DE125628C - - Google Patents

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DE125628C
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DE
Germany
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bracket
axis
boom
current collector
rotatably mounted
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/22Supporting means for the contact bow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten Bügel oder Rollen sind zwar in ihrem unteren Theil federnd gelagert, um einestheils dem Reibungsdruck des gespannten Fahrdrahtes erforderlichenfalls nachzugeben und anderentheils den Schleifcontact stets aufrecht zu erhalten, aber diese bekannten Anordnungen gestatten immerhin nur eine Federung nach zwei Richtungen, nämlich auf- und abwärts. Sofern der Bügel sich mit der Leitung gerade an einem Punkt kreuzt, der mit der lothrechten Mittelebene des Bügels zusammenfällt, so wirkt diese federnde Lagerung tadellos, wenn aber z. B. auf gekrümmter Bahn der Kreuzungspunkt sich an einer anderen Stelle befindet, wirkt ein Hebelarm auf die Längsaxe des Bügels, der, da sein Bestreben darauf gerichtet ist, den Bügel zu verdrehen, gröfsere Reibung als sonst verursacht, überdies bei der Gestaltung des Bügels Berücksichtigung erfordert.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dafs in dem oberen Theil des Schleifbügels noch eine besondere Federung vorgesehen ist, die dem durch den erwähnten Hebelarm sich ergebenden Drehmoment Rechnung trägt.
Drückt nun der Leitungsdraht an einem aufserhalb der Mittelaxe des Bügels liegenden Punkt, so wird der Bügel in seiner Querlage nachgeben, um nach Aufhören des Druckes wieder in die ursprüngliche Lage zurückzukehren.
In der Patentschrift 425488 der Vereinigten Staaten von Amerika ist allerdings ein Stromabnehmer beschrieben, bei dem ein quer zur Gleisrichtung liegendes Schleifstück an seinen Enden durch Schraubenfedern unterstützt ist. Bei dieser Anordnung fehlt aber eine drehbare Lagerung des Schleifstücks, die der Erfindungsgegenstand aufweist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele gezeigt.
Fig. ι ist die Lähgsansicht,
Fig. 2 die Stirnansicht der einen, die
Fig. 3 und 4 sind die den vorigen entsprechenden Ansichten einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 5 und 6 zeigen die oberen Theile der Fig. 4 und 2 in gröfserem Mafsstabe.
Es seien α der Leitungsdraht und b die durch Federdruck in der üblichen Schräglage erhaltene Stromabnehmerstange.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1, 2 und 6 ist der obere Theil c dieser Stange zu einem stumpfen Winkel umgebogen, derart, dafs das umgebogene Ende während der Fahrt parallel oder annähernd parallel zu dem Leitungsdraht α liegt. Quer auf dem Theil c ist eine Schiene c1 befestigt, während am äufseren Ende desselben normal zur Schiene c eine kurze Stange d angeordnet ist. Im oberen Theil dieser Stange ist nun in Form eines gleicharmigen Hebels der Stromabnehmerbügele durch einen Bolzen e3 schwingbar gestützt, wobei zwischen diesem Bügel e und der Schiene cx zwei cylindrische Schraubenfedern f eingesetzt sind. Diese Federn können so angebracht sein, dafs .die eine am Bügel e befestigt und auf der Schiene c1 frei aufliegt, während die andere auf der Schiene c1 befestigt und nach oben frei ist; hierdurch werden die Federn stets nur auf Druck beansprucht, indem immer die eine belastet und die andere entlastet wird, sobald der Leitungsdraht durch seine Spannung ein-
seitig auf den Bügel e drückt. Die Federn f können sehr empfindlich sein, da der Bügel e, wenn auf ihn von aufsen nicht eingewirkt wird, wie ein gleichmäfsig belasteter Wagebalken das Bestreben hat, immer wieder in die ursprüngliche wagrechte Lage zurückzukehren.
Durch diese sehr empfindliche Federung des Bügels soll ein sanftes, jede übermäfsige Reibung verhinderndes Gleiten zwischen Bügel und Leitungsdraht erzielt werden.
Bei der beschriebenen Ausführung ist eine wagrechle Schwingungsaxe e3 für den Schleifbügel e angeordnet.
Diese Schwingungsaxe kann jedoch in die Längsaxe des Auslegers b verlegt werden, so also, dafs das Schleifstück um die letztere schwingen wird, wenn der Leitungsdraht einen seitlichen Druck auf dasselbe ausübt. Eine derartige Einrichtung wird durch Fig. 5 veranschaulicht.
Das Schleifstück e1 ist durch eine Nabe e'2 auf den Ausleger £>, dessen äufseres Ende zu diesem Zwecke cylindrisch ist, drehbar aufgesetzt, und zwar derart, dafs Schleifstück und Stange ein T-Stück bilden und durch zwei Schrauben g, die in Nuthen h fassen, zusammengehalten werden. Die letztgenannten Nuthen /; sind von besonderer Gestaltung; sie bilden auf der Stange eine schraubenförmige Schleife. Zwischen der Nabe e2 und einem auf der Stange b befestigten Stellring m ist eine cylindrisch gewundene Schraubenfeder k eingeschaltet, wobei zwischen Stange b und der Bohrung'der Nabe e2 ein genügender Spielraum in der Axenrichtung vorgesehen ist, der dem durch die Verdrehung bewirkten Zusammendrücken oder Auseinanderziehen der Feder k Rechnung trägt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Stromabnehmerbügel für elektrische Motorwagen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bügel (e) (das Schleifstück e1) um eine Axe, die in der lothrechten, den Ausleger (b) enthaltenden Ebene liegt, drehbar gelagert ist, und durch Federdruck in seiner vorgeschriebenen Lage erhalten wird.
2. Eine Ausführungsform des Stromabnehmerbügels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bügel um eine zum Leitungsdraht parallele (oder annähernd parallele) Axe (ea) schwingbar gemacht und an seinen beiden äufseren Enden durch Federn unterstützt ist.
3. Eine Ausführungsform des Stromabnehmerbügels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs das Schleifstück (el) mittels Nabe (e2) auf dem Ausleger (b) drehbar gelagert und unter den Einflufs einer um den Ausleger (b) gewundenen cylindrischen Torsionsfeder (k) gestellt ist, so dafs seine Schwingungsaxe mit der Axe des Auslegers (b) zusammenfällt.
Hierzu 1 ßlatt Zeichnungen.
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