DE473794C - Ruettelventil fuer Ruettelformmaschinen - Google Patents

Ruettelventil fuer Ruettelformmaschinen

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DE473794C
DE473794C DEL69434D DEL0069434D DE473794C DE 473794 C DE473794 C DE 473794C DE L69434 D DEL69434 D DE L69434D DE L0069434 D DEL0069434 D DE L0069434D DE 473794 C DE473794 C DE 473794C
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valve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Rüttelventil für Rüttelformmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein im Rüttelkolben liegendes Rüttelventil für Rüttelformmaschinen, durch das ein gleichmäßiges Arbeiten des Rüttlers erreicht und das Verschieben des Rüttelventils mit sehr geringer Geschwindigkeit ermöglicht wird, ferner sollen Materialänderungen hinsichtlich der Stoßhöhe des Tisches vermieden und der Au;slaß in der öffnungss.tellung weit geöffnet werden. Des weiteren sollen die zerstörenden. Wirkungen der Hammerschläge vermieden werden, was durch Auffangen des Ventilstößels durch Luftkissen erreicht wird.
  • Das neue Rüttelventil unterscheidet sich in der Hauptsache von den bekannten dadurch, claß Einlaß- und Auslaßventil nicht mehr von ein und demselben Körper gesteuert werden, sondern durch zwei verschiedene Körper, die aber miteinander arbeiten. Ferner sind eine Reihe Durchlasse oder Drosselkanäle vorgesehen, die dem Rüttelventil einwandfreien, gleichmäßigen Lauf geben, insbesondere die Endbewegungen regeln, so d.aß ein Abreißen, Außertaktkom nen ausgeschlossen ist. Wichtig ist auch, daß durch das neue Ventil die Möglichkeit gegeben ist, veränderliche Lasten zu rütteln, da durch einen Ausgleichsdruckbehälter reit Reduzierventil die Schlagkraft unabhängig von der Belastung wird, wodurch gleichzeitig bei gleichmäßigem, geringerem Luftverbrauch die ganze Einrichtung wirtschaftlicher wird.
  • Es handelt sich bei dem neuen Ventil um die Verwendung eines Ventilkörpers und eines darin liegenden Ventilstößels, eine Bauart, die an sich. schon bekannt ist. Neu kommt hinzu, daß :das Auslaßventil im Ventilstößel mit Spielraum lose aufgehängt ist, so daß es je nach der Wirkung der im Stößel herrschenden Druckverhältnisse zur Bewegung kommt, ohne einer zwangläufigen Steuerung mechanisch unterworfen zu sein. Es wird also die neue Bauart des Ventilstößels mit der Forderung der vom Ventil unabhängigen Steuerung des Ein- und Auslasses vereinigt.
  • Weitere Teile der Erfindung gehen .aus der folgenden Beschreibung hervor. Diese ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. T ist ein Schnitt durch eine stoßlose Rüttelformmaschine mit allen Einzelheiten der Erfindung.
  • Abb. a ist ein Schnitt durch das Rüttelventil in größerem Maßstabe mit Teilen der Maschine, an .der es angebracht ist.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach er Linie 1T-?V der Abb. 2, die die Kanäle zeigt, die von dein Rüttelventil zu dem Rüttelzylinder laufen. Abb. 4 ist eine Draufsicht auf das Rüttelventil der Abb. 2.
  • In den Zeichnungen ist der Rüttelzylinder 1 mit einem Sitz :2 für das Aus.laßventil ausgestattet. Der Rüttelkolben T hat eine innere Druckluftkammer C mit einem Lufteinlaß 1 und einem Ventilsitz Cl- zum Steuern del durchtretenden Druckluft. Ein, hohler Ventilkörper B sitzt in dem Zylinder C beweglich und hat zwei innere abgesetzte Durchmesser ( und 4; an dem unteren Ende der Wandung von 6 befinden sich Drosselkanäle E. Des weiteren ist mit dem Durchmesser 6 ein zylindrischer Raum V und an dem unteren Ende des Körpers B ein Ventilsitz B1 mit dem Durchmesser 7 angeordnet, .der sich auf Cl aufsetzt. Der hohle Ventilstößel V hat drei äußere Zylinderflächen, nämlich z) ,oben TTl mit dem Durchmesser 3 gleitend in der Buchse B2, darunter 2) eine T12 mit dem Durchmesser 6, die sich zwischen den Begrenzungsflächen des Zylinders 6 :im Ventilkörper bewegt, und schließlich 3) am unteren Ende P3 mit dem Durchmesser 4. Die beiden Teile T12 und T13 gleiten abgedichtet iim Ventilkörper B, wobei V3 bis zum Auspuff nach unten reicht. Der Teil V2 ist als Kolben in dem Zylinderraum mit dern Durchmesser 6 ausgestaltet. Unmittelbar unter dem Kolben T12, etwa in der Länge des Arbeitshubs des Ventilstößels in dem Ventilkörper, ,ist der Durchmesser 4 verringert, um den Ringraum Y zu schaffen, in welchem Luft angesammelt werden kann, wenn der Kolben T12 sich auf die Ringschulter des. Ventilkörpers bei E aufsetzt, was weiter unten beschrieben ist. Die Druckduft dringt durch die öffnungen H, die :unter dem Einlaßventil C', B' liegen, in das Innere des Ventilstößels und durch die Öffnungen X in der Wandung von v1 in den Zylinderraum oberhalb des. Kolbens V2 ein. Eine Fläche DI- eines Doppelsitzventils. D am Auslaß: arbeitet mit dem Ventilsitz 2 zusammen, während die zweite Sitzfläche DZ mit dem Sitz i i, der in einer Verengung am unteren Ende von T13 des Ventilstößels V angeordnet ist, zusammenarbeitet. Ein rundem Absperrschieber S ist verschiebbar unten auf dem Stößel V angeordnet, und zwar wird er in der einen Richtung durch die Schulter W (an dem unteren Ende des Zylindermantels C) verschoben und, in der anderen Richtung durch ,die Feder K (unterhalb des Ventilkörpers B). Er verdeckt in der höchsten Stellung die Öffnungen H. Der Durchmesser des Lufteinlasses I ist etwas größer als ,der des Stößelendes V1, um Spielraum zu haben, wenn der letztere zum Öffnen des Auslasses bis in den Einlaßraum I gehoben wird. Die Anschläge 13 an BZ sind zur Schaffung eines. Luftdurchlasses Z (Abt. 4) zu dem Mantelraum C antigeordnet. Das Ventil D hat durch einen in der Stößelwand TTs festen Stab. 12 und einen Schlitz eine lose Verbindung mit dem Stößelende T13.
  • Die Vorgänge bei der Ventilsteuerung für den Durchlaß der Druckluft verlaufen folgendermaßen In Abb. 2 liegt der Ventilkörper B in seiner Anfangsstellung, in- der zusammengesunkenen Lage bei Gleichgewichtszustand der Vorrichtung. Der Druck in der Kammer C liegt nun auf allen Seiten, und das Ventilgewicht lastet allein auf der Feder K. In dieser Lage wird der Stößel V auf seinem Sitz D2, z r durch den darüberliegenden Luftdruck niedergehalten, der nicht auf ,dem Durchmesser von D unterhalb ausbalanciert ist, sondern einen Betrag .erreicht, der gleich dem Luftdruck auf dem Durchmesser 3 von hl plus dem Gewicht des Stößels ist. Tritt Druck in den Raum C ein, so tritt er durch die Kanäle r5 in dem Absperrschieber S unter den Plunger oder Rüttelkolben T, veranlaßt diesen., zu steigen und nimmt dabei den Schieber S mit, ebenso den auf der Feder F liegenden Ventilkörper B, bis der Ventilkörper gegen den Kolben T12 anstößt. Die Weiterbewegung von J drückt die Feder K zusammen, bis Cl auf BI aufsitzt und so den Lufteintritt abschneidet. In diesem Augenblick muß die Hubkraft der Feder K mehr oder weniger kleiner sein als das .auf dem Ventilsitz z z ruhende Gewicht, um ein dichtes Schließen. des Auslasses zu sichern, wobei der Rüttelkolben T .seinen Hub infolge des Antriebes fortsetzt, den Kolben T12 mitnimmt und den Ventilstößel V3 von seinem Sitz, von der Sitzfläche D2, abhebt und diesen Durchlaß öffnet. In diesem Zeitpunkt sind die Durchlässe H durch den Rundschieber-S geschlossen, die Luft in dem Stößel entweicht daher unmittelbar ,und vermindert hiermit denf Druck in dem Ringraum oberhalb T12 auf den am Auslaß vorhandenen, ohne hierdurch den Druck unterhalb fdes Rüttelkolbens .T zu beeinflussen. Auf diese Weise ist der Weg für ein rasches und kräftiges Öffnen des Auslasses für den Rüttelzylinder vorbereitet.
  • Die in dem Raum Y eingeschlossene Luft dehnt sich sägleich aus, hebt den Kolben T12 weiter und damit auch den Stift 12, und mit diesem das Ventil D von seinem Sitz 2, wobei dann Luft durch die Kanäle E eintritt und der Ventilstößel so um einen vorher bestimmten Grad schneller angehoben wird, .als der Rütteltisch durch sein Gewicht fallen kann. Dies erfolgt unter Kontrolle, um den Prall zwischen ,dem Stößel T12 und dem Teil BZ Zu verringern. Bisher schlug bei mit Preßluft betriebenen Ventilen für gleiche Zwecke der Stößel T12 an den Deckel auf dem Ventilkörper oben an, und zwar mit so hoher Geschwindigkeit, daß sie schädigend wirken konnte. Die Deckelbolzen brachen häufig, und die einzelnen Ventilteile gerieten durcheinander, so daß ihre geordnete Tätigkeit verhindert wurde. Im vorliegenden Falle wird die Geschwindigkeit des Stößels V, je mehr V2 sich B2 nähert, allmählich vermindert, also durch den anwachsenden Widerstand der nach und nach überdeckten Auslaßkanäle X für die .im Ringraum eingeschlossene Luft, wozu außerd'ern das normale Entweichen im Spielraum um den nicht abgedichteten Stößel beiträgt.
  • Es mag hier bemerkt werden; daß mehr oder weniger Undichti.gkeit unvermeidlich ist, selbst wenn Dichtungsringe verwendet werden, und da etwas Luft von dem arbeitenden Rüttelzylinder entweicht, wenn er in seine Endstellungen gelangt, kann ein entsprechendes Übertreten nichts schaden. Gutgepaßte Führungen ohne Dichtungen werden daher für den Stößel VI- und V3 verwendet; so bei V3, wo der Rundschieber S die Durchlässe H abdeckt. Auf diese Weise wird ein bleibender Druck nach unten auf V2 gesichert, nachdem die Durchlässe H nach dem Hochgehen des Rüttelkolbens durch den Schieber S abgedeckt sind. Wenn daher der Sitz i i des Stößels von der Sitzfläche D2 abgehoben ist, entweicht die in dem Stößel enthaltene Luft nach dem Auslaß, der Stößel selbst hebt sich und nimmt das Auslaßventil D mit, wodurch sich die Fläche D' von ihrem Sitz :2 zum weiten öffnen des Auslasses für den Rüttelzylinder J abhebt. Diese Aufwärtsbewegung des Stößels geht so rasch vor sich, wie es erforderlich ist, um die Geschwindigkeit des niederfallenden Plungers zu überlaufen, wobei dieser am Ende seines Niederganges den Stoß zwischen V2 und B2 durch ein Luftkissen abfängt. Nach diesem Vorgang hängt das Ventil D auf dem Querbolzen i2, und nach dem Niedergang das Stößels senkt sich die Sitzfläche D' um den Spielraum in dem Schlitz des Bolzens 12 durch ihr Gewicht, :um den Sitz 2 zu schließen, bevor der Plunger J an die Bodenplatte io des Rüttelzylinders anschlägt. Ist dieser Spielraum durchlaufen, dann schließt sich der Ventilsitz D2 auf dem Sitz i i, beendet so den Niedergang des Stößels und des Ventilkörpers, während der Rüttelplunger weiterfällt. Hierbei öffnet es den Durchlaß zwischen B' und Cl, als Voreilung bekannt, wonach der Körper B durch die Feder K weiter angehoben wird, während sofort wieder Druckluft durch die Drossell;anäle 15 einströmt, um den Rüttelplunger J abzufangen und wieder anzuheben. Auf diese Weise bleibt Luft in dem Rüttelzylinder eingeschlossen, bevor der Rüttelstoß zu Ende kommt. Hierdurch wird der Luftverbrauch verringert, ebenso der schädliche Anprall, dei die Sandform zu zerstören und den gemeinsamen Zusammenhang des Formsandes zt schädigen trachtet.
  • Des weiteren wirkt das Doppelsitzventil B wie ein Regler, um die Möglichkeit für ein weites öffnen des Auslasses unter möglichst geringstem Überlaufen des hochgehenden Rütteltisches über die Stellung, wo :der Auslaß beginnt, vorzubereiten. Dies ist bei einfachen Rüttelmaschinen vorteilhaft, da einheitliche Hubhöhe für die Stöße ermöglicht wird, was besonders bei stoßlosen Maschinen wünschenswert ist, wo ein Überlaufen des Tisches den gegenseitigen Gang von Tisch und Am-boß zu stören trachtet, so daß. die Maschine mehr oder weniger wild läuft, oder die Rüttelstöße in unregelmäßigen Zwischenräumen erfolgen .und an Stärke verschieden sind, sogar manchmal vollständig ausbleiben, so daß der Tisch auf der Luft schwimmt. Liegt das Ventil D gegen seinen Sitz 2 an und der Plunger J beginnt zu sinken, dann wird die in dem Rüttelzylinder eingeschlossene Luft so lange zusammengedrückt, bis D2 sich wieder auf r i aufsetzt und bis sich Bl- von C' zum Einlaß neuer Druckluft abhebt. Der Betrag dieser Pressung hängt von dem Spielraum zwischen den einzelnen Teilen ab, wenn D geschlossen ist, und von dem gegenüber dem offenen Ventil D2 verminderten Raum, wenn: das Einlaßventil öffnet- Die Differenz, d. h. die Raummenge, wie sie durch die Plungerfläche gegeben ist, regelt zeitlich die Bewegung von D zwischen dessen Anschlägen, die, den verschiedenen Bedingungen entsprechend, veränderlich .eingestellt werden kann. Im allgemeinen sollte jedoch der durch die Pressung erreichte Druck nicht den Minimaldruck der Pressluft in dem Ventilkörper C überschreiten, für den die Feder K eingestellt ist. Höherer Druck würde das Einlaßventil vorzeitig öffnen; .geringerer Druck würde beim Abfangen des Anpralles nicht den vollen Preßdruck ergeben.
  • Die Feder K bestimmt daher den Minimaldruck; unter dem das Rüttelventil arbeiten kann. Diese Feder muß stark :genug sein, um den Ventilkörper schneller zu heben, als der Tisch sinken kann.
  • Um den in das Gehäuse C eingelassenen Luftdruck zu begrenzen, ist ein Reduzierventil R (Abb. i) angeordnet. Ein Kugelventil L steuert den Frischlufteinlaß zu dem Reduzierventil, durch das die Luft nachdem Behälter T hindurchgeht, von dem sie hinwiederum nach dem Ventilkörper C durch das Anlaßven:til A zuströmt.
  • G ist ein Druckmesser für den Behälter T, an dem der für. das Schweben des belasteten Tisches erforderliche Ausgleichsdruck und der Arbeitsdruck beobachtet werden kann. Der letztere muß immer den ersteren überschreiten, und zwar um einen für die gewünschte Geschwindigkeit erforderlichen Betrag, der durch das Reduzierventil R geregelt werden kann. In diesem Reduzierventil wird ein Rückschlagventil 17 durch die gespannte Feder r8 offen und durch den Behälterdruck über seiner Sitzfläche geschlossen gehalten. Die Feder 18, die auf das Rückschlagventil 17 wirkt, trägt an ihrem oberen. Ende einen Kreuzkopf r9, der an den Stangen 2o gleitet und durch einen Bolzen 2r befestigt werden kann. Diese Stangen sind an dem Ventilkörper des Reduzierventils R angebracht und tragen an ihrem oberen Ende .den Zylinder 22, der durch das Rohr 23 in Verbindüng mit dem Behälter T steht. Dieser Zylinder hat eine Bohrung 26, die etwas größer als der Durchmesser des Ventilkegels 17 ist. Der Kreuzkopf z9 verlängert sich in den Zylinder 22 und bildet dort einen Kolben 27, der in dem Zylinder gleitet. Der Kolben 27 ist in dem Zylinder 2.2 mit Dichtungen eingepaßt. Der Druck des Behälters T wirkt auf seine Fläche, um die Feder 18 zusammenzudrücken, wenn das Anlaßventil A geöffnet und andererseits Druckluft langsam durch das Kugelventil L eingelassen wird. Der gleiche Druck wirkt auf das Rückschlagventil 17 mit dem Durchmesser 25, das ebenfalls dicht in dem Ventilkörper R eingepaßt ist. Da aber die Fläche 26 größer ist als .die von 25 mit dem Gewicht der in gleicher Richtung wirkenden beweglichen Teile, so wird der Druck auf 27 den entgegenstehenden Druck auf Ventil 17 übertreffen und so dieses Ventil 17 weiter offen halten.
  • Unter diesen Bedingungen wird der in dem Behälter T durch den Druckmesser G angezeigte Druck der Ausgleichsdruck für .den Plunger I sein, wie er zum Haltendes Rütteltisches mit beliebiger Last erforderlich ist. Man befestigt nun den Kreuzkopf z9 an den Stangen 2o unmittelbar, nachdem der Ausgleich durch weites Offnen von L für das Anlassen der Maschine erreicht ist. Der Druck in dem Behälter T wird dann selbsttätig ansteigen, um eine für den belasteten Tisch gewünschte und bestimmt begrenzte Geschwindigkeit zu erreichen; die Hubhöhe wird in den für stoßlose Maschinen erforderlichen Grenzen bleiben, um Tisch und Amboß in richtigen Gang zu halten. Ein biegsamer Schlauch 28 dient als Verbindung zwischen dem Anlaßventil A und dem Rütteltisch, und ein Ablaßhahn 2,4 dient für das Ablassen des Kondenswassers :in dem Behälter T.
  • Der Auslaß der Maschine kann .ebenfalls so angeordnet sein, daß sämtliche Niederschlagsflüssigkeit durch -den Auslaß aus dem Rüttelzylinder abgeleitet wird.
  • Wie in Abb. 2 dargestellt, ruht der Rüttelkolben über seiner Bodenplatte ro, die durch das Kissen oder die elastische Schicht 9 und die Platte 8 daruntergehalten wird. Das Einlaßventil B1 hat sich von seinem Sitz Cl durch den Ventilstößel V gehoben und ist durch die Wirkung der Feder K zu weitem öffnen ,gezwungen.
  • Es ist bereits bemerkt worden, daß das Ventil V beim Anheben .unter dem durch die Drosselkänäle E eintretenden Druck von einer weiteren Aufwärtsbewegung durch die Buchse B2 aufgehalten wird, und es muß betont werden, daß dies eine Folge ,der relativ verschiedenen Oberflächen ist, wie sie, wie oben auseinandergesetzt, in gleitender Beziehung zueinander angeordnet sind.
  • Eine .gewisse Größe bei diesen relativen Flächen ist in gewissem Maße Voraussetzung; um entsprechende Größenverhältnisse als Beispiele anzuführen, sind die entsprechenden Zahlen für die einzelnen Durchmesser proportional zu den wirkenden erforderlichen Durchmes s ernangegeben, angefangen mit dem Durchmesser für Vs mit 3 und endend mit 7 für das Ventil B1.
  • In den Zeichnungen sind die einzelnen Teile in der Stellung dargestellt, welche sie einnehmen, wenn der Luftzutritt vor dem Einlaß I an irgendeinem äußeren Punkt der Maschine, etwa bei A oder bei dem Ventil L, geschlossen wird.
  • Die Arbeitsweise des Ventils ist also folgende: Wenn Druckluft zum Heben des Kolbens I eingelassen wird, so tritt sie ,durch .die Drosselkanäle 15 in dem Schieber S in den Rüttelzylinder r unterhalb des Kolbens I ein, hebt den Kolben mit dem Rütteltisch, wobei der Querschnitt der Kanäle 15 die Geschwindigkeit von Kolben und Tisch bestimmt. Das Reduzierventil R erfüllt eine ähnliche Aufgabe hinsichtlich der Belastung .des Tisches. Ist die Last auf dem Tisch verhältnismäßig leicht, so kann das Ventil R in der Stellung der Abb. r verbleiben, wo die Feder 18 nur wenig zusammengedrückt ist; ist die Last aber verhältnismäßig groß, dann wird der Druck unter dem Kolben, der, wie am Druckmesser G zu sehen, erforderlich ist, sowie die Feder 18 .selbsttätig eingestellt. Der Kreuzkopf z9 wird nun in der jetzt eingenommenen Stellung festgemacht. Hierdurch wird der Druck in dem Behälter T steigen und den Lufteinlaß für die entsprechende Last regeln.
  • Auf diese Weise wird die richtige Luftzufuhr für jeden Arbeitsdruck der Maschine vorhanden sein, und es werden nur geringe oder gar keine Verluste entstehen, da der Luftbehälter T nun als Ventilstand dient und das Rerhizierventil R zur Erreichung des Zweckes eine einfache und billige Vorrichtung ist.
  • Druckluft tritt nicht nur in den Rüttelzylinder i ein und hebt den Plunger I, son-(lern kommt auch in das Stößelinner.e V durch die Kanäle H und tritt durch die Kanäle X in den Ringraum über V2. Das Einlaßventil Bi wird durch die Feder I( offen gehalten. Beim Anheben nimmt der Plunger den Rundschieber S mit, der dann die Kanäle H überdeckt und so das Innere des Stößels h vom Eintritt der Druckluft abschließt. Der Druck in dem Stößel V wirkt durch die Kanäle X auf den Kolben V2 des Stößels und direkt in V1, so daß das Auslaßventil D niedergehalten wird. Wenn der Plunger steigt, bleibt der Stößel V in seiner Lage, und der Sitz C'- des Einlaßventils legt sich an die Sitzfläche Bi und schließt den Lufteinlaß. Hierdurch öffnet der Durchlaß i i -infolge der Schlitzverbindung, und das Innere des Stößels V ist mit dem Auslaß verbunden, ebenso wie der Raum über V2. Die Folge davon ist, daß die in Y eingeschlossene Luft, ebenso wie die durch die Kanäle E eintretende Luft, -den Stößel mit einer erst raschen, dann langsameren Bewegung nach aufwärts wirft infolge des enger werdenden Querschnittes der Kanäle X. Diese Aufwärtsbewegung des Stößels V öffnet den Aus-. weit und rasch. Der Stößel V wird bei seiner Aufwärtsbewegung durch =ein infolge der Verringerung der Auslässe X entstehendes Luftkissen abgefangen, bevor eine Berührung zwischen 1'2 und B2 eintritt. Da der Plunger nun fällt, fällt das Ventil D unter Eigengewicht und schließt durch die Schlitzverbindung 12 ungehindert den Auslaß, um so die Luft unter dem Plunger abzuschließen, so daß dessen Fall durch dieses entstehende Luftkissen abgefangen wird. - Auf diese Weise wird erreicht, daß der Formkasten, der finit dem Rütteltisch fällt, in -guter Verbindung mit- dem Tisch bleibt, wenn der Rüttelstoß ausgeführt wird. Ganz kurz vor dem Stoß kommt der Stößel bei V2 an die Büchse B2 und hält die sich senkende Ventilfläche BI an, während der * Ventilsitz Cl sich weiter ab-« ärts bewegt und so den Rüttelzylinder öffnet, um durch eine erweiterte Öffnung frische Druckluft einzulassen.
  • Die Teile nehmen nun wieder die in der Abb. i dargestellte Lage ein. Die Feder k hält das Ventil B angehoben und öffnet das Einlaßventil zur Wiederholung des beschriebenen Rüttelvorganges. Das Rütteln kann durch das Ventil A angelassen und beendet «-erden. Lediglich die verschiedene Belastung des Tisches erfordert eine Neueinstellung des Reduzierventils R.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rüttelventil für Rüttelformmaschinen, das im Rüttelzylinder angeordnet ist, mit beweglichem Ventilkörper verschiedenen Durchmessers und mit in :diesem gleitenden hohlen Ventilstößel, dadurch gekennzeichnet, daß der im Innern des Ven-'tükörpers (B) angeordnete Stößel (V, V2, V3), ebenfalls abgesetzt, verschiedene Querschnitte (3, q., 6) hat, die mit dem Innern des Ventilkörpers (B) oder mit dessen äußerem Druckraum durch getrennte Kanäle (X, E, H) in Verbindung stehen, wobei im Innern des Ventilstößels (V) ein doppelsitziges Auslaßventil (D) und an dessen unterem Ende ein Rundschieber (S) o. dgl. vorgesehen sind.
  2. 2. Rüttelventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es mit einem Druckluftbehälter (T) in Verbindung steht, dessen Druck von dem Druck im Ventil abhängig ist und aus dem Druckluft veränderlichen Druckes dem Ventil (B, V) zugeleitet wird, die im Innern des Ventilstößels (V) und im Ventilkörper, durch Kanäle (H, E) entstehend, relative Verschiebung beider Teile hervorruft, während gleichzeitig die Druckluft unter den Rüttelkolben (T) tritt und diesen anhebt, der dann seinerseits den Rundschieber - (S) mitnimmt, durch den der Einlaß (H) in das Ventilinnere (V) geschlossen wird, wobei auch der Durchlaß (B1, Cl) zwischen Ventilkörper und Zylinder (C) schließt, das innere Auslaßventil (D2) sich aber öffnet, worauf schließlich der Hauptauslaß (Dl) beim Hochgehen des Stößels (V) geöffnet wird.
  3. 3. Rüttelventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Stößels ein D.oppelsitzventil (D), vom Stößel abhängig und - mit begrenztem Spielraum relativ beweglich, gleichzeitig als Hauptauslaßventil (D1) .dient. .I.
  4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (B1,' Cl) beim Hochgehen des Kolbens (T, C) geschlossen wird, wobei erst der Rundschieber (S) und dann das Ventil (B) selbst mitgenommen werden, wodurch die im Stößelinnern eingeschlossene Druckluft den Stößel relativ zum Ventilkörper (B) anhebt. j.
  5. Rüttelventil nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, da ß zwischen dem als Kolben wirkenden Stößelteil (V2) und dem Ventilkörper (B2) als Stoßfänger wirkende Kanäle (X) angeordnet sind, um das zwischen beiden Teilen (P2, B2) entstehende Luftkissen langsam entweichen zu lassen.
  6. 6. Rüttelventil nach. Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (B) und der Ventilstößel (Y) frei in einem Zylinderraum (C) verschiedenen Durchmessers liegen, wobei der Ventilkörper (B2) im oberen Teil im Zylinder (C) geführt ist und mit Ventilsitz (Bi) nach dem unteren Teil (Cl) abschließen kann, während der Stößel (V) mit dem Rundschieber (S) frei im unteren Zylinder (C) liegt und nur mit dem inneren Auslaßventil (D) auf dem Ventilsitz (2) des Auslasses aufliegt.
  7. 7. Rüttelventil nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch ein zwischen Druckleitung einerseits und Druckausgleichsbehälter (T) und Ventil (V) andererseits einstellbar angeordnetes Reduzierventil, das sich, je nach der Belastung des Rüttelkolbens, und damit nach dem Druck im Ventil (B), selbsttätig .einstellt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2533959A (en) * 1948-12-09 1950-12-12 Fischer Ag Georg Shockless jolting device for molding machines
DE1246174B (de) * 1962-01-31 1967-08-03 Rittershaus & Blecher Ges Mit Press- und Ruettelvorrichtung fuer oelhydraulisch betriebene Ruettelformmaschinen

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DE1246174B (de) * 1962-01-31 1967-08-03 Rittershaus & Blecher Ges Mit Press- und Ruettelvorrichtung fuer oelhydraulisch betriebene Ruettelformmaschinen

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