DE31313C - Sicherbeits-Druckkatarakt-Steuerung - Google Patents

Sicherbeits-Druckkatarakt-Steuerung

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Publication number
DE31313C
DE31313C DENDAT31313D DE31313DA DE31313C DE 31313 C DE31313 C DE 31313C DE NDAT31313 D DENDAT31313 D DE NDAT31313D DE 31313D A DE31313D A DE 31313DA DE 31313 C DE31313 C DE 31313C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cataract
control
piston
safety pressure
valves
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31313D
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English (en)
Original Assignee
M. THESING in Dülmen
Publication of DE31313C publication Critical patent/DE31313C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L27/00Distribution or expansion valve-gear peculiar to free-piston machines or engines and not provided for in F01L21/00 - F01L25/00
    • F01L27/04Delayed-action controls, e.g. of cataract or dashpot type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. März 1884 ab.
Die Geschwindigkeit des Dampf kolbens bezw. des Gestänges der Hubmaschinen für Wasserhaltung u. dergl. ist bei gewöhnlicher Kataraktsteuerung innerhalb bestimmter Grenzen freigegeben. Mag die Maschine mit Volldruck oder Expansion arbeiten, es kann bei verändertem Dampfdruck oder plötzlicher Widerstandsverringerung eine vorgesehene Maximalgeschwindigkeit überschritten werden. Abhängig von der äufseren Steuerung wird die Geschwindigkeit des Dampf kolbens durch Anwendung der nachstehend beschriebenen Sicherheits - Druckkataraktsteuerung, die sowohl ein früheres oder späteres Schliefsen der Ventile erzielt, als auch bei zu raschem Gange bezw. Durchschlagen der Maschine (etwa durch Gestängebruch verursacht) die Steuerung für Rückgang einstellt und hiermit einen Dampfbuffer einschaltet.
Der Apparat wird durch den Hebel H, der mit dem Gestänge durch eine Zugstange verbunden ist, angetrieben. Bei ruhigem Gange der Maschine wird gegen Ende des Hubes der Kataraktkolben U1 für die Aufgangssteuerungsseite durch Kolben dx mitgenommen und hierdurch Hebel bx aufwärts gedrückt; durch Drehung seiner Achse werden mittelst fernerer Hebel und Zugstangen die Ventile dieser Steuerungsseite gleichzeitig oder auch nach einander geschlossen. Statt der Anordnung des Druckpumpenkolbens dx bei feststehendem Kataraktgehäuse, rechte Seite der Figur, kann auch ein bewegliches Kataraktgehäuse, das den Kolben α aufsetzen läfst, wie auf der linken Seite der Figur dargestellt, genommen werden. Die Quadranten sind gelöst und der Kataraktkolben a2 kann sinken nach Mafsgabe der Durchgangsöffnung des Hubpausenventils C2. Hiermit sinkt auch Hebel b2, und wie bei B1 werden durch Drehung seiner Achse mittelst Hebel und Zugstangen Aus- und Einlafsventile der zweiten, nämlich der Niedergangs - Steuerungsseite gleichzeitig oder auch nach einander geöffnet, so dafs die Maschine ihren Rückgang anfängt. Es wiederholt sich alsdann für den Rückgang der Maschine dasselbe Spiel.
Ist die vorgesehene Geschwindigkeit der Maschine während eines Hubspieles überschritten, so kann die von dem Druckpumpenkolben ^1 verdrängte Kataraktflüssigkeit nichtmehr durch das Sicherheitsventil ex entweichen, und der Kataraktkolben (X1 wird früher als gegen Ende des Hubes angehoben. Hiermit ist ein Drosseln des Einlafsdampfes oder auch eine vollständige Dampfabsperrung veranlafst. Hebt sich Kolben CL1 hoch genug, um die Quadranten auszulösen, was durch Einstellung des Sicherheitsventils zu erreichen ist, so ist die Gegensteuerung eingestellt und der Dampfkolben findet einen Dampf buffer.
Die Expansionseinstellung wird erzielt mittelst der Frösche fx f2, indem diese durch Hebel die Sicherheitsventile ex e2 sehliefsen und dadurch die Druckpumpen auf die Kataraktkolben einwirken lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Apparat zur Regulirung der Geschwindigkeit von Wasserhaltungsmaschinen ohne Rotation, welcher Apparat dadurch gekennzeichnet ist, dafs die gebräuchlichen, mit Quadrantengesperre und mit zugehörigen Gehäusen, Hubpausenventilen C1 C2 und Sicherheitsventilen ex e2 versehenen Kataraktkolben Ci1 a2 nicht direct durch das Maschinengestänge, sondern entweder mittelst Plungerkolben, welche in die feststehenden Cylinder der Kataraktkolben, eventuell in solche, die mit diesen communiciren, eintauchen, oder mittelst der vom Gestänge auf- und abbewegten Kataraktgehäuse gehoben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31313D Sicherbeits-Druckkatarakt-Steuerung Expired - Lifetime DE31313C (de)

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