DE21345C - Kaffeemaschine - Google Patents

Kaffeemaschine

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DE21345C
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Germany
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tube
coffee
vessel
water
coffee machine
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Application number
DENDAT21345D
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English (en)
Original Assignee
W. M. GRISCOM in Reading (Pennsylv., V. St. A.)
Publication of DE21345C publication Critical patent/DE21345C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/04Coffee-making apparatus with rising pipes
    • A47J31/053Coffee-making apparatus with rising pipes with repeated circulation of the extract through the filter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Zeichnung giebt in Fig. 1 einen Durchschnitt der Maschine, in Fig. 2 eine obere Ansicht derselben nach Abnahme des Deckels der Kaffeepulverdose.
■ In das Kochgefäfs a, welches zugleich Kaffeekanne, d. h. Behälter für den fertigen Kaffee ist, wird ein eigenthümlicher Einsatz gestellt; derselbe besteht aus einem stumpfen Konus b, dessen weiter, offener Boden mit cylindrischem Rande nach unten gerichtet ist, und durch dessen Spitze das an beiden Enden offene Rohr c bis nicht ganz auf den Boden des Gefäfses α herabgeht. Auf dieses Rohr c ist die Dose d für das Kaffeepulver mittelst ihres Siebbodens aufgelöthet. Der Deckel der Dose d, der ebenfalls' ein Sieb bildet, hat in der Mitte ein oben offenes Rohr/, welches über das Rohr c greift, wenn die Dose d geschlossen wird. Aufserdem besitzt der Dosendeckel einen äufseren, etwas nach oben vorstehenden Rand und einen an dem Rohr/ befestigten Reflector e mit in der Mitte herabhängendem Konus g.
Es sei bemerkt, dafs die Form und Construction dieses Reflectors auch eine andere als die der Zeichnung sein kann, vorausgesetzt, dafs er den Zweck erfüllt, das kochende Wasser über das obere Sieb gleichmäfsig zu vertheilen.
Der ganze Einsatz wird, da ein kleiner Auftrieb desselben beim Kochen stattfindet, dadurch in seiner Lage gesichert, dafs die Vorsprünge i (die bei Blechgefäfsen Nietköpfe, bei Porcellan geformte Ansätze sind) des Kochgefäfses α über den Mantel des grofsen Konus greifen. Dieser Konus hat dazu an zwei gegenüberliegenden Punkten entsprechende Eindrücke/, so dafs der Einsatz mit denselben die Vorsprünge i passiren' und, wenn das geschehen, unter letzteren etwas gedreht werden kann, wodurch er festgehalten wird.
Das Kochgefäfs α wird oben durch einen gewölbten Glasdeckel h geschlossen, der durch den festen Haken k und die Schnappfeder / auf dem Gefäfs α festgehalten wird, aber auch leicht abgenommen werden kann.
Nachdem das Kochgefäfs α bis zur oberen punktirten Linie der Fig. 1 mit Wasser gefüllt ist, wird der Einsatz mit der das Kaffeepulver enthaltenden Dose d eingesetzt und durch eine kleine Drehung unter den Ansätzen i gesichert. Da der obere Raum m unter dem grofsen Konus b durch das durchgehende Rohr c abgesperrt ist, so wird dort das Wasser anfangs nur bis zur unteren punktirten Linie stehen.
■ Der Glasdeckel wird aufgesetzt und das Wasser im Gefäfs α zum Kochen gebracht. Die sich ausdehnende Luft des Raumes m, verbunden mit dem sich entwickelnden Dampf des kochenden Wassers, wird nun das unter b bis zum unteren Ende des Rohres c stehende Wasser durch das Rohr c nach oben gegen den Reflector e drücken, von wo es sich über das Sieb der Dose d verbreitet und in den Kaffee gelangt. Sobald der Wasserspiegel in b unter die untere Oeffnung des Rohres c sinkt und letztere dadurch frei wird, strömt Dampf durch das Rohr c, dabei etwas Wasser mit sich fortreifsend, bis der Dampfdruck so weit gesunken ist, dafs der Druck des über dem Konus b stehenden Wassers letzteres zwischen den Wänden des Gefäfses α und dem unteren Theil des Konus c hindurch, wieder unter den Konus b bis zur punktirten Linie und die untere
Oefihung von c verschliefsend, hineindrückt. Das Kochen des unter b befindlichen Wassers beginnt sehr bald von neuem, und die eben beschriebenen Vorgänge wiederholen sich, bis das Kaffeepulver durch die in Absätzen auf einander folgenden Ueberschiittungen ausgelaugt und der Absud stark genug geworden ist. Diese pulverisirenden, durch das obere Sieb in Form eines feinen Regens erfolgenden Ueberschüttungen des Kaffeepulvers laugen das letztere rascher und gründlicher aus, als wenn das kochende Wasser in einem continuirlichen Strom dasselbe durchfliefst. Aufserdem aber wird der fertige Kaffee durch dieses Pulsiren nicht grundig, da kein Strom vorhanden ist, der die kleinen Kaffeepartikel mitreifst, sondern nur ein wiederholtes Abtropfen des Absudes aus dem unteren Siebe der Dose stattfindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ' Eine Kaffeemaschine (Pulsator genannt), welche besteht aus dem äufseren, mit Glasdeckel h und Ausgufs versehenen Gefäfs α und dem Einsatz, welcher zusammengesetzt ist aus dem unteren, im Gefäfs α auf irgend eine passende Weise vorübergehend befestigten Konus b, dem beinahe auf den Boden von α reichenden Rohre c, welches die Kaffeedose d (deren Boden und Deckel Siebe bilden und durch welche Dose d das Rohr c hindurchgeht) trägt, und dem auf dem Rohr c befestigten Reflector eg, um, wie in der Beschreibung mit Hülfe der Zeichnung genauer auseinandergesetzt ist, ein pulsirendes Ueberschütten des Kaffeepulvers mit kochendem Wasser bezw. ein solches Auslaugen desselben zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT21345D Kaffeemaschine Active DE21345C (de)

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