DE200330C - - Google Patents

Info

Publication number
DE200330C
DE200330C DENDAT200330D DE200330DA DE200330C DE 200330 C DE200330 C DE 200330C DE NDAT200330 D DENDAT200330 D DE NDAT200330D DE 200330D A DE200330D A DE 200330DA DE 200330 C DE200330 C DE 200330C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
cleaning
outlet
drum
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT200330D
Other languages
English (en)
Publication of DE200330C publication Critical patent/DE200330C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers
    • B68G3/10Cleaning or conditioning of bed feathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- .Afc 200330 KLASSE Be. GRUPPE
AUGUST MITTELSTADT in STETTIN.
Bettfedern-Reinigungsmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom !.November 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Bettfedern-Reinigungsmaschine, welche sich dadurch auszeichnet, daß die in den Vorratskasten geschütteten Bettfedern nicht mehr mit der Hand in die Maschine gestopft ■ werden brauchen, sondern durch den in der Maschine entwickelten starken Luftzug in die Reinigungstrommel hineingesogen werden. . Die Luftwirbelung nimmt
ίο zufolge der nach dem Auslaufe zu immer kleiner werdenden Luftflügel allmählich ab, so daß die Bettfedern nach der Austrittsöffnung hin mit abnehmender Geschwindigkeit in der Trommel herumgeschleudert werden.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt und
Fig. 2 den Querschnitt der Maschine,
Fig. 3 den Schnitt A-B-C nach Fig. 1 mit der Draufsicht auf die Mischtrommel,
Fig. 4 die teilweise Ansicht der vorderen und hinteren Stirnwand.
Das Maschinengehäuse α ist an der hinteren Stirnwand mit dem Einlauf b und an der vorderen Stirnwand mit dem Auslauf c versehen (Fig. ΐ und 4). Ersterer ist durch den Schieber d verschließbar, der letztere dagegen offen gehalten. An den beiden Längsseiten sowie an der vorderen Stirnwand des Gehäuses sind herausnehmbare Glasfenster/ bzw. g angeordnet, welche zur Beoabachtung der Arbeitsweise, hauptsächlich aber zur bequemen Reinigung der Maschine dienen. Im Innern des Maschinengehäuses ist die sogenannte Trommel der Reinigungszylinder e so eingebaut, daß rings um denselben ein genügender Raum für die aus den Bettfedern abzusondernden Schmutzteile bleibt. Dieser Reinigungszylinder besteht in der unteren Hälfte aus durchlochten Blechen von verschiedener Lochweite, welche am Einlaufende des Zylinders, wo die Luftbewegung am größten, die kleinste und am Auslaufende des Zylinders, wo die Luftbewegung die kleinste, am größten ist. Die obere Hälfte des Reinigungszylinders hat sowohl an den beiden Längsseiten sowie an der vorderen Stirnwand verglaste herausnehmbare Fenster h , bzw. i, deren Lage den im Maschinengehäuse α vorgesehenen Fenstern /, g entspricht. Die in den Stirnseiten des Reinigungszylinders befindliche Einlauf- und Auslauföffnung sind mit den in dem Maschinengehäuse vorgesehenen gleichen Öffnungen b und c durch Rohrstutzen verbunden. An die Deckenseite des Zylinders ist das mit einer außerhalb der Maschine sitzenden Drosselklappe versehene Dunstrohr k in bekannter Weise angeschlossen, welches nach dem nächstliegenden Schornsteine geführt wird. Die durch die Mitte der Reinigungstrommel e gelegte Welle / trägt das Schlagwerk, das sind drei nach dem Auslauf zu immer kleiner werdende Windflügelkreuze, von denen das unmittelbar vor der Einlauföffnung liegende Kreuz das größte ist und die in den Vorratskasten η geschütteten und zu reinigenden Bettfedern in den Reinigurigszylinder e hineinsaugt. Das zweite Flügelkreuz 0 ist ebenso wie das Kreuz m mit vier Windflügeln versehen, die aber kleiner sind, und das am Auslauf liegende Kreuz ρ ist das kleinste und mit nur zwei Windflügeln versehen. Die beiden Flügelkreuze 0 und ρ
dienen gleichzeitig als Halter für die Mitnehmer r. Bei einer längeren Bauart der Maschine würde man mehr als drei Kreuze mit allmählicher Abstufung der Flügelgrößen anwenden. Die auf der Welle / außerhalb der Maschine sitzende Riemscheibe s ist für den Kraftantrieb der Maschine bestimmt. Zwecks Entkeimung der Bettfedern wird der mit Lysol o. dgl. vermengte Dampf durch die bekannten Rohre t in die Reinigungstrommel hineingeführt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nachstehend erläutert:
Nach Füllung des Vorratskastens η wird die Maschine in Betrieb gesetzt und der Schieber d am Einlauf geöffnet. Die Bettfedern werden nach und nach durch den starken saugenden Luftstrom der umlaufenden Flügel m in das Innere der Maschine hineingesogen, darauf mittels der kreisenden Mitnehmer r an die durchlochte Bodenfläche des Reinigungszylinders so oft geschleudert, bis sie nach Zurücklassung der spezifisch schwereren Abfallteile durch die Auslauf Öffnung c und den Glaskasten u in den unterhalb des letzteren vorgeschnallten Sack ν fallen. Ist eine Füllung gereinigt, dann wird der während des Reinigungsprozesses geschlossen gewesene Schieber d geöffnet, damit die Windflügel m eine weitere Füllung der Reinigungstrommel bewirken können.
Zufolge der stufenweisen Verkleinerung der Windflügelflächen wird auch die Luftbewegung in dem Reinigungszylinder nach dem Auslaufe zu immer schwächer, so daß die gereinigten Bettfedern unter einem nur geringen Luftdruck in die Auslauföffnung gelangen. Der bei der Reinigung erzeugte feine Staub wird durch den Luftdruck der luftdicht geschlossenen Maschine nach dem Dunstrohr k gedrückt, so daß aus der Maschine nichts herauskommen kann und der Arbeitsraum vollkommen rein bleibt.
Sollen leichtere Federsorten, wie z. B. Daunen, gereinigt werden, dann werden die Luftflügel entsprechend eingestellt.
Zwecks Reinigung der Maschine werden die Glasfenster f und h entfernt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bettfedern-Reinigungsmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Schlagwerks (m, 0, p) von der Einfüllöffnung nach der Austrittsöffnung der Reinigungstrommel hin an Größe abnehmen und ver- stellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT200330D Active DE200330C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE200330C true DE200330C (de)

Family

ID=462969

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT200330D Active DE200330C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE200330C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7021558B2 (en) 2003-04-25 2006-04-04 Cummins Inc. Fuel injector having a cooled lower nozzle body

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7021558B2 (en) 2003-04-25 2006-04-04 Cummins Inc. Fuel injector having a cooled lower nozzle body

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH624872A5 (de)
EP1673199A1 (de) Absaugvorrichtung für eine werkzeugmaschine
DE200330C (de)
DE619976C (de) Luftsetzmaschine, bei der die Luftpulse durch Auf- und Abbewegen der Setzflaeche erzeugt werden
DE413579C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Dreschen und Zerreissen des Strohes
DE593903C (de) Schneidscheibe fuer Zigarettenaufreissmaschinen
DE236322C (de)
DE248375C (de)
DE610924C (de) Luftsetzmaschine
DE190554C (de)
DE692499C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Getreide
DE84623C (de)
DE485128C (de) Saatgutreinigungsmaschine mit einem in der Achse eines Sortierraumes angeordneten Sauggeblaese
DE244606C (de)
DE308864C (de)
DE539428C (de) Entstaubungsvorrichtung an Dreschmaschinen u. dgl.
DE803441C (de) Saatgutreinigungsmaschine
DE479311C (de) Aus Rohren gebildetes Gestell fuer Dreschmaschinen u. dgl.
DE236701C (de)
DE616820C (de)
DE3685C (de) Abänderungen an Griesputzmaschinen mit Regelvorrichtungen für den saugenden Luftstrom und mit Siebwerken im Innern
DE198056C (de)
DE270393C (de)
DE701338C (de) Reinigungsvorrichtung fuer ein Staubsaugerfilter
DE552197C (de) Entstaubungsvorrichtung fuer Haecksel