DE12438C - Neuerungen an Apparaten zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke - Google Patents

Neuerungen an Apparaten zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke

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DE12438C
DE12438C DENDAT12438D DE12438DA DE12438C DE 12438 C DE12438 C DE 12438C DE NDAT12438 D DENDAT12438 D DE NDAT12438D DE 12438D A DE12438D A DE 12438DA DE 12438 C DE12438 C DE 12438C
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making carbonated
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H. KIRCHMANN in Hamburg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
    • B01F23/2362Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages for aerating or carbonating within receptacles or tanks, e.g. distribution machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F33/00Other mixers; Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/80Mixing plants; Combinations of mixers
    • B01F33/81Combinations of similar mixers, e.g. with rotary stirring devices in two or more receptacles

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Description

1880.
Klasse 83.
HEINRICH KIRCHMANN in HAMBURG. Neuerungen an Apparaten zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1880 ab.
Dieser Apparat, welcher für die Zwecke der Haushaltung zur Herstellung kohlensäurehaltiger Wasser und anderer kohlensäurehaltiger Getränke bestimmt ist, zeichnet sich durch Einfachheit der Gesammtconstruction und durch eine Reihe eigenthümlicher und neuer Details vor bekannten Apparaten zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke aus.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist A der aus Glas mit Deckel und Boden aus verbleitem Messing hergestellte Säurebehälter, B der Regulator mit Stellschraube zur Zuführung der Säure in den mit Kreide oder dergleichen Material gefüllten Kohlensäure-Entwickler P, welcher aus Kupfer mit Bleifütterung gefertigt ist. Durch das Bleirohr C gelangt das Gas in den unteren Theil des aus verbleibtem Kupfer hergestellten Waschgefäfses JD, von wo aus das Rohr E das Gas in den unteren Raum des stabilen Glasgefäfses F leitet, in welchem sich die Flüssigkeit befindet, welche mit Kohlensäure versehen werden soll. H ist ein Syphonverschlufs, durch welchen die Entleerung des Mischungsgefäfses F stattfindet. Ein Rührwerk und ein Gasometer sind nicht vorhanden. Der ganze Apparat ist stabil auf einer Sockelplatte M montirt.
Die Füllung der Gefäfse A, P und F geschieht durch Drehklappen m m1 m%, welche in den zugehörigen Gefäfsdeckeln an deren unteren Seiten auf Zapfen Z Z1 Z^ drehbar angebracht sind und aus verbleitem Messing mit darauf befestigter Gummidichtungsplatte bestehen. Jede Platte ist nach oben mit einem vorstehenden Knopf bezw. r r1 r^ versehen, mittelst welches dieselbe um den zugehörigen Zapfen gedreht werden kann, wodurch die im Deckel befindliche Durchbrechung geöffnet bezw. geschlossen werden kann.
Der Regulator B wird mittelst der Stellschraube S so eingestellt, dafs ein genügendes Quantum der Säure allmälig in den Entwickler P übertritt. In P ist ein durchlöcherter zweiter Boden η angebracht, welcher zur Beförderung des Entwickelungsprocesses dient und unterhalb welches sich der Schlamm absetzt, welcher dann durch einen Hahn K abgezogen werden kann.
Das Rohr C ist am unteren Ende mit einem Gummischlauch G überzogen, welcher ein Stück über das Rohrende vorsteht und den Zweck hat, die Verbindung des Rohres C nach P zu schliefsen, sobald in P die Gasentwickelung aufhört oder zu schwach geworden ist. Der auf G ausgeübte Druck prefst die Schlauchmündung dann zusammen und schliefst dieselbe.
Das in F ausmündende Bleirohr E ist bis auf den Boden von F hinabgeführt und daselbst in einer bogenförmigen Windung geformt. Die untere Mündung von E ist geschlossen, dagegen befinden sich in der Wandung des Bogenstückes eine Anzahl feiner Durchbohrungen. Ueber dieses bogenförmige Stück von Rohr E ist ein Gummischlauch gezogen (s. Fig. 1), welcher eine Zahl feiner Einschnitte oder kleiner Löcher enthält. Sobald Gasentwickelung stattfindet, tritt das Gas durch die in E und dem Gummischlauch befindlichen Oeffhungen aus, sobald aber der Druck zu gering wird, schliefsen sich die Einschnitte des Gummischlauches infolge des äufseren Ueberdruckes und verhindern dadurch jeden Rücklauf des Wassers aus F nach JD.
T ist ein Druckmanometer, X ein Sicherheitsventil bekannter Construction.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    An Apparaten zur Herstellung kohlensäurehaltiger Getränke:
    ι. Die Anwendung des bogenförmigen, auf dem Boden des Gefäfses F aufruhenden durchlöcherten Mischungsrohres E, welches zum Abschlufs gegen äufseren Ueberdruck mit einem mit Einschnitten versehenen Gummischlauch überzogen ist.
  2. 2. Die Anbringung der Stellschraube des Säureregulators aufserhalb des Säuregefäfses.
  3. 3. Die Anwendung des zweiten durchlöcherten Bodens im Entwickelungsgefäfs zur Vermeidung des Bodensatzes und zur Förderung des chemischen Processes.
  4. 4. Die automatische Dichtung des Gasrohres C durch ein unten frei überstehendes Gummischlauchstück gegen Uebertritt des Waschwassers aus JD nach P.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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