DE9876C - Neuerungen an Kaffeemaschinen - Google Patents
Neuerungen an KaffeemaschinenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J31/00—Apparatus for making beverages
- A47J31/24—Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure
- A47J31/30—Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under steam pressure
- A47J31/303—Coffee-making apparatus in which hot water is passed through the filter under pressure, i.e. in which the coffee grounds are extracted under pressure with hot water under steam pressure classical type of espresso apparatus, e.g. to put on a stove, i.e. in which the water is heated in a lower, sealed boiling vessel, raised by the steam pressure through a rising pipe and an extraction chamber and subsequently is collected in a beverage container on top of the water boiling vessel
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Description
1879.
Klasse 34.
H. J. GRABERT in ARNSWALDE. Neuerungen an Kaffeemaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1879 ab.
Die Neuerungen beziehen sich auf die Verwendbarkeit der Kaffeemaschinen auf dem
Kochherde, wobei gleichzeitig der obere Theil
getrennt werden kann, um als Kaffeekanne zu dienen.
Ein Behälter«, Fig. 1, aus beliebigem Material,
ist mit einem Ring b versehen, welcher zum Einhängen des ersteren in die Ringplatte
eines Kochheerdes dient.
Der Behälter α hat eine Verschraubung c, in
welche mit einem entsprechenden Gegenstück c' eine Kaffeekanne A eingeschraubt ist.
Diese Kaffeekanne A hat am Boden d einen offenen Blechcylinder / eingelöthet, welcher zur
Aufnahme des gemahlenen Kaffees dient.
Der Boden d der Kaffeekanne hat in der Mitte eine Oeffnung, welche mit einem Klappenventil
i verschlossen ist. Statt des Klappenventils kann auch ein Kugel- oder Kegelventil
angewendet werden.
Dieses Ventil i wird in gewisser Entfernung von einem muldenförmig oder anders gestalteten
feinen Sieb m umgeben, welches an den Boden d angelöthet ist. An dem Sieb m ist ein
Schraubenstift h mit Flügelmutter «' befestigt, und dient derselbe zum Halten des oberen
Siebes 0, welches durch Lösen der genannten Mutter η ' herauszunehmen ist.
Das Loch im Boden d ist aufsen mit einer konischen Blechhülse p versehen,, in welcher
ein Holz- oder Metallrohr q festsitzt.
Beim Gebrauch dieser Kaffeemaschine wird zuerst der mit Wasser gefüllte Behälter α für
sich allein (d. h. ohne Kaffeekanne) in die Ringplatte des Kochherdes gehängt. Der Hohlcylinder/
der Kanne A wird inzwischen' mit gemahlenem Kaffee gefüllt; dies geschieht, indem
das Sieb 0 herausgenommen, der Kaffee B eingeschüttet und das letztere (0) mittelst der
Flügelmutter n' wieder befestigt wird. Das Rohr q wird nun fest in die Hülse/ gesteckt,
und sobald das Wasser in α kocht, die Kaffeekanne A mit ihrem Rand c' fest in den entsprechenden
Ring c des Behälters α geschraubt.
Der Dampfdruck des kochenden Wassers drückt letzteres im Rohr q nach oben, die Ventilklappe
i öffnet sich und das kochende Wasser geht durch Sieb;« in den mit pulverisirtem
Kaffee angefüllten Raum des Cylinders /, zieht denselben aus, und geht durch Sieb ο in den
Raum der Kaffeekanne A.
Ist hinreichend Kaffee in der Kanne A vorhanden, so schraubt man dieselbe von α los;
hierdurch schliefst sich das Ventil i selbstthätig und die Kanne A kann mit fertigem Kaffeeinhalt
nach Entfernung des Rohres q wie gewöhnlich gehandhabt werden.
Fig. 2 zeigt eine Modification dieser Construction.
Der, Behälter α ist wie vorher beschrieben
construirt; die Kaffeekanne A wird entweder aufgeschraubt (wie gezeichnet) oder durch Bajonnetverschlufs
oder andere bekannte Mittel lösbar, jedoch dicht befestigt.
In der Kaffeekanne A ist ein Rohr c derart befestigt, dafs es unten aus dem Boden d der
Kanne A etwas hervorragt. Oben ist das Rohr c geschlossen und trägt, fest angelöthet, ein
cylindrisches Gefäfs /, welches mit einem massiven Boden versehen ist. Oben wird das
Gefäfs/ durch ein· oder mehrere feine Siebe m
verschlossen.
Das Rohr c ist in Höhe des Bodens des Gefäfses/ mit einigen Löchern i versehen. Damit
jedoch kein pulverisirter Kaffee in diese Löcher?
fallen kann, ist auf das Rohr c ein gewölbtes Sieb 0 aufgeschoben. , Das Sieb m wird durch
eine Flügel- oder Handmutter x, welche sich auf dem oberen, mit Gewinde versehenen Theil
des Rohres c befindet, festgehalten. Ein Rohr r, welches fest auf den nach aufsen gehenden
Fortsatz des Rohres c geschoben werden kann, dient als Verlängerung desselben (c).
Beim Gebrauch wird, wie vorher beschrieben, der Behälter α auf die Ringplatte der Kochmaschine
gesetzt; das Gefäfs / der Kaffeekanne A mit pulverisirtem gemahlenen Kaffee
gefüllt und dasselbe durch Aufschrauben des Siebes m wieder geschlossen.
Nun wird das Verlängerungsrohr r aufgesteckt und die ganze Kanne A dicht auf α geschraubt.
Die Dämpfe ■ drücken das kochende Wasser im Rohre r und c in die Höhe; dasselbe
tritt durch die Löcher i in das Kaffeepulver, extrahirt dasselbe und fliefst als fertiger
Kaffee durch Sieb m in den Raum der Kaffeekanne. Ist dieselbe nach Wunsch gefüllt, so
wird die Kanne A vom Behälter α getrennt und das Verlängerungsrohr r entfernt. Die Kanne
Claims (2)
1. Die Fig. ι veranschaulichte Anordnung des
Kaffeebehälters am Boden der Kaffeekanne, in Combination mit Ventilen beliebiger Art
und Verlängerungsrohr.
2. Die Fig. 2 gezeigte Construction einer Kaffeemaschine mit Verlegung des Kaffeebehälters
in den oberen Theil der Kaffeekanne in Verbindung mit einem Verlängerungsrohr
ohne oder mit Anwendung von Ventilen, wie unter 1. gesagt.
Die Combination einer Kaffeekanne, die im Innern mit Siebvorrichtungen zur Aufnahme des pulverisirten Kaffees ausgestattet ist, mit einem gewöhnlichen Behälter, so zwar, dafs beide Theile vor Anfang der Extraction durch eine leicht lösbare Verbindung (Schrauben, Bajonnetverschlufs etc.) vereinigt, und nach Beendigung derselben wieder getrennt werden können, wobei zu bemerken ist, dafs der obere, den fertigen Kaffee enthaltende Theil, ohne weiteres als Kaffeekanne gebraucht werden kann.
Die Combination einer Kaffeekanne, die im Innern mit Siebvorrichtungen zur Aufnahme des pulverisirten Kaffees ausgestattet ist, mit einem gewöhnlichen Behälter, so zwar, dafs beide Theile vor Anfang der Extraction durch eine leicht lösbare Verbindung (Schrauben, Bajonnetverschlufs etc.) vereinigt, und nach Beendigung derselben wieder getrennt werden können, wobei zu bemerken ist, dafs der obere, den fertigen Kaffee enthaltende Theil, ohne weiteres als Kaffeekanne gebraucht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9876C true DE9876C (de) |
Family
ID=287205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9876D Active DE9876C (de) | Neuerungen an Kaffeemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9876C (de) |
-
0
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