DE124656C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B9/00—Order telegraph apparatus, i.e. means for transmitting one of a finite number of different orders at the discretion of the user, e.g. bridge to engine room orders in ships
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Vorrichtung bezweckt, einen
synchronen Gang von Zeigerwerken, die nicht mechanisch gekuppelt werden können, dadurch
herbeizuführen, dafs die Triebwerke von Geber und Empfänger durch gleichzeitige Auslösung
der zugehörigen elektrisch gekuppelten Hemmungen schrittweise und im selben Zeitmafse
zum Ablauf gebracht werden. Dabei ist es vollkommen gleichgültig, von welcher Art die
in Betracht kommenden Triebwerke sind, ob die sie antreibende Kraft in gebundenem Zustand
dauernd vorhanden ist (Federwerke), ob sie gleichzeitig mit der zur Auslösung der
Hemmungen benöthigten Kraft erst erzeugt wird (Motoren, die mit Unterbrechung laufen,
durch Magnete bewegte Triebwerke u. s. w.), oder ob sie dauernd vorhanden und erst kurz
vor der Auslösung mit dem Triebwerk gekuppelt wird (dauernd laufende Motoren). Der
Einfachheit halber sind in den nachfolgenden, als Beispiel erläuterten Ausführungsformen
Federwerke angenommen.
In den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnung ist eine auf dem erläuterten Grundgedanken
beruhende Ausführungsform übersichtlich und in ihren Einzelanordnungen veranschaulicht,
und zwar bezieht sich diese Ausführung auf die Uebertragung einer nach beiden Richtungen erfolgenden Zeigerbewegung,
wie dies beispielsweise bei Telegraphen zur Uebertragung von Befehlen auf Schiffen u. s. w. der Fall ist. Hierbei sind im
Geber und im Empfänger zweckmäfsig je zwei Triebwerke und dementsprechend je zwei
Steigräder erforderlich, welch' letztere im entgegengesetzten Sinn angetrieben werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, bewegen die Magnete 3,4 des Gebers 1 vermittelst Ankers
die Hemmungen 5, 6. Die zugehörigen Steigräder 7, 8 sind durch Federwerke in entgegengesetztem
Sinne angetrieben gedacht und bewegen in bekannter Weise mit Hülfe eines Differentialgetriebes oder dergl. das Zahnrad 9.
Das letztere steht mit dem auf der Zeigerwelle 10 sitzenden Zahnrad 11 in Eingriff,
derart, dafs eine Drehung des Steigrades 8 eine Bewegung des Zeigers 12 nach rechts, eine
Drehung des Steigrades 7 eine Bewegung des .Zeigers 12 nach links zur Folge hat.
Aus der in Fig. 1 gegebenen Darstellung des Geberapparates ist ersichtlich, dafs durch
den Zeiger 12 die an demselben befestigten und von einander isolirten Stromschlufsschienen
13, 14 ebenfalls hin- und hergedreht werden können. Im Ruhezustande liegt die
am Geberhebel 15 befestigte Schleiffeder 16 auf dem zwischen den Schienen 13, 14 befindlichen
Isolationsplättchen 17. Der Hebel 15 steht einerseits über die Klemme und Leitung
18 mit der Batterie 22, andererseits mit den Stahlplättchen 23, 24 der ebenfalls aus
Isolirmaterial hergestellten Hemmungen 5,6 in leitender Verbindung.
Der vörbeschriebene Apparat ist nun in folgender Weise wirksam:
Dreht man den Hebel 15 z. B. nach links,
so geht der Batteriestrom zunächst über die Schleiffeder 16, die Schiene 13 und die Schleiffeder
25 in die Magnetwicklung 3, dann durch
die Leitung 19 nach dem Magnet 27 des Empfängerapparates und von dort zurück zur
Batterie 22. Beide Magnete 3, 27 ziehen hierbei ihre Anker 2g, 30 an, bewegen dadurch
die zugehörigen Hemmungen 5,31, was eine
Drehung der Steigräder 7, 32 und in weiterer Folge der Zeiger 12, 33 von Geber und
Empfänger im gleichen Sinne zur Folge hat. Im selben Augenblick werden jedoch die
beiden Magnete 3, 27 über das Steigrad 7 sowie Klemme und Leitung 21 vermittelst des
Plättchens 23 kurz geschlossen und lassen ihre Anker 29, 30 wieder los, worauf sich das Spiel
wieder erneuert.
Die rasch auf einander folgenden Stromstöfse in der Magnetleitung bewirken demnach vermittelst
der in gleichem Takte schwingenden Anker und der an denselben befestigten Hemmungen ein synchrones Vorwärtsschreiten
der zugehörigen Steigräder und damit der Geber- und Empfängerzeiger 12,33. ^111 Geber
dreht der Zeiger 12 in bekannter Weise das Isolationspia'ttchen 17 der Schleiffeder 16 so
lange nach, bis beide über einander stehen und damit den Batteriestrom endgültig unterbrechen.
In Fig. 2 ist die im Vorstehenden verwendete Schaltung mit denselben Bezeichnungen übersichtlich
dargestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Vorrichtung zur Uebertragung von Zeigerstellungen, bei welcher der die Bewegung des Empfängers bewirkende Stromschlufs mittelst eines am Geber angebrachten Steigrad- oder ähnlichen Getriebes nach richtiger Einstellung des Empfängers selbstthätig unterbrochen wird und die schrittweise Weiterbewegung des Geberwerkes gleichzeitig mit der des Empfängerwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dafs die Aus- und Einschaltung der Geber- und Empfängermagnete durch den Ein- und Austritt der Geberhemmung in das bezw. aus dem Steigrad erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE124656C true DE124656C (de) |
Family
ID=393430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT124656D Active DE124656C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE124656C (de) |
-
0
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