DE123796C - - Google Patents

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DE123796C
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chamber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/02Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00 with tripping-gear; Tripping of valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 123796 KLASSE 14/.
In der Patentschrift 123628 ist eine Ventilsteuerung beschrieben, bei welcher das Ventil durch einen Flüssigkeitskolben bewegt wird, welcher durch eine von dem Hebelwerk der Steuerung hin- und herbewegte Kammer einbezw. ausgeschaltet. wird. Der zur Bewegung des Ventils dienende Kolben d und die den letzteren unter Zwischenschaltung des Flüssigkeitskolbens bewegende Kammer g besitzen bei jener Anordnung gleich grofse Querschnitte bezw. Angriffsflächen, woraus sich ergiebt, dafs bei Bewegung der Kammer g der an der Ventilspindel befestigte Kolben d in gleichem Mafse wie die Kammer g gehoben bezw. gesenkt wird.
Bei der den Gegenstand der vorliegenden Neuerung bildenden Ventilsteuerung kommt es darauf an, dafs der Querschnitt des Kolbens d zur Bewegung des Ventils kleiner ist als die Treibfläche der den Flüssigkeitskolben bewegenden Kammer g. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs der Kolben d und somit das Ventil sowohl beim Anhub als auch beim Niedergange der Kammerg· mit einer den Querschnittsunterschieden entsprechenden gröfseren Geschwindigkeit als die Kammer g gehoben bezw. gesenkt wird, so dafs, wenn beispielsweise die den Flüssigkeitskolben bewegende Fläche der Kammer g doppelt so grofs ist wie die Kolbenfläche d, auch die Geschwindigkeit der Bewegung des Kolbens d doppelt so grofs ist wie die der Kammer g. Infolge dieser gröfseren Geschwindigkeit des Kolbens bezw. des Ventils ist die Wirkungsweise der Steuerung und deren Theile bedeutend besser und exacter.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die Haupttheile der Ventilsteuerung haben wie bei dem Haupt-Patente gleiche Anordnung.
Der Anhub des Ventils α wird durch die Spindel c bewirkt, welche oben den Kolben d trägt, der sich in dem Cylinder c bewegt. In letzterem bewegt sich kolbenartig die Kammer g, welche durch den schwingenden Hebel i beständig zwangläufig in unveränderlichem Hube auf- und niederbewegt wird und auf der Spindel c sich führt. Durch das Zusammenwirken der Kammer g mit dem Cylinder e mittels der Oeffnungen h bezw. f wird die frühere oder spätere Freigabe der Ventilspindel c bewirkt.
Die Räume q r, ebenso das Innere der Kammer g und der Raum s zwischen dieser Kammer und dem Kolben d sind mit einer geeigneten Flüssigkeit gefüllt, wobei die Räume q r in stets offener Verbindung mit einander stehen. Die Flüssigkeit kann durch Oeffnungen m in das Innere der Kammer g treten, die ihrerseits mit dem Raum s in stets offener Verbindung steht.
- Der Querschnitt des Kolbens d ist nun nicht wie bei dem Haupt-Patente gleich grofs der
den Flüssigkeitskolben treibenden Fläche der Kammer g, sondern kleiner, zweckmäfsig nur halb so grofs, so dafs, wie bereits erwähnt, die Geschwindigkeit des Kolbens d doppelt so grofs ist wie die Geschwindigkeit der Kammerg·. Dementsprechend verengt sich der Cylinder e bei Z, so dafs zwei im Durchmesser verschiedene Cylinder für den Kolben d und die Kammer g gebildet werden.
Wird der Hebel i aufwärts bewegt, so führt derselbe, wie bei dem Haupt-Patent, zunächst die Kammer g allein empor, worauf dann der Theil ο mitgenommen wird. Das Innere der Kammer g steht dann nicht mehr mit dem Raum q in Verbindung, wodurch bewirkt wird, dafs die in der Kammer g und in dem Raum s eingeschlossene Flüssigkeitsmenge, die bei der Aufwärtsbewegung der Kammer g als Kolben wirkt, den Kolben mit anhebt, jedoch mit gröfserer Geschwindigkeit als die der Kammerg·, wodurch die Spindel c gehoben und das Ventil α schnell geöffnet wird. Sobald dann beim weiteren Aufwärtsgange der Kammer g die Oeffnungen h und f die Verbindung mit dem Raum r herstellen, kann die vorher eingeschlossene Flüssigkeit in dem Raum r bezw. in dem Raum q zurücktreten, . und es senkt sich das Ventil α infolge des kleineren Kolbenquerschnittes L wieder beschleunigt und schliefst sich endlich unter dem Einflüsse der Feder b und dem Eigengewichte des Gestänges nebst Kolben d.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ventilsteuerung nach Art des Patents 123628, dadurch gekennzeichnet, dafs der Querschnitt des von der bewegten Kammer (g) bewegten Flüssigkeitskolbens auf einem Theil seiner Länge einen kleineren Durchmesser hat, in solcher Anordnung, dafs der von dem Flüssigkeitskolben bewegte Gegenkolben (d) mit gröfserer Geschwindigkeit bewegt wird, bezw. einen gröfseren Hub macht, als jene Kammer (g).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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