DE1265249B - Hochfrequenzspule mit regelbarer Spulenguete - Google Patents

Hochfrequenzspule mit regelbarer Spulenguete

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Publication number
DE1265249B
DE1265249B DEN22047A DEN0022047A DE1265249B DE 1265249 B DE1265249 B DE 1265249B DE N22047 A DEN22047 A DE N22047A DE N0022047 A DEN0022047 A DE N0022047A DE 1265249 B DE1265249 B DE 1265249B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
short
quality
circuit
frequency coil
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DEN22047A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Antonie Stellenboom
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1265249B publication Critical patent/DE1265249B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Hochfrequenzspule mit regelbarer Spurengüte Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochfrequenzspule, deren Spulengüte mit Hilfe eines vom Induktivitätsregelkern unabhängig verschiebbaren induktiven Kurzschlußgliedes aus nichtferromagnetischem Material regelbar ist. Diese Regelmöglichkeit ist z. B. wichtig bei Spulen, die in Hochfrequenzbandfiltern mit regelbarer Breite der Durchlaßkurve (Bandbreite) Anwendung finden.
  • Bei der Regelung mit einem induktiven Kurzschlußglied ergibt sich die Schwierigkeit, daß dabei nicht nur die Spulengüte, sondern auch die Induktivität der Spule geändert wird,, wodurch eine unerwünschte Verstimmung auftreten kann. Es ist bereits ein induktives Kurzschlußglied aus ferromagnetischem Material bekannt, bei dem die durch den induktiven Kurzschluß herbeigeführte Herabsetzung der Induktivität durch die ferromagnetische Wirkung kompensiert wird. Eine genaue Kompensation für alle Einstellungen des Gliedes und für alle Frequenzen, bei denen die Spule verwendet werden kann, ist auf diese Weise praktisch nicht verwirklichbar.
  • Bei einer ebenfalls bekannten Spulenanordnung wird ein Regelkern aus zwei Teilen mit gleicher Permeabilität, doch mit verschiedenen Verlusteigenschaften benutzt. Die Herstellung von Teilkernen mit genau gleicher Permeabilität ist recht schwierig, wodurch die Anordnung teuer wird.
  • Es ist ferner eine Hochfrequenzspule eingangs erwähnter Art mit einem Kurzschlußglied aus nicht ferromagnetischem Material bekannt. Dieses Kurzschlußglied könnte ein für diese Zwecke bereits bekannter Kupferring oder ein Kurzschlußkern aus gut leitendem Material, z. B. Messing oder Kupfer, sein, dessen Leitfähigkeit noch durch Versilbern verbessert werden könnte. Diese bekannten Kurzschlußglieder besitzen also' keinen nennenswerten Widerstand und beeinflussen die Spuleninduktivität erheblich.
  • Bei einer weiteren bekannten Hochfrequenzspule mit veränderbarer Spulengüte ist der die Güte beeinflussende Körper als Schicht aus leitendem Lack auf dem Eisenregelkern aufgetragen. Derartige Lackschichten können einen relativ niedrigen Widerstand aufweisen und haben den Nachteil, daß sie eine beträchtliche Veränderung,-der Spuleuinduktivität bewirken.
  • Bei der Spule nach der Erfindung wird die erstrebte Güteregelung praktisch ohne Induktivitätsänderung mit billigen Mitteln dadurch erreicht, daß als Kurzschlußglied eine Kurzschlußwicklung mit einer Spulengüte von höchstens Q =1 Verwendung findet. Wie nachstehend noch näher erläutert wird, kann hiermit ein weiter Regelbereich der Güte der Hochfrequenzspule erhalten werden, in dem die unerwünschte Änderung der Induktivität sehr gering ist. Die Spule nach der Erfindung eignet sich dadurch besonders zur Anwendung in einem Filter vom sogenannten überbrückten T-Typ.
  • Vorzugsweise besteht das Kurzschlußglied in an sich bekannter Weise aus einer einzigen Windung. Diese Windung kann aus Widerstandsdraht oder aus einer auf einen isolierenden rohr- oder stabförmigen Träger aufgebrachten dünnen Metallschicht bestehen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der F i g. 1 im Axialschnitt eine Hochfrequenzspule nach der Erfindung darstellt, F i g. 2 die elektrische Schaltung der Spule von F i g. 1 zeigt, F i g. 3 ein Ersatzschaltbild für die Schaltung der F i g. 2 zeigt, F i g. 4 eine graphische Darstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise der Erfindung ist und F i g. 5 eine Filterschaltanordnung zeigt, in der die Spule nach der Erfindung vorteilhaft verwendet werden kann.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Hochfrequenzspule besitzt eine auf einem zylindrischen isolierenden Körper 1 angebrachte, einlagige Wicklung 3. Der Körper 1 ist auf der Innenseite mit Gewinde versehen. In ein Ende - in F i g. 1 dem linken Ende - ist ein mit passendem Außengewinde versehener, zum Regeln der Induktivität dienender Ferromagnetkern 5 in den Körper 1 eingeschraubt. Im anderen Ende befindet sich im Spulenkörper 1 ein gleichfalls mit Außengewinde versehener Stab- oder rohrförmiger isolierender Träger ?, an dessen dem Inneren des Spulenkörpers zugekehrter Stirnfläche ein geschlossener Kurzschlußring 9 aus Widerstandsdraht befestigt ist. Der Ring 9 ist mit der Wicklung 3 gekoppelt und bildet ein nicht ferromagnetisches induktives Kurzschlußglied zum Regeln der Spulengüte. Bei der in F i g. 1 gezeigten rohrförmigen Ausführung des Trägers 7 ist der Kern ä durch den Träger 7 hindurch mittels eines geeigneten Schraubenziehers erreichbar, so daß die beiden Regelglieder 5 und 7, 9 von derselben Seite der Spule her gesondert betätigt, d. h. axial verschoben werden können.
  • In der Schaltung nach F i g. 2 bezeichnen L1 und r1 die Induktivität_bzw. den Widerstand der Wicklung3 und L2 bzw. r2 die Induktivität und den Widerstand des mit der Wicklung 3 gekoppelten Kurzschlußorgans 9 (k = Kopplungsfaktor). Die Schaltung nach F i g. 2 kann nach einer bekannten Transformation durch die Schaltung nach F i g. 3 ersetzt werden.
  • Für die Impedanz Z der vollständigen Spule mit Ring 9 gilt bei einer Kreisfrequenz r") wobei An das Glied 9, 9 wird die Anforderung gestellt, daß eine Verschiebung des Ringes 9 die Induktivität nicht oder nahezu nicht beeinflußt, was bedeutet, daß die induktive Komponente von Z bei Änderung des Kopplunggfaktors k konstant bleiben muß. Dies ist der Fall, wenn die Summe der imaginäre Teil in der Formel (1) = 0 ist. Die Bedingung ist mit - genügender Annäherung erfüllt, wenn , Q2 < 1 und somit wenn (3) Q2 < 1.
  • Diese Bedingung kann selbstverständlich immer erfüllt werden. Es stellt sich aber heraus, daß der Einfluß des Kurzsehlußringes 9 auf die Spulengüte@ Jes Gebildes 3,9 - d. h. der Regelbereich - geringer wird, je kleiner Q2 ist. Zitm Herabsetzen der Spulengute um x% mit Hilfe des Ringes, wobei vorm Wert Q1 ausgegangen wird (was k = 0 entspricht, auf einen Wert von durch Vergrößerung des Kopplungsfaktors k von 0 bis auf den Maximalwert k"",., ist ein bestimmter`- Minimalwert von . Q2 erforderlich, der wie folgt berechnet werden kann.
  • Wenn Q2 1, gilt für die Impedanz Z der Spule 3, 9 Für Qi folgt daraus woraus für k = k ",@x folgt: Ein in der Praxis leicht zu verwirklichender Maximalwert für den Köpplungsfaktor bei einer Spult der beschriebenen Art ist z. B. k.ax = 0,25 (k = etwa 0,06), wobei Q1 = 100 als ein normaler Wert MT die Güte der Wicklung 3 ohne Kurzschlußring 9 elten kann. Für einen Regelbereich X von 50% -' der sich für die in der Praxis auftretenden Fälle als hin-, reichend groß erweist - folgt aus der Formel (7) Die unter diesen Bedingungen auftretende maximale Änderung .1 L der Induktivität der Spule folgt aus der Formel (1) Nachstehende Tabelle gibt einige Werte f4r k",x, Q2 und bei x = 50% und Q1 = 100.
    kmax Q2
    L1
    0,14 1 . -1%-
    0,25. 1/6 - -1/s
    0,5 1/25 -i/25%
    Aus der Tabelle ergibt sich; däß gücü bei Wein von Q2, die im Vergle)ch'_`d6r Einheit nicht klein sind, eine arngemes.gerie g$rinee lintlussun@ der Induktivität erhalte wordbu kaum. leer letze Topp in der Formel (1) -stellt'-d,pn vom Kopp' lunpf4ktor k abhängigen - also mittels des Ringes 9 regelbaren -Teil der Impedanz der Spule 3, 9 dar. Der Einfluß von Q2 auf diesen Term wird durch den Faktor bestimmt, der in F i g. 4 über Q2 aufgetragen ist. Wie aus dieser Figur ersichtlich, ist der erwähnte Faktor, also auch die Beeinflussung der Spulengüte durch k, bei Q2 =1 maximal und gibt es stets zwei Werte von Q2, bei denen eine bestimmte Herabsetzung von Q erreicht werden kann. Die unerwünschte Beeinflussung der Induktivität ist aber, wie auch aus der Tabelle ersichtlich, bei größeren Werten von Q2 größer, so daß die Anwendung von erheblich über 1 hinausgehenden Werten von Q2 für den betreffenden Zweck keinen Sinn hat.
  • Es ist also von wesentlicher Bedeutung, daß die Qualität des induktiven Kurzschlußgliedes 9 bei der Frequenz, bei der die Spule verwendet wird, höchstens etwa 1 beträgt. Diese Bedingung ist jedenfalls erfüllt, wenn ist bei der Eigenfrequenz - der Resonanzfrequenz mit der Eigenkapazität - der Spule, da diese Frequenz die höchste ist, bei der die Spule überhaupt verwendet werden kann.
  • F i g. 5 zeigt ein Filter vom überbrückten T-Typ, das unter anderem in einem Mittelfrequenzverstärker von Fernsehempfängern zum Unterdrücken der Tone trägerwelle (im allgemeinen 40,4 MHz) des benachbarten Kanals verwendet wird. Der senkrechte Zweig des Filters wird durch einen auf die erwähnte Tonfrequenzwelle abgestimmten Reihenresonanzkreis gebildet, der aus einer Spule 11, einem Kondensator 13 und einem Verlustwiderstand 15 besteht, während der waagerechte Zweig aus zwei Induktivitäten 17 und einem die Reihenschaltung dieser Induktivitäten überbrückenden Widerstand 19 besteht. Die geringe Kopplung zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskreis des Filters, die bei der Resonanzfrequenz, in diesem Falle 40,4 MHz, infolge des Vorhandenseins des Verlustwiderstandes 15 auftritt, wird in an sich bekannter Weise durch die entgegengesetzte Kopplung über den Widerstand 19 kompensiert. Naturgemäß ist die Kompensation aber nur dann vollständig, wenn die Werte der Widerstände 15 und 19 genau aufeinander abgestimmt sind. Dies läßt sich leicht durch Anwendung eitler Spule 11 erzielen, die mit einem induktiven Kurzsehlußorgan der an Hand der F i g. 1 beschriebenen Art versehen ist. Der Verlustwiderstand 15 kann dann, ohne Anwendung veränderlicher Widerstände mit Schleifkontakten -u. dgl., mittels nies Regelgliedes 7, 9 genau eingestellt werden; die dabei auftretende geringe Verstimmung (Änderung der Induktivität) kann nötigenfalls mit Hilfe des Regelkernes 5 kompensiert werden. Wenn dieser Kern und das Regelglied 7, 9 sich in der in F i g. 1 dargestellten Weise beide in der Nähe je eines der Enden des Spulenkörpers 1, also möglichst weit voneinander weg, befinden und sich infolgedessen möglichst wenig beeinflussen, ist der Einfluß der Verschiebung des Kernes 5 auf die Spulengüte vernachlässigbar und ist eine zweite Nachregelung derselben überflüssig.
  • Selbstverständlich kann das Kurschlußglied aus mehr als einer Windung bestehen; dadurch kann eine stärkere Kopplung mit der Wicklung 3 erhalten werden. Die Ausführung mit einer einzigen Windung ist aber baulich die einfachste.
  • Bei einer in der Praxis verwirklichten Ausführungsform der Spule 11 wurde ein Ring 9 aus Widerstandsdraht mit einem Durchmesser von etwa 4 mm verwendet. Die Güte Q2 betrug , was bei einer Frequenz von 40,4 MHz und einer Induktivität L2 = 0,007 #tH einem Wert = etwa 11 Sä für den Widerstand des Ringes 9 entspricht.
  • Statt eines Widerstandsdrahtes kann für den Ring 9 auch eine auf einem stob= oder rohrförmigen Träger angebrachte ringförmige Metallschicht, z. 13. aus Silber, verwendet werden; da eine solche Schicht sehr dünn ist, läßt der erforderliche Widerstand sich leicht erzielen.
  • Der Effekt der geringen Herabsetzung der Induktivität, die bei einem weiteren Hineinschrauben des Gliedes 7, 9 in die Spulenwicklung 3 auftritt, kann gewünschtenfalls dadurch kompensiert werden, daß für den Träger 7 ein Material 'mit hoher Dielektrizitätskonstante gewählt wird. Die Kapazitätszunahme zwischen den Windungen, die beim weiteren Einführen des Trägers in die Wicklung 3 auftritt, kom- pensiert wenigstens teilweise die durch die Herabsetzung der Induktivität herbeigeführte Verstinmmung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Hochfrequenzspule, deren $pulengüte mit Hilfe eines vom Induktivitätsregelkern unabhängig verschiebbaren induktiven Kttrzschlußgliedes aus nichtferromagnetischett Material regelbar ist, d adurch gekennzeichnet, daß als Kurzschlußglied eine urzsctlulwicklung ('9) reit einer Spulengüte von höchstens Q = 1 Verwendung findet. Hochfreqxenzspule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurzschlußglied aus einer einzigen Windung (9) besteht. 3. Hochfrequenzspule stach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das hurzschlußglied aus einer auf einen isolierenden rohr- oder stabförmigen Träger ('7) aufgebrachten dünnen Metallschicht besteht, 4. Hoc, hfrequenzspule nach Artspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurzschlußglied (9) aus Widerstandsdraht hergestellt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 679 346, 'i04 874; deutsche Auslegeschrift 1T r, 1048 966; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1754 036; deutsche Patentanmeldung S 24 2 ?6 D: d/21 a 4 (bekanntgemacht am 20. 11. 1952); >Das Radiomagazin«, Nr. ß (1950), ä, 274.
DEN22047A 1961-09-08 1962-09-04 Hochfrequenzspule mit regelbarer Spulenguete Withdrawn DE1265249B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE679346C (de) * 1934-11-08 1939-08-03 Eduard Rhein Abstimmanordnung, bestehend aus einer Spule und einem in die Spule einfuehrbaren Koerper, der teils aus einem Massekern, teils aus einem die Schwingungen daempfenden Kern besteht
DE704874C (de) * 1938-05-31 1941-04-09 Rca Corp Bandbreiteregler
DE1754036U (de) * 1956-02-29 1957-10-17 Siemens Ag Abgleichvorrichtung.
DE1048966B (de) * 1956-03-12 1959-01-22 Siemens Ag Hochfrequenzspule mit veraenderbarer Guete

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