DE131978C - - Google Patents

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DE131978C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/20Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K47/00Means in valves for absorbing fluid energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 131978 -KLASSE 14/.
PETER STOLTZ in BERLIN. Flüssigkeitspuffer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März lgoo ab.
Die Erfindung betrifft ein Ventil, insbesondere für Steuerungen, wobei das schlagfrcie Aufsetzen des Ventils dadurch bewirkt wird, dais durch gegen einander bewegte Theile infolge der den letzteren gegebenen Gestaltung der Flüssigkeit das Ausweichen erschwert wird.
Es kommt im vorliegenden Falle auf die besondere Ausführung der Vorrichtung an, wodurch der durch die Flüssigkeit gebildete Widerstand erst zunimmt, dann sich wieder vermindert.
Fig. ι zeigt die Gesammtanordnung einer Steuerung mit durch Flüssigkeitskolben bewegtem Ventil und mit der neuen Vorrichtung zur Erzielung schlagfreien Aufsetzens des Ventils.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung in gröfserem Mafsstabe.
Der Anhub des Ventils α wird durch die Spindel c bewirkt, welche oben den Kolben d trägt, der sich in dem Cylinder e bewegt. In letzterem bewegt sich kolbenartig die Kammer g, welche durch den schwingenden Hebel i beständig zwangsläufig in unveränderlichem Hube auf- und niederbewegt wird und auf der Spindel c sich führt. Durch das Zusammenwirken der Kammer g mit dem Cylinder e mittels der Oeffnungen h bezw. / wird die frühere oder spätere Freigabe der Ventilspindel c bewirkt.
Die Räume q r, ebenso das Innere der Kammer g und der Raum s zwischen dieser Kammer und dem Kolben d, sind mit einer geeigneten Flüssigkeit gefüllt, wobei die Räume q r in stets offener Verbindung mit einander stehen. Die Flüssigkeit kann durch Oeffnungen m in das Innere der Kammer g treten, die ihrerseits mit dem Raum .s in stets offener Verbindung steht.
Wird der Hebel i aufwärts bewegt, so führt derselbe zunächst die Kammer g allein empor, worauf dann der Theil ο mitgenommen wird. Das Innere der Kammer g steht nun nicht mehr mit dem Raum q in Verbindung, wodurch bewirkt wird, dafs die in der Kammer g und in dem Raum .? eingeschlossene Flüssigkeitsmenge, die bei der Aufwärtsbewegung der Kammer g als Kolben wirkt, den Kolben δ mit anhebt, wodurch die Spindel c gehoben und das Ventil α geöffnet wird. Sobald dann aber beim weiteren Aufwärtsgange der Kämmer g die Oeffnungen h und / die Verbindung mit dem Raum r herstellen, kann die vorher eingeschlossene Flüssigkeit in dem Raum r bezw. in dem Raum q zurücktreten und es schliefst sich infolge dessen das Ventil α unter dem Einflufs der Feder b und dem Eigengewichte des Gestänges c nebst Kolben d.
Zum Zwecke der Erzielung eines schlagfreien Aufsetzens des Ventils α ist in Fig. 1 der Raum q mit einer Auffangvorrichtung tv versehen, gegen welche entsprechend gestaltete, mit der Spindel c verbundene Körper ν derart wirken, dafs beim Schlieisen des Ventils ein Theil der Flüssigkeit zwischen den sich nähernden Theilen ν und w derart eingezwängt wird, dafs durch die Erschwerung des Ausweichens der Flüssigkeit zwischen den Theilen ν und w ein Flüssigkeitspuffer sich bildet, welcher ein zu heftiges Aufschlagen des Ventils α im letzten Augenblicke ver-
hindert, aber in doch wirksamer Weise sich bildet, wobei das Ventil in seiner schnellen Abwärtsbewegung nicht beeinträchtigt wird.
Nach Fig. I und 2 treten die Körper ν in Vertiefungen des Theiles zv ein. Die Wandungen dieser Vertiefungen χ sind so gestaltet, dais beim Eintreten der Körper ν der Austritt der Flüssigkeit zunächst allmählich erschwert, dann aber wieder erleichtert wird. Zu diesem Zwecke haben die Räume χ etwa in der Mitte den geringsten Querschnitt,, während sie sich nach oben und unten erweitern. Die Körper ν haben zweckmäfsig etwas konische Gestalt, indem sie sich nach oben verjüngen, so dafs beim Eintritt dieser Körper ν in dem Raum χ der zwischen dem Rand der Körper ν und des Rahmens χ gebildete Durchlafs sich zunächst verengt und dann wieder sich erweitert.
Um zu verhindern, dafs beim Anheben der Ventilspindel c beim Auseinanderbewegen der Theile ν und w ein zu grofser Widerstand entsteht, können Ventile y vorgesehen sein, durch die die Flüssigkeit leichter wieder zwischen die Theile ν und zu gelangen kann. Beim Anhub des Theiles ν vom Theile zu wird der bewegliche Verschlufskörper s von seinem, Sitze abgehoben, so dafs die Flüssigkeit durch die Ventilöffnungen· zwischen die Theile ν und zv treten kann. Dadurch wird der Anhub des Theiles ν erleichtert. Es kommt übrigens in Betracht, dafs die Geschwindigkeit der Bewegung der Theile ν und zv gegen einander beim -Schliefsen des Ventils meistens gröfseiist als das Auseinanderbewegen dieser Theile beim Oeffnen. Um eine fernere Regelung der Wirkung der Auffangvorrichtung herbeizuführen, kann der Theil ν an der Spindel c oder der Theil zv in seinem Gehäuse verstellbar sein. Zur Verstellung des Theiles w können mechanische Vorrichtungen angeordnet sein, die von aufsen bethätigt werden können, um ein Auseinandernehmen des Ventilgehäuses zu umgehen, und um während des Betriebes das richtige Spiel der Ventile genau einstellen zu können.
Aus Vorstehendem ergiebt sich, dais die Theile z< und ze/ verschiedenartig gestaltet und angeordnet sein können, um einen Flüssigkeitspuffer unter Benutzung derselben Flüssigkeit zu bilden, welche auch für den Vorschub des Kolbens d benutzt wird. Hierdurch ergiebt sich eine wesentliche Vereinfachung gegenüber den bisher bekannten Flüssigkeitsbremsen. Die beschriebene Vorrichtung' zur Erzielung des schlägfreien Aufsetzens des Ventils ist für viele Arten von Ventilen gleich vortheilhaft anwendbar.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    . i. Flüssigkeitspuffer zur Erzielung stofsfreien Aufsetzens von Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dafs die gegen einander bewegten Theile (v zv) derart gestaltet sind, dais der Austrittsraum für die verdrängte Flüssigkeit zunächst sich verengt, dann aber wieder sich erweitert, um zunächst den gröfsten Theil der lebendigen Kraft zu vernichten, dann aber den schnellen Abschlufs zu erleichtern.
  2. 2. Ventil gemäfs Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von- Ventilen (s) oder dergl., um das Eröffnen des Ventiles zu erleichtern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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