pappe oder anderem Stoffe, welcher mit einer gewissen Weichheit grofse Widerstandsfähigkeit verbindet, derart eingeschoben, dafs dieselben aus der inneren, also der dem Stein zugewendeten Kreisfläche hervorragen und dem zu verarbeitenden Gute Widerstand entgegengesetzt wird, wodurch ein Schälen und namentlich Poliren der Körnerfrüchte, besonders Kaffeebohnen, hervorgerufen wird. In den Mantel ist zum Zwecke des Reinigens der Körnerfrucht ein maschenartiges Gewebe e eingeschaltet. Die Einlagen d in dem Mantel sind durch Schrauben f in ihrer Fassung verschiebbar eingerichtet.
Der Schlufs der Manteltheile a, welche in gewissen Abständen gehalten werden, ist durch eine Stahlplatte g, welche eine Veränderung der Kreislinie zuläfst, mithin nur an einem Theile befestigt ist, gebildet.
Um die Verbindung der Theile α unter sich herzustellen, ist der feste Bock h mit den Schraubbolzen ο angeordnet. Die Schraubbolzen greifen in an den Theilen α befestigte Bleche p, woraus sie durch Drehung wieder entfernt werden können.
Durch Anziehen bezw. Nachlassen der Schraubbolzen 0 kann die von den Manteltheilen a gebildete Kreislinie leicht verändert werden, welches z. B. bei Abnutzung des Steines c nothwendig wird.
Zum Zwecke des leichteren Abhebens der Theile α laufen dieselben in Gleitbahnen.
Die ganze Vorrichtung wird von einem Kasten q umschlossen.
Die Wirkungsweise der Maschine ist etwa folgende:
• Auf den vollständig dicht abgedeckten Stein wird mittelst einer Zufuhrvorrichtung die zu reinigende Körnerfrucht geleitet, und da derselbe sich dreht, nach dessen Umfang so. geschleudert, dafs die Körnerfrüchte zwischen Stein und Mantel sich anhäufen und, der Bewegung des Steines folgend, einen Kreislauf beginnen, wobei unausgesetzt eine Reibung der Körner unter sich stattfinden mufs. Gelangen die Körner in ihrem Kreislauf bis zu einem der eingefügten Einlagen, so findet, weil durch dieselben Widerstand geleistet wird, Hemmungen im Umlaufe statt, und die Körner müssen, um sich selbst drehend, eine kurze rückläufige Bewegung antreten. Hierdurch wird erreicht, dafs diejenigen Körner, welche vorher an der. inneren Kreisfläche (am Stein) sich befanden, nach der äulseren Kreisfläche (dem Mantel zu) sich bewegen, also ihre Lage, und zwar so oft
verändern, als sie während der zu durchlaufenden Bahn Widerstände finden.
Durch diese dreifache Reibung:
1. unter einander,
2. am Stein und
3. an dem maschenartigen Gewebe sollen die zu reinigenden Körnerfrüchte gezwungen werden, sich aller gehalt- und werthlosen Bestandtheile zu entledigen. Nachdem der Umlauf vollendet ist, fällt das gereinigte Gut auf den unter dem Stein angebrachten Boden und wird von dort, weiter geleitet, in Säcken aufgefangen. ,-

Claims (1)

  1. P ate nt-Anspruch:
    Die Anordnung der vorstehenden Einlagen d im Siebmantel von Reinigungsmaschinen mit innerhalb dieser sich drehendem Stein.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38497D Vorstehende Einlagen in Reinigungsmaschinen-Mänteln Expired - Lifetime DE38497C (de)

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