DE699674C - Scherenstromabnehmer - Google Patents

Scherenstromabnehmer

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DE699674C
DE699674C DE1938S0134744 DES0134744D DE699674C DE 699674 C DE699674 C DE 699674C DE 1938S0134744 DE1938S0134744 DE 1938S0134744 DE S0134744 D DES0134744 D DE S0134744D DE 699674 C DE699674 C DE 699674C
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DE
Germany
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levers
pantograph
contact strip
contact
rocker
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Expired
Application number
DE1938S0134744
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English (en)
Inventor
Arnold Schlender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Scherenstromabnehmer Es sind Scherenstromabnehmer bekannt, bei denen die das Schleifstück tragende Wippe auf jeder Stromabnehmerseite durch je zwei scherenartig ausgebildete Hebelpaare an den oberen Scherenarmen geführt ist. Hierdurch soll das Schleifstück der Fahrdrahtführung leicht folgen können,. da die zu bewegende Masse verhältnismäßig gering is;na Das Moment aus der Reibung zwischen Fahrdraht und Schleifstück und der Fahrwind suchen das Schleifstück entgegen der Fahrtrichtung zu drehen. Dies kann zu einem Abklappen des Schleifstücks vom Fahrdraht oder zur Abnutzung des Schleifstücks an seiner Vorderkante führen. Außerdem ergibt sich eine ungünstige Stromabnahme, da der Fahrdraht nicht auf der gesamten Breite des Schleifstücks anliegt und es zu-einer Zusammendrängung des Stromübergangs an einer verhältnismäßig kurzen Schleifstückfläche kommt.
  • Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die an den oberen Scherenarmen gelagerten Hebel über die Anlenkpunkte der zum Schleifstück führenden Hebel hinaus verlängert sind und en ihren_ freien Enden Befestigungseinrichtungen für die zur Wippe führenden Federn tragen, die ihrerseits an der Wippe unterhalb von deren Drehachse angreifen. -Unter dem Einfluß des Anpressungsdruckes undder Fahrdrahtreibung ergibt sich eine' Verstellung der das Schleifstück tragenden Hebelpaare, die infolge der Federanordnung die Vorderkante des Schleifstücks nach unten zu ziehen sucht.
  • Bei einem bekannten Scherenstromabnehmer greifen an den'verlängerten oberen Scherenarmen mit ihrem einen Ende Federn 'ßn, deren andere Enden mit den unteren Scherenarmen verbunden sind. Diese Federn dienen dazu, das- unmittelbar von den oberen Scherenarmen getragene Schleifstück an den Fahrdraht anzupressen. Bei diesem bekannten Stromabnehmer fehlt sowohl das für die Erfindung wesentliche Merkmal, daß das Schleifstück von besonderen zusätzlichen Hebelpaaren mit der Stromabnehmerschere verbunden ist, wie die für die Anordnung nach, ,der Erfindung charakteristische Wirkungsweise, daß beim seitlichen Ausschwingen des Schleifstückes unter dem Einfluß der Reibungskräfte durch die Federn eine Kraft auf das Schleif-' stück ausgeübt wird, welche das vorlaufende Ende des Schleifstückes von dem Fahrdraht zu entfernen sucht.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Abbildungen dargestellt. Die Zeichnung zeigt nur eine Strom; abnehmerseite des oberen Teiles eines Scherenstromabnehmers, dessen übrige Teile man sich ergänzt denken muß. An den oberen Scherenarmen x und 2 sind die U-förmig ausgebildeten Hebel 3 und 4 um die Achsen 5 und 6 drehbar angelenkt. Die gleichfalls U-förmig ausgebildeten Hebe17 und 8 sind durch Zapfen g und io mit den Hebeh1 3 und 4 durch den Zapfen i i mit einem Schleifstückträger 12 verbunden. An einem Zapfen 13 des Schleifstückträgers greifen die Federn 14 und 15 an, die mit ihren anderen Enden an den Hebeln 3 und 4 gelenkig, befestigt sind. Fährt das Fahrzeug in der durch den Pfeil 16 bezeichneten Richtung, so stellen sich die Hebelpaare 3, 7 und 4, 8 in die strichpunktiert gezeichnete Lage 3', -4', z', 8' ein. Bei dieser Bewegung wird die Feder 14 stärker gespannt als die Feder 15, und es wird auf den Schleifstückträger und das. Schleifstück ein in Richtung des Pfeiles 17 wirkendes Moment ausgeübt, das den Schleifstückträger beispielsweise in die gleichfalls strichpunktiert gezeichnete Lage 12' führt. Durch das von der Feder 15 erzeugte Moment wird dem eingangs erwähnten Moment entgegengewirkt, das das Schleifstück entgegen der Richtung des Pfeiles 17 zu drehen sucht. Auf diese Weise wird erreicht,. daß das Schleifstück stets mit seiner ganzen Breite am Fahrdraht An'-liegt.
  • Die unteren Hebel 3 und 4 werden bei U-förmiger Ausbildung 'so angeordnet, daß ihre freien Schenkel an den Zapfen 5 und 6 .befestigt werden. Der um die Hebel 7 und 8 herumgelegte Teil 3 und 4 dient gleichzeitig zur Begrenzung der oberen Endlage der Hebelpaare 3, 7, 4,8.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Scherenstromabnehmer, bei dem die das Schleifstück tragende Wippe auf jeder Stromabnehmerseite durch je zwei scherenartig ausgebildete Hebelpaare an den oberen Scherenarmen geführt ist, dadurch ,gekennzeichnet, daß die an den oberen Scherenarmen gelagerten Hebel über die Anlenkpunkte der zum Schleifstück führenden Hebel hinaus verlängert sind und an ihren freien Enden Befestigungseinrichtungen für die zur Wippe geführten Federn tragen, die, ihrerseits an der Wippe unterhalb von deren Drehachse angreifen.
  2. 2. Scherenstromabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel als U-förmig gebogene Bügel ausgebildet sind.
  3. 3. Scherenstromabnehmer nach Anspruch,-" dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Hebel zur Begrenzung der einen Endlage der Hebel dienen.
DE1938S0134744 1938-11-26 1938-11-26 Scherenstromabnehmer Expired DE699674C (de)

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