DE12598C - Spiritus-Kocher - Google Patents
Spiritus-KocherInfo
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- DE12598C DE12598C DENDAT12598D DE12598DA DE12598C DE 12598 C DE12598 C DE 12598C DE NDAT12598 D DENDAT12598 D DE NDAT12598D DE 12598D A DE12598D A DE 12598DA DE 12598 C DE12598 C DE 12598C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/36—Details
- F23D11/44—Preheating devices; Vaporising devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2900/00—Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
- F23D2900/31022—Alcohol vapour burners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Cookers (AREA)
Description
1880.
Klasse 34.
REINHARD BALDUIN ZSCHOCKE in FREIBERG (Sachsen).
Spirituskocher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1880 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Spirituskocher hat den Zweck, bei gröfster Sparsamkeit
im Verbrauch von Spiritus zwei oder mehrere Kochgefäfse gleichzeitig zu erhitzen,
und ist derselbe dargestellt in:
Fig. ι im Längenschnitt,
Fig. 2 im Horizontalschnitt A-B der Fig. 1,
Fig. 3 in der Oberansicht unter Weglassung des oberen Kochgefäfses.
Der Untersatz des Kochers besteht aus einem cylindrischen oder sonst beliebig gestalteten Gehäuse
a, welches mit einer kleinen Thür b versehen
ist, um die in dem Gehäuse α stehende Spirituslampe bequem zugänglich zu machen.
Diese Spirituslampe ruht auf drei Füfsen und besteht aus einem Gefäfs, welches aus zwei getrennten
Cylindern zusammengesetzt ist, die in einander festgelöthet sind. Der innere Cylinder c
ist mit dem äufseren d nur am oberen Rande fest verbunden und ragt in denselben (in d) so
hinein, dafs zwischen beiden ein ringförmiger Raum gebildet wird. Dieser Raum communicirt
mit dem hohlen Handgriff/, und kann derselbe nach Herausnahme der Schraube g mit Spiritus
gefüllt werden. Diese Schraube g ist durchbohrt und mit einem kleinen Kugelventil h ausgestattet,
welches als Sicherheitsventil functionirt.
Ein Rohr i, welches U.-förmig gebogen ist, ragt mit einer feinen Spitze in den Cylinder c,
während es mit dem anderen Schenkel bis über den Flüssigkeitsspiegel des ringförmigen
Raumes zwischen c und d reicht. Zum Einfüllen von Spiritus in den Cylinder c dient ein
kleines Knierohr m, welches in eine Hülse des Gehäuses α eingeschoben werden kann, Fig. 1.
Auf dem Untersatz oder Gehäuse α steht ein Kochgefäfs B', welches mit einem Hahn zum
Ablassen der gekochten Flüssigkeit versehen ist, und wird dieser letztere zur Verhütung von Verstopfungen
durch ein Gitter η geschützt. *
Mitten in dieses Gefäfs ist ein Konus 0 eingelöthet, welcher zur Aufnahme der von der
Spirituslampe hervorgebrachten Stichflamme dient.
Der Deckel dieses Gefäfses B umfafst mit einem Ausschnitt den Cylinder 0, Fig. 1, und.
ist derselbe mit einigen Bügeln p ausgestattet, auf welchen ein beliebiges Gefäfs C ruht.
Die Handhabung dieses Spirituskochers ist nun folgende:
Zuerst wird die Schraube g gelöst, der Hohlraum der Lampe mit Spiritus angefüllt und die
Schraube g hierauf wieder befestigt.
Durch Knierohr m wird jetzt der Hohlraum des Cylinders c mit Spiritus gefüllt und dieser
entzündet. Die so erzeugte Flamme verbreitet sich unter dem Gefäfs B und erhitzt dessen
Inhalt. Gleichzeitig wird jedoch der in dem zwischen den Cylindern c und d gebildeten
Raum befindliche Spiritus erhitzt. Derselbe verwandelt sich in Dampf und bläst durch die
Spitze des Rohres i heraus. Da sich derselbe natürlich an dem im Cylinder c brennenden
Spiritus entzündet, so bildet sich eine Stichflamme, welche, durch Rohr 0 hindurchgehend,
das obere Gefäfs C erhitzt und gleichzeitig durch Erwärmung des genannten Rohres 0 zum
Kochen der im Gefäfs B enthaltenen Flüssigkeit mitwirkt, Fig. 1.
Claims (2)
1. Die Construction eines Spirituskochers, welcher aus der Combination einer Spirituslampe,
die eine Stichflamme (lange Flamme) hervorbringt, mit zwei oder mehreren Kochgefäfsen
besteht, derart, dafs die durch die eigenthümliche Lampe hervorgebrachte lange Flamme durch Röhren der Kochgefäfse
streicht und schliefslich mit ihrer Spitze den Boden des obersten Kochgefäfses bestreicht.
2. Die Anwendung eines Stöpsels g, welcher mit einem Ventil versehen ist, zum Zweck,
bei Spirituslampen oder Löthlampen aller Art als Sicherheitsventil zu dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE12598C true DE12598C (de) |
Family
ID=289800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT12598D Active DE12598C (de) | Spiritus-Kocher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE12598C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368964A (en) * | 1979-08-29 | 1983-01-18 | Victor Hassel Blad Aktiebilag | Slide projector with stationary slide magazines and automatic slide changer |
-
0
- DE DENDAT12598D patent/DE12598C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368964A (en) * | 1979-08-29 | 1983-01-18 | Victor Hassel Blad Aktiebilag | Slide projector with stationary slide magazines and automatic slide changer |
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