DE186266C - - Google Patents
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- DE186266C DE186266C DENDAT186266D DE186266DA DE186266C DE 186266 C DE186266 C DE 186266C DE NDAT186266 D DENDAT186266 D DE NDAT186266D DE 186266D A DE186266D A DE 186266DA DE 186266 C DE186266 C DE 186266C
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- oil
- piston
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L15/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
- F01L15/20—Component parts, details, or accessories, not provided for in preceding subgroups of this main group
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K31/00—Actuating devices; Operating means; Releasing devices
- F16K31/12—Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14/. GRUPPE
Dr. PAUL ALEXANDER-KATZ in BERLIN.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Vakuumapparat zur Erzeugung der Schlußkraft
für Ventile nach Art des Patentes 117897. Bei der Einrichtung dieses Patentes
wird die Schlußkraft durch ein beim Anheben des Absperrkörpers erzeugtes Vakuum hervorgebracht, und ein mit dem Körper
starr verbundener Kolben bewegt sich jn einem mit tropfbarer Flüssigkeit, beispiels-
weise Öl, gefüllten geschlossenen Zylinder. Der Zylinder ist so gestaltet, daß sich über
dem oberen Abschlußdeckel noch eine Schicht Öl befindet, um den durch dessen Abschlußdeckel
hindurchtretenden Kolben abzudichten, den Apparat gegen das Eindringen von Luft in den luftleeren Raum zu schützen. Da
der Kolben gegenüber derjenigen Wand, welche den unteren Ölraum von dem oberen ölraum scheidet, ein gewisses Spiel haben
muß, so wird durch diesen Zwischenraum infolge des äußeren Luftdruckes eine geringe
Menge Öl in den Zylinder befördert. Der untere Ölraum kann dieses eingedrungene Öl
nicht dauernd beherbergen, da sonst der Tauchkolben nicht bis zu seiner tiefsten Stellung gelangen
könnte und hierdurch verhindert würde, daß das Ventil vollständig schließt. Deshalb
muß es beseitigt werden. Zu diesem Zwecke ist im Patent 117897 ein Ventil e vorgesehen,
durch das der abwärts gehende Kolben das überschüssige öl aus dem Vakuumgefäß herausdrückt.
. Dieses Ventil ist zum Zwecke der besseren Abdichtung vorteilhaft ebenfalls von der oberen Ölschicht bedeckt.
In der Praxis zeigte sich nun bei derartigen Apparaten ein Schlagen der. Ventile.
Durch die Patentschrift 122376 wurde bekannt, daß das Schlagen dadurch entsteht,
daß bei dem plötzlichen Niedergang des Tauchkolbens, namentlich bei Ventilen mit
verhältnismäßig großer Öffnungshöhe, mehr öl als zulässig durch das Ventil herausgedrückt
wird, wodurch der untere Ölraum allmählich von öl mehr und mehr entleert
wird. Der Tauchkolben findet ein ölkissen, das eine Bremswirkung auf ihn ausüben
könnte, nicht mehr vor. Die Folge davon ist, daß das Ventil schlägt.
Nach der dem Patent 122376 zugrunde liegenden Erfindung werden nun die Verluste
des unteren Ölraumes durch ständige Zuführung von öl aus dem oberen Ölraum
beseitigt, so daß der unter dem Schlußkolben vorhandene Ölvorrat konstant bleibt.
Nach der vorliegenden Erfindung wird dagegen der genannte Ubelstand auf einem
anderen Wege beseitigt, indem nämlich verhindert wird, daß durch das erwähnte Ventil
mehr Öl als zulässig aus dem unteren Ölraum heraustritt, während dasselbe Ventil
dabei seine frühere Aufgabe erfüllt, aus dem unteren ölraum das überschüssige öl zu
entfernen.
Das neue Verfahren besteht darin, das
Ventil e in einer solchen Weise einzustellen, daß es nicht mehr Öl aus dem unteren ölraum
dauernd hindurchläßt als bei jedem Hub notwendig aus dem oberen ölrautn in
den unteren eintritt.
Als Ausführungsbeispiel einer durch diese Wirkungsweise gekennzeichneten Einrichtung
ist in der Zeichnung ein einstellbares Ventil dargestellt.
ίο Der Querschnitt des im übrigen dem Patent
117897 entsprechenden Vakuumapparates zeigt ein Kugelventil e, dessen Hub durch
einen ein- und ausschraubbaren Anschlag e1 einstellbar gemacht ist.
Ergibt sich bei der Inbetriebsetzung der Maschine, daß das Ventil e zu viel öl beim
Niedergang des Kolbens aus dem unteren Ölraum entfernt und somit ein Schlagen des
Ventils eintritt, so schließt man das Ventil zunächst ganz ab, um in einigen Hüben den
unteren Ölraum aus dem oberen ölraum wieder genügend zu füllen, und öffnet dann
in mäßiger Weise, bis durch Ausproben derjenige Hub des Ventils festgestellt wird,
welcher einen dauernden Betrieb des Apparates ohne jedes Schlagen gewährleistet.
Es versteht sich, daß statt der Einstellung des Hubes auch eine Drosselung in dem
Ventilkanal mit ähnlichem Erfolge benutzbar ist.
Der grundsätzliche Unterschied der vorliegenden Erfindung gegenüber der des Patentes
122376 besteht darin, daß bei der vorliegenden Erfindung dem oberen ölvorrat
nicht dauernd öl zum Zwecke des Ersatzes des unteren ölvorrates entnommen wird,
außer soweit solches Öl durch den Ringraum um den Kolben herum bei dem Hube
in Gemäßheit des Patentes 117897 aus dem oberen ölraum in den unteren Ölraum gelangt.
Da das in dem oberen ölraum befindliche Öl fortdauernd mit der atmosphärischen Luft
in Berührung bleibt und durch das von dem Ventil e herausgeschleuderte Öl sowie durch
den Tauchkolben in fortgesetzte stürmische Bewegung versetzt wird, mischt es sich fortdauernd
stark mit Luft. Läßt man Öl in beträchtlicher Menge aus dem oberen Ölvorrat in den unteren Ölvorrat eintreten, wie
dies im Patent 122376 der Fall ist, so führt man damit zugleich dem unteren Ölvorrat
Luft zu und verschlechtert hierdurch das Vakuum.
Auch dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfindung vermieden, die in günstiger
Weise den Austausch von öl zwischen dem oberen und dem unterer! Ölvorrat auf
das denkbar geringste Maß zurückführt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Konstanthalten des bei einem Vakuumapparat zur Erzeugung
der Schlußkraft für Ventile unter dem Schlußkolben vorhandenen Ölvorrats, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Durchtritt von mehr Öl aus dem Raum unter dem Kolben in den Raum über dem Kolben
als durch die unvermeidbaren Kolbenflächenundichtigkeiten nachströmen kann, verhindert wird.
2. Vakuumapparat zur Ausführung des in Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des zwischen dem unteren Öl- J5
raum und dem oberen ölraum in bekannter Art angebrachten Rückschlagventils
(e) regelbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE186266C true DE186266C (de) |
Family
ID=450040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT186266D Active DE186266C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE186266C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2476994A1 (de) | 2011-01-14 | 2012-07-18 | Anita Lohr | Sprengverfahren und Anordnung mehrerer Bohrlöcher zur Befüllung mit Sprengmittel |
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- DE DENDAT186266D patent/DE186266C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2476994A1 (de) | 2011-01-14 | 2012-07-18 | Anita Lohr | Sprengverfahren und Anordnung mehrerer Bohrlöcher zur Befüllung mit Sprengmittel |
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