DE38211C - Pumpe mit durch hydraulische Gestänge bewegten Ventilen - Google Patents
Pumpe mit durch hydraulische Gestänge bewegten VentilenInfo
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- DE38211C DE38211C DENDAT38211D DE38211DA DE38211C DE 38211 C DE38211 C DE 38211C DE NDAT38211 D DENDAT38211 D DE NDAT38211D DE 38211D A DE38211D A DE 38211DA DE 38211 C DE38211 C DE 38211C
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- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 13
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B7/00—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
- F04B7/02—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the valving being fluid-actuated
- F04B7/0266—Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving the valving being fluid-actuated the inlet and discharge means being separate members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 5
Die vorliegende Neuerung besteht darin, die Ventile von Pumpen mittelst eines Flüssigkeitsgestä'nges
zu bethätigen, und hat zum Zweck, die Pumpenventile zwangläufig zu heben und bezw. zu senken, und zwar so, dafs der
maximale Ventilhub den bei freien Ventilen bisher erreichten an Gröfse bedeutend übertrifft,
ohne Schläge zur Folge zu haben.
Die Vortheile, welche hierdurch erreicht werden, sind bereits bekannt und bestehen
hauptsächlich in der Ermöglichung relativ hoher Kolbengeschwindigkeiten und geringer Ventilwie
Ventilkastendimensionen.
Die Ventile erhalten den zwangläufigen Theil ihrer Bewegung durch eine Prefspumpe, deren
Kolbenwege durch in Röhren geführte Flüssigkeiten auf die Ventilkolben übertragen werden.
In den beiliegenden Zeichnungen sind drei Ausführungen dieser Bewegungsweise der Ventile
dargestellt. .
Die Kurbel α der Pumpenmaschine hat in der Pfeilrichtung den äufseren todten Punkt
und der Kolben der Prefspumpe b aufwärts gehend seine mittlere Stellung erreicht. Letzterer
drückt, nachdem er den Kanal f bereits versperrt hat, beim Weitergange.. der Maschine
die Flüssigkeit durch das Rohr e vermittelst der Doppelmündung e2 und e3 über und unter
die Kolben von C C. Zu gleicher Zeit stellt sich jedoch im linken Pumpentheil Druck und
im rechten Pumpentheil Vacuum ein. Die Folge ist, dafs die beiden Ventile / / sich selbstthätig
um ein Weniges öffnen und hierdurch die obere (e2) der beiden Mündungen von e durch
die Kolben von C C verschliefsen. Letztere erhalten dadurch Druck von unten und werden
mit den Ventilen Z Z hochgetrieben—^
Hat die Kurbel α ihre erstere untere Viertelumdrehung
vollendet, dann hat der Kolben von b seine höchste Stellung erreicht und somit
auch die Kolben von C C, sowie auch die beiden Ventile I L
' Die Prefspumpe kann zur Sicherheit, sowie zur Erreichung einer gewissen Voreilung der
Ventile / / ein gröfseres Volumen erhalten wie die beiden Kolben von C C zusammen. Der
hierdurch entstehende Flüssigkeitsüberschufs in C C wird in besagter höchster Stellung durch
Rohr g oder vermittelst eines Sicherheitsventils, welches .direct auf b sitzen kann, nach
dem Reservoir d geleitet.
Die über den Kolben C C verdrängte Flüssigkeit tritt durch Rohr f unter den Kolben b.
Die Kurbel α durchläuft nun das zweite, untere Viertel. Der Kolben von b beginnt
nach abwärts zu gehen und findet die Rohre f und e1 offen. Beide Rohre communiciren
durch C1 C1 und bilden ein in den unteren
Theil des Prefscylinders b zurücklaufendes Rohr; es müssen daher im besagten Stadium
die Kolben von C C dem durch f kommenden Druck weichen und wieder nach abwärts
gehen, indem sie in ihrer untersten Stellung die Ventile den Sitzen bis auf mehrere Millimeter
nahe gebracht haben, was ungefähr zur Zeit, da die Kurbel a am inneren todten
Punkt und der Kolben von b am halben Hub nach unten stehen, stattfindet.
Der besagte restliche Theil der Schlufsbewegung erfolgt selbstthätig, indem ein sogen,
»todter Gang« zwischen den Kolben von C C und den Ventilen / Z dies ermöglicht.
Die überschüssige Flüssigkeit tritt durch die oberen in CC mündenden Kanäle e2 von e
über den Kolben von b oder durch ein Sicherheitsventil,
welches direct auf b sitzen kann, in das Reservoir d und wird von hier vermittelst
eines Saugventils m durch die Prefspumpe b wieder angesaugt.
Die unter den Kolben von C C verdrängte Flüssigkeit tritt durch die unteren Mündungen
e3 von e über den Kolben von b.
Es ist ersichtlich, dafs bei dieser Anordnung nur die obere Hälfte des Excenterkreises die
beiden Ventile I / bedient. Die untere Hälfte bethätigt in derselben Weise die beiden Ventile
Z1/1.
Bei der zweiten Ausführung, Fig. 2, 2a und 2 b, sind die Kolben C als Differentialkolben,
die Kurbel α am äufseren todten Punkt stehend und der Kolben von b in der unter-,
sten Stellung angenommen.
Die Kurbel α durchläuft das erste Viertel ihres unteren Weges und der Kolben von b
beginnt somit, aufwärts zu gehen, treibt vermittelst der Rohre / und e die Flüssigkeit
über und unter die Kolben von CC und
durch Rohr e unter die Kolben von Cx C1.
Sämmtliche Kolben erhalten jedoch noch keinen Druck, da sie durch Rohr g mit dem Reservoir
d communiciren; erst sobald der Wasserdruck unter den Ventilen Z Z dieselben etwas
gehoben hat und hierdurch die obere Mündung von g und somit die Communication
mit dem Reservoir d durch die Kolben ■von C C versperrt ist, tritt Druck ein und
hebt vermöge der Differentialkolben C C die beiden Ventile IZ, welche durch das vorhergehende
Lüften entlastet sind. Die Kolben von C1 C1 erhalten wohl von unten Druck,
können sich jedoch wegen des auf den Ventilen I1I1 lastenden Wasserdrucks nicht heben.
Hat die Kurbel α ihre erste untere Viertel-
-umdrehung vollendet, dann ist der Kolben von b am halben Hub angelangt und die Ventile
Z Z sind ganz geöffnet.
Die über den Kolben C C verdrängte Flüssigkeit tritt durch Rohr f nach der treibenden
Seite des Prefscylinders b und der unter den Kolben eingetretene Flüssigkeitsüberschufs
tritt durch die unteren Mündungen von Rohr g oder durch ein Sicherheitsventil
nach Reservoir d\ diese in letzteres gedrängten Flüssigkeitsmengen werden durch die oberen
Mündungen der Rohre g oder durch ein an der Prefspumpe b angebrachtes, mit d verbundenes Saugventil von der jeweilig saugenden
Seite der Prefspumpe b wieder angesaugt.
Die Kurbel α beginnt das zweite untere Viertel ihres Weges zu durchlaufen und der
•Kolben von b" überschreitet den halben Hub nach aufwärts, schaltet hierdurch die Rohrmündung
von e in die Saugseite von C ein und drückt durch Rohr f die Flüssigkeit über
die Kolben von C C. Hierdurch gehen die letzteren sammt den Ventilen Z Z nach abwärts.
Der restliche Theil des Ventilschlusses erfolgt wie bei Ausführung.!.
Der Flüssigkeitsüberschufs tritt durch Rohr g nach Reservoir d, und die unter/den Kolben
CC verdrängte Flüssigkeit tritt durch Rohr e in den entsprechenden Saugraum der
Pumpe b.
Aus der Wirkungsweise dieser zweiten Ausführung ist ersichtlich, dafs für die Ventile Il
der innere und für die Ventile I1 ll der äufsere
Excenterkreis wirkt.
Bei der dritten Ausführung, Fig. 3, 3a, 3 b und 3 c, findet der Aufgang der Ventile durch
den Pumpenwasserdruck statt. Derselbe kann auch durch einen Accumulator irgend welcher
Art geschehen. Die Ventilkolben und somit die Ventile werden durch die Prefspumpe nur
geschlossen.
In der Zeit, da die Kolben CC sammt den Ventilen durch den Steigwasserdruck gehoben
werden, geht der Kolben von b nach aufwärts und läfst vor sich die durch die Kolben
von C C verdrängte Flüssigkeit durch das Rohr e, Prefscylinder b und den Zweigkanal
von g nach dem Reservoir d passiren.
Sind die Ventile Il am höchsten Punkt, dann
steht die Kurbel α ungefähr vertical nach unten; der Kolben von b hat den halben Hub
gemacht und den Zweigkanal von Rohr g in den Saugraum von b eingeschaltet. Sowie die
Kurbel α das zweite untere Viertel ihres Weges durchläuft und der Kolben von b somit nach
aufwärts weiter schreitet, drückt er durch Rohr/ auf die Kolben von C C und schliefst
die Ventile Jl bis auf mehrere Millimeter, welche durch einen »todten Gang« dem freien
Fall der letzteren überlassen bleiben.
Die überschüssige Flüssigkeit tritt wieder durch Rohr g nach dem Prefscylinder b und
in das Reservoir d.
Für die Bethätigung der anderen beiden Ventile kommt, wie in der zweiten Ausfüh-'
rung, die äufsere Hälfte des Excenterkreises zur Wirkung.
Es ist noch zu bemerken, dafs anstatt eines Prefscylinders auch mehrere angewendet
werden können. . .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Pumpe, bei welcher direct oder indirect auf die Ventile wirkende Ventilkolben C C1 durch ein Flüssigkeitsgestänge von einer Prefspumpe allein oder combinirt mit einem Accumulator . angetrieben werden und der treibende Kolben der Prefspumpe gleichzeitig als Schieber zum Oeffnen und Absperren der Kanäle dient.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38211C true DE38211C (de) |
Family
ID=313931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38211D Expired - Lifetime DE38211C (de) | Pumpe mit durch hydraulische Gestänge bewegten Ventilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38211C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177007B (de) * | 1959-03-31 | 1964-08-27 | Deka Sa | Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander |
-
0
- DE DENDAT38211D patent/DE38211C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177007B (de) * | 1959-03-31 | 1964-08-27 | Deka Sa | Steuerung der Ein- und Auslassventile einer doppeltwirkenden Kolbenpumpe in gegenseitiger zwanglaeufiger Abhaengigkeit voneinander |
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