DE54833C - Vorrichtung zum Entstäuben von Fufsböden und Teppichen - Google Patents

Vorrichtung zum Entstäuben von Fufsböden und Teppichen

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DE54833C
DE54833C DENDAT54833D DE54833DA DE54833C DE 54833 C DE54833 C DE 54833C DE NDAT54833 D DENDAT54833 D DE NDAT54833D DE 54833D A DE54833D A DE 54833DA DE 54833 C DE54833 C DE 54833C
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Germany
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dust
knocker
brush roller
carpet
housing
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Application number
DENDAT54833D
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J. VAVRICH in Prag, k. Weinberge Tyl plac Nr. 25
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G1/00Beating, brushing, or otherwise mechanically cleaning or pressure cleaning carpets, rugs, sacks, hides, or other skin or textile articles or fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1890 ab.-
Die Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, dais man in dem die Bürsten einschliefsenden Gehäuse aufser- einem mit Schiebladen ausgestatteten Staubsammler vor, über und hinter den Bürsten Tücher von wollenen oder anderen Stoffen ausspannt, welche sämmtliche von den Bürsten aufgewirbelte und in die Staubsammler nicht gelangte Staubtheilchen auffangen und festhalten, so dafs zwischen dem Gehäuse und dem Boden etc. Staub nicht vordringen und die im Zimmer umherstehenden Gegenstände bedecken kann. Sobald die Tücher mit Staub angefüllt sind, werden dieselben im Freien geklopft und von neuem be nutzt.
Der Sicherheit halber kann man um das Gehäuse noch einen Staubmantel legen, damit von diesem, wenn die Tücher mit Staub beschwert sind, der durch die Fugen etwa eindringende Stäub aufgefangen wird. Die Tücher werden, um den Staub besser halten zu können, leicht angefeuchtet.
Um eine vollständige Entfernung des Staubes auch aus dem Innern des' Teppichs u. s. w. durch die vorliegende Vorrichtung herbeizuführen, kommett bei letzterer zwei Bürsten in Anwendung, von welchen die eine gegen den Strich arbeitet,- den Stäub also aus dem Innern des Teppichs heraustreibt, die andere dagegen das Sammeln des herausgetriebenen Staubes bewirkt.. Statt zwei Burster! kann auch eine Bürste und ein Klopfer benutzt werden, dessen Bethätigung ebenso wie die der Bürsten durch die Transporträder erfolgt.
Eine nach vorbezeichneter Weise ausgeführte Entstaubungsvorrichtung wird auf beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 und 2 im. Schnitt und Seitenansicht und durch Fig. 3 im Grundrifs zur Anschauung gebracht, während die Fig. 4 bis 6 Einzelheiten zeigen.
Wie aus Fig. ϊ ersichtlich, ist in einem aus Metall; Holz etc. hergestellten und mit einer Handhabe αi ausgestatteten Gehäuse α eine walzenförmige Bürste b gelagert, deren Antrieb von einem der seitlichen Fahrräder c, Fig. 3, mittelst der Zahnräder c1 und c2 erfolgt. Vor der Bürstenwalze b ist eine Leitung bl angeordnet, welche in einen kastenförmigen, mit einer nach aufsen öffnenden Schieblade b3 ausgestatteten Sammler b'2 führt. Auf diese Weise wird durch die Bürstenwalze b der Staub von dem Fufsboden, Teppich etc. aufgenommen und mittelst der Leitung b1 an den Sammelkasten £>2 abgegeben. Wenn letzterer gefüllt ist, kann derselbe mittelst der Schieblade b3 entleert werden.. Da jedoch bei dem Einfegen in die Führung b1 eine Menge Staub aufwirbelt, welcher in dem Gehäuse in die Höhe steigt, so sind, um diesen aufzufangen und so denselben daran zu hindern, beim Niederfallen durch die zwischen dem Gehäuse und dem gereinigten Fufsboden etc. und an den Lagern der Transporträder und Bürstenwalze vorhandenen Fugen zu dringen, in dem Innern des Gehäuses ä Tücher d von Wolle öder ähnlichem Stoff angebracht, welche den Staub festhalten} so dafs also sämmtlicher durch die Bürsten von dem Fufsboden etc. genommener Staub durch die vorstehend beschriebene Vorrichtung gesammelt wird. Aufserdem kann das Gehäuse α noch mit einem Staubschutzmantel f oder einem Staubschutzring f1 von beliebiger Breite umgeben werden, um den nach dem völligen Belasten der Tücher d etwa durch
die Fugen der Vorrichtung dringenden Staub aufzufangen.
In Fig. 2 ist die Anwendung zweier Bürstenwalzen b und £4 mit zwei Sammelkasten b2 veranschaulicht. Die zweite Bürstenwalze b* empfängt durch ein in das Zahnrad c1 greifendes Zahnrad c8 eine gegenüber der ersten Bürstenwalze b entgegengesetzte Bewegung, so dafs also die Walzen gegen einander arbeiten. Hierbei treibt die gegen den Strich des behandelten Teppichs arbeitende -Walze &4 den Staub aus dem Innern des Teppichs gegen die Bürstenwalze b, welche denselben dann in die Sammelkasten befördert oder an die Staubtücher d abgiebt. Auf diese Weise wird sä'mmtlicher in dem Teppich enthaltener Staub entfernt und gesammelt. Selbstverständlich kann auch bei dieser Anordnung ein Schutzmantel f oder ein Schutzring f1 benutzt werden.
Der in Fig. ι in- Verbindung mit der Bürstenwalze b angewendete Klopfer, welchen die Fig. 4, 5 und 6 in vergrößertem Mafsstabe in Seiten- und Vorderansicht und im Schnitt nach x-x der Fig. 5 veranschaulichen, besteht aus einer mit aufgebogenen Armen gl versehenen und von zwei oder mehr Federn g"1 gegen den Teppich geprefsten Stange g, welche mit Gummi umgeben sein kann und mit dem Arm g1 in den umgebogenen Rand /2' zweier Flügel h greift. Diese Flügel (Schnecken) h sind, wie aus Fig. 4 zu ersehen, aus zwei symmetrischen Theilen I und II derartig zusammengesetzt, dafs die in zwei seitlichen Führungen g3 gelagerten Arme g1 der Stange g zunächst durch die Spitze Λ2 des Theiles I der in Drehung versetzten Flügel erfafst (linke Seite der Fig. 5) und hierauf mit der Stange g auf eine gewisse Höhe gehoben werden (rechte Seite der-Fig. 5), um dann infolge der Form der Flügel freigegeben und, von den Federn g·2 allein beeinflufst, auf dem umgebogenen Rand h1 der Flügel nach der Aussparung ha der letzteren abwärts getrieben zu werden, wodurch zugleich die Klopferstange g gegen den Teppich geschlagen wird.
Bei weiterer Drehung der Flügel h fafst die Spitze h2 des Theiles II derselben unter die Arme der Klopferstange, worauf das Heben und Abwärtsschlagen der Klopferstange in der vorbeschriebenen Weise erfolgt. Dasselbe Spiel wiederholt sich dann bei jeder Umdrehung der Flügel h zweimal. Es wird daher durch den vor der Bürstenwalze b unter der Führung b1 angebrachten Klopfer g der Staub zunächst aus dem Innern des Teppichs getrieben und hierauf durch die Bürstenwalze b in die Sammler b2 befördert, von welchem selbstverständlich auch zwei' (vorn und hinten) verwendet werden können.
Zur Vor- und Rückwärtsbewegung und Drehung der Reinigungsvorrichtung dient aufser den beiden Fahrrädern c ein in einem Halter e5 angebrachtes Steuerrad e, welches durch den Arbeiter mit Hülfe eines Armes el, einer Zugstange e2, eines Armes e3 und einer Drehstange ei gelenkt wird, Fig. 1, 2 und 3.
Durch die unter dem Arm e3 angeordnete, mit einer Eindrückung ausgestatteten Feder e1 wird das Rad e in seiner mittleren Stellung festgelegt, wobei ein auf dem Arm e3 vorgesehener Zapfen e8 in die Eindrückung der Feder tritt. Die Räder c und e können aus Holz oder Metall hergestellt und mit einem Gummireifen . umgeben werden. Die Drehbewegung des Klopfers g erfolgt durch die Kettenräder g* 5.
Statt der Bürstenwalzen können auch Tuchwalzen benutzt werden. Wenn ein Verschleifs der Walzen auf ihrem Umfang eingetreten ist so kann man ihre Achse in den länglichen1 Schlitzen a1 des Gehäuses α senken.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung kann auch zum,Wichsen der Fufsböden benutzt werden. Selbstverständlich sind dann die Klopfer und die Einrichtungen zum Auffangen und Sammeln des Staubes überflüssig.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Entstauben, gekennzeichnet durch die Verbindung einer Bürstenwalze b mit einem selbsttätigen Klopfer g, zu dem Zwecke, den Staub durch den Klopfer g aus dem Teppich u. s. w. herauszutreiben und durch die Bürstenwalze b in den Sammelkasten 2>2 zu befördern (Fig. 1).
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Entstaubvorrichtung:
a) der Antrieb des Klopfers g durch Flügel h, welche zunächst den Klopfergheben und dann freigeben, damit dieser von Federn g2 auf den Teppich geschlagen wird;
b) der Ersatz des Klopfers g durch eine Bürstenwalze i>4, welche mit Bezug auf die Bürstenwalze b entgegengesetzte Drehbewegung empfängt (Fig. 2);
c) die Anordnung von Staubtüchern d oder Staubmänteln f bezw. Staubringen f1, zu dem Zwecke, das Herausdringen von Staub zwischen der Vorrichtung und dem Teppich zu verhindern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLm.
DENDAT54833D Vorrichtung zum Entstäuben von Fufsböden und Teppichen Expired - Lifetime DE54833C (de)

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