DE125540C - - Google Patents

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DE125540C
DE125540C DENDAT125540D DE125540DA DE125540C DE 125540 C DE125540 C DE 125540C DE NDAT125540 D DENDAT125540 D DE NDAT125540D DE 125540D A DE125540D A DE 125540DA DE 125540 C DE125540 C DE 125540C
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von auf einer Seite offenen Papierpacketen aus glatten Papierbogen, die der Abwickelung des, Sackes entsprechend schon vorher ausgeschnitten sind. Die Papierbogen liegen auf einem Block über einander, werden von demselben einzeln durch eine Ansaugvorrichtung in bekannter Weise abgehoben und in ruckweiser Vorwärtsbewegung verschiedenen Bearbeitungshaltestationen zugeführt, um endlich die Maschine als fertige, auf einer Seite offene Papierpackete zu verlassen.
Auf der ersten Station werden die vom Block abgehobenen und vorwärts transportirten Bogen auf. einen Wagen gelegt und von diesem auf die zweite Station befördert. Hier werden sie auf einem Tische durch Taster festgehalten und an den erforderlichen Stellen mit Klebstoff versehen. Auf der dritten Station wird dem Klebstoff Zeit zum Anziehen gegeben. Diese Vorgänge sind aus den früheren Patentschriften 81831, 90059 und 98197 bekannt.
Der so vorbereitete Papierbogen wird jetzt einer separat liegenden intermittirenden bewegten Drehscheibe mit einer gröfseren Anzahl radialer Dorne zugeführt. Die Dorne haben die Gestalt des herzustellenden Papierpacketes. Auf jedem Dorn wird ein Papierbogen bearbeitet. Die Bearbeitung geschieht während des Stillstandes der.Scheibe auf den verschiedenen Haltestellen derselben-. Auf der ersten oder Aufnahmehaltestelle wird der Bogen über den betreffenden Dorn durch einen Falzkasten in einer beiderseits offenen Hülse gefalzt und geklebt. Auf der folgenden Haltestelle wird die Verklebung festgedrückt. Auf den drei nächsten Haltestellen wird der Boden angefalzt und geklebt und auf der letzten Haltestelle wird das fertige Papierpacket ausgestofsen.und abgelegt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine derartige Maschine dargestellt.
Fig. ι und 2 veranschaulichen durch Vorder- und Oberansicht die ganze Maschine.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen,die Vorrichtung zum Abheben eines Einzelbogens vom Block und zum Ueberführen desselben auf den Wagen.
Fig. 6, 6a und 6b veranschaulichen in gröfserem Mafsstabe den Ansaugestempel zum Abheben vom Block.
Fig. 7, 7a und 7b sind Abbildungen des Bogens in seiner Abwickelung und seinen beiden Seitenansichten nach Herstellung des Längsfalzes.
Fig. 8, 8a und 8b sind Frontansichten des längs gefalteten Papierbogens vor, während und nach der Bodenfalzung.
In Fig. 9 bis 13 ist der Wagen zum Transport des Bogens und seine Bewegungsvorrichtung abgebildet.
Fig. 14 bis 16 zeigen die Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes.
Fig. 17 bis 23 stellen einen Theil der Vorrichtung dar, durch welche die erste Falzung des Bogens bewirkt wird.
Fig. 24, 25 und 26 zeigen zwei verschiedene Verticalansichten und eine Oberansicht des Längsfalzapparates. Fig. 24a, 24b, 28, 29 und 30 veranschaulichen Einzeltheile desselben.
Aus denselben Figuren, sowie auch aus Fig. 27 ist die horizontal liegende Dornscheibe und deren Antrieb ersichtlich.
In den Fig-. 2, 31 und 32 sind die auf der Dornscheibe angebrachten Dorne, sowie eine Vorrichtung zum Aufdrücken eines Stempels auf den Längsfalz des Papierpacketes abgebildet.
Die Fig. 33 bis 43 sind Darstellungen der Vorrichtungen zur Herstellung des Bodenfalzes.
In den Fig. 44 bis 51 sind die Vorrichtungen zur Bewegung der Andruckstempel für die Längsfalze sowie zum Ausstoisen der fertigen Papierpackete dargestellt.
Der Antrieb der Maschine geschieht in bekannter Weise von einer Hauptantriebs welle 39 aus, die mittels konischer Räder 42 die Querwelle 40 und durch letztere ebenfalls mittels konischer Räder die parallele Welle 41 antreibt. Auf den Achsen 39, 40 und 41 sitzen die Excenter, durch welche Arbeitsorgane angetrieben werden mit Ausnahme der Klebstoffwalze, der von Hand bewegten Aus- und Einrückvorrichtungen und der Antriebsscheibe für die Dornscheibe. Diese Achsen und ihre Excenter haben alle gleiche Tourenzahlen. Bei jeder Umdrehung der Hauptachse wird ein Papierbogen bezw. ein Papierpacket von der vorhergehenden zur nächsten Haltestation befördert, d. h. je ein Bogen vom Block abgehoben und ein fertiges Papierpacket abgelegt.
Der Papierbogen 1 wird durch den Ansaugstempel in bekannter Weise vom Block abgehoben, auf den Tisch 59 transportirt und durch den Wagen 43 weiter befördert.
Der Wagen ist mittels Bügel 45 und Kuppelglied 46 mit seinem Bewegungshebel 47 verbunden, der vom Excenter aus mittels Excenterstange 48 bewegt wird.
Auf Station II wird der Bogen auf den Tisch 59 durch eine Tasterplatte 65 (Fig. 15 und ί6) in bekannter Weise festgehalten und mit Klebstoff versehen. Die Tragstange der Platte 65 ist in der gespaltenen Hülse des Endes eines Hebels 64 vertical verstellbar eingeklemmt. Der Hebel 64 ist ebenfalls verstellbar zwischen den Schrauben eines Hebels 66 und eines daran befestigten Winkels 67 festgehalten. Von den Hebeln 64 und 66 sitzt der eine lose, der andere fest auf einer im Ständer 61 gelagerten Achse 60, auf welcher auch der Antriebshebel 62 für den Taster be-. festigt ist. Der Hebel 62 wird durch die mit Gewicht beschwerte Excenterstange 63 vom Excenter / aus bewegt.
Die Vorrichtung zum Auftragen des Klebstoffes ist an sich bekannt. Die auswechselbaren Klebstempel 88 und 89 derselben sind in den Fig·. 18 und 19 in gröfserem Mafsstabe durch Aufrifs und Oberansicht dargestellt.
Dieselben sind vertical verstellbar an einem Stempelhalter 87 befestigt, der mit einem Zapfen in einen Support 85 eingesteckt und mittels eines durch beide gesteckten Stiftes festgehalten wird (Fig. 15). Die Klebstempel müssen nach jedesmaliger Benutzung wieder mit frischem Klebstoff versehen, also jedesmal erst dem Klebstoffbehälter und dann der Verbrauchsstelle zugeführt werden. Dies wird in folgender Weise bewirkt.
Der Support 85 ist horizontal beweglich auf Führungsstangen 86 gelagert, welche an einem zweiten Support 71 festgeschraubt sind; letzterer ist vertical verschiebbar auf Stangen 72, die an der Gestellplatte 36 der Maschine festgeschraubt sind. Die verticale Verschiebung erfolgt unter der Vermittelung der Stange 74 und des Hebels 75 durch Excenter d, auf dem Hebel 75 mit Gleitrolle 76 aufliegt (Fig. 17). Mit dem Support 71 bewegen sich auch die Führungsstangen 86 für den Support 85 vertical auf und ab. Letzterer ist durch eine Triebstange 79 mit der Kulisse 80 eines Hebels 81 verbunden, welcher bei 82 drehbar gelagert ist -und von dem Excenter e bewegt wird. Eine am Stift 84 gehaltene Feder 83 zieht den Hebel 81 beständig gegen sein Excenter e. Die Kulisse 80 sitzt unten auf dem an 71 befestigten Winkel 77 auf; letzterer dient mit als Führung der ersteren.
Die Senkung des Supports 71 erfolgt in zwei Abstufungen. Zuerst senkt sich der Support so viel, dafs bei der Horizontalbewegung die unteren Flächen der Klebstoffstempel 88 und 89 an einer rotirenden Klebstoffwalze 90 vorbeistreichen, die in dem Klebstoffbehältergi gelagert ist und in beständige Umdrehung versetzt wird. Diese Umdrehung erfolgt durch Riemenantrieb mittels der auf Achse 92 sitzenden Scheibe 93 und der im Lager 96 laufenden Doppelscheibe 94 von der auf Achse 39 sitzenden Antriebsscheibe 95 aus. Nachdem die mit Klebstoff versehenen Stempel 88 und 89 in horizontaler Bewegung ihren Endpunkt erreicht haben, senkt sich der Führungssupport 71 ganz hernieder und trägt den Klebstoff auf den Bogen auf, der vom Taster 65 festgehalten ist, damit der Bogen von den wieder hochgehenden Stempeln nicht mitgehoben wird. Das Heben des Supports 71 findet nicht stufenweise, sondern auf einmal von der tiefsten zur höchsten Stellung statt.
Ist es aus irgend einem Grunde erwünscht, dafs kein Klebstoff aufgetragen wird, so wird ein Abstellhebel gy, der durch eine Stange 98 mit einer Abstellfalle 99 verbunden ist, eingerückt, d. h. so verschoben, dafs die Falle in den gezahnten Theil 100 des Supports 71 eingreift und ein Senken des letzteren verhindert. Die Klebstoffstempel machen dann wohl ihre Horizontalbewegung weiter, senken sich aber
nicht mehr und übertragen keinen Klebstoff auf den Bogen.
Der mit Klebstoff versehene Bogen wird nunmehr durch den Wagen 43 der dritten Bearbeitungsstation zugeführt, auf welcher der Bogen nur durch einen Taster 70 (Fig. 16) mittels auf der Achse 60 sitzenden Hebels 69 und 68 in gleichr Weise wie auf der Station II auf dem Tisch festgehalten wird. Dem Klebstoff ist hier Gelegenheit gegeben, etwas anzuziehen, derart, dafs er nachträglich besser klebt.
Von der Haltestation III wird der Bogen von dem Wagen 43 durch verschiebbare Anschläge 58 auf den Falzkasten 101 gebracht, der in gröfserem Maisstab in den Fig. 20 bis 22 besonders abgebildet ist, im Uebrigen auch aus Fig. 14 und 16 ersehen werden kann. Die obere Fläche dieses vertical verschiebbaren und auswechselbaren Falzkastens liegt im Ruhestand eben mit dem Tisch 59 bezw. dem Wagen 43 und hat oben eine Aussparung 102, deren Querschnitt demjenigen der Papierpackete entspricht und die sich unmittelbar unter einem Falzdorn 115 der horizontalen Dornscheibe 118 befindet. Diese Scheibe besitzt nach dem Beispiel der Zeichnung acht radiale Falzdorne und wird intermittirend bewegt; nach jeder Achtel drehung steht sie kurze Zeit still. Die Dorne sind an der Scheibe auswechselbar befestigt. Wird der Falzkasten 101 nach oben bewegt, so kommt der Dorn 115 in die Aussparung 102 zu liegen. Der Bogen 1 wird dadurch vorerst U-förmig gefaltet.
Zum Heben und Senken des Falzkastens 101 ist seine Tragstange 103 in einer Führungsbüchse 104 gelagert und mit einem Führungsarm 105 verbunden, der an seinem freien Ende durch einen Winkel 106 Führung erhält, derart, dafs eine Verdrehung des Falzkastens 101 verhindert wird. Der Arm 105 steht durch Gelenkarme 107 mit dem Hebel 108 in Verbindung, der seine Bewegung vom Excenter g auf Welle 41 erhält und auf den Falzkasten überträgt.
In einer Bohrung des Falzkastens 101 ist eine Stange in, die durch eine Feder 112 und einen Stellring 114 in einer bestimmten Stellung gehalten wird, verschiebbar gelagert (Fig. 20). Diese Stange trägt oben eine in der Aussparung 102 des Falzkastens liegende und genau passende Platte inffi, die dazu bestimmt ist, den Bogen 1 am Falzdorn 115 während des Falzens festzuhalten, derart, dafs kein Verschieben des Bogens stattfinden kann. Beim Hochgehen des Falzkastens und während des Falzens drückt die Platte ina den Bogen an den Dorn an, indem sie allmählich zurückgedrängt wird. Wenn der Falzkasten sich wieder senkt, bleibt die Platte in" vermöge der Feder 112 an den Falzdorn angedrückt und zwar so lange, bis der Stellring 114 wieder gegen seinen Anschlag trifft. Die Platte nia hält also das Papier am Dorn während des Falzens fest und erleichtert der Papierhülse den Austritt aus der Aussparung des Falzkastens.
Der durch den Falzkasten 101 über den Dorn 115 gezogene Bogen wird nun durch in Fig. 24 bis 32 dargestellte Vorrichtung über dem Dorn gefalzt. Zu diesem Zwecke sind in einem auf der Fundamentplatte 36 befestigten, brückenartigen Rahmen 126 Falzschieber 138, 139 und 140 in folgender Weise angebracht. Die beiden Falzschieber 138 und 139 sind an Armen .130 (Fig. 24) befestigt, welche ihrerseits wieder auf Schlitten 129 festsitzen; letztere sind verschiebbar in den um Zapfen 128 drehbaren Schlittenführungen 127. Die Schlitten 129 liegen symmetrisch über dem Falzdorn zu beiden Seiten desselben und werden in den Führungen 127 mittels Kuppelglieder 131, Winkelhebel 132 und belasteter Excenterstangen 133 durch die Excenter k und k1 bewegt. Die drehbaren Schlittenführungen 127 sind durch Gelenkarme 134 gemeinsam mit einem Hebel 135 verbunden, der auf dem Support 137 gelagert ist und mittels Excenterstange 136 vom Excenter i bewegt wird.
Nach dem Rückgang des Falzkastens werden zunächst die Schlittenführungen 127 vom Hebel 135 so weit gesenkt, bis die Falzschieber 138 und 139 in ungefähr gleicher Höhe mit der oberen Fläche des Falzdornes 115 liegen. Dann beginnen die Schlitten 129 ihre Bewegung in der Weise, dafs zunächst der Falzschieber 139 den über den Falzdorn auf der einen Seite vorstehenden Theil des Bogens ι umfalzt, wobei der Falzschieber 139 jedoch nur etwa 1 bis I1Z2 mm die Falzkante des Domes 115 überschreitet, während ein über ihm gelagerter, rascher laufender Hülfsfalzschieber 140 die Falzung auf dieser Seite vollendet. Der Schieber 140 wird mittels Stange 141, Winkelhebel 142 und Excenterstange 143 (Fig. 24 und 24a) vom Excenter I bewegt. Mittlerweile hat auch der Falzschieber 138 auf der anderen Seite seine Bewegung angetreten und falzt den mit Klebstoff versehenen Theil des Bogens über den bereits umgefalzten anderen Theil, während der Hülfsfalzschieber 140 rasch zurückgeht. Hierauf kehren die Schieber 138 und 139 gleichzeitig in die zurückgezogene und gehobene Stellung zurück und unmittelbar darauf wird auf die eben erst zusammengeklebte Längsseite der Stempel 121 aufgedrückt, der mit Gummibelag versehen sein kann. Der Stempel 121 ist an einem in Ansätzen 119 der Dornscheibe 118 um Zapfen 122 drehbaren Hebel 120 gelenkig aufgehängt und wird durch eine auf den Hebel wirkende Feder 123
an den Dorn angedrückt. Ueber jeden der acht Dorne 115 ist ein Hebel 120 mit Feder 123 und Stempel 121 angeordnet. An zwei Haltestellen der Dornscheibe 118, nämlich dort, wo der Längsfalz hergestellt wird, und dort, wo das Ausstofsen des fertigen Papierpacketes stattfindet, mufs der Stempel 121 gehoben werden, damit das Papier frei wird. Dies wird durch eine auf der Achse 125 der Dornscheibe vertical verschiebbar, aber mit der Achse nicht drehbar gelagerte Büchse 204 bewirkt (Fig.44, 46 und 47), an der seitlich und nach unten vorspringend zwei Nasen 205 angegossen sind. Diese Nasen liegen in den genannten Haltestellen über dem freien Ende des dort ankommenden Hebels 120. Über die Büchse 204 greift mit seiner Gabel ein Hebel 206, der durch den im Auge 209 gelagerten Gelenkarm 208 geführt und durch die Excenterstange 207 vom Excenter u angetrieben wird (Fig. 47). Nach jeder Theildrehung der Dornscheibe 118 findet ein Senken der Hülse 204 durch den Hebel 206 statt, so dafs die jeweilig an der Längsfalz- und Ausstoisstation liegenden Hebel 120 von den Nasen 205 niedergedrückt und die Stempel 121 daher von den betreffenden Dornen abgehoben werden.
Die intermittirende Drehung der Dornscheibe 118 geschieht durch eine auf ihrer Achse 125 sitzende, mit acht Aussparungen 148 versehene Antriebsscheibe 147 (Fig. 27) mittels einer Kurbel 150, welche auf einer Achse 152 sitzt und deren Kurbelzapfen 151 beim Drehen in eine der Aussparungen 148 greift und letztere genau um 1/S-Umdrehung dreht. Die genaue Einstellung der Scheibe 147 bezw. der Dornscheibe 118 wird durch einen Stellstift 160 bewirkt, der in einer Büchse 159 gelagert ist und mit seinem oberen, zugespitzten Ende in eine der acht Naben 203 eingreift, welche an der Dornscheibe in gleichen Abständen von einander angebracht sind. Der Stellstift 160 ist durch einen Gelenkarm 161 mit einem Winkelhebel 162 verbunden, welcher, in einem Ständer 164 gelagert, durch die Excenterstange 163 vom Excenter « bewegt wird. Während der Drehung der Dornscheibe 118 ist der Stift 160 in die Büchse 159 zurückgezogen (Fig. 25 und 26). Sobald die auf Station IV geformte und geklebte Hülse diese Station verläfst, wird der Hebel 120 von der auf IV angeordneten Nase 125 frei und daher der Stempel 121 durch die Feder 123 gegen die Verklebung gedrückt. Der Stempel bleibt angedrückt bis zur End- oder Ausstofsstation. Die Hülse wandert ohne weitere Bearbeitung über Station V nach Station VI, wo der Boden angefalzt wird.
Dort sind an einer vertical stehenden Platte 165, kreuzweise zu einander stehend, vier Bodenfalzschieber 166, 171, 177 und 185 verschiebbar gelagert. Der obere und untere Schieber 185 und 177 werden gleichzeitig· bewegt, und zwar der eine mittels Schlitten 186, Hebel 187 und Excenterstange 188 vom Excenter q, der andere mittels Schlitten 179, Gelenkarm 182, Hebel 183 und Excenterstange 184 vom Excenter /;.
Bei der Aufwärtsbewegung des unteren, am Schlitten 179 drehbaren Bodenfalzers 177 schlägt derselbe mit seinem unteren Tlieil an einen Winkel 181 an, wodurch der Falzer fest gegen den Boden des Papierpacketes angedrückt wird. Beim Zurückgehen wird dieser Falzer durch eine Feder 180 vom Boden abgedrückt (Fig. 40).
Die drehbare Anordnung dieses Bodenfalzers ist nothwendig, weil das Papier daselbst über die untere Schmalseite des Domes gefaltet werden mufs, noch ehe die Breitseite gefaltet ist und der Falzschieber dabei einen scharfen Widerstand findet. Auf der oberen Schmalseite des Dornes ist das Papier infolge des vorher erfolgten Klebstoffauftrages noch weich, es läfst sich daher leichter falzen, weshalb dort ein gewöhnlicher Falzschieber den Dienst versieht.
Nach Zurückgehen der beiden Falzschieber 185 und 177 falzt der am Schlitten 172 befestigte Schieber 171, durch Excenter 0, Excenterstange 175, AVinkelhebel 174 und Kuppelstange 173 bewegt, die letzte mit Klebstoff versehene Breitseite des Bodens zu, nachdem vorher der Falzschieber 166, dessen Schlitten 167 vom Hebel 168 durch Excenterstange 169 vom Excenter « bewegt wird, die andere Breitseite des Bodens zugefalzt hat.
In der Ruhelage werden die Falzschieber 185 und 177 durch das Eigengewicht ihrer Antriebsvorrichtung, der Falzschieber 171 durch das Gewicht auf seiner Excenterstange und der Falzschieber 166 durch eine seine Excenterstange 169 beeinflussende Feder 170 zurückgebracht. Sofort nachdem der letzte Falzschieber zurückgegangen ist, wird durch Excenter r der am Arm 189 gelagerte Hebel 193 bewegt, welcher einen im Ann 189 verschiebbar gelagerten Stift 191 mit seiner Platte 190 auf den frisch geklebten Papierboden andrückt. Bevor die Weiterschaltung des Dornrades 118 stattfindet, giebt der Hebel 193 den Stift 191 mit Andruckplatte 190 wieder frei, welche nun durch Feder 192 zurückbewegt werden (Fig.34 und 39).
Das fertige Papierpacket durchwandert nunmehr Stationen VII, VIII und IX, wobei sein Boden durch geeignete A^orrichtungen gegen das Ende des Dornes 115 angedrückt wird.
Nur auf Stationen VII und IX wird dieses Andrücken beispielsweise durch an den Ecken der Maschinen liegende, in Gabelarmen 195 gelagerte Hebel 194 bewirkt, die mittels ver-
stellbarer oder fester Kupplungsstücke 197 bezw. ig7a mit den Lagern 200 drehbaren Bewegungshebeln 198 verbunden sind (Fig.42, 43, 36 und 37) und von an deren Gleitrollen 199 mit ihren schrägen Flächen anliegenden Excentern j bezw. s1 bewegt werden. In die Ruhelage während der Schaltung der Dornscheibe werden die Hebel 194 durch Federn 196 zurückgebracht. Auf Station VIII erfolgt das Andrücken des Packetbodens durch ein auf Achse 40 sitzendes Excenter t mittels belasteter Excenterstange 202 und Winkelhebel 201, der im Gabelarm 203 gelagert ist und vorn die Andrückplatte trägt (Fig. 38).
λ-^οη der Haltestation IX gelangt das Papierpacket auf die Auswerfstation X.
Die Auswerfvorrichtung ist aus den Fig. 44 bis 51, sowie aus den Fig. 31 und 32 ersichtlich.
In jedem Dorn 115 ist ein Stift 116 verschiebbar gelagert, der vorn ein Plättchen 117 hat, das mit der vorderen Dornfläche vollkommen eben abschliefst. Am hinteren Theil der Stange ii6 sitzt, durch Stellschraube festgehalten, ein Führungsbügel 124, der mit seinem oberen Theil in einen Radialschlitz der Dornscheibe 118 eingreift und Stange 116 und Blättchen 117 gegen Drehung sichert. Der untere Theil des Bügels 124 liegt zwischen der Nabe und dem Rand der Hülse 145, derart, dafs beim Drehen der Dornscheibe mit ihren Dornen 115 deren Anstofsstangen 116 sich nicht radial verschieben können.
Nur auf der Ausstofsstation hat der Kranz der Hülse 145 eine Aussparung 146 (Fig. 31, 47 und 49). Hier liegt das hakenförmige Ende 211 einer Stange 210, welche verschiebbar in Ständern 215 und 216 gelagert ist und in deren Haken 211 das untere Bügelende 124 derjenigen Stange zu liegen kommt, aus deren Dorn das fertige Packet ausgestofsen werden soll. Sobald die Dornscheibe stillsteht, wird die Stange 210 mittels Klemmstück 212, Kuppelstange 213 und Hebel 214 vom Excenter ν verschoben. Die Stange 210 nimmt die Ausstofsstange 116 in Dorn 115 mit, und das Papierpacket wird von dem Dorn abgezogen. Bevor das Ausstofsen des Packetes beginnt, wird eine auf Achse 219 befestigte Andruckplatte 218 (Fig. 49) mittels Flebel 220 und Excenterstange 221 vom Excenter ζ gegen das Dornende bezw. gegen das im Dorn lieg-ende Blättchen 117 des Stiftes 116 angedrückt, so dafs der Packetboden während des Ausstofsens zwischen dem Blättchen 117 und der Abdruckplatte 218 liegt. Damit der ' Packetboden bis zum vollständigen Ausstofs fest zusammengeklemmt wird, ist der Hebel 220 durch einen Stift 230 mit einem auf seiner Achse sitzenden Bremssegmeut gekuppelt, das sich mit ihm dreht und auf welches ein Bremsklotz 227 durch einen Hebel 223 mittels Excenter y und einer zwischen Klotz und Hebel liegenden Feder 226 elastisch angedrückt wird (Fig.48). Der Hebel 223 wird durch ein Gewicht 224 mittels einer Gleitrolle auf Excenter 3/ aufgedrückt und ist auf einem Ständer 222 gelagert, der am Arm 217 des Maschinengestells festgeschraubt ist. Die Bremsspindel 225, um welche die Bremsfeder 226 gelegt ist, trägt unten einen Führungsbügel 228, der durch einen Schlitz im Ständer 222 geht.
Nachdem das Ausstofsen des Papierpacketes beendet ist, wird der Ausstofsdorn 216 von der Mitnehmerstange 210 wieder zurückgeführt; das Papierpacket liegt jetzt frei auf der oberen Seite eines Bügels 237, an den ein schräger Ableitekanal 243 anstöfst, welcher an einem Winkel 244 befestigt ist. Zum Abwerfen des Papierpacketes von dem Bügel 237 in den Kanal 243 dient die aus Fig. 50 und 51 ersichtliche Vorrichtung. Damit das Packet nach dem Ausstofsen auf dem Bügel 237 nicht umfällt, ist an einem Stift 231 eine Klappe 232 gelagert, die mit einer Rolle 233 in den Schlitz eines Bügels 236 eingreift; letzterer ist an einem verschiebbaren Arm 235 befestigt. An demselben Arm sitzt unten ein Winkel 237 fest, derart, dais der Sack zwischen 232 und 237 liegt. Nachdem die Ausstofsspindel ΐΐδ zurückgegangen ist, wird die Klappe 232 mittels Verbindungsbügel 238, Gleitstange 239, Kuppelstange 240 und Hebel 241 durch Excenter w hin- und herbewegt. Durch Feder 242 wird Hebel 241 beständig gegen Excenter w angezogen. Bewegt sich nun der Hebel 241 in die punktirte Lage (Fig. 45), so wird der Arm 235 sammt Winkel 238 und Bügel 236 ebenfalls verschoben, gleichzeitig aber auch die Klappe 232 so rasch gedreht, dais das Papierpacket bequem Platz zum Ausfallen in den Ableitekanal 243 hat. Beim Zurückgehen in die Ruhelage haben Winkel 236, Bügel 234 und Klappe 232 wieder die in Fig. 51 dargestellte Lage.
Bei der Weiterdrehung der Dornscheibe 118 wandert der von seinem Papierpacket befreite Dorn 115 leer über Station XI nach Station IV zurück, wo der Falzkasten 101 das Spiel von Neuem beginnt.
Der Antrieb der Maschine erfolgt in bekannter Weise durch Riemscheibe 245, welche mittels Segmentklemmkupplung 247 in oder aufser Wirkung gesetzt werden kann. Zum Ein- und Ausrücken der Kupplung 247 ist dieselbe mit einem Hebel 248 verbunden (Fig. 1), der durch Stange 249 und Achse 251 mit zwei weiteren Hebeln 250 und 252 in Verbindung steht,· wobei die Hebel an verschiedenen Stellen der Maschine liegen, derart, dais ein Ein- und Ausrücken von jeder Stelle aus schnell bewerkstelligt werden kann. Zum Probiren der Maschine von Hand ist auf der Antriebsachse ein
Handrad 246 angeordnet. Die Scheibe 245 sitzt auf der Antriebsachse 39, welche, wie auch die Achsen 40 und 41, in Lagern 38 am Gestell 37 laufen. Alle Excenter α bis 2 sitzen auf diesen drei Achsen, welche durch die konischen Räderpaare 42 in gleich schnelle Umdrehung versetzt werden.
Bei jeder Umdrehung der Achse wird ein Papierpacket fertiggestellt, derart, dafs bequem 000 bis 25 000 Papierpackete pro Tag auf einer Maschine hergestellt werden können.
Durch Auswechselung der Dorne 115, Falzkasten 101 u. s. w. können beliebig grofse Papierpackete von beliebigem Querschnitt auf derselben Maschine hergestellt werden.

Claims (7)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von auf einer Seite offenen Papierpacketen mit Boden, dadurch gekennzeichnet, dafs die in bekannter Weise vom Block abgehobenen! und mit Klebstoff versehenen, zugeschnittenen Papierbogen (1) auf einen vertical verschiebbaren Falzkasten (101) gelegt und durch diesen mit Hülfe von Falzschiebern (138,139,140) um Falzdorne (115) einer horizontalen, intermittirend bewegten, mit einer gröfseren Anzahl Falzdorne ausgestatteten Drehscheibe (118) zu Hülsen geformt und geklebt werden, worauf unter Festklemmen der geklebten Hülsenseiten nach vorherigem Rückgang des Falzkastens das Vorschreiten der Dorhscheibe erfolgt und die über die Dornenden vorstehenden Hülsenenden mittels anderer Falzschieber (166, 171, 177, 185) zu Böden gefalzt werden, die auf den folgenden Haltestellen der Dornscheibe von Hebeln (194,201) gegen die Dornenden angedrückt werden und endlich auf der letzten Haltestelle die fertigen Papierpackete von im Innern der Falzdorne (115) verschiebbaren Ausstofsdornen (116) abgestreift und durch eine Abwerfvorrichtung in einen Abfuhrkanal befördert werden.
2. An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Maschine die Vorrichtung zum Falzen der flachen Papierbogen zu Hülsen, bestehend aus einem vertical verschiebbaren Falzkasten (101), einer intermittirend bewegten Dornscheibe (118) mit radialen Falzdomen (115), zwei Falzschiebern (138, 139) und einem Hülfsfalzschieber (140), welche derart angeordnet sind und von Excentern und Hebelwerken bewegt werden, dafs zuerst der Falzkasten gegen einen direct über ihm stehenden Dorn (15) der dabei feststehenden Dornscheibe (118) vertical verschoben und der über dem Falzkasten liegende Papierbogen über den stillstehenden Dorn (HS) gefalzt wird, worauf ebenfalls noch während des Stillstehens des Domes die über demselben nach oben vorstehenden, zum Theil mit Klebstoff versehenen Theile des Papierbogens von den Falzschiebern umgelegt und zusammengeklebt werden.
3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die intermittirende Drehung der Drehscheibe (118) durch eine umlaufende Kurbel (152) im zeitweisen Eingriff mit Randausschnitten (148) einer auf der Achse der Dornscheibe befestigten Antriebsscheibe (147) und die genaue Einstellung nach jeder Theildrehung durch einen zugespitzten Centrirdorn (160) bewirkt wird, der von einem Excenter (m) mittels eines Hebels (162) hoch- und niederbewegt wird, nach jeder Theildrehung in ein Auge (203) der Dornscheibe oder ihrer Antriebsscheibe eingreift und so etwaige Drehwinkelabweichungen ausgleicht.
4. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, bei welcher über jedem Falzdorn (115) der Dornscheibe (118) an einem Winkelhebel (120) ein durch Feder niedergehaltener Stempel (120) angeordnet ist, welcher beständig gegen die geklebte Hülsenfläche drückt und an der Längsfalz- und Ausstofsstation durch je eine seinen Traghebel (120) drehende, mittels Excenter Und Hebel bewegte Nase (205) abgehoben wird.
5. An der Maschine nach Anspruch 1 eine Vorrichtung zum Anfalzen des Bodens an die auf dem Falzdorn (115) festgehaltene Papierhülse, bestehend aufser den bekannten vier kreuzweise zu einander und neben dem Falzdornende liegenden, in Schlitten geführten Falzschiebern (166, 171, 177, 185), aus einem vor dem Falzdorn ende liegenden ,Andrückstempel (190), wobei die Falzschieber und der Stempel durch Hebel und Excenter nach einander in und aufser Thätigkeit gesetzt werden, derart, dais, nachdem in bekannter Weise zunächst ein unsrummirter und hernach die gummirten Bodentheile umgelegt worden sind, der fertige Boden durch dien Andruckstempel (190) fest gegen das Falzdornende gedrückt wird.
6. An der Maschine nach Anspruch 1 eine Vorrichtung zum Andrücken des Papierpacketbodens auf den Haltestellen zwischen der Bodenfalz- und Ausstofsstation, bestehend aus Hebeln (194,201), welche während des Stillstandes der Dornscheibe (118) durch Excenter und Excenterstangen mit Andrückplatten gegen den Packetboden geprefst und vor dem Weitergang
der Dornscheibe durch Federn oder Gewicht in die Ruhelage zurückgeführt werden.
7. An der Maschine nach Anspruch 1 eine Einrichtung zum Ausstofsen des fertigen Papierpacketes, dadurch gekennzeichnet, dais in jedem Falzdorn (115) eine an sich bekannte Ausstofsspindel (116) verschiebbar, aber undrehbar angeordnet ist, welche mit einem rückseitigen Ansatz (124) in einer Kreisführung (145) gleitet, die nur an der Ausstoisstation mit einem Ausschnitt versehen ist, derart, dafs dieselbe während ihres Umlaufes gegen axiale Verschiebung gesichert ist und nur an der Ausstofsstation frei wird, so dafs sie hier von einer durch Excenterhebel bewegte. Zugstange (210) mitgenommen werden und das Papierpacket ausstofsen kann, wobei der Boden des letzteren zwischen den Druckplatten (117,218) der Ausstofsspindel (116) und eines Bremshebels (220) festgehalten wird. An der Maschine nach Anspruch 1 eine Vorrichtung zum Abwerfen des ausgestofsenen Papierpacketes, bestehend aus einer Aufnahmeplatte (237) mit einer verschiebbaren und einer drehbaren Seitenwand (235,232), welche das Papierpacket bei der Aufnahme gegen Umfallen sichern und darauf durch Excenterhebel derart bewegt werden, dafs das Papierpacket von der Schiebewand durch die geöffnete Drehwand in einen schrägen Abfuhrkanal (242) abgeschoben wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Berlin. Gedruckt in der Reichsdruckerei.
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