DE93791C - - Google Patents
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
- C12C7/14—Lautering, i.e. clarifying wort
- C12C7/16—Lautering, i.e. clarifying wort by straining
- C12C7/163—Lautering, i.e. clarifying wort by straining with transport of the mash by or relative to a filtering surface
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
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- C12C7/14—Lautering, i.e. clarifying wort
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Eigentümlichkeit der neuen Vorrichtung
besteht darin, dafs diejenigen Schalen, welche durch Filtrirung der Maische, z. B. mittels
einer geeigneten Siebfläche, zurückgehalten werden, infolge einer seitlichen, womöglich in ansteigender
Richtung erfolgenden Verschiebung der Filterfläche unter einer darauf schleifenden
Platte weg unter die letztere, welche tangential zur Filterfiäche ausläuft, gerathen und darunter
mit dem Erfolge wegziehen, dafs die, je nach dem auf die Platte ausgeübten Drucke, mehr
oder minder von Maische getrennten Schalen jenseits der Platte hervortreten, geleitet von
einem Messer sich von der Filterfläche gänzlich abheben und so, selbsttätig nach oben von
der letzteren zurückweichend, sich abführen und bezw. sammeln lassen.
Fig. ι zeigt in schematischen Linien eine Ausfuhrungsart der zur Durchführung des erläuterten
Arbeitsverfahrens dienenden Vorrichtung; c ist die auf einer schräg ansteigenden
Filterfläche dschleifende Platte; i veranschaulicht
ein die erforderliche Pressung ausübendes Druckmittel, e das nahe hinter dem Austrittsende
der Platte stehende Messer. Aus der mit Schalen durchsetzten Maische werden die ersteren, nachdem der gröfste Theil der Maische
durch die Siebfläche abgelaufen ist, unter die keilartig sich der Filterfläche nähernde und in
einer Tangente zu derselben auslaufende Platte c gezogen, unterliegen dabei einem äufserlichen
Drucke und werden vermöge einer, beispielsweise schüttelnden, Hin- und Herbewegung
der Platte c in einer gleichmäfsig voranschreitenden Schicht, ohne dafs Verstopfungen auftreten,
unter der Platte hindurchgezogen; dabei werden die Schalen immer mehr von Maischeresten
befreit und schliefslich hinter der Platte C von dem Messer e in einer Schicht nach oben
abgehoben.
Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen, wie durch Vereinigung des Messers e mit einem darüber
bezw. darauf aufgebauten Gehäuse f, welches zugleich einer Feder i als Widerlager dienen
kann, ein Mittel dargeboten ist, den Schalenstrom selbsttätig aus der Maschine herauszuführen,
indem derselbe nach oben, d. h. in der Richtung von der Filterfläche weg, entweicht
und in den Behälter oder das Gehäuse^ sich hineinschiebt, aus welchem die Schalen
schliefslich seitwärts abfallen und gesammelt werden können, nöthigenfalls hierin unterstützt
von einer im Gehäuse f gelagerten Förderschnecke g.
Nicht unwichtig ist, dafs die Platte c bis in den Behälter f hineinreicht und kurz vor dem
Messer e endigt.
Zwar ist eine gewisse, mitunter genügende Wirkung auch bei ruhender eingehängter Platte
zu erzielen; jedoch empfiehlt es sich, um Verstopfungen zuverlässig entgegenzuwirken, der
übrigens mit sehr spitzem Einzugswinkel versehenen Platte eine hin- und hergehende Bewegung
zu ertheilen, wie die Pfeile in Fig. 2 und 3 darstellen.
Die Betriebssicherheit der Vorrichtung läfst sich ebenfalls noch weiter erhöhen durch Anordnung
von schuppenähnlichen Widerhaken auf der Plattenunterfläche (Fig. 3); dadurch wird selbst bei den am schwierigsten zu behandelnden
Maischarten mit Zuverlässigkeit jede
Störung vermieden und eine gleichmäfsige Arbeit gesichert.
Wie die so weit gekennzeichnete Entschalungs-Vorrichtung bezüglich der jeweilig gewählten
Filterfläche, deren Drehachse im Allgemeinen jede beliebige Lage im Raum haben kann,
angebracht wird, veranschaulichen die Fig. 5 bis 12.
In diesen Figuren bezeichnen gleiche Bezugsbuchstaben gleiche oder gleichwerthige Theile,
nämlich α das Gefäfs des Entschalers; b den Maischeeinlauf; c die Schleif- bezw. Druckplatte;
d die Filterfläche; e das Messer; / das Gehäuse über bezw. in Verbindung mit dem
Messer; g die Förderschnecke; h die Antriebswelle; k die Vorrichtung zur Hin- und Herbewegung
der Prefsplatte c; Im die Uebertragungsräder;
η die Austrittsstelle der entschalten Maische.
Die Fig. 5 a-und 6 a veranschaulichen Schnitte, welche vor dem Gehäuse/(Fig. 5 und 6) durch
Siebfläche d und Schleifplatte c gelegt sind, um die gegenseitige Lage der genannten Theile,
sowie des Messers e kenntlich zu machen. Der auf Fig. 7 bezügliche Schnitt ähnelt so sehr
dem in Fig. 5a dargestellten, dafs von einer besonderen Darstellung desselben auf der Zeichnung
abgesehen werden kann.
Fig. 8 a und 9 a stellen in gröfserem Mafsstabe die wesentlichen Theile des Ausführungsbeispieles nach Fig. 8 und 9 dar, während
Fig. 11 und 12 eine der möglichen Bewegungsvorrichtungen
für die Prefsplatte c nach Fig. 5 bis 7 verdeutlichen. Danach empfängt diese Antrieb von der Hauptwelle h aus durch
Vermittelung von Kegelrädern 0 0, gekröpfte Welle ρ, Schubstange q und den um den feststehenden
Zapfen r drehbaren Hebel s.
Je nach der Gestalt der Filterfläche d ändert sich die besondere Art der Anordnung der
neuen Maischeentschal -Vorrichtung.
Die am besten um eine schräge Achse drehbare Scheibenringfilterfläche, gleichviel, ob dieselbe
eben ist (Fig. 3 und 5), oder auf einer Vollkegelfläche (Fig. 6), oder Hohlkegelfläche
(Fig. 7) liegt, gewährt den Vorzug, eine verhältnifsmäfsig sehr grofse Siebfläche der Flüssigkeit
auszusetzen. Dasselbe gilt von der korbartig aufgekrempten Filterfläche, welche in
dem Ausführungsbeispiele nach Fig. 8 bis 10 dargestellt ist. Hier bildet ein Excenter k in
aus Fig. 9 ersichtlicher Weise das Mittel zur Rüttelbewegung der Schleifplatte c, die von
einem Sector k1 getragen wird, auf dessen Welle k° die Excenterstange einwirkt.
Die besondere Einrichtung und Betriebsweise dieses Ausführungsbeispieles ergiebt sich
aus Nachfolgendem:
In dem Gefäfse α dreht sich eine cylindrische
Siebfläche d um eine senkrechte Achse, deren Spur auf dem Boden jenes Gefäfses α angeordnet
ist. Die Verbindung der Achse mit dem Siebe ist durch einen geschlossenen Boden hergestellt,
so dafs dieser ganze Theil wieder ein Gefäfs für sich bildet. Oben wird die Achse
desselben durch eine mit dem Gefäfs α verbundene
Traverse geführt (s. Fig. 10) und erhält hier ihren Antrieb von einer zweiten
Achse /;, welche ebenfalls durch dieselbe Traverse geführt ist und bis zum Boden des Siebcylinders
reicht. Hier besitzt diese Achse Ii Schneckengänge g, welche von einem Gehäuse/
umschlossen sind. Letzteres besitzt unten am Siebe eine Oeffnung / (s. Fig. 9), in welche
auf der einen Seite das durch ein Excenter k hin- und herbewegte Schleif blech c hineinragt.
Auf der anderen Seite ist diese Oeffnung durch ein Schabemesser e geschlossen, welches bis an
die Siebfläche reicht. Bei Drehung der Welle h in der Pfeilrichtung wird durch die Räder I
und m auch die Siebfläche d gedreht und durch Excenter k, Welle k° und Mitnehmer k1 die
Schleifplatte c hin- und herbewegt. Läfst man nun Maische von b aus in den Siebcylinder
eintreten, so sucht sie durch die Löcher bei d in das Gefäfs α zu entweichen. Die Löcher
werden durch die in der Maische befindlichen Schalen bald verstopft und nun vom Siebe
mitgenommen, durch Schleifplatte c aber ausgepreist, in den Mantel/ übergeführt, dort
durch Messer e von der Siebfläche entfernt, durch Schnecke g emporgehoben, noch etwas
nachgeprefst und oben' seitwärts ausgeworfen. Die so von Schalen befreite Maische kann nun
mit Leichtigkeit durch die Löcher von d hindurchgehen und durch Oeffnung η aus dem
Gefäfse entfernt werden. Der Vorgang ist wesentlich derselbe wie bei den früheren Ausführungen,
nur verlangt die aufgebogene Siebfläche hier die Aufstellung der Schnecke in lothrechter Lage.
Die Platte c, der wichtige Bestandtheil der neuen Entschalungs-Vorrichtung, kann aus beliebigem
Stoffe bestehen, wenn letzterer nur der Bedingung genügt, hinreichend widerstandsfähig
gegen den Angriff der Flüssigkeit und gegen Abnutzung zu sein. Statt ein einziges
Stück zu bilden, kann die Prefsplatte c auch aus einer Reihe eng an einander gereihter
Querleisten bestehen, also gewissermafsen aus lauter Schuppen, was den Vorzug eines leichteren
Ersatzes im Falle der Unbrauchbarwerdung einzelner Stellen der Plattenfläche bietet.
Je nach Erfordernifs kann diese letztere auch cylindrisch aufgerollt sein, mit einem bis ins
Gehäuse/ reichenden Fortsatze, wodurch in manchen Fällen u. A. die Lagerung bezw. Einstellung
besagter Druckplattenfläche in der Gesammtmaschinenanlage eine Vereinfachung erfährt.
Im Uebrigen erläutern sich die einzelnen Figuren der Zeichnung von selbst.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: iEine Vorrichtung zum Entschalen von Maische, gekennzeichnet durch eine auf einer Filterfläche schleif bare, nach Bedarf mit Widerhaken oder Schuppen versehene Platte (c), welche in einer Tangente zur Filterfiäche ausläuft und, eventuell unter Mitwirkung eines auf sie ausgeübten Druckes, die Schalen, ohne dafs dieselben störende Verstopfungen hervorrufen könnten, von der Maische absondert und behufs Entfernung aus dem Entschaler weiter fördert.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93791C true DE93791C (de) |
Family
ID=365190
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93791D Active DE93791C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93791C (de) |
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- DE DENDAT93791D patent/DE93791C/de active Active
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