DE1237462B - Wechselschreibstift - Google Patents

Wechselschreibstift

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DE1237462B
DE1237462B DE1961N0020560 DEN0020560A DE1237462B DE 1237462 B DE1237462 B DE 1237462B DE 1961N0020560 DE1961N0020560 DE 1961N0020560 DE N0020560 A DEN0020560 A DE N0020560A DE 1237462 B DE1237462 B DE 1237462B
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DE
Germany
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gripper
grippers
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holding position
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Pending
Application number
DE1961N0020560
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English (en)
Inventor
Raimund Naegele
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/10Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units
    • B43K24/12Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for selecting, projecting and locking several writing units operating by means sliding in longitudinally-slotted casings

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  • Toys (AREA)

Description

  • Wechselschreibstift Die Erfindung betrifft einen Wechselschreibstift, dessen Schreibminenträger an ihren hinteren Enden durch Längsschlitze der Mantelhülse tretende fahnenartige Stege und mit diesen verbundene Schiebeknöpfe aufweisen, wobei jeder Steg eine Auflagekante für den Schiebeknopf aufweist und mit in Ausnehmungen ein- und sie übergreifenden, hakenartigen Greifern versehen ist, die einander zu- oder voneinander abgewandt sein können.
  • Gemäß der Erfindung ist nur einer der beiden Greifer seiner Festhaltestellung am Schiebeknopf entsprechend angeordnet, während der andere Greifer um etwas mehr als seine Eingriffstiefe von seiner Festhaltestellung abgewandt und mit Mitteln versehen ist, um ihn in die Festhaltestellung zu bringen.
  • Zur Befestigung des Schiebeknopfes bedarf es nur des Einsetzens desselben in den einen festen Greifer und des Beischwenkens des zunächst abgeschwenkten Greifers, das bei Federwirkung auf denselben sogar selbsttätig erfolgt. In der Regel erfolgt keine Biegebelastung auf den beigeschwenkten Greifer, weil der Schiebeknopf von dem festen Greifer hinterfaßt und daher keine Kraft auf den beigeschwenkten Greifer ausüben kann. Es kann daher auch eine Biegestelle für den beigeschwenkten Greifer ohne Überbemessung derselben stark genug bemessen werden. Das sichere Zusammenfügen von Schiebeknopf und Steg bedarf keiner im Innern der Mantelhülse angeordneten Gegenhaltefeder. Die durch dieselben sonst verursachte Reibung mit der Mantelhülse entfällt, und die Minenhalter sind leichter verschiebbar. Die Gegenhaltefedern werden zudem eingespart. Die Stege mit den Greifern und deren Sperrmittel haben trotz ihrer Gliederung durchweg eine durch Stanzen erzeugbare Form, die ohne zusätzliche Bearbeitung zusammengebaut werden können. Der Zusammenbau mit den Minenhaltern kann von außerhalb der Mantelhülse erfolgen, so daß deren Schlitze nicht bis zu ihrem Hinterende durchgeführt werden müssen und sie eine größere Festigkeit aufweist.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in zehn Abbildungen dargestellt. Es zeigt A b b. 1 eine linksseitige Hälfte des Wechselschreibstiftes im Axialschnitt, A b b. 2 die in der A b b. 1 geschlossen dargestellte Befestigung einer plattenförmigen Schiebetaste in offenem Zustand, im Längsschnitt durch die letztere, A b b. 3 die zugehörige Schiebetaste in Draufsicht, A b b. 4 dieselbe in Stirnansicht, A b b. 5 eine zweite Ausführungsform einer Befestigung einer plattenförmigen Schiebetaste bei Längsschnitt durch dieselbe, A b b. 6 bis 8 je eine Ausführungsform der Befestigung einer rahmenförmigen Schiebetaste bei Längsschnitt durch dieselbe, A b b. 9 die zugehörige Schiebetaste in Draufsicht, A b b. 10 dieselbe im Querschnitt.
  • Der Erfindung liegt ein Wechselschreibstift zugrunde, dessen Mantelhülse 1 Längsschlitze 4 aufweist, in welchen Schreibmittelhalter 3 mit bei ihren Hinterenden fahnenartig angesetzten Stegen 10 längsgeführt und mittels auf den letzteren befestigten Schiebeknöpfen von beispielsweise halbkreisförmigem Querschnitt, also mit ebener Unterfläche 14, verschiebbar sind. Bei den beiden Ausführungsformen nach A b b. 1, 2 und 5 kommen plattenförmige Schiebeknöpfe 15 (Ab b. 3 und 4) zur Anwendung, welche an ihren beiden Enden je einen Längsschlitz 16 und an dessen innerem Ende eine Stufe 17 aufweisen. Bei den Ausführungsformen nach A b b. 6 bis 8 kommen durch einen mittleren Längsschlitz 18 rahmenförmig gestaltete Schiebeknöpfe 19 (Ab b. 9 und 10) zur Anwendung, die an den beiden Enden ihres Längsschlitzes 18 ebenfalls eine Stufe 17 aufweisen. Bei allen Ausführungsformen besitzen die Stege 10 eine oder mehrere parallel zur Längsseite der Mantelhülse 1 in gleicher Flucht liegende Kanten 20 als Auflage für die Unterseite 14 der Schiebeknöpfe 15,19. Außerdem sind die Stege 10 unmittelbar mit je zwei hakenförmigen Greifern 21, 21' bzw. 22, 22' bzw. 22", 22"' versehen. Die Greifer 21, 22 (A b b. 1 und 2) sowie die Greifer 21, 22" (A b b. 5) sind einander zugewandt. Die Greifer 21', 22' (A b b. 6) sowie 21', 22"' (Ab b. 7 und 8) sind voneinander abgewandt. Sie sind alle zum Eingreifen in die Längsschlitze 16 bzw.18 der Schiebeknöpfe 15 bzw. 19 und zum überlassen der an den Schlitzenden vorgesehenen unteren Stufen 17 bestimmt. Dabei befinden sich jedoch zunächst nur die einen hakenförmigen Greifer 21, 21' bereits in überfassungsstellung, während die anderen Greifer 22, 22', 22", 22"' zunächst von der 17berfassungsstellung um etwas mehr als die Überfassungstiefe abgewandt sind. Diese Greifer 22, 22', 22", 22"' sind jedoch mit einem Mittel zum Einschwenken in die überfassungsstellung versehen.
  • Das erwähnte Mittel besteht bei der Ausführungsform nach A b b. 1 und 2 sowie 6 aus einer zwischen dem Greifer 22 bzw. 22' und dem Steg 10 vorgesehenen, gegebenenfalls etwas geschwächten Biegestelle 23 bzw. 23'. Bei den Ausführungsformen nach A b b. 5, 7 und 8 ist zwischen dem Steg 10 und dem Greifer 22", 22"' ein Gelenk vorgesehen, wozu der Steg 10 eine zylindrische, teilweise offene Aussparung 24, der Greifer 22", 22"' an seinem inneren Ende einen in der Aussparung 24 drehbeweglichen Ansatz 25 aufweist. Die Gelenkteile 24, 25 sind durch ihre Führung im Mantelhülsenschlitz 4 seitlich zusammengehalten.
  • Vermöge der anfänglichen, abgewandten Anordnung der Greifer 22, 22', 22", 22"' können die Schiebeknöpfe 15,19 mit einem dem festen Greifer 21, 21' zugewandten Schlitz 16 bzw. der betreffenden Hälfte des Schlitzes 18 und mit der an deren Ende angebrachten Stufe 17 in Eingriff geschoben werden. Danach können bei den mit einer Biegestelle 23 bzw. 23' versehenen Greifern 22, 22' dieselben durch entsprechendes Beibiegen, bei den mit einem Gelenk 24, 25 versehenen Greifern 22", 22"' dieselben durch Beischwenken in das gegenüberliegende Ende des jeweiligen Schlitzes 16 bzw.18 hinein und mit dessen Stufe 17 in Eingriff gebracht werden. Dadurch sind die Schiebeknöpfe 15,19 zwischen den Stegkanten 20 und den Greifern von der Außenfläche der Mantelhülse 1 frei, also ohne Reibung gehalten.
  • Bei den Greifern 22, 22' (A b b. 1, 2, 6) sind dieselben allein durch die Festigkeit ihrer Biegestellen 23, 23' im Eingriff gehalten. Bei den Greifern 22", 22*" mit Gelenk 24, 25 (A b b. 5 und 7) sind zwischen dieselben und den Steg 10 Druckfedern 26 eingespannt und ihr Eingriff dadurch gesichert.
  • Bei der Ausführungsform nach A b b. 8 besitzt der Greifer 22'" an seinem Rücken noch einen, dem Rücken des anderen Greifers 21' zugewandten, jedoch zunächst von ihm nach außen abgebogenen Sperransatz 27 (strich-drei-punktierte .Stellung), der nach dem Einschwenken des Greifers 22" (strichpunktierte Stellung) hinter den Rücken des festen Greifers 21' gebogen wird und dadurch den beigeschwenkten Greifer 22"' in der Eingriffsstellung sperrt. Die beischwenkbaren Greifer 22, 22", 22"' sind bei dem vorderen Ende der Stege bzw. der Eingriffsschlitze 16, 18 der Schiebeknöpfe 15, 19 angeordnet. Der Greifer 22' ist zwar mit dem hinteren Ende des Griffknopfschlitzes 18 im Eingriff. Die Anordnung kann aber durch Umdrehen des Steges 10 ebenfalls mit von vorn eingreifendem Greifer 22' ausgebildet sein. Diese Stellung der beischwenkbaren Greifer hat den Vorzug, daß sie beim Vorschieben des Schiebeknopfes 15 vom Schiebedruck entlastet sind, weil der Finger dabei am hinteren, festen Greifer oder dem Hinterende des Schiebeknopfes 15,19 ansetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Wechselschreibstift, dessen Schreibminenträger an ihren hinteren Enden durch Längsschlitze der Mantelhülse nach außen tretende fahnenartige Stege und mit diesen verbundene Schiebeknöpfe aufweisen, wobei jeder Steg eine Auflagekante für den Schiebeknopf aufweist und mit in Ausnehmungen des Schiebeknopfes ein-und sie übergreifenden, hakenartigen Greifern versehen ist, die einander zu- oder voneinander abgewandt sein können, dadurch gekennzeichnet, daß nur einer der beiden Greifer seiner Festhaltestellung am Schiebeknopf entsprechend angeordnet ist,-während der andere Greifer um etwas mehr als seine Eingriffstiefe von seiner Festhaltestellung abgewandt und mit Mitteln versehen ist, um ihn in die Festhaltestellung zu bringen.
  2. 2. Wechselschreibstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel mit dem der eine der beiden Greifer in die Festhaltestellung am Schiebeknopf zu bringen ist darin besteht, daß der Greifer (22, 22') mit dem Steg (10) biegbar verbunden ist.
  3. 3. Wechselschreibstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel mit dem der eine der beiden Greifer in die Festhaltestellung am Schiebeknopf zu bringen ist darin besteht, daß der Greifer (22", 22"'} mit dem Steg (10) durch ein Gelenk verbunden ist, das durch eine zylindrische Aussparung (24) im Steg und einen in diese Aussparung eingreifenden entsprechend ausgebildeten Ansatz (25) am Greifer gebildet ist.
  4. 4. Wechselschreibstift nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der angelenkte Greifer (22" bzw. 22"') mittels einer Feder (26) in seiner Festhaltestellung gehalten ist.
  5. 5. Wechselschreibstift nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch ein Gelenk (24,25) mit dem Steg (10) verbundene Greifer (22 "') an seinem Rücken einen Ansatz (27) aufweist, der sich nach entsprechender Biegung am Rücken des anderen Greifers (211 abstützt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 694 032, 813 248, 814 569, 814 570, 838 574.
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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE694032C (de) * 1938-06-25 1940-07-24 Bernhard Naegele Jr Wechselbleistift mit durch Schiebeknoepfe in die Schreibstellung verschiebbaren Minentraegern
DE813248C (de) * 1949-11-01 1951-09-10 August Wilhelm Augenstein Fa Wechselschreibstift
DE814569C (de) * 1948-10-02 1951-09-24 Bernhard Naegele Jun Wechselschreibstift mit Rueckholfedern
DE814570C (de) * 1949-09-07 1951-09-24 Walter Naegele Einsatz fuer Wechselschreibstifte
DE838574C (de) * 1950-12-16 1952-05-08 Bernhard Naegele Jun Wechselschreibstift mit innerhalb der Mantelhuelse gefuehrten, durch Schieber betaetigten Minenhaltern

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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