DE68867C - Steuerung für Wassersäulenmaschinen - Google Patents

Steuerung für Wassersäulenmaschinen

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DE68867C
DE68867C DENDAT68867D DE68867DA DE68867C DE 68867 C DE68867 C DE 68867C DE NDAT68867 D DENDAT68867 D DE NDAT68867D DE 68867D A DE68867D A DE 68867DA DE 68867 C DE68867 C DE 68867C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C1/00Reciprocating-piston liquid engines
    • F03C1/08Distributing valve-gear peculiar thereto

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT?
(Ohio, V. St. A.).
Die vorliegende Steuerung für Wassersäulenmaschinen besitzt den Vorzug, dafs die Ein- und Auslafskanäle stets völlig geöffnet und die Hubpausen von geringer Dauer sind.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht:
Fig. ι einen Längsschnitt eines mit vorliegender Steuerung versehenen Motors,
Fig. 2, 3 und 4 zeigen den Steuerungsmechanismus,
Fig. 5 und 6 die Steuerung in verschiedenen Stellungen und
Fig. 7, 8 und 9 Einzeltheile derselben.
Den Haupttheil der Steuerung bildet der Kastenschieber 29, der mittels Flantschen 31 in Nuthen des Gestelltheiles 30, Fig. 4, gleitet und durch die mit der Kurbel 25 verbundene Stange 28 hin- und herbewegt wird.
Innerhalb des Kastens 29 sitzen auf der Stange 32 die Spiralfedern 33, 33 J und die Ringe 34.
Dieselben werden mittels der Vorsprünge 3 5 in Nuthen 36 der Stange 32 geführt, während die Hülse 37 durch die. Gelenkstange 43, den Winkelhebel 42, Gelenkstange 44 und den Zapfen 45 mit der senkrecht im Gestelltheil 30 verschiebbaren Gleitplatte 40 in Verbindung steht. An einem vorstehenden Arm 46 der letzteren ist mittels der Stange 47 der Kolbenschieber 16 angeschlossen, welcher die entsprechende Verbindung zwischen der Einströmung 19, 20, den Cylinderkanälen 12,13 und den Auslafskanälen herstellt. An der Rückseite des Federkastens 29, ebenso an der Vorderseite der Gleitplatte 40 sind Nasen 39, 38, Fig. 7 und 9, angebracht, welche in gewissen Zeitpunkten sich an einander fangen.
Die Wirkung der Steuerung ist nun .folgende: Angenommen, es sei der Kolben 17 in seiner Tiefstellung (Fig. 1). Die Nasen 38, 39 sind dann in eine Stellung zu einander getreten, die in Fig. 6 dargestellt ist. Der Kolbenschieber ist dann gleichfalls in der Tiefstellung, und es erfolgt daher der Anfgang des Kolbens bis in seine höchste Lage. Gleichzeitig wird durch Stange 28 der Federkasten 29 nach rechts geschoben und die Feder 33 zusammengedrückt (Fig. 2), da die Mitbewegung der Schieberplatte 40 und der damit verbundenen Steuerungstheile 44, 42, 43, 37 dadurch verhindert ist, dafs die Nase 39 der Schieberplatte 40 sich an der Unterseite der Nase 38 des Kastenschiebers gefangen hat; es verharrt somit der Kolbenschieber in seiner Tiefstellung, und zwar so lange, bis der Kastenschieber 29 so weit nach rechts geschoben ist, dafs die Nasen 38, 39 die in Fig. 2 punktirt angedeutete Stellung zu einander eingenommen haben. Die Nase 39 wird nun frei, und es folgt die Schieberplatte 40 durch die beschriebene Hebelverbindung der Einwirkung der bis dahin zusammengedrückten Feder 33, wodurch der Kolbenschieber 16 in die Hochstellung gebracht wird (Fig. 5). Es wird hiermit der Kanal 12 mit der Einströmung in Verbindung gebracht, und der Kolben 17 beginnt seinen Niedergang. Dasselbe Spiel wie vorhin, jedoch in umgekehrter Richtung und
bei der Stellung der Nasen wie in Fig. 5, findet nun statt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Steuerung für Wassersäulenmaschinen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines gleichmäfsig hin- und herbewegten Kastenschiebers 29 und einer senkrecht zu demselben verschiebbaren, mit dem Schieber verbundenen Schieberplatte 40, welche durch die Hebel 44, 42, 43, sowie durch die auf die Stange 32 aufgeschobene Hülse 37 und die Federn 33, 33α mit dem Kastenschieber verbunden ist und sich mittels der Nase 38 an der Nase 39 des letzteren fängt, in welcher Stellung die Schieberplatte 40 so lange verharrt, bis der Kastenschieber durch Stange 28 unter gleichzeitigem Zusammendrücken der Feder 33 bezw. 33 1 so weit zur Seite bewegt ist, dafs die Nase 39 ausgelöst und die Schieberplatte unter Vermittelung der Theile 44, 42, 43, 37, dem Druck der zusammengeprefsten Feder 33 bezw. 33 * folgend, von letzterer in die entgegengesetzte Lage gebracht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68867D Steuerung für Wassersäulenmaschinen Expired - Lifetime DE68867C (de)

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