DE99398C - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/10—Adaptations or arrangements of distribution members
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/0005—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/08—Actuation of distribution members
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuerung für Kompressoren etc. mit gegen
die Richtung des strömenden Mediums öffnenden Ventilen. . Die Steuerung der Ventile
erfolgt theils durch mit ihnen starr verbundene Hülfskolben, welche einerseits mit dem Cylinderinneren,
andererseits mit den Druckbezw. Saugräumen in ständiger Verbindung stehen, theils durch den Kolben oder das mit
ihm verbundene Gestänge. Die Oeffnung der Druckventile erfolgt, sobald der im Cylinder
entstehende Druck so grofs wird, dafs er an dem Hülfskolben des betreffenden Ventiles den
im Druckraum herrschenden Gegendruck zu überwinden im Stande ist, so dafs der Kolben
und mit ihm das Druckventil die Oeffnungsbewegung ausführt.
Zur Oeffnung der Saugventile wird indirect
das im Cylinder entstehende Vacuum benutzt, und zwar in der Weise, dafs bei theilweisem
Vacuum auf der mit dem Cylinderinneren verbundenen Seite der betreffenden Hülfskolben
der Druck im Saugraum, auf der anderen Seite der Hülfskolben diese und mit ihnen
die Saugventile zur Oeffnung bewegt. Der Schlufs beider Ventile erfolgt am besten durch
directe Einwirkung des Kolbens, indem dieser durch geeignete Buffervorrichtungen oder dergl.
die Ventile zwangläufig schliefst.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist ein derartiger Kompressor beispielsweise dargestellt.
Der Arbeitskolben A bewegt sich im Cylinder -B, an den sich beiderseits die Druckräume
C anschliefsen. Die Druckventile sind direct in die Druckräume C hineingebaut. Der
eigentliche, nach dem Cylinderinneren sich öffnende Ventilkörper α ist durch eine hohle
Spindel b mit dem Hülfskolben c starr verbunden. Letzterer bewegt sich in einem
flachen Cylinder d, der an einer die Spindel b
führenden Hülse e sitzt, welch letztere mittelst Rippen e1 und eines Ringes e'2 in dem Cylinderdeckel
-B1 befestigt ist.
Der dem Arbeitscylinder abgekehrte Raum dl
im Ventilcylinder d steht durch den Hohlraum der Ventilspindel b mit dem Inneren des Cylinders
B in ständiger Verbindung. Der auf der anderen Seite des Hülfskolbens c befindliehe
Raum d'2 ist dagegen durch Bohrungen ds
mit dem Druckraum C in ständiger Verbindung.
Die Wirkungsweise der Druckventile unter dem Einflufs. ihrer Steuerungskolben ist folgende
:
Das Ventil befinde sich (Fig. 1 links) in der Schlufsstellung. Der Kolben A bewegt sich
nach links und erzeugt Druck, welcher sich duch die hohle Ventilspindel b bis hinter den
Hülfskolben c erstreckt. Sobald der Druck in dem Raum dl des Ventilcylinders d so grofs
wird, dafs er den auf der anderen Seite des Kolbens c wirksamen Druck aus dem Raum C
überwindet, bewegt sich der Kolben c nach rechts, so dafs sich das Ventil α öffnet. Es
findet alsdann ein Druckausgleich statt und das Ventil bleibt geöffnet, .weil sich die Drucke
auf beiden Seiten des Hülfskolbens und des Ventilkörpers aufheben. Der Schlufs des
Ventiles erfolgt erst, wenn der Arbeitskolben sich seinem Hubende nähert.
Die Zeichnung läfst beiderseits in dem Kolben A angeordnete, unter Federwirkung
(2. Auflage, ausgegeben am 25: November iSgg.J
stehende Scheiben f erkennen, welche auf einige aus der Ebene der Ventilkörper a
hervortretende Vorsprünge oder Verlängerungen bl der Spindel b auftreffen und die
Schlufsbewegung des betreffenden Ventiles bewirken. Um das Ventil in seiner Schlufslage
zu sichern, sind an jedem Ende des Arbeitscylinders B zwei Bohrungen g, die unter sich
wieder durch ein Rohr g1 in Verbindung stehen, vorgesehen, welche bei der Todtlage
des Arbeitskolbens A die zu beiden Seiten desselben gelegenen Räume des Cylinders B
verbinden, so dafs sofort ein Druckausgleich stattfindet. Der Raum d1 im Ventilcylinder d
wird hierdurch also entlastet und der Ventilkörper c wird mit dem Ventil α durch den
im Raum C herrschenden Druck in der Schlufslage gehalten.
Die Saugventile sind in ganz ähnlicher Weise wie die Druckventile ausgebildet. Es ergeben
sich im Wesentlichen nur durch die umgekehrte Bewegung derselben gegenüber den Druckventilen
Unterschiede constructiver Natur.
Die Figur zeigt einen ring- oder cylinderförmigen Ventilkörper h, welcher einen zwischen
dem Befestigungsring i und dem als Führung für den Ventilkörper dienenden
Ring ζ'1 frei beweglichen Ringraum steuert. Die Ringe i und i1 sind durch eine Anzahl
Rippen z'2 starr mit einander verbunden.
Mit dem Ring ζ2 ist ein cylinderförmiger Körper k verbunden, in welchem sich der
auf dem Ventilkörper h sitzende Hilfskolben I
bewegt. Der dem Arbeitscylinder abwärts liegende Raum P- des kleinen Steuerungscylinders
steht bei geschlossenem Ventil durch die Bohrung k1 und den durchbrochenen
Boden hl des Ventilkörpers h mit dem Arbeitscylinder
B in Verbindung. Der auf der anderen Seite des Ventilkolbens / befindliche Raum /2
steht dagegen durch im Ring ζ'1 befindliche Bohrungen i3 beständig mit dem Saugraum
in Verbindung. Das Ventil wirkt in der Weise, dafs zur Eröffnung durch das im Arbeitscylinder
entstehende theilweise Vacuum, welches sich durch die Bohrung k1 bis in den Cylinderraum
Z1 fortpflanzt, der im Saugraum wirkende Druck auf den Ventilkolben / zur Wirkung
kommt und das Ventil h von seinem Sitz i abhebt. Sobald das Ventil geöffnet ist, treten
beide Seiten des Hülfskolbens / mit dem Saugraum in directe Verbindung, so dafs sofort
Druckausgleich stattfindet. Die Schlufsbewegung des Saugventiles erfolgt bei dem in der Figur
dargestellten Beispiel durch Bufferscheiben m, welche auf mit dem Arbeitskolben A starr verbundenen
Stangen m1 befestigt sind und sich in
geschlossenen Hülsen m'2 bewegen. Bei der Todtlage des Arbeitskolbens wird das entsprechende
Saugventil durch seine Bufferscheibe m auf den Sitz niedergedrückt und
wird in dieser Lage durch den bei der Kolbenbewegung entstehenden Druck, der sich durch
den durchbrochenen Boden des Ventilkörpers und die Bohrung kl nach dem Raum I1 fortpflanzt,
auf seinem Sitz gehalten.
Statt die Schlufsbewegung der Saugventile durch mit dem Arbeitskolben A direct verbundene
Stangen etc. zu bewirken, könnte dies natürlich auch durch mit dem Maschinengestänge
verbundene Mechanismen geschehen.
In manchen Fällen genügt .es, die hier beschriebenen
Saugventile durch einfachere Einrichtungen zu ersetzen. So ist z. B. in Fig. 2
der beiliegenden Zeichnungen eine Ausführung des Kompressors gezeigt, bei welcher statt der
Saugventile nach Fig. 1 Corlifsschieber s verwendet
werden, die durch ein Gestänge t in bekannter Weise bewegt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für Kompressoren etc. mit gegen die Richtung des strömenden Mediums öffnenden Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dafs an den Ventilen (a bezw. h) angebrachte Hülfskolben (c bezw. I) einerseits mit dem Cylinderinnern, andererseits mit dem Druck- bezw. Saugraum in ständiger Verbindung stehen, so dafs die Ventile infolge der im Cylinder entstehenden, auf der einen Seite ihrer Hülfskolben wirkenden Druck- bezw. Saugwirkung geöffnet werden, während der Schlufs der Ventile durch den Kolben oder das Gestänge selbst erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99398C true DE99398C (de) |
Family
ID=370279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99398D Active DE99398C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99398C (de) |
-
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